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  • Day154

    Rückblick und Ausblick

    January 2 in Turkey ⋅ 🌙 6 °C

    Am 2. August 2021 ging es los und somit sind wir Ende Jahr 152 Tage unterwegs gewesen. Da macht es Sinn, einmal zurückzuschauen.

    Unsere geplante Reiseroute konnten wir zu Beginn relativ gut umsetzen, auch wenn wir unser Tempo, mit welchem wir durch Italien gereist sind, in Slowenien bereits ein bisschen zurückgeschraubt haben. Das Anstrengendste sind immer noch die Reisetage. Der erste längere Halt in Slowenien war trotz Wandertagen und Hitze entspannender als ein Städtetrip nach dem anderen. Von Bosnien und Herzegowina waren wir positiv überrascht, vom teuren Dubrovnik wieder weniger. Durch Montenegro ging es eher schnell hindurch, dafür waren wir lange in Albanien. Die Küste dort, welche wir gegen Ende der Hauptsaison bereist haben, steht Kroatien in Nichts nach und wir konnten noch lange im Meer baden, als in der Schweiz schon der Herbst Einzug hielt.

    Statt direkt nach Nordmazedonien mussten wir mangels optimaler Busverbindungen einen Umweg über den Kosovo machen, was sich allerdings als gute Sache herausstellte. Prizren und Pristina sind nämlich sehenswerte Städte. Abgesehen davon funktionierte unsere Idee des Reisens mit öffentlichen Verkehrsmitteln hervorragend. Auch wenn sich ab und zu wünscht, dass mehr Informationen im Internet (oder an Touristeninformationsstellen) verfügbar wären. Aber geklappt hat es dann irgendwie doch noch.

    Bis dahin hat uns Corona noch nicht beeinträchtigt, die Grenzen waren überall offen und es wurde lediglich ein Impfnachweis verlangt. Bulgarien lässt aber Anfang Oktober keine Einreisen aus Nordmazedonien zu. Zudem hat die Pandemie den Busverkehr eingeschränkt und wir müssen uns ein Taxi nehmen, um früher als geplant nach Griechenland zu kommen.

    Hier gingen auch die Preise wieder hoch und gerade in Athen hat sich der Massentourismus beim Portemonnaie bemerkbar gemacht. Trotzdem haben wir mehrere Wochen in Griechenland verbracht und sogar mit einem Mietauto noch weiter das Land erkundet.

    Das geplante Inselhopping in Griechenland mit abschliessendem Sprung in die Türkei fiel wegen Corona leider auch ins Wasser. Die lange Busfahrt sagte uns nicht so zu und wir entschieden uns das erste Mal, den Flieger zu nehmen. Von Antalya aus haben wir dann die Türkei erkundet und tun das heute noch. Von diesem Land sind wir begeistert: Am Anfang konnten wir noch im Meer baden und kleine Hafenstädte erkunden. Später machten wir uns und bereisten das Land Richtung Osten, durch Städte, von denen wir noch nie gehört haben. Die Touristenhochburgen Pamukkale und Kappadokien liessen wir nicht aus und haben auch dort schöne Tage verbracht. Weiter nach Osten bis nach Kars sind wir gekommen. Es hätte weitergehen können, über die Grenze in den Iran. Allerdings ist nicht klar, ob es von dort aus weitergehen würde, weshalb uns die Kälte dann nach Ankara und später nach Istanbul trieb.

    Bald geht es weiter, aber eben nicht mehr Richtung Osten. Neben der unklaren Reisesituation gibt es noch einen weiteren Faktor, der in unsere Planung einfliesst. Früher oder später werden wir nämlich zu dritt unterwegs sein. Deshalb müssen wir jetzt neben der medizinischen Versorgung auch Zika- und Malariarisiken, Höhenlagen, Gesetze (Scharia) und mehr berücksichtigen. Unser nächstes Ziel wird vorerst Mittelamerika sein, genauer gesagt Panama. Als Einstieg in Mittel- und Südamerika soll das ein geeigneter Ort sein, um sich mit dieser Reiseregion vertraut zu machen. Wir haben uns natürlich schon Gedanken gemacht, wie es danach weitergeht. Aber davon berichten wir ja später hier...

    Unser Reisebudget behalten wir stets im Auge und Helen hat eine Auswertung gemacht, wie viel wir in einem Land pro Tag durchschnittlich ausgegeben haben.

    Wichtiger Hinweis zu Bild 2 (Ausgaben): Die Ausgaben in den Ländern sind nicht so einfach zu vergleichen, da der von uns gewählte Lebensstandard sich in den Ländern sehr unterscheidet. So haben wir uns beispielsweise in Italien, Slowenien, Kroatien und Griechenland uns oft selbst verpflegt, wohingegen wir an anderen Orten alle Mahlzeiten (inkl. Dessert und Zvieris) in Kaffees und Restaurants einnahmen.
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    Andy Iten

    Sehr schöner Rückblick! Ich selbst hätte Angst vor so eine Reise, denn ich würde nie so gut organisiert sein wie ihr. Daher habe ich vollstes Vertrauen vor euren Entscheidungen und wünsche euch weiterhin tolle Erlebnisse und schöne sonnige Tage. Liebi Grüess mini Liebä, Andy :-*

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    Luzia Iten

    sehr schöner Rückblick

    1/2/22Reply
    Luzia Iten

    aber mier haend heute definitiv viel warmer gah 11 grad

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