Wolfgang Wagner

Joined May 2018Living in: Wien, Österreich
  • Day16

    Unterwegs sein

    November 16 in Vietnam

    Was ich jedem nur empfehlen kann ist, sich möglichst langsam zu bewegen, wie die lokale Bevölkerung auch . Zu Fuß kann jeder. Ok, Ochsenwagen wäre schon sehr gewagt. Aber ein Moped oder ein Rad auszuleihen und damit die Gegend zu erkunden hat was unvergleichliches. Und kostet fast nichts.

    Als Beispiel meine Tour am Mekong. Als Abschluss des zweitägigen Ausflugs waren wir mit dem Rad eine Stunde im Delta unterwegs.

    Auch hier begegnete mir an jeder Ecke Freundlichkeit. Ich fahre langsam an dem kleinen Häusern vorbei, es lächeln oder winken mir die Einheimischen freundlich zu. Ich darf fast überall fotografieren, zeige den Kids ihr Bild auf dem Display des Fotoapparats und genieße die wunderbare Absenz von Lärm. Außer es kommt - no na - ein Moped 🛵.

    Und wenn du dann mit europäischer Gelassenheit zitternd eine wackelige Behelfsbrücke über einen der tausenden keinen Arme der Wasserkrake Mekong meisterst, hinterlässt du einen für Schmunzeln sorgenden Footprint bei den Zusehern. 😏

    BTW: zurück ging ich über die fast fertig reparierte breitere Brücke 😂
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day15

    Good night Saigon

    November 15 in Vietnam

    Sang Billy Idol nicht mal "Ho Chi Minh City, Hot in this city tonight"? Kein Wunder bei diesen Temperaturen. Es hat 26°, im Online-Wetterbericht steht "feels like 33" - you're bloody right.

    Heute hatte ich mir das mondäne Viertel ausgesucht. Frontside ist es eine Mischung aus französischen Kolonialstil, modernen gläsernen Hochhäusern, breiten Boulevards gespickt mit Hochglanzshops von Gucci & Co. Groß und klein werden fotografiert oder geselfiet.

    Zwei Straßen abseits lebt die Stadt wie sonst. Niedrige Häuser, kleine Shops und Bars. Alle sind auf der Straße (weil Gehsteig = Mopeds). Vom Kleinkind bis zu den Urgroßeltern, von den Obsthändlerinnen bis zum Mopedmechaniker, von der Verkäuferin für Lotterielose bis zur Verkäuferin ihrer selbst.

    In einem Straßencafe genieße ich die Unruhe der Stadt. Mache Pause nach meinem nächtlichen Streifzug. Es ist 22:00. Die Straßen sind voll wie zur Rush Hour. Wo kommen noch immer die vielen Mopeds her? Die Kreuzung hier ist ampellos. Trotz der Unzahl an Fahrzeugen läuft es richtig de dàng. Von allen Seiten fahren sie langsam in die Kreuzung ein, achten aufeinander, schmiegen sich aneinander vorbei. Das zwischendurch Hupen wirkt hier im städtischen Verkehr unaufdringlich.
    Ich wage zu träumen, dass sowas auch bei uns möglich wäre.

    Saigon du unpackbar faszinierendes Gewusel.
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  • Day14

    Mekong

    November 14 in Vietnam

    Im Delta des Mekong dreht sich alles nur um diesen gigantischen Fluss. Das Delta hat eine Fläche von 40 Tsd. qkm.

    Mit der Mekong Queen (so heißt das Boot!) geht es einen der großen Arme stromaufwärts. Der Arm, den wir befahren, ist etwas mehr als einen Kilometer breit.

    Die Kähne, die hier herumtuckern, sind oft atemberaubende Konstrukte. Die Bootsführer leben auf diesen Geräten. Ihr Leben ist vermutlich karger, als jenes der Fischer und Bauern. Diese leben von dem was sie anbauen und am Markt verkaufen können. Bisweilen wird auch einfach noch getauscht. Reis, Zuckerrohr, Früchte aller Art. Das hier ist das beste landwirtschaftliche Gebiet ganz Vietnams.

    Am besten aber scheint es jenen zu gehen, die sich dem Tourismus verschrieben haben. Wenn sie es schaffen eine Agentur zu überzeugen mit Gästen bei ihnen einen Stopp zu machen, dann zahlt sich das aus. Allerdings darf ich aber sagen, dass ich an keinem einzigen Ort unfreundliche Leute getroffen habe. Und du bekommst überall hier echt leckere Dinge serviert. Großartiges lokales Essen, oft mit frischem Seafood, adrett präsentiert.

    An einer Station konnte ich sehen was so alles aus Reis und Kokosnuss produziert wird: Puffreis, Kokuszuckerl (echte Plombenzieher), Chips, Reispapier, Schalen, Matten, Besen ... Die Jahrhunderte lange Entwicklung und das karge Leben hat dazu geführt, dass diese Resourcen voll genutzt werden. Von Reis und der Kokospalme wird von der Wurzel bis zu den Blättern alles genutzt.

    Bei modernen Produkten sieht dies leider ganz anders aus. Hier wird achtlos weggeschmissen was nicht mehr gebraucht wird. Und zwar einfach irgendwo. Die Erfahrung, dass dies keine optimale Lösung ist, wird erst kommen müssen.

    Ein Highlight des Ausflugs waren der schwimmende Markt in Cai Rang.

    Der Markt besteht aus unzähligen Schiffen dicht an dicht. Die größeren bieten ihre waren feil, die kleinen sind meist die Einkaufswagerl. Unser Boot wird elegant zwischen den schwimmenden Verkaufsständen manövriert. Hier bekommt man alles fruchtige und gemüsige zu kaufen was die private Küche oder das Straßenlokal braucht.

    Das vielfältige Angebot spiegelt die Fruchtbarkeit des Deltas wieder. Ebenso der Geschmack der hier lokal gereiften Früchte. Das wird eines der Details sein, die ich in Wien echt vermissen werde.
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  • Day12

    Saigon

    November 12 in Vietnam

    12.11. Meine neue Guide Kim holt mich am Flughafen ab. Die Fahrt in Richtung Hotel liefert schon einen Vorgeschmack auf die Stadt. Unzählige Fahrzeuge auf engstem Raum. Laut, schmutzig.

    Abends im Backpacker Viertel. In der Fußgängerzone fahren nicht soviele Autos wie sonst auf der Strasse. Hier ist eine echte Partyzone. Bar neben Bar, Techno neben Rock, Animateure und -innen, billige Hostels und Massageangebote. Unbarmherzig zeigt sich diese Ecke der Stadt als Zone fürs Nachtleben - schmutzig, laut, aufdringlich aber unterhaltsam.

    13.11. Heute Vormittag ist Touriprogramm angesagt.
    Der große Markt im chinesischen Viertel, Kriegsmuseum, Kathedrale und Post. Kurz zusammengefasst: Leben, Tod, Wiederauferstehen, Briefmarken.

    Am Markt kannst du vermutlich auch 1000 Fotos schießen. Hier gibt es alles was die chinesische Küche verarbeitet. Und auch sonst gibt es in kleinen Geschäften, was es bei uns im Supermarkt oder Bauhaus zu erstehen gibt. Nur eben nicht von Konzernen, sondern auf Rechnung von KMUs oder EPUs.

    Im Kriegsmuseum habe ich nichts festgehalten außer Bilder in meinem Kopf. Zu schrecklich ist das Gezeigte. Kim erzählt mir, dass von ihrer Generation (sie ist 23) niemand mehr etwas nachgetragen wird - die Indochinakriege sind Geschichte.

    Die letzten beiden Stationen bringen mich dann wieder ein wenig weg von trüben Gedanken. Notre Dame- nomen est omen - ist ein wenig den französischen Vorbilds nachempfunden.

    Die Post ist eine architektonisches Juwel. Von außen erinnert es an eine pariser Bahnhofshalle, innen ist Symmetrie das Markenzeichen. Selbst die Ventilatoren sind gleich verteilt am rotieren. Und von vorne überblickt Onkel Ho das Geschehen. Der eigentliche Star sitzt aber im hinteren rechten Bereich. Herr Ngo. Er schreibt für die, die es nicht können. Oder übersetzt Texte in englisch oder französisch. Und er ist schon jenseits der 80! Chapeau!
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  • Day11

    Running wherever I am

    November 11 in Vietnam

    Nachdem ich ja Laufen als eine meiner Leidenschaften (sic!) entdeckte, hab ich mir vorgenommen in jedem Land, in das ich Reise, mindestens eine Laufeinheit zu absolvieren. Du genießt einen ganz neuen Blick auf eine Stadt.

    In Hoi An war es soweit.

    Start ist um 7 Uhr früh. Die Temperatur in mittleren Zwanzigern. Es ist dezent schwül.

    Ich starte durch die Altstadt. Noch gibt es keine Tagestouristen. Dafür herrscht hier reger Verkehr. Da aber die Gehsteige durch Mopeds vergeben sind, laufe ich auf der Straße.

    Damit bin ich voll integraler Bestandteil der Choreografie des Verkehrs. Du läufst langsam über die Kreuzung. Jeder Verkehrsteilnehmer fixiert deinen Weg und rechnet dich in seinen Pfad ein. Manchmal kalkulieren sie recht knapp.
    Vollbeladene Radtransporte überhole ich korrekter Weise links. Zur endgültig authentischen Teilnahme müsste ich allerdings vorher mindestens zweimal hupen.

    Weiter laufe ich entlang des Flusses zurück. In der Zwischenzeit steht die Sonne schon verdammt hoch. Jetzt ist's schwül und heiß. Nun ersetzt Keuchen das Hupen. Ich schalte zwei Gänge zurück- mein Puls ignoriert das.

    Am Fischmarkt mach ich einen kurzen Fotostopp. Die Erholung tut extrem gut.

    Die letzten beiden Kilometer bringen mich über die goldene Brücke auf eine kleine Insel. Hier begegne ich auch einer Leidensgenossin. Sie wirkt noch frischer als ich. Jetzt motiviert mich nur mehr der Gedanke an eine Dusche und ein herzhaftes Frühstück.

    Ich liebe diese Läufe in fremden Städten.
    🏃 🇻🇳 ✅
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  • Day10

    Hoi An

    November 10 in Vietnam

    10.11. Nach dem gärtnern ist sightseeing in der Altstadt von Hoi An angesagt.

    Hoi An is totally different.
    Früher war es ein verschlafenes Fischerdorf, heute ist es Weltkulturerbe. Es gibt eine geräumige Fußgängerzone mit massenhaft Touristen. In den Gassen mit unzähligen Geschäften wird es eng, wenn die Rikschas durchfahren. Besonders dann, wenn 20-köpfige chinesische Reisegruppen im Konvoi die Straßen durchpflügen.

    Es ist kitschig wie auch schön. Alte Holzhäuser sowie kleine Häuser französischen Stils stehen hier dicht an dicht. Dank der Auszeichnung durch die UNESCO werden sie erhalten.
    Alle Straßen und viele Häuser sind mit bunten Lampions geschmückt. Abends fahren am Wasser Schifferl mit Lampions. An 21:30 wird es auch wieder beschaulich und ruhig. Die Touri-Busse ziehen ab und übrig bleiben ein paar lokale Gäste und die Einheimischen.

    11.11. Zu dritt gehen wir mit dem Rad auf eine Tour. Als Führungsfahrzeug unseres Konvois haben wir ein Moped gelenkt von einer jungen Frau. So geht es raus entlang des Flusses. Zwischenstopp muss auch sein: In einer Weberei und einer Holzschnitzerwerkstatt lernt man uns kennen. Alles was hier produziert wird, entsteht durch pure Handarbeit. Die Preise sind für uns extrem günstig. Die Spanne bis etwas bei uns zum Verkauf kommt, schätze ich auf 1:100.
    Den zweiten Teil der Tour geht's auf einem Boot den Fluss hinunter in Richtung Mündung. Das Schifferl sieht ein bisschen mitgenommen aus - aber keine Angst, es hat ein gültiges Pickerl.

    Es ist unser letzter gemeinsamer Abend *sniff* auf unseren Reisen durch Vietnam. Deshalb genehmigen wir uns eine Portion Romantik auf einem Schifferl am Fluss und ein gediegenes Dinner.
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  • Day10

    Hoi Ans Gemüsegarten

    November 10 in Vietnam

    Heute gab's einen Ausflug in ein Dorf in der Nähe. Die Menschen dort sind bekannt für ihre lange Tradition Kräuter und Gemüse anzubauen.
    Mit dem Auto sind wir in wenigen Minuten dort. Es ist kurz nach 10 und schon schweineheiß.

    Auf mehr als 20 ha bauen sie hier unzählige Sorten an. Basilikum, Koriander, Zwiebel, Schnittlauch, div. Salatarten, Zitronengras zum Kochen, das höher wachsende Zitronengras für Seife & Fußbäder im Spa, Ingwer, Jackfruit, Chilis, Süßkartoffel, Mangold. und, und, und.
    Das bemerkenswerte ist aber, dass sie alle Sorten abwechselnd nebeneinander ziehen. Immer auf kleinen Flächen mit schmalen Wegen dazwischen. Keine großen Flächen.
    Auf die Frage warum heißt es, die Abwechslung dem Boden und dem Gärtner gut tut 😀.

    Abschließend krieg ich eine kurze Einschulung in das Errichten eines Beetes inkl düngen mit Seetang, einpflanzen und gießen. Und um die Authentizität zu steigern - und wohl auch zur Unterhaltung der lokalen Bevölkerung - musste ich auch einen der bekannten Spitzhüte tragen. Angeblich zu meinem Schutz vor der Sonne 😉
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  • Day8

    Hue

    November 8 in Vietnam

    8.11. Hue ist eine außergewöhnliche Location. Geschäftig, umtriebig, viele Bars mit außergewöhnlich vielen jungen Einheimischen. Das unverkennbar französisches Flair findet man hier überall. In der Architektur, am Angebot von Gebäck, auf Warnhinweisen, Namen von Lokalen und auf der Speisekarte. Ich habe sicher noch nie so günstig derart grossartige asia-französische Küche genossen.
    Mein Lokaltipp für alle die mal nach Hue kommen:
    http://www.lacarambolebistro.com/

    Das Besichtigungsprogramm der Zitadelle und der Thien Mu-Pagode konnte nur mit wetterfester Ausrüstung absolviert werden.

    Den Nachmittag haben wir zu dritt bei einem Fischer in der Tam Giang Lagune verbracht. Auf seinem kleinen Boot haben wir unter seiner Patronanz einen ganzen - auf Grund der Aufregung offenbar gefährlichen - Fisch und eine Krabbe gefischt. Unser Lunch in einem schlichten schwimmenden Restaurant war Dank der Fischereikünste der Einheimischen, schlussendlich doch üppiger. Super Seafood aller Art 🐠🦐🦀🦑

    9.11. Thomas nimmt ein Motorrad um nach Hoi An zu kommen. Sabine und ich den Wagen.
    Tropischer Dauerregen begleitet uns auf unserer Route nach Hoi An. Auf dem Weg besuchen wir das Mausoleum von Kaiser Lang Tu Duc. Unser Guide ist offenbar nicht glücklich damit, dass wir dem heftigen Regen trotzend, die Besichtigung starten wollen.
    Dieses Mausoleum ist eine kleine architektonische Schönheit. Und geschickt geplant. Das Wasser, dass in Strömen vom Himmel kommt, wird elegant über leicht abschüssig gebaute Flächen und via Überlauföffnungen über mehrere Terrassen hinweg, hinunter in einen kleinen See geleitet. Dem Gast bietet sich ein Blick auf wunderbare Wasserkaskaden, während er selbst bis auf die Unterwäsche nass wird.

    Next Stop: Hoi An
    Nahtlos geht die Küstenstraße von Danang nach Hoi An über. Von Fealing her ist es aber ein großer Schritt. Hier Danang mit dichter Industrie, seinen Hochhäusern und Strandpalästen. Da, Hoi An, mit seinem Kern an alten tlw. restaurierten kleinen alten Häusern. Hier heißt es auch von meinem Guide Duc Abschied nehmen.
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  • Day6

    Dong Hoi und die Höh(l)e

    November 6 in Vietnam

    6.11. Heute machten Thomas und ich gemeinsam einen Ausflug. Er führte uns in die nahen Berge. Dort war dichter, grüner Regenwald. Den leichten Regen hast du unter dem Blätterdach kaum gespürt.
    Im Nationalpark gab's Elektrocarts und einen schweißtreibenden Aufstieg.

    Dann gibt's in die Höhle. Es war angenehm temperiert. Nach ein paar Treppen hinunter sah ich sie. Vor mir lag eine riesige Tropfsteinhöhle. Wunderbare Ablagerungen mit unglaublich großen Stalagtiten und Stalagmiten. Wunderbar, schön und groß.

    Sie hatte nur einen kitzekleinen Nachteil. Die Größe hatte sie leider auch in der Höhe. 80 Meter hoch, Holztreppen und wir starten ganz oben. Das war nichts für mein Hirn. Der Magen flog virtuell schon mal voraus runter, Schweiß auf der Stirn. Der Höhle zuliebe ging ich schnurstracks wieder raus. Thomas machte sich völlig entspannt auf den weiteren Weg tiefer hinein. Eine knappe Stunde später lies ich mir erzählen lassen, was es weit unten zu sehen gab.

    Dann fuhren wir ein Stück zur Dark Cave. *Das* war meine Kragenweite. Anfahrt mit dem Boot und die Höhle innen von unten betrachten können. Yeah!

    Dong Hoi an diesem Abend hatte den Charme von Lignano in den 70ern in der Nachsaison. So wirken die Hotels und auf der Straße ist es derart ruhig, dass du jederzeit gefahrlos die Straße queren kannst.

    7.11. Auf dem Weg nach Hue besuche ich Plätze, welche die traurige Vergangenheit dieses Landes dokumentierten. Dabei habe ich das Tunnelsystem in Vinh Moc besucht. Es ist beeindruckend welche Leistung hier erbracht wurde. Diese Tunnel hier waren hauptsächlich um Schutz der zivilen Bevölkerung vor Bombardements entstanden und für ein längeres Leben unter Tage eingerichtet. Die Länge und Features waren wirklich beachtlich. Die Tunnelhöhe war ca. 1,60. Deshalb war es auch für mich möglich mich halbwegs sinnvoll zu bewegen.

    Später in Hue angenommen warten nach einem heißen Tag Sabine, Thomas, das Spa.
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  • Day4

    Halong

    November 4 in Vietnam

    4.11. Gleich morgens geht es Richtung Osten. Ziel ist die Halong Bay. Auf der Straße Nummer 1 geht's mit 40 bis seltenen 80 km/h dahin. Auf der gut ausgebauten und reichlich benutzten Straße dauert es fast 4 Stunden zum Ziel. Mittags wird auf einem Schiff eingecheckt, den geht es raus in die Bucht.
    Die vielen Kalksteinformationen sind schon beim Start schemenhaft zu sehen. Zur wunderbaren Landschaft gehört auch ein ebensolcher Mythos. Dieser handelt von Krieg, Göttern, Drachen und Jadesteinen. Stille kommt darin eher nicht vor. Es tummeln sich nämlich dutzende Schiffe in der Bucht. Solltest du mal einsam sein, komm hierher. Dann bist du hier zumindest nicht alleine.
    Der Tag wird mit Kajak fahren, dem Sonnenuntergang auf einer Aussichtsplattform und plauschen mit anderen Mitreisenden bei zwei(👍) Happy Hours am Schiff abgerundet.

    Fazit: Ein UNESCO Weltkulturerbe ist ein must-see.

    5.11. Nach einer Nacht an Bord geht es leider schon wieder zurück Richtung Flughafen.
    Eine kleine Turboprop Maschine bringt mich nach Dong Hoi. In der Ankunftshalle wartet ... Niemand. Nach 20' finde ich mit fremder Hilfe meinen Guide. Er hat nicht das obligatorische Täfelchen hochgehalten, sondern mich versucht an Hand der Kopie meines Passbildes zu erkennen. Da ich mich in den letzten Jahren wohl kaum so verändert habe, behaupte ich jetzt, dass die Kopie mies war. Oder er hat ein Sehschwäche. 🤓
    Als Highlight des Tages gibt es am Abend ein Wiedersehen mit meinen Freunden Sabine und Thomas. Sie sind schon einige Monate ins Sūdostasien unterwegs. Die beiden haben ihre Route in Vietnam so angelegt, dass wir ein paar Tage gemeinsam verbringen werden. 😍
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