• Kobenhaven

    September 29 in Denmark ⋅ ☁️ 19 °C

    KØBENHAVN – kleine Stadtrunde zu Fuß

    Christianshavn
    Kanäle, alte Speicher und enge Straßen. Der südliche Einstieg in die Runde. Schon hier fällt auf, dass Kopenhagen stellenweise verdächtig holländisch aussieht – und das nicht ganz ohne Grund.

    Gammelholm
    Ehemaliges Marine- und Werftviertel zwischen Christianshavn und Kongens Nytorv. Ruhige Straßen, viel historische Bausubstanz und immer wieder Wasser.

    Amalienborg / Frederikstaden
    Schlossanlage und klassizistisches Stadtviertel. Am Wasser entlang weiter Richtung Norden. Großzügig, ordentlich und erstaunlich unaufgeregt.

    Kastellet
    Gut erhaltene sternförmige Festungsanlage. Grün, weitläufig und überraschend ruhig mitten in der Stadt. Ein ziemlich angenehmer Umweg.

    Nyboder
    Historische gelbe Wohnhäuser der dänischen Marine. Kleine Straßen, niedrige Häuser und ein sehr eigener Charakter. Sieht fast aus wie ein sorgfältig erhaltenes Stück altes Kopenhagen.

    Indre By
    Durch die historische Innenstadt Richtung Universität. Kopfsteinpflaster, alte Bürgerhäuser und jede Menge Stadtleben.

    Universität Kopenhagen / Latin Quarter
    Einer der ältesten Stadtbereiche Kopenhagens. Zwischen Universität, kleinen Straßen und historischen Gebäuden zurück Richtung Süden.

    Christiansborg / Slotsholmen
    Schloss Christiansborg auf der kleinen Insel im Zentrum. Politik, Geschichte und beeindruckende Architektur auf engem Raum.

    Architektur am Wasser
    Rund um Holmen trifft alte Marinearchitektur auf moderne dänische Architektur. Besonders auffällig das Opernhaus mit seinem riesigen, weit auskragenden Dach und gegenüber das Skuespilhuset mit dunkler Glasfassade und Holzpromenade. Dazu moderne, klare Baukörper direkt am Wasser. Kopenhagen kann offenbar gleichzeitig klassisch und ziemlich radikal modern.

    Ny Carlsberg Glyptotek
    Kunstmuseum am Dantes Plads. Skulpturen, Antike und ein bemerkenswertes Gebäude mit Gartenanlage. Und plötzlich steht man vor Rodins „Denker“ und fragt sich kurz, warum das Ganze verdächtig nach Kunstmuseum Bielefeld aussieht. Kein Time Warp – immer noch København.

    Nyhavn
    Die berühmte Straße mit den bunten Häusern, Kanal, Restaurants und Touristen. Gesehen, fotografiert und konsequent links liegen gelassen. Die Fressmeile darf sich ohne mich weiterentwickeln.

    Warum sieht das hier eigentlich so holländisch aus?
    Kein Zufall. Besonders Christianshavn wurde im 17. Jahrhundert nach dem Vorbild holländischer Kanalstädte geplant. Niederländische Architekten und Baumeister prägten Kopenhagen über längere Zeit. Kanäle, schmale Häuser, Giebel und die enge Verbindung von Stadt und Wasser erinnern deshalb manchmal erstaunlich deutlich an die Niederlande.

    Und dann noch die kleine Meerjungfrau.
    Gesehen. Rein zufällig natürlich. Ein Unfall auf dem Weg. Man kann schließlich nicht durch Kopenhagen laufen, ohne irgendwann über diese nackige Göre auf dem Stein zu stolpern.

    Bilanz: ca. 10 km zu Fuß durch das historische Zentrum von København.
    Christianshavn – Gammelholm – Amalienborg – Kastellet – Nyboder – Indre By – Universität – Christiansborg – Glyptotek. Viel Architektur, viel Wasser, ein bisschen Kunst und erstaunlich wenig Fressmeile. København kann was.

    374km gefahren.
    11,3km gegangen
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