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  • Day24

    Yoga, Kunst und Sushi

    September 23, 2019 in Brazil ⋅ ☀️ 28 °C

    Der gestrige Tag begann früh. Sehr sehr früh. Um 5uhr klingelte mein Wecker und um 6uhr begann dann direkt die Yogastunde. Die Yogalehrerin von Pedro hat ein eigenes Studio eröffnet, bei dem die erste Woche für alle zum ausprobieren gratis ist. In einem schlichten weißen Raum verbogen sich also vier langhaarige Hippiejungs und ich zu kleinen Menschenkugeln. Ok zugegeben, ich bin dafür nicht flexibel genug und hab die einfachen Übungen gemacht. Aber es war tatsächlich ganz cool und auch anstrengender als ich dachte.
    Nach dem Sport holten wir den Präsidenten der NGO, bei der Pedro arbeitet und der auch eigentlich nur Pedros Kumpel ist, zu einem Interview ab. Ich wurde am wunderschönen ruhigen Strand raus gelassen und hatte ein bisschen Zeit für mich. Das war super schön! Hier konnte ich entspannt mein Frühstück essen, das wir kostenlos in der riesigen Bäckerei von Pedros Eltern bekommen hatten. Dann lag ich noch ein wenig in der Sonne, badete und fuhr Kanu für eine Stunde. Das hat sehr viel Spaß gemacht!
    Mittags holten Pedro, Ikky also der Präsident und ein Mädchen mich ab und wir fuhren zum Mittagessen in die Bäckerei. Diese ist nämlich nicht nur eine Bäckerei wie man sie aus Deutschland kennt. Zu jeder Mahlzeit gibt es ein großes Buffet, an dem man nach Gewicht bezahlt, einen Sushistand und einen Tapiokapfannkuchenstand. Hier mussten wir auch zu viert nichts zahlen.
    Den Nachmittag verbrachten wir entspannt im Haus. Pedro schwänzte seine Vorlesungen und schlief die ganze Zeit, während ich mich um ein paar Sachen kümmerte und meine Wäsche wusch. Endlich in einer richtigen Waschmaschine! Das Haus auf dem Foto ist übrigens das Haus von Pedros Familie. Es ist riesig und könnte einen Inneneinrichtungspreis gewinnen. Die Haushälterin hat später von den eigenen Kokospalmen im Garten welche gepflückt und mir frisches Kokosnusswasser gemacht.
    Später besuchten wir Pedros Uni, die wirklich beeindruckend groß war. Auf dem Gelände gab es sogar einen seerosenbewachsenen Teich und im unieigenen Museum besichtigten wir verschiedene Kunstwerke. Dort gab es auch spezielle Räume für alte und besondere Bücher, die nur mit Handschuhen und von dem Personal angefasst werden durften. Der Student, der dort arbeitete, zeigte uns ein uraltes Buch von 1489 und Originalwerke des Künstlers Salvador Dali. Unglaublich interessant und faszinierend.
    Um 18:30uhr holten wir dann Ikky und Pedros Bruder Leo ab. Denn jeden Montag findet in einem Sushirestaurant in der Stadt ein veganer Sushi-Abend statt, bei dem 5 Stück ca 1€ kosten, also wirklich sehr günstig sind. Tatsächlich war das Essen auch so gut, wie es günstig war! Die Rollen waren alle aufwendig verziert, die Kreationen sehr kreativ und vorzüglich. Ich kam aus dem Schwärmen nicht heraus. Das Restaurant selber, hatte eine Terasse, die mit Lichterketten, Pflanzen und leichten Vorgängen dekoriert war. Super süß und gemütlich. Hier würde ich auf jeden Fall öfter hingehen, wenn ich könnte!
    Nach dem vielen Essen wurde ich total müde, schließlich war es auch schon 21:30Uhr. So ging's nach Hause und ich fiel direkt ins Bett.
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