• Überfahrt nach Sankt Wolfgang

    July 27 in Austria ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute Nachmittag steht unsere zweite Radtour auf dem Programm, die mit einer kurzen, aber wunderschönen Überfahrt beginnt: Mit einer kleinen Fähre setzen wir vom Uferbereich bei Reith rüber nach Sankt Wolfgang. Noch ist der Himmel wolkenverhangen, doch gelegentlich blitzen bereits die ersten Sonnenstrahlen durch. Das Wasser des Wolfgangsees glänzt in den verschiedensten Blautönen, während im Hintergrund die imposanten, grünen Hänge und der mächtige Schafberg in den Himmel ragen.

    Da es hier keinen stressigen, starren Fahrplan gibt, verläuft die Überfahrt herrlich unkompliziert. Ein kurzer Druck auf das Rufsignal an der Anlegestelle genügt, und der Fährmann weiß sofort Bescheid – schon macht sich das kleine Fährschiff „Corso“ auf den Weg, um uns einzusammeln. Schon beim Betreten der Holzmole merkt man, dass dies ein echter Geheimtipp für eine schnelle und charmante Verbindung über den See ist.

    Die Fahrt dauert nur wenige Minuten, aber jeder einzelne Meter fühlt sich an wie pure Entschleunigung. Der Blick schweift über das glitzernde Wasser, das sanft gegen den Bug plätschert. Vor uns taucht immer näher die malerische Kulisse von Sankt Wolfgang auf: die bunten Häuserfassaden, die charakteristische Wallfahrtskirche und das weltberühmte, geschichtsträchtige Hotel „Im Weißen Rössl“. Eingebettet zwischen See und Berg sieht die Silhouette des Ortes vom Wasser aus aus wie direkt von einer Postkarte entsprungen.
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