• Sophie Kutschke
  • Sophie Kutschke

Rumänien 2026

Et 15-dags eventyr af Sophie Læs mere
  • Reiseabschluss – Rumänien 2026

    14. august, Tyskland ⋅ ☀️ 27 °C

    Nach 15 erlebnisreichen Tagen erreichten wir schließlich wieder unser Zuhause. Hinter uns lagen spektakuläre Passstraßen, beeindruckende Höhlen, glasklare Bergseen, unzählige Serpentinen, wilde Braunbären, Wasserfälle und viele kleine Abenteuer, die diese Reise zu etwas ganz Besonderem gemacht haben.

    Natürlich verlief nicht alles nach Plan. Eine gelöste Batterie, eine defekte Dichtung, lange Fahrtage, große Hitze und gesundheitliche Probleme gehörten genauso dazu wie wunderschöne Natur und unvergessliche Begegnungen mit hilfsbereiten Menschen. Genau diese Mischung macht eine Wohnmobilreise am Ende aber aus.

    Besonders in Erinnerung bleiben werden uns die Transfăgărășan, die Transalpina, das Retezat-Gebirge mit der Wanderung zum Bucura-See, die Scărișoara-Eishöhle, die Bootstour auf der Donau und die vielen kleinen Momente zwischendurch – wie der geschenkte Mais der Rumänen oder die Hilfsbereitschaft in der Werkstatt.

    So beeindruckend die Natur Rumäniens auch ist, gab es leider auch eine Seite des Landes, die uns sehr nachdenklich gemacht hat. Immer wieder führten unsere Fahrten durch sehr arme Siedlungen, in denen viele Häuser baufällig wirkten und der Unterschied zwischen Arm und Reich deutlich sichtbar war.

    Besonders erschrocken hat uns jedoch die Landschaft in einigen Regionen. Über viele Kilometer hinweg sahen wir riesige, kahle Flächen, auf denen früher offenbar versucht wurde, Landwirtschaft im großen Stil zu betreiben. Offenbar stellte sich später heraus, dass der Boden dafür ungeeignet war. Heute liegen diese Flächen größtenteils brach. Langsam erobert sich die Natur ihr Gebiet zwar Stück für Stück zurück, doch bis dort wieder dichte Wälder oder eine vielfältige Landschaft entstehen, werden vermutlich noch viele Jahrzehnte vergehen. Diese eintönigen, grauen Landschaften haben uns ehrlich gesagt mehr beeindruckt als gedacht – allerdings im negativen Sinne.

    Trotzdem bereuen wir keine einzige Minute dieser Reise. Rumänien hat uns einige der schönsten Landschaften gezeigt, die wir bisher gesehen haben. Gleichzeitig hat uns das Land aber auch Seiten gezeigt, die wir so nicht erwartet hätten. Für uns persönlich wird Rumänien deshalb wahrscheinlich kein Reiseziel sein, das wir ein zweites Mal besuchen werden. Nicht, weil es uns nicht gefallen hat – ganz im Gegenteil. Sondern weil wir das Gefühl haben, das Land mit all seinen schönen und weniger schönen Seiten kennengelernt zu haben und es noch so viele andere Orte gibt, die wir künftig entdecken möchten.

    Unsere Reise in Zahlen
    🚐 4.870 km gefahren
    ⏱️ ca. 77 Stunden Fahrzeit
    🗓️ 15 Reisetage
    🌍 5 Länder
    🏕️ 14 Übernachtungen
    🥾 ca. 15 km Wanderstrecke
    ⛰️ ca. 650 Höhenmeter
    🐻 Mehrere Braunbären in freier Wildbahn
    🚤 1 Bootstour auf der Donau
    🏔️ Transfăgărășan & Transalpina befahren
    📸 Über 600 Fotos, zahlreiche Souvenirs und unvergessliche Erinnerungen.

    Jede Reise erzählt ihre eigene Geschichte. Rumänien wird für uns immer das Land der spektakulären Passstraßen, wilden Bären, beeindruckenden Berge und herzlichen Begegnungen bleiben – aber eben auch das Land, das uns gezeigt hat, wie nah atemberaubende Natur und bedrückende Eindrücke manchmal beieinanderliegen. Genau deshalb werden wir diese Reise so schnell nicht vergessen. ❤️🚐
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  • Letzte Nacht für diese Reise

    14.–15. aug., Slovakiet ⋅ ☀️ 23 °C

    Für unsere letzte Übernachtung kehrten wir noch einmal an den wunderschönen See in der Slowakei zurück, an dem wir bereits unsere erste Nacht der Reise verbracht hatten. Irgendwie war es ein schönes Gefühl, die Reise dort langsam ausklingen zu lassen, wo sie nach der langen Anfahrt eigentlich erst richtig begonnen hatte.

    Ganz so ruhig wie beim ersten Mal war es diesmal allerdings nicht. Der Wind stand ungünstig, sodass der Lärm der nahegelegenen Straße und sogar der Autobahn bis zu unserem Stellplatz getragen wurde. Dadurch verlief die Nacht deutlich unruhiger als erhofft.

    Am nächsten Morgen entschädigte uns der See dafür umso mehr. Bevor wir endgültig die Heimreise antraten, gingen wir noch einmal ganz entspannt baden. Das kühle Wasser war die perfekte Erfrischung und gleichzeitig ein schöner letzter Urlaubsmoment. Danach frühstückten wir in aller Ruhe, packten unsere Sachen zusammen und machten uns schließlich auf die letzten Kilometer Richtung Heimat. 🚐🏞️🌊
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  • Essen und Einkaufen in CZ

    14. august, Tjekkiet ⋅ ☀️ 28 °C

    Nach unserem entspannten Morgen am See in der Slowakei machten wir uns schließlich auf den Heimweg. Unsere Route führte uns wie schon auf der Hinfahrt durch Tschechien zurück Richtung Deutschland.

    Unterwegs wurden wir allerdings immer wieder von Staus und Baustellen ausgebremst, sodass sich die letzten Kilometer doch noch einmal ganz schön in die Länge zogen. In Tschechien legten wir deshalb noch einen letzten Zwischenstopp bei Lidl ein, um ein paar Kleinigkeiten einzukaufen. Anschließend tankten wir unser Wohnmobil noch einmal voll, damit wir die restliche Strecke bis nach Hause ohne weiteren Tankstopp schaffen würden.

    Da die vielen Verzögerungen Zeit gekostet hatten, wurde aus dem Mittagessen ein defitges Kaffeetrinken. Gut gestärkt machten wir uns schließlich an die letzten 300 Kilometer Richtung Heimat. Mit jedem Kilometer rückte unser Zuhause näher
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    Slut på rejsen
    14. august 2026