Cumberland Gap National Historical Park
30 marzo, Stati Uniti ⋅ ☁️ 21 °C
Der Cumberland Gap National Historical Park liegt in drei Bundesstaaten: Kentucky, Tennessee und Virginia. Er hat seinen Namen vom Duke of Cumberland, dem Sieger der Schlacht von Culloden (Briten gegen Schotten 1746). Es handelt sich um einen Gebirgspass in den Appalachen. Auf einer Entfernung von jeweils 100 Meilen in beiden Richtungen ist das der niedrigste Übergang. In Urzeiten sind dort schon Bisons und anderes Großwild über die Berge gezogen. Auf ihren Spuren die Jäger der Ureinwohner, die wiederum ihr Wissen an die spanischen Eroberer und amerikanischen Siedler weitergegeben haben. In 1750 wird die Passage von Dr. Thomas Walker und fünf Begleiter erforscht. Daniel Boone (der vom Alamo) ist 1769 das erste Mal über den Pass, 1775 hat er dann mit Kameraden eine Straße gerodet damit Wagen über den Pass fahren können. Im Laufe der Zeit kommen 200.000 bis 300.000 Siedler über den Pass und siedeln sich in Ohio an. Im Bürgerkrieg wechselt der Pass mehrmals den Besitzer aber immer ohne Kampfhandlung. Die jeweiligen Besetzter harren so lange aus bis ihre Verpflegung ausgeht und da kein Nachschub kommt müßen Sie den Pass verlassen, der Pass wird dann von der Gegenseite besetzt so lange die Verpflegung reicht ... und immer so weiter. Da ich auf dem angeschlossenen CP bin brauche ich nur ein kurzes Stück zu fahren und bin im Visitor Center. Kleine Ausstellung, guter Film, Magnet und Informationsblatt was man alles machen kann. Normalerweise gibt es zwei Ranger Touren. Eine in die Gap Cave und eine zur Hensley Siedlung. Ohne Angabe von Gründen werden beide nicht angeboten (ich schätze mal Personalmangel, danke Donald). Zuerst fahre ich zu einer Eisenhütte. Man hat dort eisenhaltiges Gestein oben in einen Schmelzturm reingeschmissen und unten den Wald verheizt, das Eisen ist geschmolzen und man hat Barren daraus gegossen. Von hier aus kann man zum Gap hochlaufen, ich bin lebensmüde und tue es. Das letzte Stück ist natürlich das steilste und ich sehe in der Entfernung schon den Pass ... nur noch das letzte steile Stück ... wenn das überwunden ist wartet das Empfangskomitee mit Band und Ehrenjungfern oben ... ich sehe schon das Ende der Steigung ... ich erreiche den Pass und ... da ist niemand, nur ein kackbraunes Holzschild ... toll, das wäre ihr Preis gewesen. Ich mach mich auf dem gleichen Weg wieder zurück, ich will ja nicht nach Ohio 😉
Bleibt nach die Fahrt zum Pinnacle Overlook. Man steht auf der Grenze zwischen Virginia und Kentucky und schaut zusätzlich noch auf Tennessee. Langsam geht die Sonne unter und es wird kalt, ich fahre zurück zum CP und dusche ... nicht. Die Dusche ist wunderschön, klasse gekachelt und supersauber ... aber kalt. Im Sommer kein Problem, aber bei einstelligen Nachttemperaturen hätte ich schon gerne warm.Leggi altro




























