• Uta Vogel
  • Uta Vogel

Städtetrip Budapest

Ich kann mich nicht erinnern, jemals eine Stadt besucht zu haben, die mich auf vielfältiger Weise so überrascht hat. Budapest ist majestätisch, architektonisch vielfältig, hipp, bezaubernd, romantisch und einnehmend. Ein Traum trotz Eiseskälte. Read more
  • Trip start
    December 1, 2023

    Die große Markthalle

    December 1, 2023 in Hungary ⋅ 🌧 3 °C

    Heute sind Joe und ich mit einer zweistündigen Verspätung nach heftigen Turbulenzen im verregneten Budapest gelandet. Wir wollen bis Montag eintauchen in diese sehr abwechslungsreiche, europäische Metropole. Mit dem Express-Bus sind wir ruckzuck in der Innenstadt nur wenige Meter von der großen Markthalle entfernt. Eigentlich wollten wir hier zu Mittagessen, doch es ist uns viel zu trubelig, denn im Schlemmerbereich schieben sich die Massen durch die Gänge.

    Wir finden es schon lustig, dass man hier genau gezeigt bekommt, was man bekommen würde, falls man etwas zu essen bestellt. Auch beim Dessert. Einkaufen ist für uns leider nicht angesagt, da wir dieses Mal nur mit einem ganz kleinen Rucksack reisen, um zum einen die Kosten für den Gepäcktransport zu sparen und zum anderen mobiler unterwegs zu sein….
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  • Genussbaden im Gellért Thermalbad

    December 1, 2023 in Hungary ⋅ 🌧 3 °C

    Was man sonst tun kann in Budapest bei Schmuddelwetter: ein Besuch im altehrwürdigen und architektonisch sehr ansprechenden Gellért-Thermal- und Schwimmbad am Fuße des Gellértberges. Es ist Teil des berühmten Hotel Gellért, hier findet man wunderschöne Bodenmosaiken, herrliche Deckenkuppen und bis zu 40° warme Becken, die uns an Ischia erinnern.

    Nach einem entspannten Badeaufenthalt und einem Bad im dampfenden Außenbecken machen wir uns zunächst zu Fuß auf die Suche nach unserem Hotel.
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  • Abendessen im Umo in Budapest

    December 1, 2023 in Hungary ⋅ ☁️ 4 °C

    Am Ende regnet es so stark, dass wir für das letzte Stück dann doch ein Taxi auf den Burgberg nehmen. Nachdem wir das Hotelzimmer bezogen haben, wandern wir wieder vom Burgberg runter in unser über Michelin gefundenes Restaurant.
    Das Abendessen gibt’s im sehr schicken und heimelig beleuchteten Uma. Es ist das erste Mal, dass wir nicht ganz zufrieden und glücklich sind mit dem, was uns Michelin empfohlen hatte. Der Thunfisch und das Cevice als Vorspeise sind zwar sehr lecker, aber die gemischte Beilagenplatte zu Joe’s Steak als Hauptgang waren uns dann doch ein wenig zu gehaltvoll und Speisen und Getränke deutlich überteuert. Da bleibt am Ende leider ein ungutes Gefühl.

    Und dennoch genießen wir den Abend und das Privileg, hier sein zu dürfen. Was für ein ereignisreicher, wunderschöner erster Urlaubstag, ab morgen soll sogar das Wetter besser werden, darauf freuen wir uns schon sehr.
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  • Im Burgviertel

    December 2, 2023 in Hungary ⋅ ☁️ 5 °C

    Unser Hotel, das „Buda Castle Hotel“, befindet sich im Burgviertel, unweit vom Burgpalast. Obwohl das aus dem alten Budaer Stadtkern bestehende Burgviertel, das sich vom Wiener Tor bis hin zum Szent György tér erstreckt, zweimal fast vollständig zerstört wurde, konnte es bis in die heutige Zeit bestehen. Hier oben ist es beschaulich, gediegen, ruhig und sehr romantisch, man ist weit entfernt vom trubeligen Stadtteil Pest. Die größtenteils sehr schön instand gesetzten Gebäude sind überwiegend im barocken Stil erbaut.

    Zur Jahrhundertwende 14. auf 15. Jahrhundert ließen sich hier die ungarischen Adligen und reichen Kaufleute ihre Stadthäuser im romanischen, gotischen und barocken Stil errichten. In den später folgenden Türkenkriegen wurden große Teile der Gebäude vernichtet. Die neue Bebauung wurde größtenteils im barocken und klassizistischem Stil errichtet.

    Unter dem Burgpalast befindet sich übrigens ein Höhlensystem, das in Kriegszeiten von der Budaer Bevölkerung als Schutz- und Lagerraum genutzt wurde. Zu sehen sind unter anderem Reste alter Brunnenanlagen und ein alter Gefechtsstand der deutschen Wehrmacht aus dem Zweiten Weltkrieg.
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  • Die Matthiaskirche - Krönungskirche

    December 2, 2023 in Hungary ⋅ ☁️ 4 °C

    Die römisch-katholische, innen wie außen gleichermaßen beeindruckende Matthiaskirche - offiziell Liebfrauenkirche - befindet sich ganz in unserer Nähe am Dreifaltigkeitsplatz, gleich neben der Fischerbastei. Sie war die erste Kirche auf dem Schlossberg und ist Teil des UNESCO-Welterbes. Hier fanden die Krönungszeremonien von Karl I. Robert (1309), Franz Joseph I. (1867) und Karl IV. (1916) statt. Sie ist deshalb auch unter dem Namen „Krönungskirche“ bekannt.

    Ich bin beeindruckt von ihrer prachtvollen Innenausstattung und finde, man sollte sie unbedingt besuchen .
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  • Stadtwandern zu den Sehenswürdigkeiten

    December 2, 2023 in Hungary ⋅ ☁️ 5 °C

    Die Wettervorhersage verspricht heute nebliges, aber überwiegend trockenes Wetter, so folgen wir einem Wandervorschlag von Komoot, der uns zu den schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt führt. Wir wandeln ihn immer wieder ein klein wenig ab und sind nach 15 km kurz vor unserem Hotel, als Joe feststellt, dass seine einzige Hose bei einem kleinen Ausrutscher vom Knie bis zum Schritt und rückseitig bis zum Po großflächig gerissen ist. Sowas ist uns auch noch nie passiert, also wird schnell gegoogelt, wo sich das nächste Kleidungs-Geschäft befindet. Glück gehabt, es sind nur 900 m, das freut uns, zumal wir heute den ganzen Tag über sehr wenig Einkaufsgeschäfte gesehen haben.

    Also geht’s noch einmal runter vom Schlossberg und glücklicherweise werden wir recht schnell fündig. Dann also wieder hoch und erst mal entspannen im warmen, gemütlichen Hotelzimmer. Eigentlich wollen wir am Abend gar nicht mehr essen gehen, doch gegen 20:00 Uhr meldet er sich bei uns, der kleine Hunger und so steigen wir noch mal in unsere warmen Klamotten und begeben uns ein paar 100 m die Straße runter ins „Ramazuri Bistronomy“. Obwohl es inzwischen recht kalt und windig geworden ist, sind wir überglücklich, denn wir hätten sonst wirklich was verpasst. Aber jetzt erst einmal der Reihe nach.
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  • Rund um das Parlamentsgebäude

    December 2, 2023 in Hungary ⋅ ☁️ 5 °C

    Wir wandern runter zur Donau und überqueren diese auf der nördlichen, y-förmigen Brücke, von der aus man auch auf die Margareteninsel gelangen kann. So erreichen wir das von 1885 bis 1904 von Architekt Imre Steindl im neogotischen Stil errichtete, 268 Meter lange, direkt am Donauufer gelegene Parlamentsgebäude. Es ist der Sitz des ungarischen Parlaments und eines der Wahrzeichen Budapests. Als Vorbild diente der Palace of Westminster, Sitz des britischen Parlaments in London.

    Das Innere des Gebäudes ist im Stil des Neoklassizismus gehalten. Es ist mit Fresken und Wandbildern geschmückt, die die Geschichte Ungarns darstellen. Überall im Parlament sind reiche, in Gold gehaltene Verzierungen zu finden. In einem Vorraum des Sitzungssaales ist der mit 7 mal 21 Metern größte geknüpfte Teppich Europas verlegt.

    Das Parlamentsgebäude besteht aus drei Bereichen. Mittig angeordnet ist der beeindruckende Kuppelsaal, in dem die Stephanskrone mit den ungarischen Reichsinsignien aufbewahrt werden. Nördlich und südlich davon befinden sich die Sitzungssäle und Räume für repräsentative Zwecke sowie knapp 700 weitere Räume. Dazu gehören auch die Amtszimmer des Präsidenten der Republik, des Ministerpräsidenten und der Nationalversammlung. Da Ungarn zur Zeit des Baus ein Zweikammerparlament hatte, sind auch zwei weitgehend identische Sitzungssäle vorhanden. Während heute im südlichen Saal das heutige Einkammerparlament tagt, wird der nördliche Saal des ehemaligen Oberhauses für Führungen genutzt oder kann gemietet werden.

    Leider muss man die Führungen vorher online buchen und aktuell gibt es erst wieder Ende nächster Woche Eintrittskarten. Bin mal gespannt, ob wir noch die Gelegenheit haben werden, das Parlamentsgebäude in den nächsten Tagen zu besichtigen.
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  • St.-Stephans-Basilika

    December 2, 2023 in Hungary ⋅ ☁️ 5 °C

    Bis zur St.-Stephans-Basilika im Stadtteil Pest ist es nicht weit, sie ist seit ihrer Einweihung im Jahre 1905 die größte Kirche der ungarischen Hauptstadt und Konkathedrale des römisch-katholischen Erzbistums Esztergom-Budapest.

    Im Innern finden bis zu 8500 Menschen Platz. Die in der Nähe der Kettenbrücke befindliche Kirche ist dem ersten christlichen ungarischen König Stephan gewidmet. Als erstes ungarisches Kirchengebäude erhielt sie durch Papst Pius XI. 1931 den Titel einer Basilica minor. 1987 wurde sie als Teil des Donaupanoramas UNESCO-Welterbe.

    Die beeindruckenden Maße der Basilika werden besonders deutlich, wenn man das Innere der Kirche betritt und zur mächtigen 96 Meter hohen Kuppel hinauf schaut, wo man ein imposantes Mosaik mit einer Darstellung von Gott, Jesus und verschiedenen Engeln vorfindet. Die Balustrade der Kuppel ist für Besucher geöffnet. Der Weg hinauf kann entweder über 297 Treppenstufen oder mit einem modernen Aufzug genommen werden.
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  • Wunderschöne Mittagspause im Fausto’s

    December 2, 2023 in Hungary ⋅ ☁️ 6 °C

    Gegenüber der großen Synagoge entdecken wir dieses ganz bezaubernde Restaurant und fühlen uns durch das auf einer Tafel angekündigte Tagesmenü angesprochen. Es gibt drei Gänge: Kürbiscremesuppe, Tintenfisch auf Spinat und Tomatensoße und Cannelloni zum Dessert. Mit einer Flasche Wasser und zwei hausgemachten, sehr leckeren Limonaden beläuft sich unsere Rechnung am Ende inklusive Tipp auf 64,61 €. Falls ihr vorhabt, Budapest zu bereisen, solltet ihr hier auf jeden Fall einkehren. Es stimmt einfach alles, das Essen, das sehr freundlich und sehr zuvorkommende Servicepersonal und das ungewöhnlich stimmige Wohlfühl-Ambiente.Read more

  • Die Felsenkirche (Sziklatemplom)

    December 2, 2023 in Hungary ⋅ 🌧 5 °C

    Die Felsenkirche (Sziklatemplom) ist uns schon gestern ins Auge gestochen, als wir aus dem Gellért-Bad nach Hause gelaufen sind, sie ist dem Heiligen Gellért gewidmet. Die Höhle selbst ist relativ alt, die Kirche an dieser Stelle jedoch nicht mal 100 Jahre alt. Zur Zeit des Kommunismus war der Eingang der Kirche übrigens mit einer Betonwand versperrt.Read more

  • Getränke Stop im Maison Bisztró

    December 2, 2023 in Hungary ⋅ ☁️ 3 °C

    Wir sind am Ausgangspunkt der Wanderung angelangt und überlegen, ob wir direkt ins Hotel gehen oder noch etwas trinken sollen. Die Entscheidung fällt auf dieses gemütliche Bistro, hier gibt es zur Belohnung ein Bier und einen Aperol Spritz. Und genau hier stellt Joe das Malheur mit seiner Hose fest, also geht‘s noch nicht zurück ins Hotel sondern doch noch zum Shoppen.Read more

  • Abendessen im Ramazuri Bistronomy

    December 2, 2023 in Hungary ⋅ 🌬 1 °C

    Eigentlich wollten wir heute Abend nichts mehr essen, aber dann treibt uns der Hunger doch noch einmal vor die Tür. Im Nachhinein sind wir sehr dankbar dafür, denn das Essen und die hausgemachten Limonaden in diesem chicen und sehr gemütlichen Restaurant mit Blick auf die Matthiaskirche ist wirklich ein Traum. wir sind ganz begeistert und wer weiß, vielleicht kommen wir morgen gleich noch mal vorbei.

    So können wir diesen erlebnisreichen Tag glücklich und beseelt beschließen. Wir haben heute alles richtig gemacht, fühlen uns erfüllt, aber auch ein bisschen geplättet, schließlich haben wir heute rund 18 km und mehr als 26.000 Schritte zurückgelegt.
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  • Die Kettenbrücke

    December 3, 2023 in Hungary ⋅ ☀️ -1 °C

    Die Kettenbrücke (ungarisch Széchenyi lánchíd, „Széchenyi-Kettenbrücke“), die in Budapest die Donau überspannt, wurde 1839 bis 1849 auf Anregung des ungarischen Reformers Graf István Széchenyi erbaut, dessen Namen sie trägt. Sie ist die älteste und bekannteste der neun Budapester Straßenbrücken über die Donau.

    Zur Vorgeschichte:

    Seit dem 16./17. Jahrhundert wurde für die Überquerung der Donau gelegentlich eine Pontonbrücke aufgebaut, ab 1776 wurde diese aus 46 Schwimmkörpern im Frühjahr regelmäßig aufgebaut und verband die beiden damals noch unabhängigen Städte Buda und Pest. Sie musste jedoch vor dem Winter immer wieder abgebaut und konnte erst im Frühjahr erneut errichtet werden, da die Eismassen der zufrierenden Donau die Pontonbrücke zerstört hätten. Deshalb gab es in den Wintermonaten keine feste Verbindung zwischen den beiden Städten, was den freien Verkehr von Menschen und Handelsgütern stark einschränkte und teilweise zum Erliegen brachte. Eine Überquerung der Donau war im Winter nur bei geschlossener Eisdecke möglich, was nicht nur die Zeiten einschränkte, sondern auch die Transportgewichte. Da Eisen als Baustoff zu Beginn des 19. Jahrhunderts nur in Großbritannien in entsprechender Qualität hergestellt wurde und dort in Gebrauch war, aber auf dem europäischen Festland Brücken nur mit vielen Pfeilern aus Holz und Stein gebaut wurden, wagte es niemand, aus diesen herkömmlichen Materialien eine so bedeutende Brücke über einen Fluss mit starkem Eisgang zu errichten, da Holzpfeiler dem Eisgang der Donau kaum längere Zeit standgehalten hätten (Quelle: Wikipedia).
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  • Schiffstour auf der Donau

    December 3, 2023 in Hungary ⋅ ☀️ -1 °C

    Unser erster Programmpunkt heute Morgen ist eine absolut empfehlenswerte 70-minütige Schiffstour auf der Donau für nur 15 €, bei der wir zum einen zwei Getränke serviert bekommen und zum andern die Margarethen-Insel komplett umrunden. Die Erklärungen gibt’s per Kopfhörer in unzähligen Sprachen, hinterlegt mit interessanten Geschichten rund um die Stadt und ihre Persönlichkeiten und wunderbar klassischer Musik. Es ist herrlich, bei diesem Wetter auf der Donau entlang zu schippern und die Stadt an sich vorbeiziehen zu lassen. Sehr zu empfehlen!Read more

  • Cafépause im „Callas“ Café de Dome

    December 3, 2023 in Hungary ⋅ ☀️ 1 °C

    Das 2006 renovierte, sehr schöne Art-Deco-Café Callas direkt neben dem Opernhaus, bietet einen herzlichen Service, guten Kaffee und sehr feinen Kuchen. Am heutigen, sonnigen Sonntagmittag ist es hier noch sehr ruhig und wir genießen die kleine Verschnaufpause bei beschwingter Weihnachtsmusik, einem Schokoladen Fondant und einem Käsekuchen mit Mango.Read more

  • Steet Food Court & Beer Garden

    December 3, 2023 in Hungary ⋅ ☀️ 0 °C

    Streetfood in Budapest
    Wer beim Citytrip in Budapest nicht immer Lust auf Restaurants hat, kann auch sprichwörtlich von der Hand in den Mund leben – auf einem der lässigen Streetfood-Märkte. Die Szene hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt und es gibt eine breite Auswahl. Das Besondere: Die Zutaten sind ebenso hochwertig wie deren Zubereitung.

    Der erste Streetfoodmarkt in Budapest war der „Karavan Streetfood Market“ in der Partymeile Kazinczy utca. Es gibt zahlreiche Imbisswagen und Stände – von den legendären Burgern von Zing Burger über Käsegerichte bei Paneer bis hin zu italienischer Küche von Vespa Rossa oder mexikanischen Klassikern bei MexKitchen.
    Veganerinnen und Veganer freuen sich über den Stand von Las Vegan’s. Wer auf tierische Produkte verzichtet, sollte zu Vegan Garden schauen: Auf dem Gelände der ehemaligen Ruinenkneipe Rácskert bieten die Trucks ausschließlich pflanzliches Streetfood an.

    Ja, Budapest ist vielschichtig und überrascht uns immer wieder.
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