Whale watching🐟🐬🐳
14 marzo 2025, Sri Lanka ⋅ ⛅ 26 °C
Wir hatten whale watching gebucht und wurden um 5.30 Uhr abgeholt und an den Hafen von Mirissa gebracht. Dort meldeten wir uns an und dann gings auch schon aufs Boot. Die Sonne ging gerade auf, als das Boot aus dem Hafen lief. Ein paar Fischer waren auch schon unterwegs und grinsten uns von ihren zusammengebastelten Booten, die teilweise wie Katamarane ohne Segel übers Wasser rasten, an. Die Wellen waren eigentlich nicht hoch, aber irgendwie traf das Boot in einem Winkel darauf, dass es vorne ordentlich auf und ab wippte. Es wurden zum Einstieg Obstteller verteilt. Danach gab es noch nicht wirklich was zu sehen außer das weite Blau, deshalb machte ich die Augen zu und döste noch ein bisschen in der aufgehenden Sonne. Da wir oben auf dem Boden nur auf dünnen Matten saßen, wurde es bald ganzschön unbequem für den Rücken. Ich wollte mich gerade umsetzen, da schaute ich hinter mich und sah Sara, die nicht ganz so happy aussah. Ich fragte nach und bekam nur als Antwort "Irgendwie is mir garnich so gut... ". Ohje🙈 Wir hatten doch extra heute ganz früh brav die Tabletten gegen Seekrankheit genommen! In dem Moment drehte sich Lulu zu uns um und irgendwie hatte die so garkeine Farbe mehr im Gesicht. Sie meinte nur "Ja mir is auch richtig schlecht". OHJEEE!! Ich schaute zwischen beiden hin und her und war etwas überfordert - normal war doch ich die mit dem nervösen Magen...Naja gut, so wie die beiden aussahen, konnten wir hier oben auf jeden Fall nicht bleiben. Hinten-unten war es etwas ruhiger, deshalb zogen wir um und die zwei versuchten sich ein bisschen zu beruhigen. Nach einer Weile entdeckte ich ein ganzes Stück vor uns eine Ansammlung von kleineren und größeren Booten. Hier musste es also etwas zu sehen geben. Da ich ja nun die Einzige aus unserer kleinen Gruppe war, die sich auf die eigentliche Sache konzentrieren konnte und ich mittlerweile die Art von Mitreisenden bei solche Ausflügen kenne (die Meisten wissen im Affekt ja nicht mehr unbedingt was respektvoller Abstand bedeutet), wusste ich, dass es sich früh an einer guten Stelle zu positionieren galt. Ich ging also nach vorne und hing mich seitlich in die Reling - das würde spannend werden mit dem Fotografieren ohne Festhalten bei dem Auf und Ab🙈😃
Nach und nach kamen auch ein paar andere dazu und als Delphine gesichtet wurden, war natürlich der Teufel los. Gerade als wir langsam nah genug am Geschehen waren, um dann auch mal richtig was zu sehen, wurde das Frühstück verteilt. Der Reihe nach wurden Toast mit Eiern und Würstchen ausgegeben, immer mit der Anweisung "Sit here!". Euer Ernst?? Jetzt wos losgeht soll ich mich nach hinten setzen und Würstchen futtern 🙄🙈 Ich nahm meinen Teller entgegen, stellte ihn auf meinen Platz und ging wieder nach vorne - das muss ich dann eben nachher kalt essen... Mein Platz vorne war damit natürlich passé, da die Meisten der Mitreisenden aber aus Indien waren, hatte ich tatsächlich (wahrscheinlich das erste Mal in meinem Leben) einen Größenvorteil und sah auch noch aus der dritten Reihe gut :) Und genau in dem Moment tauchte die Gruppe Delphine wieder auf und pflügte durch die Wellen - einfach wunderschön 🐬😍🤗 Nach ein paar Mal auf- und wieder abtauchen waren sie wieder verschwunden. So verbrachten wir ca. eine Stunde - die Delphine spielten Katz und Maus mit den Booten, die rasten immer allesamt an die Stelle wo die Tiere das nächste Mal auftauchten und entweder man war viel zu weit weg, um wirklich was zu sehen oder man hatte Glück und das Geschehen passierte in der Nähe...Da uns aber eine 90prozentige Wahrscheinlichkeit zugesagt worden war, auf der Tour auch Wale zu sehen, drehte die Crew dann irgendwann ab und fuhr weiter....und fuhr....und fuhr...guckte ein bisschen und fuhr weiter.... ohne Wale zu sehen... 😥 Tja das war wohl nix! Ohne auch nur einen Wal gesehen zu haben und nach wie vor mit flauem Gefühl im Magen, fuhren wir zurück in den Hafen. Schade, das mit dem whale watching will irgendwie nicht so richtig klappen bei mir, naja einen Versuch wars wert...
Es war früher Mittag und wir beschlossen zurück zu fahren nach Weligama und den restlichen Tag gemütlich am Strand zu verbringen. Nach einer Weile fanden wir tatsächlich ein schattiges Plätzchen und ließen uns dort nieder. Das Wasser war hier viel flacher wie in Tangalle, man konnte ewig reinlaufen. Die Wellen hatten aber trotzdem Kraft und die Surfschüler hatten ihre Mühe damit.
Gegen frühen Abend kam der Hunger, also gings zurück in die Unterkunft und dann nochmal vor zu den Restaurants. Morgen geht's weiter zu unserem letzten Stopp am Strand - verrückt wie schnell jetzt doch die Zeit wieder vergeht!Leggi altro

















