• Mesolongi die 2. 😬 🐬

    2–8 Eki 2025, Yunanistan ⋅ 🌧 18 °C

    02.10.25 Am Morgen haben wir bei Regen und Wind Trizonia verlassen. Martin und Jennie mit ihrer Naranja3 haben sich schon am Vortag auf den Weg nach Osten gemacht, also dahin wo wir hergekommen sind. Sie werden wahrscheinlich den Winter über in Griechenland verbringen. Der Abschied war emotional mit viel Gewinke und gegenseitigem filmen. Auch das ist etwas was auf Langfahrt, gerade wenn Kinder mit an Bord sind, häufiger passiert. Es ist stets ein Beisammensein auf Zeit und am Ende steht ein Abschied an. Wir bleiben vernetzt und vielleicht trifft man sich irgendwann, irgendwo wieder.
    Mit einem achterlichen 5er Wind 💨 hat es uns durch den Golf von Korinth geblasen, erneut durch die Brücke die wir dieses Mal mittig passieren durften (unser Mast ist immer noch 30m hoch), um dann bei Regenschauern und umlaufenden Winden wieder in Mesolongi einzulaufen. Zwischendurch hatten wir auch ☀️ und das große Glück von 6 wunderschönen Delfinen begleitet zu werden. Man kann sich an ihnen einfach nicht satt sehen! 🥰
    03.10.25 Großeinkauf bei Lidl. Den ganzen Tag immer wieder Regen, doch der angekündigte Starkwind bleibt aus. Hmmm. Romy und Vincent läuft die Nase und der Hals kratzt. So ein Wetter sind wir so gar nicht mehr gewohnt. Wir halten das Wettergeschehen im Auge, doch bis Mitte nächster Woche bleibt es wechselhaft und es bläst ordentlich durch die Ionischen Inseln.
    05.10.25 Eine erste Krankheitswelle macht sich an Bord breit. Mich hat es jetzt auch heftig erwischt. Wir sollten wirklich schauen dass wir Griechenland verlassen, es kann schon ganz schön ungemütlich kalt und regnerisch hier werden. Hätte ich Anfang Oktober noch nicht erwartet.
    07.10.25 wir hatten vorgestern die Genua runtergeholt und ich habe die Einfassung am Unterliek des Segels neu vernäht. Mit meiner guten Haushaltsnähmaschine hatte ich keine Chance, also musste die Handnähahle her. Beim anschließenden Hochziehen wurde die automatische Winsch auf den letzten cm zu forsch betätigt und das Fall ist gerissen. Bent musste zwischen zwei Regenschauern hoch auf den Mast um das Fall neu einzuscheren.
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