• Tag 4 auf Entdeckungstour

    January 23 in Morocco ⋅ ☁️ 10 °C

    Nach einem gemütlichen Frühstück begann unser Tag ganz entspannt mit einem kleinen Solotrip. Gegen 10 Uhr brachte uns der Shuttlebus des Hotels in die Altstadt von Marrakesch, direkt hinein in die geschäftige Medina von Marrakesch. Von dort aus erkundeten wir die Stadt zu Fuß und ließen uns einfach treiben.
    Unser erster größerer Halt war der wunderschöne Le Jardin Secret, auch bekannt als der „Versteckte“ oder „Geheime Garten“. Jahrhundertelang lag diese Oase hinter hohen Mauern verborgen, rund 200 Jahre lang nahezu vergessen, bevor sie 2012 aufwendig restauriert und der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht wurde. Zwischen Wasserläufen, Pflanzen und traditioneller Architektur war dies ein wunderbar ruhiger Kontrast zur lebhaften Umgebung.
    Anschließend tauchten wir wieder in das pulsierende Leben der Innenstadt ein und schlenderten weiter zu den berühmten Saadiergräber. Diese beeindruckende Grabanlage gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als eines der meistfotografierten Motive Marrakeschs. Hier ruhen Fürsten und Sultane der Saadier-Dynastie. Die Gräber waren über 200 Jahre lang verborgen und wurden erst 1917 wiederentdeckt — ein Ort voller Geschichte und stiller Würde.
    Unser Weg führte uns danach durch mehrere Parks, bis wir schließlich an der Koutoubia-Moschee ankamen. In einer Rooftop-Bar ließen wir uns nieder und genossen den Ausblick von oben: unter uns das rege Treiben des Platzes, im Hintergrund die schneebedeckten Gipfel des Atlasgebirge. Besonders spannend war der Blick auf den Startbereich des am Sonntag beginnenden Marrakesch-Marathons, der unten bereits vorbereitet wurde.
    Mit vielen Eindrücken im Gepäck fuhren wir schließlich mit dem Bus zurück zum Hotel. Am späten Nachmittag ließen wir den ereignisreichen Tag ganz entspannt ausklingen — erfüllt von Bildern, Geschichte und der besonderen Atmosphäre dieser faszinierenden Stadt.

    PS: im Laufschritt mussten wir über die belebten Straßen sprinten, obwohl wir einen Zebrastreifen und Grüne Ampeln hatten, weil die Mopeds haben selten ihre Geschwindigkeit gedrosselt , nach dem Motto: Motorradfahrer bremsen nicht
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