Unterwegs im Namen der Sardine
I går, Frankrig ⋅ ☁️ 11 °C
Die Nacht am kleinsten Hafen der Welt, in Lauziére, war sehr ruhig, aber die Aussicht auf die beleuchtete Brücke zur Île de Ré megaschön.
Weiter gings für uns relativ nah an der Küste entlang.
Wir staunen über die überfluteten Flächen und das immens große Kanal-, Fluss- und Seensystem... die Niederlande sind eine Wüste dagegen.
Wir fuhren nach Saint Gilles de la Vie, der Stadt des Sardinenfangs und -vertriebes an Frankreichs Atlantikküste von "Jahrgangssardinen" überhaupt.
Der Reisende, Neuling und Unwissende in Sachen "Welt der Fischkonserven und Konservensammler" staunt: staunt über die Welt des Sardinenkonservendesigns und die Preise...aber der Sammler von Jahrgangssardinen ruht in sich und verputzt die vorsichtig handegeschuppten, verlesenen und verpackten Fischlis sowieso frühestens in 10 Jahren.... nun denn... die Stadt sonst? Na ja...
Im Land des Wassers und der Kanäle fanden wir dann einen Stellpatz in Le Perrier....böse, wer da an das Mineralwasser denkt ...wir standen trockenen Reifens an der leicht erhöhten Kirche über Nacht.
Noch fast 6 Wochen ohne Regen ging es dann am heutigen Morgen bei Dauerniesel in die Zentrale des sexualisierten Französischen Film.... na klar, nach Pornic !!
Das Einzige, was sich dort auszieht, ist ebenfalls die Sardine, aber das Städtchen selbst ist sehr pitoresk, selbst bei Ebbe- hier schon mit mindestens 4 Meter Tidenhub ... gut zu Fuß ist das Städtchen in einer Stunde zu Erlaufen.
Und wie wir feststellen, sehr teuer und nochmal teuer. Auch das Bier ist seit Anfang des Jahres mit 160 % Erhöhung der Biersteuer, unbezahlbar...0,5 L für 7,50 ? Pour moi, non! Merci!
Nantes bei Regen?, auch ein Nein, Danke... dann lieber mal wieder über eine große Brücke an der Loiremündung und weiter Richtung Rennes.
Die Fahrt durch das wilde Herz der Bretagne ist schön, teils mit liebevoll sanierten alten Steinhäusern und ihren blauen Festerläden...aber leider steht auch hier ungewollt viel unter Wasser, durch die starken Regenfälle. Seen dort, wo google maps nichts anzeigt. Umgekehrte Verhältnisse zu Südspanien.
Wir landen auf der Suche nach einem Stellplatz in verschiedenen bretonischen Dörfern und am Ende dann mal wieder an einer Kirche... im Landkreis Le Rheu, was übersetzt "das Rheuma" heißt...aber noch gehen hier alle gaaaanz aufrecht und ohne schmerzverzerrte Gesichter...Læs mere



























