• Einkehr in der Gjaid Alm

    31 Juli, Austria ⋅ ☀️ 25 °C

    Die Gjaid Alm liegt idyllisch und abgelegen auf 1.739 Metern Seehöhe auf dem Dachsteinplateau. Der Name leitet sich von dem altmündlichen Begriff „Gjaid“ für Jagd ab.

    Archäologische Funde belegen, dass der Almboden bereits in der Mittelbronzezeit und in der Römerzeit zur Viehhaltung genutzt wurde, womit sie zu den ältesten alpinen Nutzungsgebieten zählt. Das heutige Schutzhaus – früher auch Schilcherhaus nach dem Erstbesitzer Josef Schilcher genannt – wurde in der Neuzeit für den Tourismus und die Almwirtschaft errichtet.

    Die Grundflächen befinden sich im Besitz der Österreichischen Bundesforste. Die Hütte selbst wurde im Jahr 2006 von Michael Haid (dem ehemaligen Pächter der Simonyhütte) gekauft und wird seitdem touristisch von überwiegend nepalesischen Beschäftigten betrieben und bewirtschaftet. Wir trinken hier einen Mango-Lassi, kosten ein nepalesisches Nudelgericht sowie einen gemischten Salat mit Kaspressknödeln und sind glücklich und dankbar, dass diese Hütte in ihrer Abgeschiedenheit auch heute noch bewirtschaftet wird.
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