Joined May 2018
  • Day11

    Dresden Selektion

    October 6, 2019 in Germany ⋅ ⛅ 7 °C

    Was mir an Eindrücken bleiben wird?

    Extrem freundliche Leute
    Eine sehr abwechslungsreiche Bausubstanz
    Breite Boulevards
    Auf denen glüht die Straßenbahn dahin
    Die Küche in vielen Bereichen nahe an der böhmischen (dh. ich war super versorgt 😆)

    Und das Fest zum 50.ten Geburtstag des Kulturpalastes und Reini Fendrich tritt live auf 😬

    Und für euch gibt's auch noch ein paar anschließende Bilder.

    Und .... Richtig, ich nehme den Zug nach Hause 🤗
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  • Day10

    Dresden barock

    October 5, 2019 in Germany ⋅ 🌧 8 °C

    Irgenwann holt dich jede Regenfront ein. Am Samstag war es soweit. Es goss in Strömen. Damit ist man automatisch zur - selbstverständlich eh eingeplanten 😜 - kulturellen Fortbildung bereit.

    Ich genehmige mir gleich eine Doppelration in Form von Führungen in der Semperoper und und Residenzschloss.

    Dresdens Stadtzentrum wurde im zweiten Weltkrieg großflächig zerstört. Der Wiederaufbau dauert bis heute an. Und da sich dieser nun schon über mehrere Jahrzehnte erstreckt, findest du in naher Lage barocke Originale, wieder aufgebaute klassische Gebäude und sozialistische Monumentalarchitektur.

    Die Dresdner Oper ist ein grossartig wiederhergestelltes Baujuwel. Die sehr entzückende Dame, die für uns die Guidance machte, war extrem überzeugend. Man könnte glauben, sie hätte sämtliche Aufführungen der letzten n Jahrzehnte gesehen 😄

    Zur zweiten Führung ging ich in das Residenzschloss. Hier gibt es seit nicht mal einem Monat einen neu eröffneten Teil zu besichtigen. Neu heißt einerseits wieder aufgebaut und andererseits so neu, dass die Räume noch nach Farbe riechen 😷. Außerdem geht hier noch ein Rahmen um ein Gemälde. Neu heißt auch, dass der erste Muster schon jetzt nicht mehr funktioniert. Ob das noch eine Kinderkrankheit oder schon Altersschwache ist, könnte unser Guide nicht beantworten. Es war ihre erste Führung in den neuen Räumen🥇.

    Mein Tipp: auf keinen Fall sollte man die Semperoper nicht verpassen.
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  • Day9

    Ein Abstecher in die Schweiz

    October 4, 2019 in Germany ⋅ ⛅ 11 °C

    "Ordentlich aufessen, dann gibt es morgen schönes Wetter". Mit diesem Spruch bin ich aufgewachsen - und sowas wirst du nicht mehr los.

    Die angekündigte Regenfront von Westen hat unerwartet ein wenig Verspätung. Ich beschließe also den Tag im Nationalpark sächsische Schweiz zu verbringen. Das dortige Elbgebirge zieht sich weit nach Böhmen hinein und ist zu großen Teilen aus Sandstein.

    Mit vollem Magen (meiner Erfahrung nach, gilt das mit dem Aufessen inklusive Frühstück) setze ich mich morgens in die S-Bahn. Damit und mit einem Bus bist du in einer knappen Stunde oben, bei der Haltestelle "Bastei".

    Von hier geht ein bequemer Fußweg noch leicht bergauf (ca. 3 Höhenmeter) bis zur ersten Aussichtsplattform. Der Ausblick ist echt großartig. Der Sandstein ist im Laufe der Zeit an vielen Stellen ausgewaschen und bildet schroffe, steil abfallende Säulen.

    Auf einer dieser Säulen wurde mal eine Burg gebaut - die Bastei. Sie wurde mit dem "Festland" durch eine hölzerne Brücke verbunden. Diese wurde später als Steinbrücke ausgebaut. Andernfalls wär ich da sicher nicht drüber gegangen. Und wer mich erlebt hat, wie ich indonesische Hangebrücken überquere, der weiß, dass ich bei wackeligen Brücken meine gute Kinderstube vergesse.

    Zurück zu Lück: Die Basteibrücke und die Reste der Bastei inmitten der zerklüfteten Felsen sind DIE Attraktion dieses Teils des Nationalparks. Und ich - ich bleibe entspannt.

    Ich klapperte alle ohne ❤ klopfen erreichbaren Aussichtspunkte ab. Dann machte ich mich auf der gegenüber liegenden Seite an den Abstieg.
    Im Ort Rathen ging's auf die Fähre.

    Zum Abschluss bekommt man vom anderen Elbufer einen wunderbaren Blick auf die steil aufragenden Felsen.

    Und weil ich auch das Frühstück so tapfer gemeistert hatte, schien erstmals seit Tagen die Sonne durch ein großes Wolkenloch.

    Von Rathen aus brachte mich die S-Bahn wieder nach Dresden. Wer übrigens wandertechnisch eine etwas anspruchsvollere Variante sucht, macht die Tour in umgekehrter Richtung. Dann hat man rund 200 Höhenmeter vor und nicht hinter sich.

    Meine Hochachtung, dass du bis hierher durchgehalten hast 💪
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    Abschließend muss ich noch sagen, dass meine Vorbereitung für diese Reise einen großen Vorteil hatte: Er heißt Andreas 😂. Einen Ossi als Kollegen zu haben und den so nebenbei zu fragen "was sollte man in der Nähe von Dresden unbedingt gesehen haben?" führt dich zu "Die Bastei gefällt dir sicher". Dr. Google liefert das erste Bild und du weißt im selben Augenblick "Das kenn ich aus Dokumentationen. Das wollte ich immer schon live sehen". Gesagt - getan.
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  • Day8

    Dresden, on time

    October 3, 2019 in Germany ⋅ ⛅ 12 °C

    Das nächste Ziel meiner Reise ist Dresden. Da ich ja den schönen Spreewald auslassen musste, habe ich den Zug von Berlin nach Dresden gewählt.

    😳 WAS?!!!!! Den Zug? 😳

    Trotz zuletzt mehrmaliger Besonderheiten bei meinen Zugfahrten habe ich furchtlos via Internet den Zug gebucht. Ein bisserl komisch war schon, dass für die gewählte Zeit nach der Buchung eine Meldung angezeigt wurde: Meine getätigte Platzreservierung sei doch nicht möglich.
    ....... Egal.
    Hauptsache das Ticket ist auf das gewünschte Datum ausgestellt: 3. Oktober.

    🙄 WAS?!!!!! 3. Oktober!!!!! Das ist der Tag der deutschen Einheit - ein Feiertag! 🙄

    Hoppla.
    Das könnte die Geschichte mit der Fehlermeldung erklären.
    Das könnte den Hinweis "Zug ausgebucht" in der DB-App erklären.
    Das könnte die dicht gedrängten Körpermassen am "Berlin Hbf tief" erklären.
    Das könnte das Rittern um einen Platz im Speisewagen (hier gibt's keine Platzreservierung 😜) erklären.

    Aber: Das kann das pünktliche Ankommen in Dresden Hbf NICHT erklären.

    😲 WAS?!!!!! Pünktlich? 😲

    JA.
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  • Day7

    Es geht wieder zu Fuß

    October 2, 2019 in Germany ⋅ ⛅ 10 °C

    Der ursprüngliche Plan hatte vorgesehen nach dem Lauf in den Spreewald zu fahren. Spazierengehen, mit dem Boot durch die Kanäle tuckern, einfach ausspannen. Leider hat mir das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht.

    Berlin ist aber eine wunderbare Stadt. Also habe ich hier verlängert. Um meine müden Beine wieder munter zu kriegen, bin ich einfach durch die Stadt gewandert.

    Dabei war ich hauptsächlich in zwei sehr unterschiedlichen Ecken: Friedrichshain und Prenzlauer Berg.

    Im ersteren fühlst du dich wohl wenn du eine sehr entspannt Multikulti Szene magst. Die Häuser bunt bemalt, viele extrem simple Kneipen oder Clubs, lässig, häufig in schwarz, gekleidete Menschen und süßlicher Duft in der Luft.

    Die andere Ecke hat auch in den Seiten"gassen" immer wieder Platz für Alleebäume. Die Häuser und die Bewohner so wie auch die zahlreichen Lokale, sind ein bisserl hipper, gepflegter, teurer.

    Gemeinsam haben sie die freundlichen Berliner, die wild plakatierten Ankündigungen und Gesteige auf denen die vielen Radfahrer offenbar Vorrang haben und die Fußgänger ohne Aufregung Platz machen.

    Trotz Muskelkater ist es verpflichtend so viel als möglich zu Fuß zu machen. Sonst verpasst man doch glatt einen spannenden Moment. Auf dieser Weise habe ich seit Montag noch einen weiteren Marathon in Berlin zurückgelegt 🏃💪
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  • Day5

    The day after

    September 30, 2019 in Germany ⋅ ⛅ 13 °C

    Tja, wie ist so der Tag danach? Also ich meine der Tag nach so einem langen Rennen.

    Wenig überraschend brauchte mein Körper ausgiebig Schlaf - und zwar gleich zwei Marathons lang. Und Kraftstoff. Das gab's in Form eines ausgiebigen Frühstücks (Tipp: solltet ihr mal in Berlin und dann in der Nähe von Friedrichshain nächtigen: Zimmer ohne Frühstück! Und dann rundum den Boxhagener Platz frühstücken gehen).

    Nachdem das Wetter sich weiterhin nicht freundlich zeigte, stand ein Besuch in einem Museum am Plan.

    Und auf dem Weg dorthin und im Museum triffst du viele Mitstreiter von gestern. Man trägt - zu Recht - stolz sein Medaille oder das Finisher-Leiberl zur Schau. Und so erkennst du sofort diejenigen, die zur Marathon-Familie gehören.

    Und dann gibt *das* Erkennungsmerkmal, dass du von weitem realisierst. Am Tag nach so einem Rennen wünscht du dir vor allem das die Rolltreppen funktionieren. Und zwar die, die hinunter führen. Weil beim Stiegenhinunter sieht dein Bewegungsablauf aus wie der einer Puppe an den Fäden einen Marionettespielers am Anfang seiner Karriere. So unrythmisch sahen nur die ersten Versuche japanischer Roboter der 80-er Jahre aus. Dazu erkennt man eine gewisse Anspannung in den Gesichtszügen. 😖

    Das Pergamon-Museum (ich hatte ja einen Plan) war den Weg allemal wert. Selbst, dass wegen Umbauten der berühmte Pergamonaltar derzeit nicht zu besichtigen ist, war zu verschmerzen. Alleine die Pracht des Ischtar-Tores aus Babylon ist überwältigend. 😍
    Anm: Die Umbauarbeiten sollen 2023 abgeschlossen sein. Unwahrscheinlich aber doch, gibt es dann schon die Möglichkeit über den BER einzureisen 😂

    Zum abendlichen Ausklang habe ich mir dann noch eine nächtliche outdoor Film- und Lichtprojektion zu Ehren des Reichtagsgebäudes angesehen - leider für euch - nur mehr bis 3. Oktober.
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  • Day4

    Race day

    September 29, 2019 in Germany ⋅ ⛅ 14 °C

    Heute war es soweit. Es gilt: Ich gegen die Strecke.
    Wecker gestellt, ein kleines Frühstück. Zusammenpacken und nur nix vergessen!

    Schon beim Aussteigen aus der S-Bahn wird dir erneut die Dimension dieser Veranstaltung bewusst. Da wälzt sich eine Lawine an Menschen Richtung Startgelände.

    Dann, im Startblock des Hauptfeldes: du siehst unbeschreiblich viele Menschen, die auf das gleiche warten wie du: den Startschuss.

    1 Stunde(!) nach dem Profis sind wir endlich dran und die Meute H wird losgelassen. Das Wetter ist angenehm kühl, aber zwischendurch regnete es ordentlich und der Wind machte es zeitweise extrem kühl ☔❄️

    Lange ging es ziemlich nach Wunsch. Erst die letzten 2-3 Kilometer waren eher mühsam. Aber da muss man durch. Stehen bleiben geht bei km 40 gar nicht 😅 Lieber langsam dahintuckern, das Feeling genießen gleich durch zu sein und Zeit nehmen für ein Foto mit dem Brandenburger Tor im Background.

    Als Goodie gibt's bis Mitte der Woche einen ordentlichen Muskelkater.

    Vorest werde ich das Laufen wieder zurück schrauben . Und vier Marathons sollten doch genug sein 🤐
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  • Day3

    Griechischer Stil?

    September 28, 2019 in Germany ⋅ ⛅ 16 °C

    Für diejenigen unter euch, die sich gefragt haben, ob ich ins Fach der Ringer gewechselt bin - Nein!

    Aber es bleibt eine olympische Sache
    1. Weil die traditionellen 42,185 Km nun mal aus Griechenland überliefert sind und
    2. Dabei sein ist alles 😊

    Nach Amsterdam hatte ich mir ja gesagt, dass 3 Marathons genug wären. Dann hab ich bei der Startplatztombola für Berlin mitgemacht und schon war das Statement nicht mehr zu halten.

    Gestern Abend hab ich mich dann aufgemacht meine Startnummer abzuholen. Die Expo ist derart riesig, dass sie einen Flügel des alten Tempelhof Flughafens benötigt. 45.000 Marathonis, insgesamt 68.000 Starter inkl. aller Rahmenbewerbe müssen auch mal servisiert werden. Die Ausgabe der Startunterlagen, Merchandising, Sales und Verpflegung fordern ihren Platz.

    Und mitten drin der Berlin-Marathon-Frischling Wolfgang: übermüdet, übermütig, übermotiviert, übertrainiert und untergroß. Mann! Sahen die anderen alle fit und sportlich aus. Hätte ich ernste Ziele gehabt, hätte ich sie revidieren müssen.

    Aber das Flair dieses multikulturellen Haufens an Freizeitwahnsinnigen ist schon schwer zu beschreiben. Beim Anstellen zur Registrierung hast du im Umkreis von wenigen Metern alle Kontinente ohne Pinguine kennengelernt. Spätestens hier rächt sich das Vernichten deiner Englischschulbücher. Aber mit Schmäh, Händ und Füßen und Lächeln schafft man jede kommuniktorische Hürde.

    Als Abschluss der Vorbereitung gab's heute am Abend einen Check von KM 41 und Anfeuern für die Teilnehmer am Skating Marathon.
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  • Day2

    Warten, warten, warten...

    September 27, 2019 in Germany ⋅ 🌧 15 °C

    Wegen eines Polizeieinsatzes war die Strecke Göttingen- Hannover gesperrt. Jetzt (für mich nach fast 6 Stunden) geht's mit einem lokalen Zug endlich wieder weiter.

    Update 16:15
    endlich in Berlin angekommen- mit schlussendlich knapp 7 Stunden Verspätung. Und das, obwohl ich nicht bei Thomas Cook gebucht hatte 😉Read more

  • Day1

    On the rail to Berlin

    September 26, 2019 in Austria ⋅ ⛅ 18 °C

    In den letzten Jahren habe ich das Zufahren entdeckt. Man sitzt entspannt, je nach Zugtyp zieht oder fliegt die Landschaft vorbei und man hat das Gefühl ökologisch einen kleineren Footprint zu hinterlassen.

    Gestartet wird praktisch im Büro.
    Offenbar krieg ich nie den direkten Nachtzug (außer den von Zürich nach Wien,) 😂 .
    Daher geht es jetzt mal mit dem Nightjet nach Hamburg via Hannover nach Berlin.

    Am Abend gibt's als Präsent einen Prosecco und in der Früh ein kleines Frühstück 👍
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