Netzloser Norden & Dolphin Dream
February 8, 2025 in Australia ⋅ ☁️ 27 °C
Luca hatte Hummeln im Arsch und wir hummelten dann tatsächlich noch einige 100 km in den Norden – langsam setzt bei mir eine Highway – Paralyse ein; der ganze rote Sand und das endlose, bis zum Horizont reichende Band der Straße hypnotisieren mich immer wieder. Erneute 44° tun dass ihrige – ich kniee stündlich vor der Klimaanlage von Rose nieder.
Aber jetzt habe ich eine Co-Pilotin und das ist wunderbar! Sitze das erste Mal auf der Beifahrerseite von Rose und das ist im Linksverkehr schon gewöhnungsbedürftig.
Die Netzabdeckung im Norden ist noch dünner als eine Oblate übrigens - weshalb es jetzt erst ein Update gibt…..
Geraldton heißt die Location für die kommenden zwei Nächte – eine Stadt, so groß wie Rösrath – doch hier natürlich ein überregionaler Hotspot. Kann man sehen, wie man will…
Wir machen’s uns schön, denn wir haben in Vallie und Jason ein unglaubliches Gastgeberpaar und werden mit morgendlichen Kaffee im lauschigen Hinterhofgarten verwöhnt - und bekommen zum Abschied noch ein selbstgebackenes Sauerteigbrot geschenkt. Eine wirklich sympathische Familie! Bissi Wäsche gewaschen, am Strand abgehangen, ein kurzer Jog – ein sehr entspannter Tag! Besser geht’s nicht….🤩
Und dann geht es nach Norden und nach Norden und nach Norden und nach Norden – die hiesige Weite fasziniert mich immer wieder.
Zwischendurch machen wir einen Abstecher zum Kalbarri National Park und insbesondere zum dortigen Skywalk – eine gewagt in den Kalbarri River Canyon hineingebaute Stahlkonstruktion, die es den Höhenangstfreien erlaubt, die faszinierende Weite des Canyons zu genießen.
Unten im Fluss baden Emus - ich beneide sie: das Thermometer ist bei 45° und wir werden per Schild gewarnt, hier auf unsere Gesundheit zu achten. Tatsächlich erreichen wir vor einer Busladung von den üblich (drücken wir’s mal vornehm aus) lebhaften asiatischen Touristen das Nature Window – eine runde Formation aus rotem Schiefer, die wie ein natürlicher Fotorahmen oder - sucher über dem Canyon thront.
Der drohende Sonnenuntergang (hier echt früh um 20:00 Uhr) erzwingt einen Schlafplatz. Whale Bone Bay – außer uns nur noch ein Camper an einem einsamen Strand – ein Platz ohne irgendwelche Einrichtungen. Schneller Camp Setup und dann ein Sonnenuntergangsgenuss – umgeben von unberührter Natur. Was für ein Geschenk!🙏🏼
Allerdings erbarmt sich der Wind unserer nicht wirklich und wir haben das Gefühl, im Dachzelt eher irgendwo auf hoher See zu sein. Das legt sich gen Morgen und wir bekommen die ein oder andere Stunde Schlaf. Und können früh in Monkey Mia sein.
Wie irreführend dieser Name doch ist – kaum haben wir geparkt, stehen wir schon knietief im Wasser und bewundern eine Familie von Delfinen, die zu einer Fütterung am Strand erscheinen. Laut der Rangerin ist dies das zweitgrößte Delfin – Forschungsprojekt der Welt nach Florida – hier werden schon seit vier Jahrzehnten Delfine beobachtet .
Weswegen sie auch jeder nur einen Mini Snack bekommen, damit sie das selber – Fischejagen nicht verlernen. Und das ist nur der Auftakt zu unserem Tag mit den Delfinen: wir lungern am Strand und im Wasser herum und ständig kommen Delfine und schwimmen in minimalem Abstand an uns vorbei – wirklich faszinierend!
Und wie entspannt: die Schulferien sind vorbei, die Campingplätze leer – und während ich dies schreibe, sitze ich vielleicht 15 m von einementspannten dümpelnden indischen Ozean, lasse Lounge Musik in mich infiltrieren und genieße, dass ich nicht nur eine Copiloten habe, sondern auch eine ambitionierte Köchin und freue mich auf das Dinner. Aufräumen wird dann Männersache. Sei’s drum…😍🥂Read more























TravelerSchöoon lässig geschrieben....schon ohne die Bilder gesehen zu haben beeindruckt!!!!
Thomas WimmersMerci, liebe Birgitta - freut mich sehr, wenn Du es gerrrrne liest….☺️
Traveler
Aber datte dir dabei am Schniedel spielen musst🤣🤣🤣
Thomas WimmersDir entgeht aber auch nix, Du Füxchen….🙈