• Deir el Schelwit

    December 31, 2023 in Egypt ⋅ ☀️ 20 °C

    Ich hatte Hilfe beim Fahrrad mieten und mich und das Fahrrad zusammen zu bringen, die Ballonfahrer wussten Bescheid und passieren auf, dass ich meinen Fahrradverleiher auch gefunden habe. Danke Akpene und Clara hatte ich eine e SIM-Karte und damit ein Navi, ohne das wäre ich verloren gewesen, denn viele Straßenschilder sind in arabischer Schrift und Hauptstraßen entpuppen sich als Schotterpisten. Es gibt auch viele helfende Menschen, die mir z.B. gezeigt haben, wo ich die Tickets kaufen kann, die kauft man nämlich alle an einer sehr unauffälligen Straßenbox (offener Fensterladen mit einer Preistafel daran). Super Erfahrungen hinsichtlich Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit, ohne aufdringlich zu sein und die Hand aufzuhalten, habe ich mit Polizisten gemacht, die auch gefühlt an jeder Ecke zu finden sind. In der Regel habe ich dort auch mein Fahrrad abgestellt. Nach dem ersten Tempel bin ich zu einem kleinen Tempel gefahren. Schotterpiste durch die Wüste, nur zwei drei Mopettfahrer, die grinsend grüßten, verrückte "Fahrrad"fahrer"in" in der "Wüste", einfach exotisch. Kurz vor meinem Ziel schicke mich das Navi an den Rand einer Siedlung. Viele schreiende und Geld fordernde Kinder, da bin ich verkehrt abgebogen, und musste durch die ganze Siedlung. Manche haben mich angelacht, aber die Kinder würden immer dreister und hielten meine Lenkstange und oder Gepäckträger fest, das war schon extrem unangenehm, dann kamen aber noch die Hunde dazu, einer hat zweimal nach mir geschnappt. Die Erwachsene haben dann eingegriffen, die Hunde verbrügelt und Kinder zum Teil zurückgerufen. Ich weiß schon, selbst Schuld, damit hatte aber wirklich nicht gerechnet.
    Der Tempel an sich war winzig und ein bisschen unheimlich. Aber in dem Fall, der Weg durch die Wüste war das Erlebnis.
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