• Gulf Islands National Seashore FL

    11–13 mars, États Unis ⋅ ☁️ 22 °C

    Leider war das supercoole Zimmer (in allen Belangen) nur für eine Nacht. Wir sind auf der Durchreise und müßen Strecke machen. Die nächste Übernachtung ist auf einem wunderschönen CP ... direkt an einem gut befahrenen Highway. Der Platz ist super, kostet 13 Dollar und hat saubere Toiletten und Duschen mit heißem Wasser und mächtigem Wasserdruck. Da können sich so manche ein Scheibchen abschneiden. Da es wieder in Richtung Süden geht reicht auch wieder das dünne Deckchen nachts. Am nächsten Morgen werde ich wach und ... es schüttet wie Sau. Erster Einsatz der Columbia Regenjacke. Hat Sie gut gemeistert. Bei der Abfahrt regnet es noch, aber wie schon öfter in den Staaten reißt es irgendwann auf und die Sonne bricht durch. Unterwegs ist wieder Mallrestrooms angesagt und da ich einen Vietnamesen entdecke gibt es ein belegtes Croissant und einen Mangosmoothie (mit "echten Früchten" aus der Pumpflasche). Ich bin schon zu lange hier, er schmeckt mir sogar 🫣
    Nachmittags komme ich am Hotel für die nächsten zwei Nächte an. Die wollen sogar 200 Dollar Kaution und man muß auf einem Zettel 7 mal unterschreiben wofür Sie die Kaution einbehalten dürfen. Alles drauf, auch Flecken auf der Bettwäsche. Ich komme ins Zimmer, der Raum, das Bad und die Handtücher plitzsauber. Ich schlag die Bettwäche zurück ... ein fetter Fleck auf dem Laken auf der Matratze. Ok, das geht so nicht, ich wieder zur Rezeption, das mit Ihr geklärt, wenn sowas die Kaution kostet will ich ein sauberes Laken haben. Sie holt ein neues, ich geh raus, schau es mir im Licht an, noch mehr Flecken und am Rand sogar schwarz von Öl. Zurück, ihr das auf die Theke gelegt und Sie hat das eingesehen, hat aber kein Frisches mehr. So mußten wir zusammen in die Wäschekammer, sie hat eins rausgesucht das sauber war und ich dann zufrieden. Wenn Ihr meint Ihr könnt so leicht meine Kaution kassieren 😉
    Da das Hotel ziemlich am Rand von Pensacola liegt gibt es nur noch Futter aus dem bordeigenen Kühlschrank. Der Park hat einen eigenen CP, aber für Florida ist Hochsaison und natürlich Wochen im voraus nichts zu bekommen. Das Hotel ist aber auch ok, recht ruhig für ne Großstadt. Am nächsten Morgen fahre ich schon früh los, muß mich durch die ganze Stadt schieben und erst mal 30 Meilen die Küste entlangfahren. Auf die Insel kann man über eine Toll Bridge drauffahren oder über einen längeren Weg kostenlos. Runter von der Insel ist dann auch über den kurzen Weg der Brücke kostenlos. Auf der längeren Anfahrt sieht man dann schon viel von der Insel. Gulf Islands National Seashore ist wieder eine Kombination aus Stränden, Tierschutz und alten Anlagen wie Forts, Barracks und Batterien. Supergut erhalten ist das Fort Pickens. Die Batterien erspare ich mir, das Fort selbst hat mehrere. Alles gut erhalten und gut erklärt ... durch Schilder. Im Laden komme ich ins Gespräch mit der Angestellten der Firma die im Auftrag des NPS die Sachen verkauft, denn das Visitor Center ist geschlossen und in der ganzen Anlage ist kein Ranger zu sehen. Somit hab ich meinen Magneten bekommen aber keinen Film gesehen. Sie erklärt, es ist genau eine Frau Rangerin da, die hat an der Einfahrt meinen Paß kontrolliert. Vor dem Einfrieren der Haushaltsmittel waren hier mehr als 10 Ranger beschäftigt. Die haben sich alle was anderes suchen müßen weil Sie Familie haben und sind nicht mehr wiedergekommen. Herzlichen Glückwunsch, hat ja gut geklappt 🤯
    Ich streunere so lange über die Anlage bis Sie schließt, fahre noch schnell an einen der Strände die zum Park gehören. Sieht alles nach Urlaub aus und der NPS hat sogar überall Pavillons mit Umkleide, Toiletten und Duschen installiert. Zurück am Hotel gibt es auch heute Futter aus dem Dometic Kühler und kalte Getränke aus dem Hotelkühlschrank, habe fertig.
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