Cloudy Sparkles

Joined June 2017
  • Day175

    Arequipa - die weiße Stadt

    February 25 in Peru

    Nach der Wüste ging es für mich ins Hochgebirge in Peru um dort zwei Wochen in einem Hostel zu arbeiten. Arequipa schien mir hierfür ein geeigneter Ort, da ich anhand von Fotos und Erzählungen eine gewisse Ähnlichkeit zu Antigua in Guatemala vermutete, wo ich mich ja sehr wohlgefühlt habe :)
    Tatsächlich erinnerte der koloniale Baustil und die sechs umgebenden Vulkane sehr an Antigua, wobei Arequipa mit mehr als 3 Millionen als zweitgrößte Stadt Perus Antigua an Größe um einiges übersteigt. Highlights meines zweiwöchigen Aufenthalts waren *Überraschung* wiedermal die tollen Menschen, die ich dort traf. Das Hostel in dem ich arbeitete wurde von zwei Peruanern geführt, die mich sehr herzlich empfingen und an ihrem alltäglichen Leben teilhaben ließen. Außerdem kamen erstaunlich viele entspannte, nette Backpacker ins Hostel, mit denen ich eine tolle Zeit hatte. Ebenso waren die Kathedrale und das Kloster (welches nun als Kloster der Öffentlichkeit zugänglich ist) ein Highlight - in letzterem habe ich fast vier Stunden verbracht und fühlte mich danach federleicht. Man glaubt kaum, dass man in einer Großstadt ist, wenn man sich innerhalb der Klostermauern bewegt und die einstigen Behausungen der Nonnen erkundet.
    Nach zwei Wochen war ich dann aber bereit nach Cusco aufzubrechen und dort meine Reisefreundin Alex wiederzusehen :)

    Xoxo
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  • Day159

    Willkommen in der Wüste

    February 9 in Peru

    Woooooooww - mir fehlen ehrlich gesagt die Worte um meine Erfahrung in der Wüste Perus zu beschreiben. Vor allem war ich wahrscheinlich so begeistert, weil ich noch nie zuvor in einer Wüste war und ich mich außerdem nach dem vielen Grün in Zentralamerika und Kolumbien wie auf einem anderen Planeten fühlte. Wer schon einmal in der Wüste war, weiß wovon ich spreche: die Formen, die der Wind im Sand hinterlässt und die gefühlte Unendlichkeit des Sandes sind so magisch...kein Wunder, dass es soviele magische Geschichten über die Wüste gibt. Highlight war auf jeden Fall mit einem Sandbuggy die Dünen auf und ab zu fahren auch wenn ich dabei teilweise um mein Leben gefürchtet habe :D Es ging teilweise im 90 Grad Winkel bergab und die Sicherheitsstandards in Peru orientieren sich eher an Trial & Error aber ich habe alles gut überstanden und bin sogar mit einem Board die Dünen herunter gesurft. Außerdem war ich im Nationalpark Paracas und habe dort eine abgespeckte Version der Galápagos Inseln gesehen, sprich Seelöwen und viele Vögel sowie eine unglaubliche Landschaft. Außerdem gibt es dort die Nazca Linien, die aus der Zeit der gleichnamigen Kultur der Nazcas stammt und auf bisher unerklärliche Weise in den Sand gemeißelt ist. Und wer sich fragt, weshalb die Figuren nicht "vom Winde verweht" werden: die Hitze, die auf den geschliffenen Steinen entsteht funktioniert wie ein Ofen - ihr habt sicher schon einmal die heiße Lust im Sommer über Asphalt Straßen gesehen - und diese heiße Luft hält den Sand davon ab sich dort niederzulassen, sodass die Figuren bereits seit mehreren hundert Jahren dort zu finden sind - die Bedeutung der Zeichen ist unklar.Read more

  • Day153

    Von Medellin ging es für mich per Flugzeug nach Peru, da ich mich (für dieses Mal) gegen Ecuador und damit eine mir unendlich lang erscheinende Busfahrt entschieden habe. Wer jetzt ebenso wie ich ein Zwicken in der Magengegend aufgrund des durch Flugzeuge verursachte CO2 verspürt - Flugzeuge sind nicht immer die schlechtere Wahl, wenn es um längere Reisen geht. Es gibt im Internet eine Vergleichsseite für die Emissionen, die ihr mit euren Reisen verursacht, sodass man zumindest (wenn man schon der Umwelt schadet), die Folgen möglichst klein halten kann. Z.B. braucht man nur eine Stunde in Peru von Lima nach Cusco per Flugzeug, aber mit dem Bus 24 Stunden und da die Busse hier keine Abgas Plakette vorweisen müssen, ist der CO2 Ausstoß tatsächlich höher. Hier die Website:
    https://calculator.carbonfootprint.com/calculator.aspx?tab=3

    Soviel dazu...Nach einem holprigen Start in Peru, war ich wieder einmal von der Herzlichkeit der Backpacker und der Einheimischen begeistert. Mein Rucksack kam erst einen Tag nach mir an und am Flughafen in Kolumbien wollte man mich aufgrund eines fehlendes Weiterreisetickets, welches angeblich für die Einreise in Peru benötigt wird, nicht mitfliegen lassen.
    Ein Backpacker überließ mir Handtuch und Duschbad und der Mitarbeiter des Reiseunternehmens, bei welchem ich dann kurzerhand irgendein Busticket kaufen musste um einreisen zu können, lies mich dieses dann wieder stornieren. Also am Ende alles halb so wild mit der Hilfe ein paar netter Weggefährten.

    Nach der ersten tollen Couchsurfing Erfahrung mit Rike wagte ich mich dann alleine in Lima, der Hauptstadt von Peru, an das Abenteuer heran und wurde nicht enttäuscht. Marco hatte ein wunderschönes Apartment in der gehobenen Gegend Miraflores, zeigte mir Salsa Bars, und sogar sein eigenes Salsa Treffen in einem Park sowie tolle vegane Restaurants. Er gab mir Tipps was ich besichtigen könnte und wann ich mich wo bewegen kann ohne meine letzte Kreditkarte zu verlieren ;) Vor allem begeistert hat mich an Lima natürlich Salsa :), das historische Stadtzentrum (welches Madrid zum Vorbild hat), die Museen und die Promenade an der Küste, welche von Nebel eingedeckt wird, sodass die Sicht teilweise nur 50 Meter beträgt. Außerdem musste ich oft an Star Wars denken, da im Gegensatz zur grünen Oase Kolumbiens die Wüstenstadt in Peru mit den rudimentären Behausungen in den staubigen Bergen und den Blechdächern sehr daran erinnern. Lima ist übrigens nach Kairo die größte Wüstenstadt weltweit.

    Xoxo
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  • Day142

    Ausflüge um Medellin

    January 23 in Colombia

    Nicht nur Medellin hat viel zu bieten sondern auch die nähere Umgebung wie das 1,5 h entfernte Guatape oder für Kolumbien Verhältnisse immernoch nahe Cali (10 Stunden) und die Kaffeezone (7 Stunden).

    Guatape ist eine magische Landschaft östlich von Medellin, in der man sich hervorragend eine Auszeit von der Stadt nehmen kann. Man kann dort einen so unglaublichen, schon fast künstlich wirkenden riesigen Fels besteigen, wenn man die rund 800 Stufen auf sich nimmt, mit einem Boot auf den gefühlt 1000 kleinen, miteinander verbundenen Seen rudern, Souvenirs shoppen, lecker vegan essen und einfach die Natur bewundern. Die Landschaft ist in der Zeit entstanden als auch die Anden entstanden sind und die Farben des Wassers, der Berge und der Vegetation sind so intensiv, dass man seinen Augen kaum traut. Deshalb fiel es mir auch nicht schwer hier zweimal herzukommen, einmal mit Rike und einmal mit Gitta ;)

    Weiter südlich von Medellin findet man die Kaffeezone, die wiederum mit einer ganz anderen Vegetation verzaubert. Hier findet man die höchsten Palmen weltweit (bis zu 60 Meter hoch) und das mitten in den Bergen Kolumbiens. Die sogenannte Wachspalme ist übrigens auch der Nationalbaum Kolumbiens. Eine Wanderung im "Valle de Cocora" war atemberaubend schön aber aufgrund des Regens auch eine sehr matschige Angelegenheit - der Geruch steckt bis heute in meinen Schuhen :D
    Eine Kaffeetour habe ich hier zwar nicht gemacht, da ich dies schon aus Guatemala kenne aber bisher konnte geschmacklich den Kaffee in Kolumbien wirklich nichts toppen...und nach meinem Barista Kurs sind meine Kaffee Geschmacksknospen sowieso viel ausgeprägter :)

    Der letzte gemeinsame Stopp für Rike und mich war Cali, wo wir unsere erste Couchsurfing Erfahrung hatten. Diese übertraf alle Erwartungen, da das Pärchen (Paula und Leo) super nett, hilfsbereit und offen war und uns sogar an Paulas Geburtstag zu einer Salsa Bar mitnahm. Cali als solches ist keine überragend schöne Stadt aber dort habe ich bisher tatsächlich die besten Salsa Tänzer gesehen - Dafür ist Cali nämlich bekannt.

    In Cali mussten Rike und ich uns dann verabschieden, was mich so aus dem Konzept gebracht hat, dass mir gleich das Portemonnaie mit zwei Kreditkarten geklaut wurde :D Zum Glück habe ich noch eine dritte und war mental auch irgendwie darauf vorbereitet, dass dies während meines Trips passieren könnte - also alles halb so wild.

    Für mich ging es dann noch zwei Wochen nach Medellin, worüber ich bereits einen Beitrag verfasst habe und von dort nach Peru :)
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  • Day134

    Medellin - Stadt des Wandels

    January 15 in Colombia

    Über Medellin könnte ich ein ganzes Buch schreiben, weil die Stadt so viel zu bieten hat... Kultur, Geschichte, Restaurants, Bars, Streetart,...die Liste ist lang.

    Bewundernswert ist die Stadt vor allem weil sich hier besonders zeigt wie viel sich in Kolumbien in den letzten Jahren getan hat und wie leidenschaftlich die Menschen das Land nach vorne bringen. Man hat das Gefühl jeden Touristen, den die Menschen treffen, sehen sie als Zeichen an, dass es bergauf geht und genauso begeistert und freundlich sind sie dementsprechend. "Bienvenidos" und "wie gefällt es dir hier?" hört man wirklich mehrmals täglich. In einem Stadtteil ist die Entwicklung vielleicht schon etwas zu westlich, hier reiht sich ein Hipster Cafe/Hostel/Bar ans nächste - man meint fast Berlin guckt sich alles nur von El Poblado in Medellin ab :D
    Aber es gibt auch sehr viele "Slums" auf den Hügeln, die Medellin umgeben. Eine davon ist Comuna 13, das seit ein paar Jahren durch die unglaublich schöne Streetart und das ausgefallene Transportmittel, Rolltreppen die zum Berg rauf führen, zu einem Touristenmagnet wurde.

    Was man hier noch so machen kann? Einen Barista Kurs (check), einen Tanzkurs z.B. Salsa und Bachata (check), Paragliding (check), mit einer der vier Gondelbahnen fahren (check), Barhopping und kulinarisch die Welt verkosten (check, endlich wieder Döner juhuu), den botanischen Garten besichtigen (check), Fledermäuse auf der Straße sehen (check),...

    Also eine Stadt mit unendlichen Möglichkeiten und vor allem mit super positiven Menschen :)

    Schockierend fand ich die Geschichte Kolumbiens, die mir gar nicht im Detail bekannt war, vor allem das grausame Regime von Pablo Escobar. Und dass es einige Touristen anscheinend gar nicht interessiert, wie das ganze Land unter dem Drogenkonsum (immernoch!) leidet - und auf die nächste Line...Bei ALLEM was man so konsumiert sollte man (ich schließe mich hier ein) einfach ab und zu über die Konsequenzen nachdenken - die Nachfrage treibt schließlich die Wirtschaft an und was wir nachfragen liegt in unserer Hand, ob es um Nahrung, Kleidung, Drogen oder andere Konsumgüter geht.

    Xoxo
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  • Day124

    Auszeit im Tayrona Park

    January 5 in Colombia

    Um uns nach den vielen Salsa Klängen mal etwas Ruhe zu gönnen und die Natur zu bewundern, sind wir drei Tage in den Tayrona Park gefahren - ein Nationalpark an der karibischen Küste in Kolumbien.
    Die Landschaft dort ist einfach atemberaubend...vor dem tropischen Dschungel erstreckt sich direkt angrenzend ein wunderschöner weißer Sandstrand mit türkisblauem Wasser und fast unreal wirkenden Steinklötzen. An den meisten Stellen kann man zwar aufgrund der starken Strömungen nicht ins Wasser aber der Ausblick reicht allemal. Die Wanderungen durch den Dschungel, die teilweise mit ausgeklügelten Kletterkünsten und Hilfe von anderen verbunden waren, haben ihr Soll auf jeden Fall erfüllt, sodass wir nach der Rückkehr in der Stadt erstmal total überfordert mit den Geräuschen und vielen Menschen waren.

    Ein Erlebnis war es auch in der Hängematte zu schlafen und ein indigenes Volk, welches noch nach ihrem ursprünglichen Lebensstil ohne Schnickschnack im Tipi im Park lebt, zu besuchen. Positiv ist auch zu bemerken, dass der Park zur spirituellen Reinigung aus Respekt vor dem Volk einmal im Jahr für vier Wochen geschlossen wird und auch das restliche Jahr über ein tägliches Besucherlimit hat. Außerdem habe ich das leckerste Schokoladenbrot meines Lebens gegessen - wer hätte das dort vermutet :D

    Dieser Ausflug war auf jeden Fall eines der Highlights meines Trips :)

    Xoxo
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  • Day121

    Nachdem wir in Kolumbien angekommen sind, mussten wir unsere überschüssige Energie, die wir auf dem Segeltrip angestaut hatten, im Rahmen der alljährlichen Feiertage nun an der Küste abtanzen :) Ich tue mich schwer den Begriff Weihnachten in den Mund bzw. die Tastatur zu nehmen, denn bei strahlendem Sonnenschein, 30 Grad, Palmen und lateinamerikanischer Musik statt "last Christmas" all day long bin ich irgendwie nicht so wirklich in die übliche festliche Stimmung gekommen. Da half auch die farbenfrohe und lichterlohe Dekoration, die in Kolumbien sogar zu einem Wettbewerb auserkoren wurde, nichts. Aber mit Rike an meiner Seite hatte ich ja ein Stück zu Hause und somit auch etwas Vertrautes dabei :) Ein festliches Essen am Heiligabend mit Trüffeln und Co haben wir uns nicht nehmen lassen aber ansonsten gab es wenig Gemeinsamkeiten mit dem üblichen Fest zu Hause ; )

    Während der Feiertage waren wir in der wunderschönen Kolonialstadt Cartagena und nicht weit entfernt in dem karibischen Paradies Playa Blanca. Wir haben die sicherste Festung Lateinamerikas mit einem beeindruckenden Tunnelsystem besucht und sind weiter zur ältesten Stadt des Landes gefahren: Santa Marta. Dort haben wir viele Einheimische kennengelernt, die uns sehr geduldig mit den Salsa und Bachata Schritten vertraut gemacht haben. Es macht einfach so viel Spaß in Kolumbien auszugehen, wenn man gerne tanzt und neue Leute kennenlernt. Mit den Basisschritten kann man loslegen und wird als Frau ununterbrochen zum tanzen aufgefordert - Pause, Pustekuchen :) Die Kolumbianer sind außerdem super offen, fröhlich und kommunikativ, sodass kein Abend langweilig wurde.
    Silvester haben wir dann auf einer Dachterrasse verbracht und mit zwölf Weintrauben (wohlbemerkt innerhalb einer Minute zu verzehren) unser Glück fürs nächste Jahr gesichert :) Das ist in Spanien und Lateinamerika der Brauch um ins neue Jahr zu starten :)

    Wenn ich die Feiertage so Revue passieren lasse, war es vielleicht doch ähnlicher als gedacht - Essen, quatschen, feiern, schlafen und wieder von vorne :)

    Ich hoffe ihr seid auch alle zur Besinnung gekommen und gut ins neue Jahr gerutscht :)

    Xoxo Cloud
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  • Day110

    Fluch der Karibik - Fritz ahoi

    December 22, 2017, Caribbean Sea

    Am 18.12 ging es für mich und Rike dann endlich mit dem Katamaran auf die langersehnte Tour von Panama nach Kolumbien. Langersehnt, weil wirklich seit Beginn des Trips super viele Leute davon geschwärmt haben und Rike und ich deshalb nicht 100 Euro für einen Flug sondern 400 Euro für eine viertägige Segeltour investiert haben. Die Anreise zum Hafen Portobelo war für Rike nach Panama City wahrscheinlich die erste richtige Lateinamerika Erfahrung, im übervollen Chicken Bus eingequetscht, laute Salsa Musik dröhnt aus den Lautsprechern aber dafür spottbillig und ziemlich lustig :) Voller Hoffnung stiegen wir dann mit 16 anderen Reisenden (davon 6 Deutsche) an Bord bei Fritz (Österreicher) und wurden nach etwas verspätetem Ablegen mit wirklich leckerem Essen verköstigt. Danach wollten wir uns an Deck etwas sonnen und haben noch über den hohen Wellengang gelacht, wodurch es sich wie eine Schiffsschaukel anfühlte...hahaha dachten wir uns und wurden eine Stunde später vom ersten Speistrahl zurück in die brutale Realität auf offener See geholt :D so ging es dann die nächsten Stunden weiter, bis wir irgendwann nachts erschöpft unter Deck eingeschlafen sind. Daraus gelernt, haben wir am nächsten Tag direkt Tabletten gegen Seekrankheit genommen und zumindest dieser Aspekt der Überfahrt war danach besser. Was allerdings nicht besser wurde, war das Weltverständnis von Fritz. Fritz war nämlich der Meinung, dass wir 400 Euro für die Fahrt von Panama nach Kolumbien bezahlt haben und nicht dass wir eine der schönsten Inselstaaten der Welt erkunden wollten. Aus seiner Sicht war es offensichtlich genug die traumhaften Inseln, 360 Stück an der Zahl, von weitem zu sehen und nur morgens jeweils eine Stunde auf insgesamt drei Inseln zu verbringen...Erwartung und Realität hätten hier kaum weiter auseinander liegen können. Zudem kam seine Unfähigkeit dazu mit Problemen umzugehen, sodass die Hälfte der Passagiere zwei Stunden nach einem abgerissenen Anker zehn Meter unter Wasser suchen musste und die Destination auch nicht Kolumbien sondern aufgrund unserer verspäteten Ankunft doch ein Dorf in Panama war...hupsie, naja kann ja mal passieren. Alles in allem können wir jetzt darüber lachen und haben eine gute Geschichte zum erzählen...thats it. Auf jeden Fall verstehe ich warum Fritz uns am ersten Tag erzählte, dass er seine Kinder einmal fragte, ob sie mit den Enkelkindern nicht noch hätten warten können bis er verstorben sei...zumindest in dieser Hinsicht scheint Selbst- und Fremdwahrnehmung zu stimmen :DRead more

  • Day105

    Panama City - USA 2.0

    December 17, 2017 in Panama

    Nach einer langen Fahrt von Nicaragua ging es direkt nach Panama City. Dort angekommen, fragte ich mich ob das Flugzeug ausversehen in nördliche Richtung in die USA geflogen ist, da die Stadt wie jede amerikanische Großstadt wirkt. Nach drei chilligen Tagen im Hostel habe ich Rike vom Flughafen abgeholt :) Zwar ist ihr Gepäck nicht mit angekommen aber sonst hat sie den Flug gut überstanden :)
    In den drei Tagen Panama City haben wir uns von einem Local aus dem Hostel auf einer Fahrrad Tour die Altstadt im Kolonialstil angeschaut, von weitem die Slums gesehen, uns kostenlos in den Trump Tower zur Rooftop Bar im 66. Stock geschmuggelt (#futrump) und den Panama Kanal besichtigt. Die Stadt offenbart in vielerlei Hinsicht Gegensätze von der modernen Bauweise in downtown zum Kolonialstil in der Altstadt, von pompösen Stadtvillen zu Ghettos mit Hausblöcken ohne Fenster, von riesen Malls zu typischen Street Food Märkten ohne Kühlung oder anderen Schnickschnack...
    Es war auf jeden Fall eine interessante Erfahrung aber ich hoffe, dass diese Art Entwicklung nicht ganz Zentralamerika bevorsteht.

    Am beeindruckendsten fand ich den Panama Kanal, der sich mit 82 km durch den Kontinent schlägt. Die größten Schiffe müssen hier bis zu eine Millionen Euro zahlen um den Kanal zu passieren. Der günstigste Preis waren wohl 38 Cent für einen Mann, der durchgeschwommen ist.

    Jetzt geht es auf nach Südamerika zusammen mit Rike auf einem Katamaran. Am meisten werden mir von Mittelamerika die Menschen in Erinnerung bleiben. Von den vielen netten Backpackern bis zu den vielen unglaublich hilfsbereiten und offenen Einheimischen. Gerade letztere haben mich in so vielen Situationen gerührt, ob es der Busfahrer war, der mich fast bis zum Flughafen gefahren hat weil er besorgt war und dann auch noch mein Ticket bezahlt hat oder die spontanen Bekanntschaften in Bars und Cafés, die sich direkt wie Freunde angefühlt haben.

    Südamerika - ich bin gespannt ob du das übertreffen kannst ;)

    Xoxo
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  • Day98

    Time to say good-bye (again)

    December 10, 2017 in Nicaragua

    In den letzten zwei Wochen in Nicaragua habe ich nochmal viele nette Leute kennengelernt, die auch als Voluntäre im Hostel gearbeitet haben. Zwei davon haben sogar eine Kletterwand im Hostel gebaut, die ich dann mal testen durfte - richtig coole Sache. Und eine Kletterroute heißt jetzt Cloud :D
    Mein Job selbst war ziemlich entspannt: fünf Stunden in einer Villa chillen und drei Leute am Tag ein oder auschecken. Die restliche Zeit habe ich mit der Putzfrau spanisch gelernt. Mein Vokabular im Bereich Liebesleben hat sich jedenfalls durch sie erweitert :D in meiner Freizeit war ich oft surfen, bin auf einen Stingray getreten (Ohne gestochen zu werden) und habe einen Riffhai gesehen...reicht jetzt auch erstmal mit den Tieren im Wasser :D
    Um etwas in die Weihnachtsstimmung zu kommen, habe ich mir einen Adventskalender gebastelt und mit den anderen Plätzchen gebacken *yummy* Es gab sogar Vanillekipferl und Kokosmakronen.
    Einen Abstecher konnte ich an meinem freien Wochenende auch nach Leon im Norden von Nicaragua machen, wo ich meinen Travelbuddy Alex wieder getroffen habe. Die Stadt hat mich sehr an Antigua erinnert - die Reise dorthin unvorbereitet im chicken Bus war abenteuerlich aber hat mir wieder gezeigt wie hilfsbereit die Menschen hier sind (Busfahrer hat mich nicht bei der "gefährlichen" Station aussteigen lassen sondern ein Taxi zum Hostel gerufen) und wie schnell man mit Einheimischen in Kontakt kommt und spontane, nette Bekanntschaften schließen kann.
    An meinem letzten Wochenende kam Alex noch zu Besuch und wir haben unseren Abschied nochmal gebührend gefeiert.

    Nicaragua war auf jeden Fall eine sehr schöne Erfahrung besonders für Strand, Party und surfen. Es kommt schon sehr nah an meine Erfahrung in Guatemala heran, wobei die Menschen hier teilweise etwas frustriert wirken besonders im Umgang mit Touristen. Ein Grund könnte sein, dass viele Mitarbeiter den Touristen Informationen aus zweiter Hand weitergeben müssen, da sie sich nicht leisten können selbst in ihrem eigenen Land zu reisen...

    Habt einen schönen Advent!

    Xoxo
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