• Die berühmte Klosterbibliothek

    August 7 in Austria ⋅ ⛅ 20 °C

    Die Admonter Klosterbibliothek – ein Meisterwerk des Spätbarocks

    „DAS ACHTE WELTWUNDER“

    Die spätbarocke Bibliothek gilt als das bekannteste Wahrzeichen des Stifts Admont. Der im Jahr 1776 vollendete Saal wurde von Josef Hueber entworfen und beeindruckt mit einer Länge von rund 70 Metern, monumentalen Deckenfresken von Bartolomeo Altomonte, faszinierenden Skulpturen von Josef Stammel sowie mehr als 60.000 sichtbar aufgestellten Büchern. Der gesamte Bibliotheksbestand umfasst sogar etwa 200.000 Werke, darunter wertvolle mittelalterliche Handschriften und kostbare Inkunabeln.
    Ein Raum, der nicht nur Bücher beherbergt, sondern auch Visionen: Der prächtige Bibliothekssaal des Benediktinerstiftes Admont spiegelt den Geist der Aufklärung wider – ein Raum, der ganz bewusst mit viel Licht und Weite gestaltet wurde, ganz nach dem Motto: „Wie den Verstand soll auch den Raum Licht erfüllen.“

    Mit seinen 70 Metern Länge, seiner majestätischen Dreigliederung und den sieben eindrucksvollen Deckenfresken von Bartolomeo Altomonte – geschaffen im stolzen Alter von über 80 Jahren –, ist dieser Saal ein Ort von stiller Erhabenheit. Die Fresken erzählen vom Weg der menschlichen Erkenntnis: vom Denken und der Sprache über die Wissenschaften bis hin zur göttlichen Offenbarung im Zentrum der Kuppel.

    Als die größte klösterliche Bibliothek der Welt ist ein Besuch dieses Raumes weit mehr als eine normale Besichtigung – es ist eine wahre Reise durch Kunst, Geschichte und geistige Tiefe.
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