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Scandinavia and Baltic states

Life is too short not to travel! 🌎
Let the road trip through Germany, Denmark, Sweden, Finland, Norway, Estonia, Latvia, Lituania and Poland begin.
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  • Rummu

    5 Eylül 2024, Estonya ⋅ ☀️ 26 °C

    Rummu hatte einen alten Kalksteinsteinbruch. Dieser war umgeben von 2 Gefängnissen um genügend Arbeiter zu haben. In den 90gern hat sich der Steinbruch an einem Wochenende plötzlich mit Wasser gefüllt (entweder Sabotage oder eine defekte Pumpe, man weiss es nicht, es gibt aber 6 verschiedene Thesen zu dem Vorfall) und war nicht mehr zu retten. Die spitzen Klippen sind der Abraum vom Steinbruch. 2013 schloss dann auch das Gefängnis und ist heute ein Naherholungsgebiet.Okumaya devam et

  • Baltic States - Tallinn #2

    6 Eylül 2024, Estonya ⋅ ☀️ 23 °C

    Da Chris die letzten Posts übernommen hatte und sich die Profile nicht synchronisieren ging der Post hier unter und konnte jetzt auch als Tallinn #2 angesehen werden.

    „Mittelalterliche Städte, gotische Kirchen und unberührte Natur“ ? damit werben Reiseveranstalter für eine Region, die sich am nordöstlichen Rand Europas befindet und als Baltikum bezeichnet wird. Der Begriff umfasst die Republiken Estland, Lettland und Litauen und ist eine sehr junge Bezeichnung für eine Region, die historisch, sprachlich, kulturell und sozial durchaus heterogen ist. In ihrer Geschichte hat sie niemals eine staatliche Einheit gebildet. Auch kulturelle Unterschiede sind vorhanden: Das Luthertum steht hier neben dem Katholizismus und der Orthodoxie, die Sprachen der baltischen Sprachgruppe — Lettisch und Litauisch — werden ebenso gesprochen wie das finno-ugrische Estnisch und die slawischen Sprachen Russisch und Weißrussisch. Die Frage nach einer eigenständigen ‚baltischen Identität’ ist selbst unter den Bürgern dieser Länder höchst umstritten.

    Parallelen in der Landesgeschichte
    Dennoch scheint es berechtigt, die drei Staaten als einen Raum zu sehen. Alle drei Staaten waren jahrhundertelang fremdbestimmt und erlangten erst nach dem Ersten Weltkrieg 1918 ihre Unabhängigkeit. Die eingeführten demokratischen politischen Systeme wurden in allen drei Ländern nach wenigen Jahren durch autoritäre Regime abgelöst. Aber auch sie währten nicht lange: 1939 wurden die baltischen Staaten im geheimen Zusatzprotokoll zum Hitler-Stalin-Pakt dem sowjetischen Machtbereich zugeordnet und kurz darauf von der Sowjetunion besetzt. Erst über vierzig Jahre später konnten sie ihre Selbständigkeit wiedererlangen. Zu Russland, dem rechtlichen Nachfolger der Sowjetunion, wahren sie seither eine Distanz und bemühen sich stattdessen um die Integration in die westlichen Bündnisse. 2004 traten alle drei der Europäischen Union und der Nato bei. Ihre heutigen politischen Systeme haben die baltischen Staaten nach dem Vorbild europäischer Demokratien aufgebaut.

    Text von Infoportal östliches Europas.
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  • In love with Pärnu🫶🏼

    8 Eylül 2024, Estonya ⋅ ☀️ 23 °C

    Pärnu ist eine kleine Stadt mit 50.000 Einwohnern am Meer und dem gleichnamigen Fluss.

    1838 öffnete in Pärnu die erste Badeanstalt ihre Türen. Auf dem Gelände des ehemaligen Festungsrings entstand in den folgenden Jahrzehnten ein Grüngürtel mit zahlreichen Parkanlagen. Nach und nach entwickelte sich die Stadt zum Badekurort. Der Aufschwung des Kurbetriebs setzte sich zur Zeit der Estnischen Republik nach 1920 fort und viele Badekurgäste reisten auch aus dem Ausland an, insbesondere aus Schweden, Deutschland und Lettland. Pernau war als Heil- und Seebad mit Schlammbädern und langen Sandstränden bekannt.

    Heute ist Pärnu Sommer Hotspot für die Esten, Schweden, Finnen und auch Russen. Auch heute noch wird die Stadt als „estnische Sommerhauptstadt“ bezeichnet: Der Bürgermeister von Tallinn übergibt zum Beginn der Sommersaison symbolisch die Hauptstadtrechte an den Bürgermeister von Pärnu. Es hat viele Spa Hotels die an der Kurort-Tradition festhalten. Es hat einen 3km langen Sandstrand und viele Restaurants und Bars. Die Stadt bietet von Shopping über alt und neu alles was es braucht. Man kann ewig am Fluss lang laufen und auch sonst besticht die Stadt durch unglaublich viele Grünflächen und Parks.
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  • Pärnu Moor und Kajak Session

    9 Eylül 2024, Estonya ⋅ ☀️ 23 °C

    Waren heute Kajak paddeln in einem Moor Gebiet wo wir ne kleine Wanderung & ein Picknick eingelegt haben. Das ganze bei super Wetter. Sport in dem Fall fertig für heute. Jetzt ab an den Strand und bissl schwimmen😁Okumaya devam et

  • Nationalpark Kemeri

    11 Eylül 2024, Letonya ⋅ ⛅ 20 °C

    Nach unserem super Stop in Pärnu haben wir uns mit Halt aufgemacht nach Riga um Frieda zum b-day Besuch zu treffen🥳

    Wir sind gespannt auf die Stadt die wohl viel zu bieten hat und werden mit Fotos um uns werfen. Neben Sightseeing gibt's ein Orgelkonzert im Dom von Riga und diverse Köstlichkeiten die man sich nicht entgehen lassen sollte🤤

    Aber bevor das Wetter wieder umschlägt haben wir heute eine Runde von gut 20 km im Nationalpark mit Strand und Mücken genossen 🌻🌞
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  • Riga Jugendstilfassaden #1

    12 Eylül 2024, Letonya ⋅ ☀️ 18 °C

    Also, bevor der Fließtext kommt. Leider ist die Handy Kamera für die Fassaden nicht sie beste Wahl. Aber zoomed rannt und schaut euch die Pracht und Handwerkskunst an⚒️🛠️

    Die Hauptstadt Lettlands, Riga, ist die Perle nicht nur Lettlands. Die Altstadt von Riga ist in die UNESCO-Liste des Weltkultur- und Naturerbes aufgenommen. Riga hat mehr als 600.000 Einwohner und ist damit die größte Stadt des Baltikums.

    Riga wird auch die Perle der Architektur genannt - eine Stadt, in der Sie an einem Ort die in den Anfangszeiten der Stadt gebauten Kirchen, mittelalterliche Gebäude in der Altstadt, einzigartige Jugendstilmuster sowie jahrhundertealte Holzarchitektur und Perlen der modernen Architektur sehen können.

    In der Altstadt von Riga befindet sich eine bedeutende Anzahl von Baudenkmälern - von der Romantik über die Gotik bis zum Barock.

    Die Rigaer Petrikirche ist der dominierende und höchste Gipfel der Stadt, eines der ältesten und wertvollsten Gebäude der mittelalterlichen Monumentalarchitektur im Baltikum. Die Petrikirche ist die höchste Kirche in Riga im gotischen Stil aus dem 13.Jahrhundert.

    Der Luxus der Fassaden der Jugendstilgebäude von Riga ist stundenlang zu beobachten – etwa ein Drittel der Häuser im Stadtzentrum sind Jugendstilperlen.

    Ein weiterer Trumpf der Rigaer Architektur sind Holzbauten, die im modernen Europa eine echte Rarität sind. Charmante Holzhäuser haben sich sowohl in den Straßen am linken Ufer der Daugava als auch in anderen Stadtteilen wie Grizinkalni oder der Moskauer Vorstadt eingelebt.
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  • Riga Jugendstilfassaden #2

    12 Eylül 2024, Letonya ⋅ ☁️ 22 °C

    Mehr Fassaden und Fotos.

  • Riga Allerlei #1

    14 Eylül 2024, Letonya ⋅ ☁️ 18 °C

    Ja, neben Fassaden hat es ja auch noch allerlei anderes was schön für Fotos ist.

    Wir sind dann heute nach 4 Tagen auf dem Weg zurück nach Estland um die Kulturhauptstadt Tartu anzuschauen. Wir hatten super Tage hier und befinden die Stadt Riga als sehenswert für ein verlängertes Wochenende. Fassaden und Stadt ist schön aber ist es definitv sehr touristisch und ansonsten eher überlaufen und halt eine Hauptstadt wie andere auch.

    @Frieda, auf ein Wiedersehen in Luzern oder sonst wo in der Welt 🤗🌍🌎🌏😘
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  • Riga Allerlei #2

    14 Eylül 2024, Letonya ⋅ ☁️ 18 °C

    Und noch mehr Bilder. Mein Handy explodiert vor kein Speicherplatz mehr 😁

  • Zwiebelstrasse🧅

    16 Eylül 2024, Estonya ⋅ ☀️ 19 °C

    Nach Turku ging es weitere zur "Zwiebelstraße". Eine langer Streckenabschnitt am Peippussee der durch den sandigen Boden perfekt für den Zwiebelanbau geeignet ist. Leider ist die Saison und auch das Zwiebeltrocknen bereits beendet und zumindest für uns der geschichtliche Aspekt weitaus interessanter als vor Ort zu sein (daher auch keine Fotos). Aber für die, die die Geschichte interessiert, liest unten📖.

    Golden leuchten die Zwiebeln in der Sonne, die das Mütterchen am Wegesrand mit einer einladenden Geste Fremden feilbietet. Warum nicht einen schön gebundenen Zopf als Erinnerung mitnehmen? Ja gern, doch wie teuer ist so ein kunstvolles Gebilde? Preisschilder gibt es nicht und Nachfragen auf Englisch werden mit einem verständnislosen Blick kommentiert. Bis sich versprengte Russischvokabeln aus Schulzeiten zu einem kurzen Satz verbünden: „Skolkostoit?“
    Da strahlt das Mütterchen sofort übers ganze Gesicht, sucht ihre Prachtexemplare heraus, fragt, woher der Gast denn käme und erbittet, je nach Größe, drei oder fünf Euro.
    Die alte Dame gehört zu den sogenannten Zwiebelrussen. Sie leben zu Tausenden seit Mitte des 17. Jahrhunderts in kilometerlangen Straßendörfern am Westufer des Peipussees. Wer direkt am Wasser wohnt, betreibt meistens Fischfang. Schließlich ist der „Peipsi“, wie die Esten sagen, der fischreichste See Europas. Die Gehöfte jenseits der Straße jedoch bauen traditionell Gemüse an. Neben den Zwiebeln, die bei ihnen besonders süß und gesund geraten, auch Gurken, Knoblauch, Kürbisse, Paprika, Tomaten, Kartoffeln und viele Kräuter.

    Die Zwiebelrussen sind Altgläubige, keine Orthodoxen. Sie kamen 1653 bis 1656 als russische Glaubensflüchtlinge aus der Gegend um Nowgorod und Pskow, als unter anderem ihre Bärte, Merkmal ihrer konservativen Haltung, besteuert werden sollten. Auch ging es zb darum, ob das Kreuz mit zwei gestreckten Fingern wie bisher oder nun mit drei gestreckten Fingern zu schlagen ist oder ob das Halleluja nun dreimal statt bisher zweimal gesungen wird. Ein Teil der Gläubigen jedoch wehrte sich und meinte, Glaubensinhalte seien sehr wohl an bestehende Formen gebunden. So entstanden zahlreiche neue Glaubensgemeinschaften, die den alten Ritus beibehielten. Dabei entstanden sowohl priesterlich-bischöflich organisierte Gemeinden, als auch priesterlose Gruppierungen. Letztere lehnten sowohl das Priestertum als auch die Sakramente ab sowie weitere Grundpositionen der Russisch-Orthodoxen Kirche.

    Nach dem Konzil 1666-1667 der Russisch-Orthodoxen Kirche setzten mit dem Kirchenbann die Verfolgungen aller Altgläubigen ein, zehntausende Anhänger des alten Kirchenritus wurden getötet. So flohen viele Altgläubige in die Westregionen des Zarenreiches, auch nach Estland.

    Mitte des 18. Jahrhunderts ebbte die Hetze auf die Altgläubigen ab, doch blieben Ausgrenzungen, Diskriminierungen und Einschränkungen der Bürgerrechte. Erst als 1905 im ganzen Zarenreich die Religionsfreiheit gesetzlich verankert wurde, besserte sich die Lage der Altgläubigen nachhaltig.

    Seit der ersten Unabhängigkeit Estlands 1918 waren für die Altgläubigen die Zeiten der Diskriminierung vorbei. Schon zu Beginn der 1900er Jahre bauten Altgläubige in Mustvee das größte altorthodoxe Bethaus Estlands. Während der sowjetischen Zeit war es vorbei mit der neuen religiösen Freiheit, alle Glaubensgemeinschaften standen unter Dauerdruck des staatlich verordneten Atheismus. Die endgültige Freiheit und die Gleichberechtigung zogen erst mit der estnischen Unabhängigkeit 1991 ein.

    Von den geschätzt weltweit 2-3 Millionen Altgläubigen leben etwa 15.000 in Estland. Neben jeweils einer Gemeinde in Tartu und Tallinn finden sich neun Gemeinden am Peipussee. In unserer globalisierten und säkularisierten Welt aber trifft die Assimilation auch die Altgläubigen in Estland stark. Immer mehr Schulen müssen den altorthodoxen Religionsunterricht einstellen, es bestehen starke Abwanderungstendenzen in die Städte. Die meisten estnischen Altgläubigen sind zweisprachig und sprechen sowohl estnisch als auch ihren russischen Dialekt „Pskov“, der dem der russischstämmigen Bürger Estlands stark ähnelt und viele Elemente des Weißrussischen und Mittelrussischen enthält. Doch besteht immer mehr die Tendenz zur Aufgabe des Dialekts zu Gunsten der russischen Hochsprache. An ihren festen und mitunter sogar sehr strengen Lebensregeln hat sich in den vergangenen Jahrhunderten kaum etwas geändert. Es ist eine Frage des Respekts, im Dorf nicht zu rauchen und als weiblicher Gast den Altgläubigen nicht ohne Kopftuch zu begegnen.
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  • Marienburg

    16 Eylül 2024, Letonya ⋅ ☀️ 25 °C

    Nach der Zwiebelstraße ging es weiter nach, zu dt. Marienburg. Herrliches Städtchen mit wohl mehr Parkanlagen, Seen und Grüngut als Einwohnern. Waren schön 1.5 Stunden spazieren bevor es weiter zum Campen ging.Okumaya devam et

  • 🏰 und Schlossgarten 🐸 Rundāle #1

    17 Eylül 2024, Letonya ⋅ ☀️ 17 °C

    Haben heute das Schloss und den Schlossgarten Rundāle besucht. Wie immer ist Reichtum schöner anzuschauen als Armut und Handwerkskunst vom feinsten wird gewürdigt und präsentiert. Allerdings haben all die Burgen und Schlösser was gemeinsam: sie strotzen vor Prunk und ähneln sich wie Zwillinge... Einzige Besonderheit- hier war es nicht der europäische Adel der seine Sommerresidenz bauen ließ, sondern der russische 😋

    In Post 2 und 3 mehr Hintergrundinfos über das Schloss und die Geschichte.
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  • 🏰 und Schlossgarten 🐸 Rundāle #2

    17 Eylül 2024, Letonya ⋅ ☀️ 21 °C

    Das Schloss Rundāle gehört neben dem Schloss Jelgava zu den bedeutendsten Baudenkmälern des Barocks und des Rokoko in Lettland. Es wurde nach dem Vorbild des französischen Schlosses Versailles gestaltet. Das dreiflüglige und zweistöckige Schloss beherbergt auf fast 7000 m² 138 Zimmer und Säle. Der Schlosspark ist ebenfalls im französischen Stil angelegt.

    Der Bau des Schlosses wurde von der russischen Zarin Anna Iwanowna veranlasst; es sollte als Sommerresidenz des kurländischen Herzogs Ernst Johann Biron dienen. Mit dem Entwurf wurde der russisch-italienische Architekt und Baumeister am Zarenhof Bartolomeo Francesco Rastrelli beauftragt, der bereits die Pläne für den Winterpalast der Eremitage in St. Petersburg erstellt hatte. Der Grundstein wurde 1735 gelegt, die Bauarbeiten dauerten zunächst bis 1740.

    Die nächsten 160 Jahre lasse ich Mal beiseite. Im nächsten blöd dann ab 1919 bis heute als kurzer Abschluss.
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  • 🏰 und Schlossgarten 🐸 Rundāle #3

    17 Eylül 2024, Letonya ⋅ ☀️ 21 °C

    1915 richtete die deutsche Armee im Schloss ein Lazarett ein, und 1919 erfolgten Verwüstungen bei politischen Aufständen. Im Rahmen der lettischen Agrarreform wurde das nach dem Ersten Weltkrieg beschädigte Schloss 1920 enteignet und ging in den Besitz des lettischen Staates über. In den Gebäuden wurden Wohnungen und eine Grundschule eingerichtet. 1933 wurde es dem Lettischen Historischen Museum übergeben, und es wurden einige Renovierungsmaßnahmen begonnen. Den Zweiten Weltkrieg überstand Rundāle äußerlich unbeschädigt, es wurde jedoch in den Nachkriegsjahren als Kornspeicher genutzt, und damit ging ein Großteil der wertvollen Inneneinrichtung zugrunde. 1972 wurde das Schlossmuseum Rundāle gegründet und mit umfangreichen Restaurierungsarbeiten begonnen.Okumaya devam et

  • "Hill of Crosses"

    17 Eylül 2024, Litvanya ⋅ ☀️ 24 °C

    Nach dem Schloss sind wir nach Litauen (Yuhu, bald 100 Tage unterwegs und in Land 7 angekommen 🥳😬) gefahren und haben uns hinter der Grenze den "Hügel der Kreuze" angeschaut. Wie jeder vom Glauben geprägte Ort ranken sich auch hier viel Mythen die ich mal bei Seite lasse. Wikipedia hat mir geholfen die letzten 120 Jahre mehr oder weniger genau nachzubilden. Die Essenz für mich ist: Glauben an eine Sache oder jemanden und Gemeinschaft zusammen mit Willenskraft kann Berge versetzen und zielführend Enden. Und so steht zb. der "Hügel der Kreuze" noch heute ⛰️☦️👍🏼
    (Es sei noch kurz erwähnt das es hier mehr Reisebusse {Pilgerer}hatte als am Schloss). Und natürlich, wo Menschen sind wird auch Handel betrieben, so konnte man vor Ort diverse Kreuze und Rosenkränze kaufen.

    1900 standen 150 und 1940 etwa 400 Kreuze auf dem Hügel. Nachdem die Sowjetunion im Juni 1940 Litauen okkupiert hatte und 1940/1941 und erneut von 1945 bis 1953 mehr als 100.000 Litauer nach Sibirien deportiert wurden, nahm das Aufstellen der Kreuze ab. Als nach Stalins Tod 1953 die Überlebenden unter den Deportierten nach und nach aus Sibirien zurückkehrten, stellten sie sogleich Kreuze zur Erinnerung an die im Gulag Verstorbenen auf. Ebenso errichteten viele politisch Gefangene und Gläubige weitere Kreuze. Dadurch wurde zunehmend der litauische Wallfahrtsort zu einem politischen Symbol gegen die kommunistische Herrschaft der Sowjets in Litauen. Der Hügel war daher zunehmend ein Dorn im Auge des kommunistischen Regimes in Litauen, und 1959 befasste sich erstmals das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Litauens mit dem Hügel. Es wurde beschlossen, den angeblich heiligen Ort zu zerstören. Eine erste Vernichtungsaktion fand 1961 statt. Hierbei wurden die Kreuze mit Bulldozern niedergewalzt, 2179 Kreuze vom Hügel geholt und die Holzkreuze verbrannt. Eiserne Kreuze wurden zum Schrott gegeben, die Stein- und Betonkruzifixe zerschlagen, vergraben oder im nahe liegenden Bach versenkt. Doch bereits in der nächsten Nacht wurden neue Kreuze errichtet. 1973, 1974 und 1975 wurden diese Zerstörungsaktionen des Regimes wiederholt, jedoch blieb der Kreuzzug der Kommunisten gegen den Berg der Kreuze erfolglos, wodurch der Berg zunehmend zum Symbol des nationalen Widerstands wurde. 1990 soll es bereits 40.000 Kreuze auf dem Hügel gegeben haben. Zusätzlich stieg die Zahl der Kreuze, als im Januar 1991 im Kampf um die nationale Unabhängigkeit Litauens vierzehn Menschen bei der Erstürmung des Fernsehturms in Vilnius durch sowjetische Spezialtruppen ihr Leben lassen mussten. Anfang der 1990er Jahre wurde von Studenten der Universität Vilnius ein Versuch unternommen, die Zahl der Kreuze, die sich inzwischen auf einer Fläche von einem Hektar neben dem Hügel ausbreiten, zu bestimmen. Bei 50.000 Kreuzen haben sie zu zählen aufgehört. Nicht mit einbezogen wurden damals die kleinen Kreuzanhänger und Rosenkränze, die an größere Kreuze gehängt werden. Diese verstärken die mystische Stimmung des Ortes, wenn sie schon bei leichtem Wind aneinander schlagen und dabei ein leises Geläut bzw. Klappern von sich geben.
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  • Camping bei Milda

    18 Eylül 2024, Litvanya ⋅ ☀️ 19 °C

    Nachdem wir die letzten 3 Tage viele Kilometer gemacht haben sind wir bei Milda auf dem Camping gelandet. Was ein schönes, unaufgeregtes Plätzchen Erde mit Landwirtschaft. Hier gibt's frische Eier, Obst und Gemüse und hausgemachte Marmeladen 😋 und fast Vollmond hat es auch🌔🌕🌖

    Haben heute morgen für 10 Euro 6 Bio Eier in bunten Farben, 4 grosse Zwiebeln, 2 gelbe Paprika, 2 kg gemischte Tomaten und 2 Zucchini sowie gelbe Himbeeren bekommen - super 🆒 😎
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  • Kurstadt Palanga💃🏼🕺🏼#1

    19 Eylül 2024, Litvanya ⋅ ☀️ 22 °C

    Heute sind wir in Palanga (zu deutsch Sumpfloch) gewesen. Eine Kurstadt an der Ostsee die für ihren Bernstein bekannt ist. Mit 26 Grad und eigentlich keiner Saison mehr waren viele Läden schon geschlossen was der Stimmung aber keinen Abbruch getan hat. Viele Leute mit guter Laune und im Sommer sicher eine Hochburg für Familien mit viel Kinderspielen. Der Strand ist super lang und überall hat es - saubere - Toiletten und Kaffees/Bars/Restaurants.

    Es hat einen Skulpturen Park und einen riesen Garten mit sehr hübscher Sommerresidenz in der auch ein Bernsteinmuseum untergebracht ist😎 war schön und vor allem informativ anzuschauen.
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