leaquadrat

Joined June 2018
  • Day124

    Wir haben fertig

    November 1, 2018 in Germany ⋅ ☀️ 9 °C

    Das Wichtigste zuerst: Wir und unsere Räder sind heile, aber völlig übermüdet (vor allem die Räder) wieder in Frankfurt angekommen.
    An dem letzten Tag in Zagreb haben wir uns noch die volle Walking-Tour-Dröhnung gegeben: Vormittags die allgemeiner Stadtführung und nachmittags eine Führung zum Krieg in den 90ern, die sehr spannend war. Was auch sehr spannend war: Wie unterschiedlich die Guides in Belgrad und Zagreb ihre Version des Krieges präsentierten! Am Ende der Tour wurde es noch etwas stressig, denn wir mussten uns dann doch beeilen, unseren Bus zu bekommen. Außerdem war der Busbahnhof ultimativ unübersichtlich und wir leicht aufgeregt. Diesmal wurden unsere Fahrräder jedoch wesentlich besser behandelt und so konnten wir beruhigt schlafen, wenn auch unbequem. Seit dem wir wieder hier sind, freuen wir uns, alle Menschen wiederzusehen. Ferner üben WIR, wieder mehr von "ich" zu sprechen und Dinge alleine zu unternehmen (z.B. einkaufen, kochen, merken, wann man Hunger hat).Read more

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  • Day120

    Das Letzte

    October 28, 2018 in Croatia ⋅ 🌧 16 °C

    Der letzten Tag unserer Reise ist angebrochen und wir sprechen jetzt schon in der Vergangenheitsform von ihr. Heute Nacht haben wir uns wieder mal in übermenschlicher Geschwindigkeit mit einem Nachtzug von Split nach Zagreb beamen lassen und befinden uns nun in einem weitaus kontinentalerem, somit kälteren, Klima. Außerdem sieht Kroatiens Hauptstadt nicht mediterran sondern ziemlich Wien-mäßig aus und es fühlt sich weiterhin sehr seltsam an, so schnell die Tapete zu wechseln. Leider wird das ja jetzt nicht besser, denn heute Abend (nachdem wir wahrscheinlich unsere letzte Free Walking Tour für diese Reise gemacht haben werden) steigen wir in den Nachtbus nach - oh man, kaum zu glauben - Frankfurt!!! Bis hier die Stadt weiter erwacht hängen wir noch in einem netten Café ab und bemerken, dass unsere Reise endet, wie die gestartet ist: Stippvisite in einer europäischen Hauptstadt. Nur dass das Café hier nicht so teuer ist wie der Hippster-Laden in Helsinki. ;)Read more

  • Day118

    Von Jugo verweht...

    October 26, 2018 in Croatia ⋅ ⛅ 19 °C

    Nach den schönen Tagen in Omiš nutzen wir den ersten richtig windstillen und dazu noch sonnigen Tag um zurück nach Split zu radeln. Das Wetter macht uns faul. Dank der Sonne legten wir erstmal eine richtig lange Pause am Meer ein. Am nächsten Tag lernten wir dann Jugo kennen - das warme und Regen und Gewitter bringende Pendant zur Bura (genauso stürmisch). Und so waren auch die Tage in Split geprägt von Faulheit: Herumhängen im Hostel, gemütlich Essengehen (auch Faulsein braucht Energie), sogar im Kino waren wir. Na gut, einen Vormittag haben wir uns dann in der Boulderhalle ausgetobt - ganz ohne Bewegung geht es dann doch nicht. Pünktlich zu unserem letzten Tag an der Küste ließ sich dann die Sonne auch wieder blicken. Den restlichen Wind nahmen wir allerdings zum Anlass unsere Räder stehen zu lassen und unseren geplanten Tagesausflug nach Trogir mit dem Bus zu unternehmen.

    Hier außerdem endlich noch unsere lange erwartete Reiseanekdote, dazu dass die Welt (OK, zumindest Europa) ein Dorf ist: Freitag abend fragte sich LeaH mal wieder, wann wir denn endlich mal zufällig wen treffen, den*die wir kennen. LeaK meinte dazu, dass Split als Tourihotspot Kroatiens hierfür prädestiniert sei, was sich am nächsten Tag bewahrheitete. Wir standen gerade vor der Wechselstube um die restlichen Euros, die wir seit der Slovakei mit uns rumtrugen und zwischenzeitlich schon ganz vergessen hatten, in Kuna umzutauschen. Kurz bevor wir reingingen, erblickte LeaK bekannte Gesichter: LeaHs ehemalige Mitbewohnerin mit ihrem Freund, die kurz danach zurück nach Frankfurt flogen. Als wäre das nicht Zufall genug, hatten die beiden auch noch genau so viele Kuna übrig wie wir in Euro. Und die Moral von der Geschicht': Zufälle gibt es nicht!(?)
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  • Day117

    Von Bura verweht

    October 25, 2018 in Croatia ⋅ ⛅ 17 °C

    Nach einem Tag hartem Chillen bei Sonnenschein und sympatischen Temperaturen fiel uns plötzlich ein fieser Fallwind an. Wir ahnten ja nicht, dass es hier diesen böigen, kalten Wind namens Bora (oder auf Kroatisch Bura) gibt und uns einen Strich durch die Urlaubsrechnung machen wollte. Aber wir sicherten das Zelt, packten uns in warme Klamotten und ließen uns nicht beirren. Nach eine stürmischen Nacht radelten wir frohen Mutes ganze 18 Kilometer (wir sind schließlich im Urlaub) zum nächsten Campingplatz. Da wir jedoch dort weder Windschatten noch Schönheit fanden, mussten wir notgedrungen in eine furchtbare Ferienwohnung mit grausamen Ausblick vom Balkon ziehen. Aufgrund der Schrecklichkeit blieben wir direkt vier Nächte, und dass, obwohl die Bura bereits abgeflaut war. Ansonsten gewöhnen wir uns weiterhin das Radfahren langsam ab (die letzte Woche unserer Reise ist angebrochen...) und gehen stattdessen wandern. Letzteres führte zu großartigem Muskelkater - als hätten wir unsere Oberschenkel und Waden noch nie benutzt. Aber die Aussicht, die wir von den 864m über dem Meer hatten, war es eindeutig wert! Um das Fahrradfahren aber nicht völlig zu verlernen, waren wir heute mit unseren Rädern in einem Canyon und zum Abschluss dieses schrecklichen Abschnitts unserer Reise konnten wir danach noch einmal im Meer schwimmen gehen. :)Read more

  • Day112

    Dekadentia in Dalmatia

    October 20, 2018 in Croatia ⋅ ☀️ 23 °C

    Unser Räder haben den Transport unbeschadet überlebt, nur eine Tachohalterung hat etwas gelitten. Wir selbst sind gestern müde und etwas verwirrt ob des schnellen Ortwechsels in Split angekommen.
    Nach einem ersten kleinen Frühstück am Hafen und einem zweiten etwas größeren an der schönen Stadtmauer, konnten wir ein wenig die Altstadt und die Hafenpromenade genießen. Dann aber rief die Pflicht: neues Campinggas beschaffen, Touri-Info besuchen und - oje - die Rückreise und den weiteren Aufenthalt hier planen. Die Rückreise beschäftigte uns länger als erwartet, weil unser naiver Plan einfach eine Karte für den Zug von Split nach Frankfurt mit Zwischenstopp in Zagreb zu kaufen, am Bahnhofsschalter scheiterte. Neben der schnellen Reisegeschwindigkeit sind wir auch nicht mehr gewöhnt, dass unsere Vorstellung der Weiterfahrt nicht realisierbar ist. Hart frustriert liefen wir also von Busunternehmen A zu Busunternehmen B, riefen dessen Zentrale an, liefen zurück zum Busunternehmen B, kauften ein Ticket von Zagreb nach Frankfurt und kehrten zum Ausgangspunkt des ganzen Heckmecks zurück und kauften ein Ticket für den Nachtzug von Split nach Zagreb. Wir hätten nie gedacht, dass wir uns so über unsere Rückfahrkarten freuen würden (übrigens kommen wir am 1.11. morgens in Frankfurt an).

    Zum Einstieg in diesen letzten Abschnitt der Reise haben wir uns dann heute erst mal einen dekadenten Tag am Strand und ein dekadentes Picknick bei Sonnenuntergang am Meer gegönnt. Der Strand gehört zu unserem ebenfalls dekadenten Campingplatz. So was großes und gut ausgestattetes sind wir ja gar nicht gewöhnt ;) Jetzt müssen wir nur noch die restlichen Tage dekadent verplanen.
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  • Day110

    Urlaub vom Urlaub

    October 18, 2018 in Croatia ⋅ ☁️ 15 °C

    Nach langen Überlegungen und Organisation wie wir es am Ende unserer Reise noch schaffen können, Zeit am Meer zu verbringen, sitzen wir nun im Bus von Belgrad nach Split. Das fühlt sich sehr komisch an, da wir uns plötzlich sehr schnell fortbewegen. Noch einmal (im Bus) schlafen und wir sind am Mittelmeer. Und das, ohne auch nur einen Kilometer geradelt zu sein. Wir fühlen uns faul. Allerdings werden unsere Räder (und unsere Nerven) trotzdem strapaziert, da sie brutalst in den Kofferraum verfrachtet wurden und den Weg hoffentlich überleben. Wir machen uns ein bisschen Sorgen um unsere Babys...Read more

  • Day109

    Surfen in Belgrad

    October 17, 2018 in Serbia ⋅ ⛅ 22 °C

    Bei unserem Versuch eine Mitfahrgelegenheit von Belgrad nach Split zu finden, bot uns ein Couchsurfer aus Belgrad nicht nur seine Recherche-Hilfe sondern direkt seine Couch an. Als wir vollbepackt bei ihm und seiner Frau ankamen, wurden wir auch von ihrer Freundin und ihrem Nachbarn herzlich begrüßt und fühlten uns direkt wie bei alten Bekannten. Neben einem leckeren selbst gekochten Essen wurde uns auch noch Wein und hausgemachter Rakija kredenzt. Insgesamt konnten wir uns in den drei Tagen kaum vor gutem Essen retten. Neben dem Essen lernten wir aber auch die Stadt kennen, zum Teil in der Begleitung unserer Gastgeber*in und deren Nachbarn, zum Teil mal wieder mit der obligatorischen free walking tour. Die Stadt hat uns sehr fasziniert: die verrückte Kombination aus verschiedenen Baustilen (Jugendstilisch neben ottomanisch neben neo-klassizistisch neben hässlisch neben brutalistisch neben modernistisch neben futuristisch neben baufällisch neben löchrisch (von Nato-Bomben)), Unmengen an netten Bars und Restaurants, sehr witzige Hausboote, die Ruhe auf der Burg Kalemegdan unweit der wuseligen Innenstadt, Titos Geschenke (ca. 1463874393 Staffelstäbe)... Letztere haben wir uns aus Versehen angeschaut, denn unser ursprünglicher Plan war ein Besuch des Museums der Geschichte Jugoslawiens, was jedoch leider geschlossen hatte. Der uninteressantere Teil des Museums hatte jedoch geöffnet und so landeten wir in Titos Mausoleum.
    Je länger wir bei unseren Gastgeber*innen waren, desto wohler haben wir uns gefühlt und verlassen die Stadt nun in der Hoffnung, die beiden bald in Frankurt wiederzusehen, weil sie von dort einen Flieger nach Übersee nehmen werden.
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  • Day106

    Wir müssen wieder aufpassen

    October 14, 2018 in Serbia ⋅ ⛅ 14 °C

    Denn die Menschen, denen wir in den letzten Tagen begegnet sind, sind verdammt freundlich. Und sie schenken uns alles mögliche: Äpfel, Bananen, Schokoriegel, Mandarinen, Bananen, Brot, noch mehr Schokoriegel, Blauwale (zum Glück nur Magneten - Sonst hätten wir echt ein Problem: wo kriegt man in Serbien eigentlich Krill her und wo sollen die schlafen, das Zelt ist jedenfalls zu klein, und was tun bei Heimweh? Denn das ist hier auf dem trockenen Land in Serbien ja schon fast vorprogrammiert. Es ist sogar so furztrocken, dass die Felder an jeder Ecke brennen und über dem Land eine Smogschicht hängt. Immerhin gibt das schöne Sonnenuntergänge.)
    Eine besondere Begegnung hatten wir vorgestern Abend in einem Dorf namens Neštin als wir im Dunkeln vor dem verschlossen Tor eines Campingplatzes standen. Zum Glück arbeiteten eine Blauwal-Länge entfernt noch einige Menschen, von denen einer Englisch sprach (T.) und uns weiterhelfen wollten. Nachdem sie herausgefunden hatten, dass wir erst nächstes Frühjahr wieder auf den Zeltplatz schlafen können, bot uns einer (M.) einen Schlafplatz in seinem Haus an. So verbrachten wir den Abend mit T. und M. und uns wurde mal wieder die Ungerechtigkeit der Welt bewusst. Denn um sich über Wasser halten zu können, müssen sich die beiden Tag für Tag 10-14 Stunden auf der Apfelplantage abrackern und erhalten noch nicht einmal 2 Euro pro Stunde. Und trotzdem luden sie uns zum Essen ein und T. (aus Slowenien) sagte dazu: "The people here have nothing but when they have just one Euro they will share it."
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  • Day101

    Vamos a la Baja

    October 9, 2018 in Hungary ⋅ 🌙 14 °C

    Back to the roots: wir zelten wieder! Das Wetter war gestern so gut und das Hostel so üselig, dass wir endlich mal wieder unser Zelt in Gebrauch genommen haben. Damit LeaK wieder ganz fit wird bleiben wir direkt zwei Nächte. Heute haben wir ganz dekadent den Tag in Baja genossen: ausgiebig mit Blick auf den Fluss frühstücken, danach gemütlich durch die Stadt bummeln und noch gemütlicher im Café sitzen, um sich dann in der nächsten Bäckerei mit belegten Brötchen einzudecken und nochmal gemütlich im Park zu sitzen. Danach von der Gemütlichkeit erholen in dem wir im Bikini am Zeltplatz rumliegen und nicht ganz so entspannt die weitere Reise planen und anfangen uns Gedanken über die Heimreise zu machen. Danach gab es noch einen gemütlichen Stadtbummel und zwei Abendessen (vegetarisch essen gehen ist nicht immer so einfach).

    Apropos Planung: kennt jemand jemanden, der jemanden kennt, der entweder nächste Woche von Belgrad nach Kroatien fährt und uns inkl. Räder mitnehmen kann oder Ende Oktober von Kroatien nach Deutschland fährt und uns (oder eine von uns, falls LeaH noch weiter fährt) mitnehmen kann :) ?
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  • Day99

    Betrunken in der Geisterstadt?

    October 7, 2018 in Hungary ⋅ ⛅ 22 °C

    Nee, wir doch nicht, wir sind nur etwas angetrunken (oder wie LeaK sagen würde: dune, wovon LeaH meint, dass das aber wohl wirklich niemand versteht!), aber tatsächlich in einer gespenstischen Stadt. Diese besteht aus 1200 Weinkellern, die als hübsche Häuschen verkleidet einiges her machen. Dank einer österreichischen Reisegruppe, die sich in einem Weinkeller zum Trinken und Abendessen angemeldet hatte, kamen wir an eine günstige Unterkunft. Wir vermuten nämlich, dass die Besitzer*in sonst nicht da gewesen wären. In dem Ort scheint nämlich niemand zu wohnen, außer mindestens drölfmillionen Weinflaschen, bestimmt die Hälfte davon schimmelt (das tuen sie tatsächlich) im Keller unserer Herberge. Außerdem konnten wir uns dem Abendessen der Leute aus Österreich anschließen. Inzwischen haben sich diese und unsere Gastgeber*in (die, wie sehr viele Menschen hier, sehr gut deutsch mit schwäbischem Einschlag aus dem 18 Jhdt. sprechen) auf den Heimweg gemacht und wir haben das Dorf und den Wein für uns :)
    Zum Wohl!
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