Roys Villa
27 febbraio 2025, Sri Lanka ⋅ ☁️ 32 °C
Es ist Tag 3 unserer Reise. Heute soll es weiter gehen nach Sigiriya. Wir machten uns fertig und bestellten Frühstück. Unser Gastgeber gab sich wieder besonders viel Mühe und zauberte uns köstliche Dinge, nur leider brauchte er dafür auch ein bisschen mehr Zeit - eine viertel Stunde bevor wir eigentlich abfahren wollten kam das Essen.. 😅🤷🏼♀️ Alles schmeckte sehr gut, aber die Portionen waren wieder kaum zu schaffen. Mit einer guten halben Stunde Verspätung ging es los, unser Fahrer wartete schon mit grummeligem Gesicht. Kaum auf der Hauptstraße angekommen waren wir auch schon mitten im Getümmel. Busse überholten Busse, wir überholten LKWs und Tuktuks, Tuktuks drehen einfach auf der Straße um, nebenher kommen noch aus allen Ecken Mopeds die auch noch ein bisschen mitmischen wollen, nicht zu vergessen die Fahrradfahren, Fußgänger und Hunde. Sara saß vorne und wusste garnicht vor was als erstes Angst haben. Ich war einfach nur fasziniert und da mich das geordnete Chaos an meinen eigenen Lebensstil erinnerte war mir das ganze Geschehen einfach nur sympathisch 😅👌🏼🤗
Es ging auf die Autobahn. Tuktuks und Motorräder müssen hier draußen bleiben und die kleineren Straßen nehmen. Die Beamten klärten gerade zwei Touris auf einem Roller auf. Na da hätten wir ja direkt mal richtig ins Klo gegriffen, wenn wir doch von Anfang an ein Tuktuk gemietet hätten. Aber nicht nur deshalb waren wir froh ein Taxi genommen zu haben. Die Busse hier sehen zwar verdammt cool und originell aus mit ihrem bunten Anstrich, den vielen Verzierungen und Lichterketten, gleichzeitig sehen sie aber auch aus, als wären sie aus einem anderen Jahrhundert und würden jeden Moment komplett auseinander fallen.
Nach zwei Stunden ging der erste Tropenschauer über uns nieder - naja dafür dass wir dachten dass wir von Tag eins nass werden würden hat das Wetter doch ganz gut gehalten 👍🏼🫠
Nach weiteren knappen zwei Stunden bog unser Fahrer in eine kleine Seitenstraße ein und nach ein paar engen Sträßchen und etlichen Schlaglöchern waren wir am Hostel angekommen.
Roshan empfing uns gut gelaunt, erklärte uns alles (nicht ohne uns ordentlich auf die Schippe zu nehmen 😅👌🏼) und brachte uns dann schließlich zu unserem Zimmer. Wir hatten ursprünglich den Dorm gebucht, da der aber schon voll war hatten wir kurzerhand ein Upgrade in ein eigenes Zimmer mit Bad bekommen - Mensch so ein Pech 🤩👍🏼🤷🏼♀️
Wir bestellten schnell ein paar Snacks an der Bar und zogen uns in die Chillout Area zurück. In zwei Stunden sollte es zur Sunset-Wanderung gehen, gut dass es in dem Moment anfing wie aus Eimern zu schütten. Joa schauen wir mal, ob wir nachher wandern oder zum Tempel schwimmen werden😅✌🏼
Es wurde weniger (zumindest für kurz), also machten wir uns auf und kamen dann 10 min später bei strömendem Regen an. Gut dass das ein Barfuß-Hike war, das hätten auch meine wasserdichten Schuhe nicht gepackt. Man hörte schon den Gesang vom Tempel (kein echter Gesang, eher eine wummernde Dauerschallplatte). Wir wurden angehalten ohne zu sprechen hinaufzulaufen und nach ein paar Abzweigungen und etlichen Treppenstufen waren wir oben angekommen. Der Ausblick war durch den Regen etwas getrübt, trotzdem war es cool über den Dschungel und die Seen schauen zu können.
Wieder zurück am Hostel war schon fast Essenszeit. Roshan nahm sich die Zeit und ging mit uns den Plan für unsere nächsten Tage durch. Er gab uns Tipps, welche Stationen Sinn machten und organisierte im Kopf schon jeden Schritt 😃👍🏼
Es war Burger-Tag und es wurde ordentlich aufgetischt. Ein Eis zum Nachtisch rundete das Ganze ab. Anschließend wurde eine kleine Rede gehalten, in der wir willkommen geheißen und die Aktivitäten des nächsten Tages durchgegangen wurden. Wir trugen uns entsprechend in die Listen ein und gingen aufs Zimmer. Morgen früh soll es um 4.30Uhr zum Sunrise-Hike auf den Pidurangala-Rock gehen, höchste Zeit also eine Mütze Schlaf zu bekommen.Leggi altro






















