Wäsche und Jeans
February 4, 2025, Bay of Bengal ⋅ ☀️ 24 °C
Am Morgen mal mein Zeugs aussortiert, die Jeans von Argentinien vom letzten Jahr sind am Hosenboden schon durch - wenig Qualität. Muss mir ein paar neue kaufen, mit dünnen kurzen Hosen im Flugzeug oder vom Flughafen nach Hause geht schlecht.
Gehe mit meiner Wäsche zu einem Waschsalon - kann am Abend gehen 19 Uhr abholen, 3 kg kosten 60 Pesos.
Dann Frühstücken im Café Andrade - der Kaffee geht so, heute habe ich mal einen Americano, aber nur schwarz, selten bei mir, Bestelle noch einen Nachschlag später, mit Ctema. Die Mahlzeiten sind mexikanisch, aber preiswert. Ich bestelle ein Combo mit Spiegeleiern. Leider haben sie hier die Gewohnheit die Eier auf beiden Seiten zu braten - von „estrella“ ist nachher nicht mehr viel 😞, der Stern leuchtet nicht mehr (ist aber schneller gebraten!).
Andere Kaffeeläden hier machen vielleicht besseren Kaffee, aber die Häppchen welche sie verkaufen sind echt meist überteuert. Darum nehmen dann Viele nur Kaffee to Go.
Eine Zweimann-Band mit grossem Xylophon tritt noch auf - habe schon deutlich Bessere gehört, lasse aber trotzdem was springen.
Am Nachmittag zuerst wieder ein Zimmer für die nächste Woche suchen und Buchen. Nur über Internet. Finde etwas, was neu auftaucht. Muss mit rund 260 CHF etwas tiefer in die Tasche greifen als hier.
Die Hoffnung ist, dass mich nicht Morgens um 7 und 8 Uhr Gebimmel der Kirche weckt. Ich bin auch weiter weg vom Rummel, hoffe dass auch kein Restaurant gleich um die Ecke bis morgens um ein Uhr Musik spielt - auch wenn es Live ist, wie gestern zwei Häuser weiter.
Meine Wahl ist ein Kompromiss zwischen Strand und Restaurants. Nicht die an der „Quinta Avenida“, der Touristenstrasse, da sind die Preise höher, sondern an Orten, wo keine Zentrumslage ist, es jedoch auch etwas Auswahl hat.
Ich beschliesse dann noch meine Jeans zu ersetzen, gehe mal in den Walmart.
Kein gutes Angebot an Jeans! Der Laden hat von Lebensmitteln über Werkzeug, Spielzeug, Kleidern und Farben, auch Pneus, fast Alles. Schön breite Gänge, die höheren Gestelle nur für sehr kleine nicht in Griffweite.
Dann ist „aki“ dran - der Laden erinnert mich an einen Baumarkt bei uns. Bei weitem nicht mit Walmart vergleichbar - hauptsächlich Lebensmittel uä. sehr wenig Anderes.
Nun folgt der MEGA Soriano - da war ich ja schon bei den Früchten und Gemüse. Hier werde ich fündig, probiere zuerst eine Wrangler über meine Jogging Hose, geht irgendwie schlecht. Suche und finde eine Umkleidekabine - die schon angehabte drückt mir meinen Hüftspeck nach oben, passt aber und auch die Länge ist gut.
Die andere ist mir echt schon zu gross, habe an den Hüften noch Luft.
Ich sehe noch die Unterhosen durch und kaufe zwei kurze, mal zum Probieren, Grösse M, Nummern wie die Jeans.
Gehe noch herum und mache im Laden Fotos von den Auslagen - ein Wein, Marques de Riscal, kostet 839 Pesos, rund 38 CHF - das Doppelte wie im Denner zuhause. Einheimische Weine sind deutlich günstiger - kenne aber nichts!
Stecke mir noch Erdnüsse mit Limonengeschmack ein. Es gibt auch zwei Kassenarten - Selbstzahler und die Schlange. Entscheide mich für Letzters. Es dauert natürlich, die Kasse ist für Münzzahlungen ganz schlecht, aufklauben mühsam auf dem Metall mit dummen Abschlüssen. Die Frau vor mir zieht immer wieder ihr Zeug zurück, versteht nicht, dass das Band nur läuft, bis Waren da vorne bei der Kasse sind 😄. Der Verkäufer erklärt ihr das dann. Und oh Schreck, sie zahlt mit Kleingeld - es dauert, sie muss nachliefern, vorher hat sie im noch einen 100er Schein in 50er gewechselt.
Neben der Kasse steht ein alter Mann als Einpackhilfe (haben Angestelltenkleider, bessern aber ihre Rente nur mit dem Trinkgeld vom Ware einpacken auf, wie mir erklärt wurde). Die Frau vor mir hat fast nichts gekauft, gibt ihm nichts, von mir bekommt er 5 Pesos ist ganz überrascht, bedankt sich.
Und ich bin auch überrascht, wie ich die Belastungsanzeige auf dem Handy sehe, keine 21 CHF habe ich bezahlt - die Jeans waren 50% reduziert - Glück gehabt. Kommt noch dazu, dass der Peso wegen Trump gefallen ist.
Dann noch meine gewaschenen Kleider holen - man erkennt mich gleich, das ist eher eine Grosswäscherei hier mit zwei Industrie Riesentrommeln, sie haben aber auch kleine Waschmaschinen. CHF 2.70, 60 Peso, ich gebe noch 20 Trinkgeld. Ich erinnere mich in Puebla habe ich 120 Peso bezahlt einmal, das war die Teuerste!
Ins Zimmer, wo ich meine Nüsse verspeise, dazu etwas vom Pfirsich-Saft trinke.
Probiere die Unterhosen, gut, und die haben echt noch eine Öffnung - für Stehpinkler!😁
Die Nähte sind halt nicht nahtlos und Abschlüsse nicht so perfekt. Es sind dünne, sommerliche Unterhosen, welche die Feuchtigkeit rasch wegtransportieren sollen, gemäss Verpackung. Wichtig hier - werden wir ja sehen.
Nicht viel gelaufen heute, kein Hunger, es gibt ein Stück Pizza, Birne und Apfel.Read more

















