• Zurück geht’s mit der „Fuschlerin“

    July 26 in Austria ⋅ ☁️ 21 °C

    Wir überlegen noch kurz, ob wir die komplette Seerunde wagen sollen, als die ersten Regentropfen fallen und uns die Entscheidung abnehmen. Da es plötzlich stark abkühlt und wir keine wärmenden Sachen dabeizuhaben, nutzen wir die Chance für eine Fahrt mit dem Schiff „Fuschlerin“ zurück nach Fuschl – für acht Euro pro Person. Als Ersatz für fehlende Jacken müssen kurzerhand unsere Reisehandtücher herhalten.

    Unterwegs plaudert der Bootskapitän aus dem Nähkästchen. Er erzählt, dass es auf dem See noch recht beschaulich zugeht: Die Hotels sind zwar gut gebucht, aber die großen Tagestouristenmassen fehlen bisher noch – ein Zustand, den er sichtlich genießt. Rund um den Fuschlsee gilt zwar ein strenger Baustopp, doch es gibt zahlreiche prachtvolle Privatimmobilien. Darunter befindet sich angeblich auch ein Anwesen des russischen Multimilliardärs Abramowitsch, der dort dauerhaft fünf Angestellte beschäftigt, nur für den Fall, dass er einmal ganz spontan Urlaub machen möchte. Unabhängig davon präsentiert sich der Fuschlsee als traumhaft idyllisches Gewässer mit malerischen Einkehrmöglichkeiten und herrlichen Badestellen direkt am Ufer.
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