• Tours entdecken

    April 29 in France ⋅ ☁️ 14 °C

    UnserTag in Tours war eine Mischung aus Geschichte, Natur, Genuss und moderner Mobilität. Die Stadt hat uns überrascht: Sie ist überschaubar, aber voller Überraschungen. Besonders beeindruckt hat uns, wie gut Nachhaltigkeit und Stadtleben hier zusammenpassen. Wer nach Tours reist sollte beide Kirchen: die Basilika Saint-Martin und die Kathedrale Saint-Gatien besuchen. Die fazinierden Glasfenster liest man von links nach rechts und von unten nach oben,
    Genießen sollte man auch die Atmosphäre auf dem Place Plum .
    Und hier noch die Geschichte von St.Martin:
    St. Martin von Tours ist einer der bekanntesten Heiligen der christlichen Kirche und ein Symbol für Nächstenliebe und Bescheidenheit.
    Er wurde um 316 n. Chr. im heutigen Ungarn geboren. Berühmt wurde er durch die Begegnung mit einem frierenden Bettler: Martin teilte seinen Mantel mit ihm, indem er ihn mit dem Schwert halbierte. In der folgenden Nacht erschien ihm Christus im Traum – daraufhin ließ sich Martin taufen und widmete sein Leben dem Glauben und den Armen.
    Später wurde er zum Bischof von Tours gewählt. Der Legende nach wollte Martin dieses Amt jedoch nicht annehmen und versteckte sich in einem Gänsestall. Die Gänse schnatterten jedoch so laut, dass sie ihn verrieten – und er schließlich doch gefunden wurde.
    Nach seinem Tod am 8. November 397 entstand eine weitere bekannte Überlieferung: Sowohl die Bewohner von Tours als auch die von Poitiers wollten seinen Leichnam bei sich bestatten. Der Legende nach brachten die Menschen aus Tours den Leichnam heimlich in der Nacht über die Loire in ihre Stadt – gewissermaßen ein „Diebstahl“ aus Verehrung. So wurde Martin schließlich in Tours beigesetzt, wo sich später eine bedeutende Pilgerstätte entwickelte
    St. Martin bleibt so bis heute ein Vorbild für Hilfsbereitschaft und Menschlichkeit.
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