• Salalah

    Jan 25–30 in Oman ⋅ ☀️ 24 °C

    Als wäre die Anreise von Duqm nach Salalah mit veranschlagten 7 Stunden 29 Minuten nicht schon lang genug, plant meine Copilotin ganz spontan noch einen Abstecher in das Wadi Ash Shuwaymiyyah ein. So wird die bisherige 90 % langweilige Strecke etwas interessanter. Wir sehen, wie ein steter Wasserfluss aus dem Gestein nicht nur für einen schönen Pool sondern auch für die Entstehung von Stalaktiten sorgen kann. Und ich versuche mich als Namensgeber für eine Gesteinsformation, die wie ein kleines Häschen 🐰 aussieht.
    Nach 7:55 Stunden reiner Fahrzeit erreichen wir dann die Unterkunft im „Fanar Hotel & Residences“. Das Hotel entpuppt sich als Teil eines riesigen Feriendorfs für „All-inclusive-Gäste“. Unsere gebuchte Zimmerkategorie erhalten wir erst nach längerer Diskussion mit dem Rezi-Manager. Obwohl das Hotel über 5 Restaurants und 3 Bars verfügt, essen wir abends immer im Ort Salalah.
    An zwei Tagen nutzen wir den Strand des Hotels ausgiebig und schön ist, dass es einen Sportschwimmerpool gibt, der zwar etwas kühler ist, in dem ich aber ein paar Bahnen ziehen kann.
    An den anderen Tagen sind wir in der näheren Umgebung unterwegs. Westlich von Salalah gibt es einen schönen Steilküstenabschnitt, an dem ein Frachter auf Grund gelaufen ist. Außerdem noch kilometerlange Sandstrände wie zum Beispiel der Mughsail Beach mit schönen lang auslaufenden Wellen. Hier gefällt es mir sehr gut.
    Im Osten von Salalah fahren wir die Tawi Atair Road zum Wadi Darbat, was leider wenig Wasser hat und demzufolge auch keine Wasserfälle. Weiter geht es auf die küstennahe Gebirgskette mit tollem Blick auf das Meer und zum Tawi Ateer Sinkhole, Einem 210 m tiefen Tageslichtschacht mit einem Eingang zu einer riesigen Höhle. Vom Besucher-Viewpoint ist die Öffnung an der Oberfläche zwar zu sehen, aber die Tiefe oder der Höhleneingang sind nicht zu erkennen. Leider etwas enttäuschend.
    Den letzten Sonnenuntergang in Salalah verbringen wir in der Rooftop-Bar des Hotels und zuletzt sind wir wieder im Reinen mit der Unterkunft und haben unseren Frieden mit der Lage gemacht.
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