• Wanderung durch wunderschöne Bergdörfer

    October 5 in Spain ☁️ 25 °C

    Heute fahren wir nach einem erfrischenden Bad im Meer und einem ausgiebigen Frühstück auf der Terrasse nach Sóller. Dort angekommen, beginnt allerdings erst einmal die Parkplatzsuche – und die gestaltet sich gar nicht so einfach. Unser erster Versuch in einer Tiefgarage scheitert bereits an den Stellplätzen: Man darf nur auf den blau eingezeichneten Plätzen parken, doch ausgerechnet die sind natürlich alle belegt. Dazu sind sowohl die Ein- als auch die Ausfahrt so eng, dass nicht nur Joe die Schweißperlen auf der Stirn stehen. Also schraubt er sich unverrichteter Dinge wieder raus, das ist ganz schön eng und gar nicht so einfach.

    Doch dann haben wir tatsächlich Glück. Auf dem Weg nach Fornalutx entdecken wir einen kostenlosen Parkplatz, der auch noch direkt an unserem Wanderweg liegt. Ein echter Sechser im Lotto!

    Von hier aus starten wir unsere Wanderung auf dem GR 221, dem berühmten Fernwanderweg durch die Serra de Tramuntana, in Richtung Fornalutx. Schon nach wenigen Metern tauchen wir ein in eine völlig andere Welt. Statt Autoverkehr und Parkplatzsuche begleiten uns nun alte Natursteinmauern, knorrige Olivenbäume und die für das Sóller-Tal so typischen Orangen- und Zitronenhaine. Der Weg führt über alte, teilweise gepflasterte Wege, die schon seit Jahrhunderten die verstreut liegenden Fincas und Dörfer miteinander verbinden.

    Je weiter wir gehen, desto schöner wird die Landschaft. Zwischen den Bäumen öffnen sich immer wieder Blicke auf die steilen Hänge der Tramuntana und hinunter ins fruchtbare Tal von Sóller. Die Kombination aus schroffen Bergen, üppigem Grün und den silbrig schimmernden Olivenbäumen macht diesen Weg zu einem der schönsten rund um Sóller.

    Der Abschnitt nach Fornalutx ist dabei angenehm abwechslungsreich. Mal laufen wir auf schmalen Naturwegen zwischen Trockensteinmauern, dann wieder über kleine asphaltierte Wege und durch die letzten Häuser von Binibassí. Aufgrund des Regens der letzten beiden Nächte, laufen wir vorbei am plätscherndem Wasser, ein eher seltener Genuss auf Mallorca.
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