• Zum Flug - heimwärts

    13 février 2025, Mexique ⋅ ☁️ 27 °C

    Früh auf - meine Kaffeevorräte aufgebraucht, wie auch die Milch. Duolingo gemacht.
    Dann habe ich davon abgesehen die Jeans anzuziehen - es ist recht warm, schwül.
    Mache noch Fotos auf dem Weg, komme aber mit nassem
    Leibchen in der Busstation an. Wechsle es - der Rucksack fordert halt seinen Tribut.
    Dann will ich für Morgen mein Prepaid- Abo aktivieren - habe es vergessen in der Unterkunft. Irgendwie habe ich aber keine Verbindung mehr - mein Datenguthaben ist anscheinend abgelaufen - ja klar, 30 Tage sind einer weniger, also nur bis zum 12. Februar - das ist wenn man nicht denkt!
    Das Wifi der Station ist zu schlecht, zudem sagt mir mein Telefon, die Webseite von Aldi sei nicht vertrauenswürdig - dabei habe ich gestern erst Geld aufgeladen!
    Doch im Bus funktioniert es dann, der hat auch Internet. Habe in der CH also gleich Verbindung 😅!

    Mein Gepäck habe ich selbst in den Bus gestellt, da war nur eine Tür auf. Mein Terminal 4 ist ja der erste Stop. Leider stand es dann nicht mehr da, wo es war, sondern war nach hinten gedrückt worden. Kurze Suche! Der Fahrer hat für mein Gepäck die falsche Tür geöffnet, er machte dann alle auf, wie ich meinen Rucksack in all dem Gepäck zuerst nicht fand. Anscheinend haben die Abmachungen, aber wenn die Vororganisation nicht klappt …

    Auf dem Weeg zum Flughafen fahren wir in einen Stau, Schrittempo. Ein Patrouille der Marines fährt in der Mitte durch - ist aber schwierig, der Pannenstreifen wird nämlich auch benutzt Und wie überall, es versuchen einige Kapital daraus zu schlagen und folgen Ihnen. Sie kommen vorwärts, aber nicht ganz so gut.
    Ein Nebeneffekt - Strassenverkäufer nutzen die Situation auch! Der Busfahrer quatscht auch mit jemandem - und isst dabei andauernd, mehr als gut genährt.
    Ich hoffe nicht, dass es in dem Tempo weitergeht - aber ich fliege ja erst kurz vor acht … Dann geht es plötzlich vorwärts, nach etwa einer Stunde, eigentlich sollten wir schon da sein! Der Grund scheint zu sein, dass an der Autobahn gearbeitet wird. Es ist da eine Temporeduktion auf 20, alle reduzieren die Geschwindigkeit, klar gibt es Stau! Danach ein Stück neuer Belag, eine Umleitung, wo gearbeitet wird. Der Bus fährt nun etwa 100.

    Im Check-In denke ich das Ticket ja zu haben, wurde mir zugestellt per Mail. Da unten keine Sitzgelegenheiten sind, gehe ich nach oben zum Abflug, wo ich meinen Pfirsichsaft im Stehen trinke, weil da der Security-Check ist.
    Dann will ich hinein - werde aber an der Eingangskontrolle zurück gewiesen. Ich muss trotz Ticket auf dem Handy und keinem Aufgabegepäck über den Schalter. Benötige ein ausgedrucktes Ticket um an die Kontrolle zu dürfen!
    Der Check-In von Edelweiss ist jedoch erst 3 Stunden vor Abflug offen, Noch eine Stunde zu früh. Stehe draussen beim Eingang an einen Pfosten und schaue dem regen Abreisetreiben zu. Da ich noch Pesos habe, nehme ich dann im Restaurant neben dem Check-In einen Kaffee und ein Cheese Cake, es reicht gerade!
    Danach muss ich dann doch in die Schlange, welche sich schon fast eine Stunde vor Schalteröffnung gebildet hat - es scheinen die Meisten früh zu sein. Das Gepäckvolumen ist häufig gross, Ein kleiner Rucksack, kleiner Trolley und grosser Trolley. Die Warterei dauert hier, bei den Self-Checkin’s und Gepäckaufgabe auf der anderen Seite gibt es deutlich weniger Warteschlangen. Ich hole mir nur meinen Papierausdruck, reise immer mit „Cabin-Baggage“.

    Nun darf ich durch die Security-Einrichtung. Das geht flüssig, ich habe mich entsprechend vorbereitet, kein Gurt und nichts metallisches. Trotzdem piepst es wegen dem Bundknopf meiner Jeans, ich muss eine Untersuchung über mich ergehen lassen. Ein älteres Ehepaar vor mir muss aber alles offenlegen, Koffer auspacken.

    Interessant ist noch, dass Swissport hier Flughafen-Organisation macht.

    Im Abflugbereich ist der Flug bzw. das Gate erst rund 45 Minuten vorher angegeben. Das Terminal ist jedoch nicht so weitläufig, man erreicht es gut.

    Das Einsteigen erfolgt in Etappen, man muss aber gut um die Ecke gehen, um sicher zu sein am richtigen Ort anzustehen.Schlecht gebaut!
    Weil ich noch versucht habe mein Handy an einer der vielen Strom-Bars zu laden, stehe ich zufällig richtig - nur haben die Strombars keinen Strom!😝

    Im Flieger gibt es dann eine Buchse - aber die ist so schwach, nur Erhaltungsladung.
    Egal, ich brauche in 10 Stunden nur etwas Strom um meine Tram-App zu aktivieren.

    Neben mir sitzt eine Wienerin, fliegt auch nach Hause. Ihr Mann ist aber noch in Playa, überwintert! Das machen sie anscheinend schon einige Jahre, wie sie erzählt. Aber sie kennt von Playa nur gerade das Zentrum, fertig.

    Im Flieger kostet der Alkohol, ich gönne mir ein Bier und zwei 1,87 dl Weinschoppen. Schlafe nach dem Essen über einem Film ein und wache rechtzeitig zum Frühstück wieder auf. Das war ein selten kurzweiliger Flug, auch wenn ich dreimal Pi musste!
    Der wegen nur 10 Std Flug etwas teurere Rückflug plus Sitzzusatz Fenster war echt gut, den Mehrpreis wert.
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