August - November 2019
  • Day326

    St Marie Lake

    June 26, 2020 in Canada ⋅ 🌧 14 °C

    Die letzten zwei Tage verbrachten wir am St Marie Lake. Wir probierten das neue Kajak aus, welches hochwertiger ist als gedacht.
    Wir überquerten den See bei Sonnenschein, folgten einem kleinen Fluss und drehten noch eine Runde auf dem nächsten See.
    Ansonsten lasen wir eigentlich nur und genossen die Stille.
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  • Day323

    Dinos in Tumbler Ridge

    June 23, 2020 in Canada ⋅ ⛅ 16 °C

    Die letzten Tage fuhren wir viel und genossen die Sonne.
    Heute morgen, als ich grad aufgestanden war, kam ein Mann auf mich zu und fragte, ob ich ein aufblasbares Kajak haben möchte. Er habe einen YouTube Kanal und seine Follower würden ihm die ganze Zeit Sachen schenken.
    Wir quatschen eine Weile und im Endeffekt habe ich nun ein aufblasbares Kajak, welches wir in den nächsten Tagen Mal ausprobieren werden. Nach dem Frühstück, kamen wir nach Tumbler Ridge, einer kleinen süßen Stadt zwischen grünen Bergen. Unzählige Wanderwege sind von umliegenden Kieswegen zu erreichen. Wir entschieden uns für einen Trail den flatbed creek entlang. Wir kamen zu kleinen Wasserfällen, überragenden Gesteinsplatten und zu einer Fundstelle von Dinosaurierspuren. Das ganze Gebiet um Tumbler Ridge ist ein Geopark mit unzähligen Urzeitfunden.
    Nach einigem suchen fand ich dann auch ein paar Fußabdrücke im Gestein.
    Nach dem Mittag liefen wir dann noch am Gwillim Lake entlang und fuhren anschließend noch bis Leod Lake.
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  • Day320

    The northern Rockys

    June 20, 2020 in Canada ⋅ ⛅ 19 °C

    Als ich gestern gerade aus dem Auto steigen wollte, hielt mich Marie zurück. Direkt hinter uns lief gemütlich ein Schwarzbär am Auto vorbei.
    Also wartete ich, bis er weiter war und stieg aus. Ca 200 m entfernt guckte mich verwundert ein anderer Schwarzbär an und entschied ins Gebüsch zu fliehen.
    Wir fuhren nur zu einer Stelle am Fluss, wo man seine Stromschnellen bewundern konnte und verbrachten dort den ganzen Tag mit lesen und Wäsche waschen. Auf dem Weg dorthin trafen wir auf zwei Bison Bullen, die gemütlich neben dem Highway grasten.

    Heute machten wir uns dann auf durch die nördlichen Rocky Mountains. Zuvor liefen wir noch kurz zu den Smith River Falls, wo uns die Hitze schnell weiter fahren ließ. Es wurden 27°C, obwohl die Sonne nur selten hervorschaute. Unglaubliche Landschaften zogen an uns vorbei. Mit Türkis-blauen Seen, verschiedensten Wäldern in allen Grüntönen, Bergen in allen Farben und Formen und unzähligen Schwarzbären. Außerdem graste eine riesige Herde Bisons neben dem Highway, wir entdeckten ein paar Stone Sheep, drei Rentiere und an einer Raststätte stand ein Elch mit frischem Geweih.
    Wir fuhren bis Fort Nelson, wo wir einen kleinen Platz neben dem Highway für die Nacht fanden.
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  • Day318

    Yukon

    June 18, 2020 in Canada ⋅ ☁️ 18 °C

    Wir aßen in Ruhe Frühstück und fuhren dann in Richtung Grenze. Wir wollten unser Glück versuchen und auf dem Alaska Highway wieder hinunter fahren.
    Wir fuhren über die Grenze und freuten uns schon, als wir ein Zelt mit Polizisten entdeckten. Ich bekam schon ein wenig Panik, da mein BC Führerschein nur in Papierform und schon abgelaufen war, doch der Beamte ignorierte es gekonnt. Sie fragten uns aus und wir mussten unterschreiben, dass wir innerhalb von 24 Std wieder den Yukon verlassen würden. Wir waren im Yukon!
    Die einzige Stadt auf unserem Weg war Watson Lake, in der wir Essen, WLAN und sogar einen alten Mechaniker fanden, der mir das Öl und den Filter wechselte (nur knapp 600km nach eigentlichem Termin).
    Das Highlight der Stadt ist der riesige Schildergarten, der seit 1943 stetig wächst. Unzählige Pfähle mit dutzenden Schildern aus aller Welt schlängelten sich um Parkbänke und alte Traktoren.
    Wir mussten weiter, doch als wir aus der Stadt fuhren, würdigte man uns keines Blickes. Nur die Einreise wurde streng überwacht.
    An einem See gingen wir noch einen kurzen Trail und machten dann an einem Fluss für die Nacht Halt. Uns begegnete noch ein Biber, ein Fuchs und ein Stachelschwein, bevor wir ins Bett gingen.
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  • Day317

    Boya Lake

    June 17, 2020 in Canada ⋅ ⛅ 13 °C

    Es gab nur noch zwei recreation sites vor der Grenze, weshalb wir uns entschieden, zu dem zu fahren, der näher am Yukon liegt. Auf der Straße trafen wir auf ein Stachelschwein, welches versuchte so schnell wie möglich von der Brücke zu kommen, auf die es sich verirrt hatte. Wunderschöne Landschaften des kanadischen Nordens flogen vorüber, bis wir am Boya Lake provincial park Pause machten und am hellblauen See entlangliefen. Der Boden bestand aus einem komischen Sand, der sich lehmig anfühlte und als ich gucken wollte, was an einer Stelle so blubberte, fiel ich fast in ein Treibsand Loch. Wir liefen einen kurzen Wanderweg und fuhren dann schnell zu unserem Campingplatz am Fluss, wo wir nur noch S'mores machten und dann ins Bett fielen.Read more

  • Day317

    Telegraph Creek

    June 17, 2020 in Canada ⋅ ⛅ 14 °C

    Endlich, nach zwei Wochen Regen, erwachten wir zu Sonnenschein. Die Straße trocknete schnell und uns erwarteten atemberaubende Landschaften. Der Canyon mit rauschendem Fluss, unzählige Grüntöne und malerische Berge.
    Irgendwann erreichten wir Telegraph creek mit seinen kleinen Holzhäuschen am Ufer des Flusses. Alles war geschlossen und es sollten nur noch 20 km nach Glenora, der verlassenen Stadt sein, also fuhren wir weiter.
    Nach einer Weile kamen wir zu einer Kreuzung. Der einen Straße folgend landeten wir im Fluss, der Anderen folgend auf einem Hof. Die dritte war nur ein dünner Matschweg, dem wir bis zu einem großen Wasserloch folgten uns dann entscheiden umzudrehen, nur für die Aussicht hatte es sich schon gelohnt.
    Die Straße nahm uns ziemlich mit, das Auto beschwerte sich wegen des Öls und nur mit der Tankreserve schafften wir es zurück nach Dease Lake. Wir stoppten erst einmal bei einer Fastfood Bude, wo ich einen Hawaii Burger, frittierte Gewürzgurken und ein Float (Vanilleeis mit Cola übergossen) genoss.
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  • Day316

    Bell 2 und Dease Lake

    June 16, 2020 in Canada ⋅ 🌧 9 °C

    Bell 2 besteht nur aus ein paar Holzhäusern und Helikoptern zum Ski fahren. Wir tankten an der süßen steinernen Säule und durften nur in den Laden um zu bezahlen. Hinter uns musste die Tür wieder verschlossen werden.
    Jede kleine Stadt geht anders mit Covid um. Die meisten hatten jedoch komplett dicht gemacht. Zugangsstraßen waren mit Baumstämmen, Schutthaufen und kleinen Schranken blockiert und nur Anwohner durften passieren.
    Das nächste auf der Karte war Dease Lake, welches nur aus einem Laden/Tankstelle, einem College und einer Straße mit Häusern im Wald besteht. Wir hatten von einer verlassenen Goldgräberstadt westlich davon gehört und stürzten uns in die 150 km lange Abenteuer. Der Regen hatte alles aufgeweicht, weshalb ich nicht nur den Schlaglöchern auf der unbefästigten Straße, welche sich steil um die Berge schlängelte, ausweichen musste, sondern auch noch versuchte nicht stecken zu bleiben oder von der Straße zu rutschen. Dazu wurde ich nun auch noch gewarnt, dass ich dich jetzt Mal schleunigst das Motoröl wechseln sollte. Schweißgebadet und erschöpft machten wir neben einem tosenden Fluss auf einer einigermaßen trockenen Stelle Halt für die Nacht.
    Wir hatten heute 8 Schwarzbären gesehen, davon eine Mutter mit ihren drei super süßen Jungen, außerdem eine Fuchsfamilie und einen sandfarbenen Kojoten.
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  • Day315

    Noch mehr Bären

    June 15, 2020 in Canada ⋅ ☁️ 10 °C

    Heute morgen wollten wir dann den ore mountain trail, der in der Nähe der recreation site startet laufen, doch ein Fluss hatte sich entscheiden quer über die Straße zu rauschen, weshalb wir nicht einmal zum Beginn des Weges kamen. Wir hatten noch einen anderen Wanderweg auf dem Weg gesehen und so fuhren wir zum American Creek trail.
    Wir stapften grade einen Berg entlang durch regenwaldartiges Gestrüpp, als plötzlich ein paar Meter vor mir ein ausgewachsener Schwarzbär aus dem Gebüsch spang.
    Ich blieb wie angewurzelt stehen und sah zu, wie der Bär auf dem Weg von uns weg rannte. Nach ein paar hundert Metern blieb er stehen und sah sich verunsichert um. Wir liefen langsam etwas rückwärts und warteten, bis er sich entscheiden hatte den Berg hinunter zu klettern. Also liefen wir weiter, die Natur genießend, bis zum Aussichtspunkt.
    Als wir wieder zurück auf den Highway bogen, wo wir das Auto stehen gelassen hatten, entdeckte ich einen Schwarzbären direkt hinter dem Auto. Vorsichtig gingen wir zum Auto, als ein zweiter Bär den Kopf aus dem Gras steckte und bei dem Geräusch eines vorbeifahrenden Autos, zusammen mit dem anderen in den Wald rannte.

    Auf dem Highway bis Bell 2 sahen wir noch zwei weitere Bären am Straßenrand. Wir machten kurz vor Bell 2 am Mehan Lake halt, den Philippe uns empfohlen hatte, machten Feuer und Abendbrot mit schönster Aussicht.
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  • Day314

    Stewart

    June 14, 2020 in Canada ⋅ ⛅ 13 °C

    Wir nahmen noch eine Dusche in meziadin junction und fuhren dann nach Stewart. Auf dem Weg fuhren wir am bear glacier vorbei, der direkt neben dem Highway in einen See fließt. In Stewart angekommen, trafen wir auf ein Pärchen aus Vancouver, welches wir schon einmal bei den twin falls getroffen hatten.
    Den größten Teil des Tages liefen wir durch die kleine Stadt und die umliegenden Wanderwege.
    Anschließend fuhren wir zu einem weiteren Trail, dem wir, nach anfänglichen Schwierigkeiten ihn zu finden, den Berg hinauf folgten.
    Als wir wieder unten waren, war es schon spät, weshalb wir nur zur nahen Clements lake recreation site fuhren. Hinter dem See erhob sich ein in verschiedensten Grüntönen schimmernder Berg mit unzähligen Wasserfällen in jedem kleinen Tal. Dort trafen wir auf ein total nettes australisches Pärchen, mit dem wir den Abend am Feuer verbrachten. Später kam das Vancouver Pärchen dazu und sie sprangen erstmal nackt in den See.
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  • Day313

    Meziadin junction

    June 13, 2020 in Canada ⋅ ⛅ 13 °C

    Als wir grade beim Frühstück auf dem Zeltplatz saßen, parkte ein Polizeiauto neben uns. Noch mit Banane im Mund wurde mir mitgeteilt, dass wir hier nicht sein dürften und meine Personalien wurden aufgenommen. Das ganze Nass Valley war für Touristen geschlossen und sie patrouillierten, um dies sicher zu stellen. Wir bekamen einen Platzverweis und hatten eine Std um weiter zu fahren. Also packten wir ein und trauten uns nicht es nochmal zu riskieren zurück zu den Lava Feldern zu fahren.
    Als ich zähneputzend auf der Straße stand, entdeckte ich ca 200m entfernt einen Schwarzbären im Straßengraben, der gemütlich ein paar Blumen mampfte.
    Wir nahmen die Abkürzung über die von Google als Nisga'a Highway bezeichne Straße zum Highway 37. Die Straße war alles andere als ein Highway. Ein Schild beschrieb sie als Wildnisstraße, die mit Vorsicht zu genießen sei und so holperten wir über 30 km den schlaglochübersähten Kiesweg entlang. Wir sahen noch einen weiteren Schwarzbären mitten auf dem Weg und zwei weitere auf dem Highway nach meziadin junction.
    Meziadin junction besteht auf einer Tankstelle, zu der ein großes Holzhaus gehört und ein paar kleinen Bungalows, in denen man theoretisch übernachten kann. Ansonsten ist die Hauptattraktion die Kreuzung, an der man sich entscheiden muss, ob man nach Westen oder Norden möchte.
    Wir wärmten uns den Rest Suppe auf und machten uns dann auf die Suche nach einem Platz zum bleiben. Wir sahen uns den riesigen provincial park, am meziadin lake an, fuhren jedoch weiter, da man bezahlen hätte müssen und machten schließlich auf der einzigen abgelegenen Straße zu einer Müllhalde halt.
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