Tim & Struppi
27. Februar 2025 in Australien ⋅ ☀️ 23 °C
Wir hätten sie auch anders nennen können – Luca, der Wildlife–Fux, schmeißt mich früh aus dem Bett, damit wir zur Hamelin Bay fahren. Ankunft: einziges Auto auf dem Platz – wir! Ich sage das nur, weil ich Luca als Early Bird wirklich dankbar bin – bei der Abfahrt: Parkplatz voll. 🤪😝
Wir also schnurstracks zum Strand, an dem bereits eine spanische Großfamilie Snapshot – Jagd auf die Attraktion der Bucht machen: Tim und Struppi. Wir hätten sie auch Hanni und Nanni oder Luca und Thomas nennen können – wunderbar anzuschauen ist der elegante Tanz der großen Rochen, die gefühlt wirklich Kontakt mit uns aufnehmen und nahe an unsere Füße treiben – mit den Wellen in dieser wunderschönen Bucht.
Zum Glück kommen die ganzen Late Birds aus dem naheliegenden Caravanpark erst später und als ausgewiesener Outback – Camper kommen einem die vielen bunten, extrem lustigen Hüte, Sneaker mit Tennisocken und T-Shirts mit lustigen Aufdrucken eher kurios vor.
Also: Blick auf die beiden Rochen. Es ist tatsächlich schwer, sich zu lösen, aber da Luca nicht nur Wildlife – Füxchen ist, sondern auch unsere Café-Spürnase, steuern wir die nächste gastronomische Wellness Oase an: Margret Bakery. Sehr europäisch. Sehr lecker! Mein Body Mass Index Gerät in Gefahr. Tröstlich zu wissen, dass das Six Pack ja eigentlich da ist. Man sieht es halt nur nicht.
Body Mass Index-freundlich beschließen wir, einer Schnorchel – Bucht den Nachmittag zu widmen. Dank Insta und Co. gibt es halt nichts mehr, was auch nur annähernd als Geheimtipp durchgehen würde. Das Gute ist: es ist 19°, bedeckt und der Wind ist kein zögerlicher. Was für ein Glück. Die Google Rezensionen zeigten den Platz wie eine Kirmes. Bei gutem Wetter. Dank des Wetters sind wir mit anderen Mutigen zusammen und Luca überredet mich, in die nicht zimperliche Strömung abzutauchen. Was durchaus belohnt wird. Der eine oder andere Fisch ist schön anzuschauen auf der Suche nach meinem nicht sichtbaren Sixpack - und da wir so lange im kalten Wasser bleiben, bis es sich wärmer als der Wind anfühlt, vergeht der Nachmittag schneller als gedacht.
Natürlich müssen wir zum Abschluss wieder an den Surfer‘s Point und snatchen uns vorher noch das leckerste Eis der Reise in Margaret River. Dank Kühlschrank in Rose kann man das zum Strand transportieren und dort die Master-Surfer sehen. Margret River ist – wie schon erwähnt – einer der Veranstaltungsorte für die World Surf League und das, was ich da in den Wellen sehe, werde ich in meinem Leben nicht mehr lernen. Luca vielleicht. Sie surft ja auch und wir verbringen viel Zeit an diesem wunderbaren Ort.
Fun fact: eines der Riffs direkt vor dem Surfers Point heißt Surgeon‘sTable. Auf Deutsch: OP Tisch. Wer hier landet, Bedarf der Kolleg:innen. Der eine oder andere hat’s auch nicht überlebt. Da wird man demütig.
Abends schauen wir dann passend dazu den Film „Soul Surfer“ an. Auch hier wieder eine spannende Frau: Bethany Nelson, der mit 14 beim Surfen vor Hawaii ein Arm von einem Hai abgebissen wurde. Trotzdem hat sie es an die absolute Surf-Spitze der Welt geschafft. Bisi amerikanisch und dramatisch der Film, nichtsdestotrotz beeindruckend.
Langsam schleicht sich das Gefühl der Endlichkeit dieser unbeschreiblichen Reise in meine Synapsen und mein Herz. Was für ein Geschenk auch diese Reise ist. Und zusammen mit Luca noch mal um vieles mehr. Mit diesem Gefühl essen wir abends Reste in unserem Strand – Apartment und lassen es einfach gut sein…☺️Weiterlesen









Reisender
Die von Luca sind aber auch ganz großartig 😂👍
Thomas Wimmers
Das stimmt!😍
Reisender
Komm, dat kann der Kamps auch🤣
Thomas WimmersIschweisettnitt…🙈 Wir machen keine Experimente!
ReisenderBesser nit