• Olympia

    March 5 in Greece ⋅ ☀️ 16 °C

    Wir haben einen faulen Strandtag in Glyfa geplant. Nachmittags überkommt uns der Besichtigungsdrang und so fahren wir nach Olympia.
    Olympia war in der Antike kein gewöhnlicher Ort, sondern ein heiliger Bezirk für den Gott Zeus.
    Der Geburtsort der Olympischen Spiele
    Hier fanden ab 776 v. Chr. die ersten dokumentierten Olympischen Spiele statt. Vorbild der heutigen Olympischen Spiele.
    Olympia war auch ein religiöses Zentrum, ein Heiligtum mit vielen Tempeln, besonders dem Tempel des Zeus. Darin stand einst die berühmte Statue des Zeus – eines der sieben Weltwunder der Antike.
    Während der Olympischen Spiele galt eine heilige Waffenruhe. Selbst verfeindete griechische Städte mussten ihre Kriege pausieren, damit Athleten und Besucher sicher reisen konnten.
    Wie die antiken Spiele abliefen:
    Die erste Disziplin war nur ein einziger Lauf über etwa 192 Meter (eine Stadionlänge).
    Später kamen weitere Wettbewerbe dazu, zum Beispiel Ringen, Boxen, Wagenrennen und der Pentathlon.
    Nur Männer durften teilnehmen und zuschauen.
    Die Gewinner bekamen keine Medaille, sondern einen Olivenkranz und großen Ruhm in ihrer Heimatstadt.
    Interessantes zum Stadion:
    Die Laufbahn ist etwa 192 Meter lang.
    Das Stadion bot Platz für ungefähr 45.000 Zuschauer. Es wurde über mehr als 1000 Jahre genutzt.
    Die antiken Olympischen Spiele endeten erst im Jahr 393 n. Chr., als der römische Kaiser Theodosius I. heidnische Kultstätten verbieten ließ.
    Die Landschaft mit Olivenbäumen und sanften Hügeln gehört zum Tal des Flusses Alpheios auf der Peloponnes.
    Wir stellen uns beeindruckt vor, dass genau hier vor über 2700 Jahren Athleten gelaufen sind.
    Da Josie nicht mit aufs historische Gelände darf entscheiden wir uns den Wanderweg aussen drum herum zu laufen. Das Stadion in seiner vollen Größe sieht man von aussen ohnehin besser. 😉 Auch einige antike Säulen un Mauerreste sind zu entdecken.
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