Anreise mit dem Zug 🚆
Jan 20–29 in Germany ⋅ ☀️ -2 °C
Unsere Anreise mit der Bahn war von Anfang an gut geplant. Der Plan war simpel: einen Tag vorher anreisen, das Hotel war bereits gebucht und die Bahntickets inklusive Sitzplatzreservierung lagen vor.
Der ursprünglich vorgeschlagene Zug fiel aus. Als Deutschlandticket-Besitzer wussten wir das schon länger, offiziell informierte uns die Bahn jedoch erst zwei Tage zuvor. Also entschieden wir uns, einen Zug früher zu nehmen. Dieser kam zwar rund 25 Minuten später als geplant an, was für uns jedoch kein Problem darstellte, da der Zug ohnehin etwa 40 Minuten in Schönebeck stand. Glücklicherweise fuhr er dort pünktlich ab und erreichte auch Magdeburg ohne Verspätung.
In Magdeburg folgte eine etwa 60-minütige Wartezeit auf den Anschlusszug nach Braunschweig. Dieser startete planmäßig und kam nur mit leichter Verspätung an. Perfektes Timing: Nur sechs Minuten später fuhr bereits der ICE nach Frankfurt ab.
Während der Fahrt mussten wir in Hildesheim rund 20 Minuten stehen bleiben, da sich eine andere Lok auf unserer Strecke als defekt erwiesen hatte. Leider kamen weitere 20 Minuten hinzu, sodass wir schließlich eine Station früher aussteigen mussten. Für uns stellte das kein großes Problem dar: Ein Cafébesuch und ein kleiner Snack sorgten für eine entspannte Pause, bevor die Reise weiterging.
Anschließend nahmen wir einen Expressbus bis zum Hotel. Der Busfahrer nahm das Wort „Express“ offenbar sehr wörtlich – entsprechend zügig verlief die letzte Etappe. Das Hotel lag nur etwa 300 Meter von der S-Bahn entfernt 🚈, wodurch sich die Anreise zum Flughafen auf gerade einmal zwei Minuten reduzierte.
Am Abend rundeten ein Essen im Hotel sowie das Handballspiel im TV Deutschland vs Spanien den Reisetag gelungen ab. Insgesamt verlief die Anreise trotz kleinerer Verzögerungen angenehm.Read more
Tag 1 Marrakesch Anreise
January 20 in Morocco ⋅ 🌙 9 °C
Der Tag begann früh mit dem Wecken um 6.00 Uhr. Anschließend genossen wir das Frühstück im Hotel in Frankfurt, das keine Wünsche offenließ und einen perfekten Start in den Reisetag bot.
Die Abfertigung am Flughafen verlief äußerst zügig und vollkommen problemlos. Unser Flug war nahezu pünktlich, lediglich eine kurze Verzögerung entstand, da das Flugzeug vor dem Abflug noch enteist werden musste.
Auch die Ankunft in Marrakesch gestaltete sich sehr angenehm. Die Abfertigung verlief schnell, lediglich eine Frage der Einreisebeamten nach unseren Berufen in Deutschland überraschte uns etwas. Danach ging es ohne Verzögerung weiter: Mit einem kleinen Bus wurden wir zum Hotel gebracht. Der Fahrer erwies sich als sehr redselig und versorgte uns bereits unterwegs mit ersten interessanten Informationen über Marrakesch.
Nach dem Check-in im Hotel ließen wir den Anreisetag entspannt ausklingen. Bei Sonnenschein genossen wir einen Cocktail am Pool und erkundeten anschließend noch in Ruhe die weitläufige Hotelanlage.
Beim Abendessen fiel uns schließlich auf, dass sich das Hotel fest in englischer Hand befindet – ein Eindruck, der sich sowohl bei den Gästen als auch bei der Atmosphäre deutlich bemerkbar machte.Read more
Tag 2 Relaxen am Pool
January 21 in Morocco ⋅ ☁️ 11 °C
Der Tag begann ganz entspannt mit einem wirklich leckeren Frühstück. Gut gestärkt war eigentlich ein gemütlicher Pooltag geplant. Wir saßen in der Sonne und genossen die Wärme – nur leider war es kein richtiges Badewetter. Bei etwa 20 Grad war das Wasser sehr, sehr kalt, sodass Schwimmen für uns nicht infrage kam. Die Sonne tat trotzdem gut, und das war die Hauptsache.
Für ein wenig Unterhaltung sorgten wie immer unsere „verrückten Engländer“, wie wir sie liebevoll nennen. Während sie ganz selbstverständlich im Bikini am Pool saßen, trugen wir Pullover und lange Hosen. Später wurde es immerhin warm genug für ein T-Shirt, aber echtes Badewetter war es an diesem Tag einfach nicht.
Nach einiger Zeit machten wir einen kleinen Spaziergang durch die Anlage. Dabei entdeckten wir den Tikida-Baum, auch bekannt als Arganien- oder Johannesbrotbaum. Von ihm hat die Anlage auch ihren Namen – ein schönes Detail, das uns besonders gefallen hat.
Danach hieß es wieder entspannen, relaxen und den Urlaub einfach genießen. Wie so oft verging die Zeit dabei viel zu schnell. Der Tag endete mit einem erneut sehr leckeren Abendessen, bevor wir ihn gemütlich ausklingen ließen.
Morgen gibt es auf jeden Fall mehr zu berichten, denn ein Ausflug steht auf dem Programm.
Lasst euch überraschen!Read more
Tag 3 Katrin's Geburtstag
January 22 in Morocco ⋅ ☁️ 12 °C
Ein historischer Geburtstag in Marrakesch
Heute war ein ganz besonderer Tag – Katrins Geburtstag, den wir mit einem eindrucksvollen Historiktrip durch die Altstadt von Marrakesch gefeiert haben.
Unser Ausflug begann an der berühmten Koutoubia-Moschee aus dem 12. Jahrhundert. Ihr imposantes Minarett ragt stolze 77 Meter in den Himmel und ist damit das höchste Marrakeschs und das bekannteste Bauwerk Marokkos. Noch heute darf kein Gebäude höher sein in Marrakesch als dieser Turm. Leider konnten wir das Innere nicht besichtigen, da der Zutritt ausschließlich gläubigen Muslimen erlaubt ist – dennoch war allein der Anblick von außen sehr beeindruckend.
Anschließend ging es weiter zur Medersa Ben Youssef, einer ehemaligen Koranschule aus dem 16. Jahrhundert. Sie wurde aufwendig restauriert und begeistert mit kunstvollen Fliesen, filigranen Mosaiken und prachtvollen Zedernholzdecken. Die Ruhe dieses Ortes bildete einen schönen Kontrast zum Trubel der Stadt.
Danach tauchten wir tief in die Altstadt ein. Durch enge, verwinkelte Gassen wurden wir regelrecht hindurchgeschleust – so schmal, dass man mit ausgestreckten Armen gleichzeitig die Häuser links und rechts berühren konnte. Überall knatterten Mopeds vorbei, ohne Rücksicht auf Fußgänger, und man musste oft hintereinander gehen, um Platz zu machen. Sogar ein Eselkarren kreuzte unseren Weg – ein authentischer Moment mitten im Chaos der Medina.
Zwischendurch gab es eine kleine, nett inszenierte Verkaufsveranstaltung, bei der Gewürze und Öle angeboten wurden. Auch wenn wir nichts gekauft haben, war es interessant und angenehm präsentiert.
Der letzte Programmpunkt war der Bahia-Palast. Leider befindet sich ein Großteil der Anlage noch in Renovierung, da sie durch das Erdbeben im September 2023 beschädigt wurde. Ursprünglich umfasste der Palast rund 150 Räume und wurde für einen Großwesir erbaut – für seine Bediensteten, Sklaven, vier Ehefrauen sowie zwanzig Konkubinen und deren Kinder. Trotz der Einschränkungen ließ sich die frühere Pracht gut erahnen.
Nach dem Ausflug kehrten wir zurück ins Hotel und ließen den Nachmittag entspannt am Pool in der Sonne ausklingen. Am Abend wartete eine besondere Überraschung: Zum Geburtstag von Katrin spendierte das Hotel eine Flasche Champagner. Als wir eigentlich schon satt waren, wurde plötzlich noch ein Geburtstagskuchen gebracht – begleitet von Gesang. Nicht nur das Personal, sondern auch alle anwesenden Gäste stimmten mit ein. Es war unglaublich lustig, herzlich und unerwartet emotional.
Ein rundum gelungener Tag voller Geschichte, Eindrücke, Lachen und schöner Momente – ein Geburtstag, den man so schnell nicht vergisst. 🎉✨Read more
Tag 4 auf Entdeckungstour
January 23 in Morocco ⋅ ☁️ 10 °C
Nach einem gemütlichen Frühstück begann unser Tag ganz entspannt mit einem kleinen Solotrip. Gegen 10 Uhr brachte uns der Shuttlebus des Hotels in die Altstadt von Marrakesch, direkt hinein in die geschäftige Medina von Marrakesch. Von dort aus erkundeten wir die Stadt zu Fuß und ließen uns einfach treiben.
Unser erster größerer Halt war der wunderschöne Le Jardin Secret, auch bekannt als der „Versteckte“ oder „Geheime Garten“. Jahrhundertelang lag diese Oase hinter hohen Mauern verborgen, rund 200 Jahre lang nahezu vergessen, bevor sie 2012 aufwendig restauriert und der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht wurde. Zwischen Wasserläufen, Pflanzen und traditioneller Architektur war dies ein wunderbar ruhiger Kontrast zur lebhaften Umgebung.
Anschließend tauchten wir wieder in das pulsierende Leben der Innenstadt ein und schlenderten weiter zu den berühmten Saadiergräber. Diese beeindruckende Grabanlage gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als eines der meistfotografierten Motive Marrakeschs. Hier ruhen Fürsten und Sultane der Saadier-Dynastie. Die Gräber waren über 200 Jahre lang verborgen und wurden erst 1917 wiederentdeckt — ein Ort voller Geschichte und stiller Würde.
Unser Weg führte uns danach durch mehrere Parks, bis wir schließlich an der Koutoubia-Moschee ankamen. In einer Rooftop-Bar ließen wir uns nieder und genossen den Ausblick von oben: unter uns das rege Treiben des Platzes, im Hintergrund die schneebedeckten Gipfel des Atlasgebirge. Besonders spannend war der Blick auf den Startbereich des am Sonntag beginnenden Marrakesch-Marathons, der unten bereits vorbereitet wurde.
Mit vielen Eindrücken im Gepäck fuhren wir schließlich mit dem Bus zurück zum Hotel. Am späten Nachmittag ließen wir den ereignisreichen Tag ganz entspannt ausklingen — erfüllt von Bildern, Geschichte und der besonderen Atmosphäre dieser faszinierenden Stadt.
PS: im Laufschritt mussten wir über die belebten Straßen sprinten, obwohl wir einen Zebrastreifen und Grüne Ampeln hatten, weil die Mopeds haben selten ihre Geschwindigkeit gedrosselt , nach dem Motto: Motorradfahrer bremsen nichtRead more
Tag 5 Ein Regentag zum Relaxen
January 24 in Morocco ⋅ 🌙 8 °C
Heute zeigte sich das Wetter leider von seiner weniger einladenden Seite. Den ganzen Tag über begleitete uns Regen, nur selten unterbrochen von kurzen Auflockerungen. Trotzdem ließen wir uns die gute Laune nicht nehmen und versuchten, das Beste aus dem Tag zu machen.
Gegen Mittag erreichte uns jedoch eine enttäuschende Nachricht: Unser für morgen geplanter Ausflug ins Atlasgebirge musste abgesagt werden. Die Wetterlage ist zu unsicher, und durch den anhaltenden Regen sind die Straßen teilweise unbefahrbar. Auch wenn wir darüber etwas traurig sind, steht die Sicherheit natürlich an erster Stelle – eine vernünftige Entscheidung, die wir gut nachvollziehen können.
Ganz ohne Plan bleiben wir aber nicht. Stattdessen haben wir uns spontan für eine Alternative entschieden: Morgen werden wir in die Stadt fahren und den berühmten Majorelle-Garten besuchen, der einst Yves Saint Laurent gehörte. Wir freuen uns darauf, zwischen exotischen Pflanzen, intensiven Farben und einer besonderen Atmosphäre neue Eindrücke zu sammeln.
Mehr dazu dann morgen.Read more
Tag 6 Ein sonniger Tag in Marrakesch
January 25 in Morocco ⋅ 🌙 9 °C
Nach dem Frühstück begann unser Tag zunächst organisatorisch: Unsere ursprünglich geplante Tour für heute war leider storniert worden. Also hieß es erst einmal umbuchen oder absagen. Am Ende entschieden wir uns für eine neue Tour am Dienstag – die Wasserfalltour. Besonders Katrin freut sich schon sehr darauf, vor allem wegen der Affen, die es dort geben soll.
Anschließend kümmerten wir uns um die Planung des restlichen Tages und buchten online Tickets für den Besuch des Majorelle-Gartens. Mit dem Taxi ließen wir uns dorthin bringen und hatten nach der Ankunft noch etwa eine Stunde Zeit, um uns alles in Ruhe anzuschauen. Zwei lange Warteschlangen erwarteten uns, geordnet nach Zeitfenstern. Unser Einlass war eigentlich für 13 Uhr vorgesehen, doch wir hatten Glück und durften bereits eine Viertelstunde früher hinein.
Der Majorelle-Garten war wunderschön angelegt. Überall leuchteten kräftige Farben – vor allem das berühmte Majorelle-Blau, das in Kombination mit dem satten Grün der Pflanzen besonders beeindruckend wirkte. Die harmonische Verbindung von Natur und Farbe machte den Garten zu einem ganz besonderen Ort. Wir machten viele schöne Fotos und genossen die ruhige Atmosphäre fernab des Großstadttrubels.
Nach unserem Rundgang gönnten wir uns noch einen Kaffee im Garten, bevor wir uns auf den Rückweg machten. Die zweieinhalb Kilometer liefen wir zu Fuß zurück durch das leicht chaotische Marrakesch. Es war laut, überall Mopeds, und der Benzingeruch erinnerte ein wenig an DDR-Zeiten. Trotzdem hatte auch dieser Spaziergang seinen ganz eigenen Charme und zeigte uns eine sehr authentische Seite der Stadt.
Zurück im Hotel angekommen, nutzten wir das traumhafte Wetter voll aus. Die Sonne schien den ganzen Tag, sodass wir die letzten Stunden entspannt am Pool verbrachten, bis es Zeit fürs Abendessen wurde. Ein rundum gelungener, abwechslungsreicher Tag mit vielen Eindrücken ging zu Ende.Read more
Tag 7 Tour durch die Medina
January 26 in Morocco ⋅ 🌙 10 °C
Heute war wieder ein wunderschöner, sonniger Tag, perfekt für unseren Ausflug in die Altstadt, die Medina. Gegen Mittag nahmen wir den Shuttlebus vom Hotel und fuhren in Richtung Zentrum. Im Gepäck hatten wir unsere grob geplante Route, die wir gestern Abend noch zusammengestellt hatten – bereit für ein neues Abenteuer.
In der Medina angekommen, tauchten wir sofort in eine andere Welt ein. Unser Rundgang führte uns durch unzählige Souks, kleine verwinkelte Gassen und belebte Hauptstraßen. Überall herrschte reges Treiben: viele Touristen, Einheimische bei der Arbeit und immer wieder diese kleinen Mopeds, die plötzlich aus den engsten Straßen auftauchten und uns mehr als einmal fast über den Haufen gefahren hätten.
Die Altstadt war ein Fest für die Sinne. Es roch intensiv nach Gewürzen, Leder, Wolle und frischen Farben. An jeder Ecke gab es Neues zu entdecken – Handwerkskunst, Stoffe, Lampen, Körbe und Stände, die um Aufmerksamkeit buhlten.
Heute machten wir auch unsere erste echte Bekanntschaft mit einem original marokkanischen Händler. Katrin hat sich dabei heldenhaft „geopfert“ und ein Tuch beziehungsweise einen Schal gekauft. Sie zeigte sich knallhart beim Handeln und drückte den Preis um stolze 60 % nach unten. Auch wenn ich vermute, dass es am Ende vielleicht trotzdem noch etwas zu teuer war – egal. Dafür gibt es nun ein schönes Andenken und eine Geschichte, die man immer wieder erzählen kann.
Zurück im Hotel entschieden wir uns am Abend, im Kulinarium zu essen – dem besseren Restaurant dieser Hotelkette. Kein Buffet, sondern ein stilvolles Menü mit fünf Gängen, die man sich einzeln auswählt. Danach wird man ganz entspannt bedient: Die Speisen kommen an den Tisch, der Wein wird eingeschenkt, und man kann den Abend in Ruhe genießen.
Ein rundum gelungener Tag voller Eindrücke, Farben, Gerüche und neuer Erfahrungen – genau so, wie man sich einen Tag in der Medina vorstellt. 🌞✨
Morgen steht ein Tagesausflug an, die Wasserfälle von Ouzud....Read more
Tag 8 Ein besonderer Geburtstag
January 27 in Morocco ⋅ ☁️ 14 °C
Der heutige Tag begann früh – sehr früh. Schon um sechs Uhr klingelte der Wecker, denn es war e besonderer Anlass: Jens hatte Geburtstag, und Katrin durfte diesen besonderen Tag miterleben. Um halb sieben nahmen wir noch schnell ein kleines Kontinentalfrühstück zu uns, bevor wir uns auf den Weg machten.
Kurz vor halb acht wurden wir abgeholt und fuhren zu den Ouzoud-Wasserfällen, den größten und bekanntesten Wasserfällen Marokkos. Bereits während der Fahrt machte uns der Reiseleiter auf zwei Dinge aufmerksam: auf die dort lebenden Berberaffen, die gerne nach Futter betteln, und auf die Verkäufer, die Erdnüsse anbieten, um die Affen anzulocken. Katrin war anfangs etwas besorgt, doch zum Glück bestätigten sich ihre Ängste nicht.
Nach rund drei Stunden Fahrt erreichten wir endlich unser Ziel – und hatten Glück: Wir gehörten zu den ersten Bussen vor Ort. Schon von Weitem bot sich ein beeindruckender Anblick. Die Wasserfälle führten außergewöhnlich viel Wasser, das durch die starken Regenfälle der letzten Tage eine deutlich braune Färbung hatte. Die mitgespülten Sedimente waren auch auf den Fotos gut zu erkennen und verliehen dem Naturschauspiel eine ganz eigene, wilde Atmosphäre.
Wir stiegen fast bis ganz nach unten hinab, doch da es durch die gewaltigen Wassermassen sehr nass und rutschig war, riet uns der Reiseführer aus Sicherheitsgründen davon ab, den letzten Abschnitt zu gehen. Eine gute Entscheidung.
Oben angekommen, erwartete uns ein wohlverdientes Mittagessen: ein original marokkanisches Tajine-Hühnchen. Das Zwiebelhühnchen, langsam im traditionellen Tajine-Topf gegart – gebacken, gebraten und gekocht zugleich – war unglaublich lecker und genau das Richtige nach dem langen Weg.
Auf der entspannten Rückfahrt machten wir noch Halt an einer großen Höhle, in der die Spuren des letzten Erdbebens deutlich sichtbar waren. Beeindruckend war auch zu sehen, wie sich das Wasser tief in die Schlucht gegraben hatte – ein eindrucksvolles Zeugnis der Naturgewalten.
Gegen halb sechs kehrten wir schließlich ins Hotel zurück. Dort wartete schon eine schöne Überraschung auf Jens: Sekt und Kuchen vom Hotel, um seinen Geburtstag gebührend ausklingen zu lassen.
Es war ein rundum gelungener Tag – anstrengend, beeindruckend, genussvoll und voller besonderer Momente.Read more
Tag 9 letzter ganzer Tag in Marrakesch
January 28 in Morocco ⋅ ⛅ 13 °C
Nach dem gestrigen, doch recht anstrengenden Tag haben wir es heute ganz entspannt angehen lassen. Endlich ausschlafen – das tat richtig gut. Danach genossen wir in aller Ruhe ein schönes Frühstück und ließen die Eindrücke der vergangenen Tage noch einmal Revue passieren.
Vormittags bummelten wir noch ein wenig durch den Souvenirshop im Hotel und kauften ein paar kleine Geschenke für zuhause. Außerdem versuchten wir, unseren Rücktransfer zum Flughafen für morgen zu klären. Das gestaltete sich allerdings schwieriger als gedacht: Alle Laptops und iPhones schienen gleichzeitig Probleme mit dem TUI-Server zu haben. Niemand kam weiter. Zum Glück wurden wir erstmal beruhigt – die Information würde sicher noch kommen.
Kurz nach zwei machten wir uns dann auf den Weg zu unserer letzten Tour: einer Souktour. Wir waren zu viert, gemeinsam mit einem englischen Paar, und unser Guide war derselbe, den wir bereits letzte Woche Donnerstag bei der historischen Tour hatten. Zu fünft fuhren wir in die Medina, stiegen aus und tauchten sofort wieder ein in das bunte, lebhafte Treiben der Stadt.
Wir schlenderten durch reges Treiben und farbenfrohe Geschäfte, immer wachsam, damit uns die Mopeds nicht über den Haufen fahren. Es ging durch den Lampensouk, weiter durch die Gerberviertel – fast alle Souks haben wir gesehen. Der Guide erzählte unterwegs viel Wissenswertes und gab spannende Einblicke in das Leben und Handwerk Marrakeschs.
Etwa auf halber Strecke landeten wir wieder in dem Laden, den wir schon von letzter Woche kannten, wo uns Öle und Gewürze angeboten wurden. Wir blieben diesmal draußen. Anschließend besuchten wir einen Berbershop, eine Kooperative, die sich in einem Hinterhaus in einer sehr schmalen Gasse befand. Ehrlich gesagt hatten wir kurz ein mulmiges Gefühl – wir dachten, hier kann doch unmöglich etwas sein. Doch dann öffnete sich das Haus und offenbarte mehrere Räume voller Keramik, Lederwaren, Lampen und vieler weiterer Handwerkskunst. Wirklich beeindruckend.
Zum Abschluss ging es zurück zum großen Platz, dem Jemaa el Fna. Dort herrschte wie immer ein unglaublich lebhaftes und intensives Treiben: Berberaffen, Schlangenbeschwörer, Hennafrauen, Musik, Stimmengewirr – Marrakesch in seiner ganzen, überwältigenden Vielfalt.
Als wir schließlich ins Hotel zurückkamen, wartete dann auch endlich die erlösende Nachricht auf unserem Handy: Die Info zum Rücktransfer war da. Morgen werden wir um 12 Uhr abgeholt.
Es war ein superschöner Urlaub voller Eindrücke, Farben und Erlebnisse – aber leider ist er nun vorbei. Marrakesch wird uns definitiv noch lange in Erinnerung bleibenRead more















































































































































TravelerMit der Bahn zu reisen, ist immer wieder ein Abenteuer!
TravelerDie Verspätung hatte nur der ICE, das Aushängeschild 😝