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  • Day550

    Der letzte Tag der Reise steht an. Da unser Flug erst um 22.15 Uhr startet haben wir noch den ganzen Tag für Havanna Zeit.
    Zuerst besuchen wir das Museo del Ron Havana Club. Für 7 Cuc bekommt man eine ca. 35 minütige Führung und einen 1cl großen bzw kleinen Probier-Nipper von einem 7 jährigen Rum. Das Museum ist ganz nett und für den heutigen Zeitvertreib genau richtig. Aber ein "Must see" ist es nicht.
    Wer etwas Kleingeld über hat, kann dort für 1700,- Cuc einen 100-jährigen Rum kaufen. Ich hab nur ein Foto vom "Maximo" gemacht ;-).

    Wir hatten noch Cuc's in der Tasche und da man diese nicht ausführen darf gingen wir noch auf Shopping Tour. Wir waren in unzähligen Souvenirläden aber als XXL T-Shirt Träger gehört man wohl nicht zum Standart Havanna Tourist. Als etwas korpulenterer Mann hat man es hier sehr schwer ein passendes T-Shirt zu finden. Erfolgreich war ich dennoch.
    Um auch die letzten Cuc's noch los zu werden kaufen wir in der Zigarrenfabrik noch eine Kiste Zigarren.

    Noch eine Mahlzeit in Chinatown und dann zurück zur Casa.
    Wir hatten uns mit Felix, der Taxifahrer von gestern, um 18 Uhr vor der Casa verabredet. Nur leider ist ihm wohl gestern noch sein Karren verreckt. Da aber die Taxifahrer hier alle gut miteinander vernetzt sind, hat er einen anderen geschickt. Anscheinend hat er auch noch in der Casa angerufen, da unsere Casa Mama schon wusste das ein anderer Fahrer kommt. Sehr coole Sache vom Felix.

    Die Fahrt verlief problemlos und dauert mit einem Classic Car Taxi ca. 45 min. Dort angekommen erwarteten uns zwei kleine Überraschungen. Die erste war, dass man trotz Online Check-In, durch den Zoll nur mit einem Boarding Pass in Papierform kommt. Bei der Anreise von Deutschland aus war das alles kein Problem. Online Check-In, Boarding Pass aufm Handy und gut. Andersrum geht das nicht. Die wollen das hier in Papierform.
    Jetzt war uns auch klar warum man beim Online Check nur die PDF zum Ausdrucken als Auswahl hatte. Von zuhause aus hatten wir die Auswahl zwischen PDF oder einer Bilddatei.
    Naja, alles nicht ganz so tragisch. Es gibt einen Web Check-In Schalter an dem kaum was los war und wir hatten 10 min. später unseren Boarding Pass in Papierform.

    Zuvor haben wir an der Flughafen-Info nochmals wegen der, in allen Reiseführer erwähnten, Flughafensteuer von 25 Cuc nachgefragt. Seit 2016 ist KEINE Flughafensteuer bei der Ausreise fällig. Nur zur Info wer mal nach Kuba will.

    So, jetzt stehen uns 8,5 Stunden Rückflug bis nach Madrid bevor. Dann dort noch drei Stunden Aufenthalt und dann 3 Std. Flug nach München.

    Wie die Rückreise verlaufen ist und ein Fazit über Kuba folgen noch.

    Gruß Oli
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day550

    Am letzten Tag vor der Abreise legen wir nochmal einen Strandtag ein. Playa del Este, zum Strand wo alles begann. Mit einem Classic Car Taxi fuhren wir für 15 Cuc zu dem ca. 30 km ausserhalb liegenden Strand von Havanna.

    Knappe 30 Grad, eine leichte Brise, türkis blaues Meer mit leichtem Wellengang. So genossen wir den ganzen Tag am Meer.

    Am Nachmittag holte uns, wie besprochen, der selbe Classic Car Taxifahrer ab. Sein Auto, sein Fahrstil und er selbst war uns sehr sympathisch. Aus diesem Grund machten wir mit ihm gleich die morgige Fahrt zum Flughafen aus. Für 20 Cuc fährt er uns hin und um 18 Uhr holt er uns vor der Casa ab.

    Abends gings zum Essen nochmal in die Altstadt und zum Abschluss, wie so oft auf dieser Reise, ging es zum Placa Central mit einer Flasche Rum und Mixgetränken.

    Morgen steht um 22 Uhr der Rückflug an. Zuvor werden wir noch das Rum Museum besuchen.

    Gruß Oli
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  • Day549

    Das erste Ziel für heute lautet: Raus aus dieser stinkenden Stadt. Matanza kann man getrost auf seiner Reiseroute weglassen. Die Reiseführer schreiben zwar es sei eine schöne Stadt. Wo aber das schöne in dieser Stadt sein soll bleibt uns ein Rätsel. Vielleicht waren wir auch nur an den falschen Stellen aber nicht mal der Zentrale Platz, Parque Libertad, gab was her.

    Bevor wir nach Havanna fahren standen heute noch zwei Programmpunkte auf dem Reiseplan. Die Cuevas de Bellamar (Tropfsteinhöhle) und der Aussichtspunkt Mirador de Bacunayaguna.

    Die Anfahrt zur Höhle stellte sich komplizierter als gedacht heraus. Da diese Höhle leider nicht in der sonst sehr guten App "Kuba Karte offline" eingezeichnet ist mussten wir auf Verdacht fahren. So kam es das wir mitten in einem Militärgebiet landeten und uns die Soldaten freundlich zurück schickten aus der "Cubano Militär Zone". Leider konnten uns sie auch nicht sagen wie wir am besten zur Höhle kommen würde.
    Da auch weit und breit keine Beschilderung zusehen war (wie leider oft auf Kuba), studierten wir nochmals genau die Anfahrtsbeschreibung vom Reiseführer und auf dem zweiten Versuch klappte es. Wer also zu Höhle will, sollte sich die Wegbeschreibung genau durchlesen, denn an Beschilderung fehlt es komplett. Wenn man mal auf der richtigen Straße ist, kommt das Gebäude in der sich der Höhleneingang befindet ganz am Ende der Straße. Der obligatorische Parkplatzwächter für 3 Cuc steht selbstverständlich auch schon parat.

    Die Höhle selbst kann man nur per Führung (5 Cuc pro Person) besichtigen. Sie ist ca. 900 m für den Tourismus erschlossen und man ist an der tiefsten Stelle 32 m unter der Bodenoberfläche. In der Höhle sind beeindruckende, teilweise bis zu 12 m hohe, Kalksteinformationen zu sehen. Der ganze Rundgang ist recht leicht zu meistern und ist gut beleuchtet. Sehenswert ist diese älteste Kubanische Touristenattraktionen allemal. Lange Kleidung ist in der kompletten Höhle nicht nötig da es dort recht schwül ist, festes Schuhwerk hingegen empfehlenswert!

    Nach ca. 45 min Führung tranken wir erst noch ein Erfrischungsgetränk an der höhlenansässigen Bar bevor wir Richtung Mirador de Bacunayaguna aufbrachen.
    Von diesem Aussichtspunkt aus hat man einen spektakulären Blick über das Valle de Yumuri. Über dieses Tal ist auch die größte Brücke Kubas gespannt. Für einen kurzen Abstecher dorthin auf jeden Fall zu empfehlen.

    In Havanna angekommen heißt es erstmal das neue Casa zu beziehen. Eigentlich wollten wir wieder zu unserer ersten, Casa Candida (zu empfehlen). Wie wussten aber schon bei unserer ersten Abreise das Sie ausgebucht sei, aber sie besorgte uns eine andere Casa. Die neue ist zum Glück nur ums Eck und daher war der Aufwand kein Problem.

    Bevor es zum Abendessen ins Chinatown ging mussten wir noch unseren Mietwagen abgeben. Zwei von uns blieben in der Casa und die beiden anderen fuhren zur Abgabestelle.
    Im Vorfeld hat man die wildesten Sachen von der Abgabe des Mietwagen gelesen. Es kann bis zu mehreren Stunden dauern hieß es da.
    Aber alles halb so wild. Wir mussten zwar eine knappe Stunde warten bis wir dran kamen, aber die Abgabe selbst war in 5 min erledigt. Kurzer Check ob der Tank voll ist, ein Blick aufs Reserverad und fertig. Noch kurz ins Büro, dort wurde der Beleg für den Einzug der Kaution über die Kreditkarte zerrissen und eine letzte Unterschrift, fertig.

    Zurück zur Casa gings für 10 cuc mit einem typischen kubanischen Classic Car Taxi. Auf die Frage vom Taxifahrer woher wir kommen erzählte er uns gleich das in seinem Classic Car ein Motor vom Mercedes Benz Sprinter (Diesel mit Automatik) verbaut ist.
    Da sieht man mal wie zusammen geflickt diese Karren sind. Die Fahrt mit so einem Classic Car ist immer ein Abenteuer und man hofft bei jeder Ampel das auch die Bremsen gehen. Also nix für schwache Nerven.

    Abends gings erst mal ins Chinatown und danach noch auf ne kleine Kneipentour durch Alt Havanna.

    Morgen machen wir einen letzten Strand Tag.

    Gruß Oli
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  • Day548

    Da sich der Urlaub langsam zu Ende neigt wird die Route Richtung Havanna gelegt.
    Ziel ist die Stadt Matanza.
    Dort angekommen mussten wir zunächst eine Unterkunft finden. Dies stellte sich diesmal als nicht ganz so einfach dar, aber mit etwas Glück konnten wir auch hier ein Bett für die Nacht ergattern.
    Der erste Eindruck war sehr ernüchternd, die Stadt stinkt nach Abgasen bis zum Himmel. Auch ist alles sehr hektisch, gespickt mit Hubkonzerten aus jeder Himmelsrichtung.
    Na ja, wir entscheiden uns dazu, Mantanza nur als Zwischenstopp zu betrachten.
    Morgen geht es dann direkt zurück nach Havanna.
    Allerdings legen wir auf dem Hinweg einen Stopp an der Cueva Bellamar ein (morgen dazu mehr).

    Wir lassen den Abend hier lediglich mit ein paar kühlen Cristal ausklingen in einer Bar (am Plaza de la Vigia) mit der bis jetzt besten WLAN Verbindung auf der ganzen Reise. Wir werden morgen früh recht zeitig aufstehen um möglichst früh an der Höhle aufzuschlagen!

    Randnotiz: Der Sieger des abendlichen Kartenspiels war heute der Andy.

    Gruß Jojo
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  • Day547

    In Santa Clara kommt man nicht an Che Guevara vorbei.
    Somit steht der heutige Stadttag ganz im Zeichen des Revolutionär.
    Zuerst machen wir uns auf dem Weg zum Monumento Nacional del Tren Blindado. Dort ist der Bulldozer ausgestellt mit dem die Schienen zerstört wurden wodurch dann der Zug mit den Waffen befüllten Waggons entgleiste.
    Diese Waggons stehen hier ebenfalls noch und in diesen ist ein kleines Museum das man für 1 Cuc pro Person besichtigen kann.
    Danach ging es noch zur Estatua Che y Nino vor der Parteizentrale. Zuerst dachten wir das dies schon die große Che Statue wäre, aber diese 2m hohe Figur schien uns dann doch etwas mickrig.
    Also drehten wir um, gingen einmal quer durch die Stadt zum Monumento Ernesto Che Guevara. Das darunter liegende Mausoleum hat leider Montags geschlossen.

    Nach dem kurzen Aufenthalt an der Statue holten wir uns ein Erfrischungsgetränk und schlenderten noch durch die Stadt. Am Wegesrand fanden wir dann endlich einen Straßenfriseur. Somit erhielte ich endlich meinen Urlaubshaarschnitt inkl. Rasur.

    Vor dem Abendessen spielten wir unseren all abendlichen Schnauz, den ich zum zweiten Mal 'verdient' gewonnen habe.

    Abends gings zur angeblich besten Kneipe in Santa Clara, später hieß es sogar die beste Kneipe Kubas. Leider spielte eine recht langweile Jazz Band aber dies hinderte uns nicht ein paar Kaltgetränke zu uns zu nehmen.

    Morgen geht's nach Matanza.

    Gruß Oli
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  • Day546

    Die Abreise von Cayo Coco steht an.
    3 Tage all inklusive sind hinter uns und ich muss sagen es war gar nicht so schlecht. Ich bin zwar kein Typ für Lobby Partys und von Animation am Pool werd ich auch kein Fan. Aber ein großes Bett im geräumigen Zimmer mit Frühstücks- und Abendbuffet kann man zur Abwechslung schon mal machen. Die Strandbucht direkt am Hotel hat das ganze abgerundet.
    Da wir am zweiten Tag auf der Insel unterwegs waren, ist die Langeweile auch ausgeblieben. Im Großen und Ganzen kann man das für ein paar Tage schon mal machen.

    Heute gings nach dem Checkout Richtung Santa Clara. In die Stadt in der die Revolution den entscheidenden Sieg errungen hat. Die Che Guevara Stadt schlecht hin auf Kuba.

    Diesmal hatten wir keine Reservierung im Vorfeld ausgemacht. Also auf gut Glück die erste Adresse aus dem Reiseführer angefahren und siehe da, wir hatten unsere Hostal sicher.
    Zur Info: In Santa Clara heißen die typischen Übernachtungsmöglichkeiten nicht Casa sondern Hostal.

    Uns gefiel das erste Hostal mit wunderbarer Dachterrasse so gut das wir gleich hier blieben. Der Preis war Okay und einen Parkplatz fürs Auto war auch in der Nähe vorhanden.

    Den Nachmittag verbrachten wir bei einigen Kaltgetränken und Kartenspielen auf der Dachterrasse, auf der wir auch gleich das Abendessen serviert bekamen. Abends noch bestückt mit einer Flasche Rum und paar TuKola ging es zum Parque Vidal. Dort beobachten wir das quirlige Treiben der Kubaner und mit einem letzten Spaziergang durch den Boulevard beendeten wir den Abend.
    Am Parque Vidal sollte man aufpassen wo man sich hinsetzt. Von den Parkbänken direkt unter den Bäumen ist abzuraten. Den in diesen wohnen hunderte von Vögel die gerne mal einem aufs Hosenbein kacken. Mir ist das natürlich passiert, aber laut Schubi bringt das ja Glück :-)

    An diesen Abend ging der Andy beim Kartenspiel als Sieger vom Tisch.

    Morgen geht's auf die Spuren der Revolution.

    Gruß Oli.
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  • Day545

    Den voraussichtlich letzten Strandtag verbringen wir den ganzen Tag am hoteleigenen Strand.
    Unser Hotel hat zum Glück zwei Strände. Der große Strand liegt voll im Wind und der kleine ist neben an und befindet sich in einer wunderschönen Bucht mit eigener Bar an der unsere All-Inklusive Bänder auch zählen.

    Nach dem Abendessen wird uns klar was es mit dieser angekündigten White Night auf sich hat. Alle Gäste in der Lobby sind in weiß gekleidet. Wir sind es natürlich nicht.

    Wir nehmen noch ein paar Kaltgetränke zu uns, schauen den Leuten in weiß beim tanzen zu und hoffen, dass die im Programm angekündigte Beachparty heute doch noch stattfindet.

    Morgen geht's nach Santa Clara.

    Gruß Oli

    P.S. Der Jojo konnte heute mit ganz viel Glück seine Titel gewinnen. Mit können hat das nix zu tun.
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  • Day544

    Freitag der 13te heißt Expeditionstag!
    Wir erkunden die Cayos Richtung Westen und fahren zuerst an den äußersten Rand der Inseln nach Cayo Guillermo an den angeblich schönsten Strand der Karibik, genannt Playa Pilar.
    Dort angekommen trifft der Begriff 'Paradies' wirklich zu, feinster Puderzucker-Sand und intensivstes, türkis-blaues Wasser.

    Also ab ins Meer und erstmal genießen. Leider geht heute nach wie vor ein ziemlich heftiger Wind und der Strand liegt voll auf Breitseite, weshalb wir uns nach einem kurzen Sonnenbad zur Weiterfahrt entschließen.
    Zurück auf dem Weg Richtung Osten sichten wir zwischen Mangroven auf einer Wasserfläche einige Flamingos. Etwas weiter der Straße entlang kommen wir zu einem "Boat Adventure" Geschäft. Die bieten hier Schnorchel-Trips zu horrenden Preisen an. 140 CUC soll der Spaß kosten und wirklich verhandelbar ist das ganz nicht. Auf die Frage woher wir kommen, heißt es dann nur 'Ahhh Germany, you have money'.
    Da der Trip zu keinem Korallenriff führen sollte und das Meer sehr wellig war steigen wir ins Auto und fahren weiter.

    Der nächste Halt gilt einem alten Flughafengelände, welches zu einem Naturpark umfunktioniert wurde. Aber auch dieser ist bereits pleite und das ganze Gelände ist entsprechend in die Jahre gekommen. Wir wollen aber zumindest auf den alten Tower und die Aussicht genießen.

    Auf dem Weg Richtung Tower begrüßen uns zwei ältere Kubaner. Anscheinend die letzten beiden vergessenen Veteranen des Naturparks die nicht zulassen wollen das dieses Areal vollkommen in Vergessenheit gerät.
    Sie zeigen uns zwar ihr offizielles Zeichen auf ihren Westen, aber hier sieht es ganz und gar nicht danach aus, dass hier irgend etwas noch offiziell wäre.
    Einer der beiden geleitet uns nach oben in den Tower und erklärt uns einiges zu dem ehemaligen Flughafen und zeigt uns anschließend die alten Gebäude des Naturparks (inklusive eines Baby Krokodils das Sie hinter einem Tresen gefangen halten - Wobei wir dem Ganzen eher skeptisch gegenüber stehen).
    Wir wussten durch einen Kuba Blog, dass der Naturpark einen einsamen Strand zu bieten hat und nach harten aber fairen Verhandlungen konnten wir das verschlossene Tor mit unserem Auto passieren.
    Nach einer kurzen Fahrt auf einem Feldweg erreichen wir den Strand. Dieser war wirklich menschenleer und ein Naturstrand wie aus dem Bilderbuch. Die 10 CUC haben sich absolut gelohnt!!!
    Wir genießen den Strand mit seiner Einsamkeit und lauschen den Wellen. Zum Abschluss noch eine Cohiba bevor wir uns ins Auto setzten und Richtung Hotel aufbrechen.

    Im Hotel angekommen wird geduscht und anschließend noch gegessen. Den Abend lassen wir an der Snack Bar mit einem Schnauz ausklingen, der heutige Gewinner heißt Jojo! Der Sieg war mir persönlich sehr wichtig!

    Gruß Jojo
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  • Day543

    Ein Reisetag steht an. Laut unserer Casa Mama fahren wir ins Paradies. "It's like a Paradies" meinte Sie.
    Na dann mal los Richtung Paradies. Das Ziel lautet Cayo Coco und befindet sich an der Nordküste von Kuba.

    Leider ist es so, dass es auf den ganzen Cayos an der Nordküste so gut wie keine Casas gibt und sich nur Pauschalhotels dort niedergelassen haben.
    Als Befürworter der Individualreise bin ich kein Freund der Pauschalbunker. Da es aber nur drei Nächte sind, die Nordküste sehr sehr schön sein soll, die Mehrheit der Reisegruppe aber einmal während der Reise etwas Pauschal machen will und der Gruppenfrieden somit gesichert ist, stimme ich der Aktion zu.

    Die Fahrt führt über das hügelige Inland Richtung Norden. In den Bergen hingen graue Wolken und es gab den ein oder anderen Regenschauer. Es sah nach keiner guten Wetterlage für den Karibik Flair an der Nordküste aus.
    Als wir aber an die 27 km lange Dammstraße ankamen, wurde der Himmel wieder blau.
    Viele der Cayos sind vom Festland aus mit solchen Dammstraßen wie hier erschlossen. Für die Überfahrt auf Cayo Coco wird eine sehr penible Passkontrolle durchgeführt und eine Mautgebühr von 2 Cuc pro Auto sind fällig. Aber wie bis jetzt alles auf dieser Reise ist das nur ein kleines Hindernis für uns.

    Km-lang zwischen Mangroven entlang gelangen wir bei unserem Hotel Sol Cayo Coco an. Es ist ein typisches Pauschalhotel mit Lobbymusikern denen keiner zuhört und Animation am Pool. Die Zimmer sind klasse und jeder hat ein 1,40m Bett für sich.

    Nachdem einchecken geht's gleich an den Strand. Dieser ist mal wieder ein wunderschöner nur leider hat der Wind nicht nachgelassen. Im Gegenteil, er ist sogar noch etwas stärker geworden.
    Man muss wissen, dass in Kuba zu den Wintermonaten typische Nordwinde auftreten können. Und diese erwischen uns im Moment gerade voll. Der Wind selber ist nicht mal kalt, nur es macht die Sache nicht gerade angenehm. Die Temperatur war heute ca. 28 Grad.

    Als wir genug Sand ins Gesicht bekommen hatten und das Meer zum Schwimmen wegen zu großen Wellen gesperrt war, sind wir an den Pool und ließen uns vom Animationsprogramm belustigen.

    Abends schlugen wir kräftig am Buffet zu und da bekanntlich die Abende in solchen Anlagen etwas langweilig sind, packten wir die Spielkarten aus und zockten die erste Runde Schnauz. Als klarer Sieger ging ich vom Tisch.

    Ein letztes Getränk noch in der hoteleigenen, viel zuweit runter gekühlten, Diskothek und dann ab ins Bett.

    Gruß Oli
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  • Day542

    Heute Morgen nachdem Frühstück stand erst mal ein Casa Umzug an. Unsere Aktuelle Casa hatte wohl eine Reservierung für beide Zimmer und wir mussten zwei Blocks weiter zur nächsten.
    Kümmern mussten wir uns um nix, da die Casa Mamas untereinander alle sehr gut miteinander vernetzt sind.
    Es war also alles kein Problem und die neue Casa hatte sogar das schönere 4 Bett Zimmer und die viel bessere Dachterrasse.

    Danach gings wieder Richtung Beach, nur heute zu einem anderem Strandabschnitt. Es war ein kleiner, sehr schicker Abschnitt der kurz vor dem Playa Maria Aguilar liegt. Zwei Liegen und ein Sonnenschirm kosten 5 Cuc und der obligatorische Parkplatzwächter für 2 Cuc war wie immer in dieser Gegend auch sofort präsent. Ein kleines Restaurant befindet sich auch direkt dort um den auftretenden Durst zu löschen.

    Das Wetter passt aktuell leider nicht ganz zum karibischen Flair. Es hat 28 Grad, wolkig und es windet nach wie vor. Aushalten lässt es sich dennoch hier.

    Hier am Strand kann man ein bisschen Schnorcheln, viele kleine Fische und vereinzelt sind Korallen zu sehen.
    Hier im Süden sind Wasserschuhe sehr ratsam, denn direkt am Wasserrand wimmelt es nur so von Seeigeln!

    Wir fahren etwas früher zur Casa zurück um am späten Nachmittag nochmals die Stadt etwas zu erkunden. Diesmal essen wir nicht in der Casa und entgegen der Meinung der Reiseführer (z.B. Loose) haben wir durchaus gut in Trinidad gegessen (Gourmet Terazza).

    Den Abend lassen wir auf unserer Dachterrasse mit ein paar Kaltgetränken ausklingen.

    Gruß Oli
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  • Day541

    Nach 3 strandlosen Tagen wirds wieder Zeit Sand zwischen den Zehen zu spüren. Und wie es der Zufall will, sollen südlich von Trinidad die schönsten Strände der kubanischen Südküste sein :-)
    Na dann mal los zum Beach. Zum Playa Ancon sind es ca. 14 km von Trinidad. Die Fahrt dorthin ist problemlos und in ca. 25 min. geschafft.
    Der Strand ist wunderschön und nicht zu überlaufen. Es gibt einen Abschnitt mit kostenlosen Sonnenschrimen und Liegen für 2 Cuc/Person. Der andere Abschnitt ist ein Naturstrand ohne weiterer Infrastruktur.
    Von Playa Ancon aus kann man bis zur Spitze der Landzunge am Strand entlang laufen. Wie weit das genau ist bleibt unklar, da wir bei dem Abschnitt mit Infrastruktur blieben. Was aber etwas zur Verwunderung beitrug war, dass die Strandbar nur Cocktails und Pizza hatte. Kein Wasser, Antialk oder Bier! Komisch, aber da sieht man mal wieder das man in Kuba leichter an Rum als an Trinkwasser kommt. Aber es ist wie es ist, dann trinken wir Mojitos.
    Das Wetter ist leider auch grad nicht ganz perfekt. 26 Grad, windig und bewölkt. Am Nachmittag verzogen sich die Wolken und der Wind ließ nach. Angetan vom schönen Wetter blieben wir noch bis zum Sonnenuntergang am Strand.

    Am Abend war Disco angesagt. Eine Disco in einer Höhle.
    Laut Reiseführer soll man dort hin ein Taxi nehmen. Das erste Taxi scheiterte bei den Preisverhandlungen und das zweite, das wir für 5 Cuc nahmen, war der kaputteste Lada aus der ganzen Stadt. Nur mit größter Mühe kamen wir am Ziel an.
    Erschwerend hinzu kam noch, dass unser Taxifahrer der orientierungsloseste von ganz Trinidad war. Es kam uns so vor als ob er zum ersten Mal zur Disco fuhr, die in jedem Reiseführer steht. Wir stempeln dies aber als ein weiteres Erlebnis der Reise ab.
    Die Disco selber ist echt sehenswert. Eine wirklich schöne Höhle und die Lautstärke ist sehr angenehm. Es kommt einem fast schon etwas zu leise vor. Später drehte der DJ etwas auf aber immer noch angenehm. Der Eintritt kostet 5 Cuc inkl. einem Getränk und um 3 Uhr ist wieder Schluss.
    Als kleinen Tipp kann ich mitgeben, dass man auch leicht zu Fuß zur Disco laufen kann. Sie befindet sich unterhalb des Hotels Las Cuevas. Nachhause sind wir dann auch zu Fuß zurück zur Casa.

    Morgen geht's zu einem anderen Strandabschnitt.

    Gruß Oli
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  • Day540

    Heute heißt es Abschied nehmen von Cienfuegos. Ehrlich gesagt, wir haben die Stadt nicht wirklich erlebt, obwohl wir hier 4 Tage verbracht haben. Aber Cienfuegos ist ein idealer Ausgangspunkt um Ausflüge in die nähere Umgebung zu unternehmen und man kann hier recht viel erkunden!

    Dennoch, heute geht es auf nach Trinidad. Hierzu müssen wir ca. 85 km zurücklegen, ein relativ kurzer Schlag. Die kurvenreiche Landstraße ist im gutem Zustand und wir kommen problemlos nach ca. einer Stunde in Trinidad an.

    Jetzt heißt es erstmal Casa finden, aber mit unserer offline App "Karte von Kuba offline" kein Problem.
    Hinweis: Die Gassen in Trinidad sind recht verwinkelt und zusätzlich haben alle Straßen zwei Namen. Gutes Kartenmaterial ist daher unerlässlich um sich schnell in der Kolonialstadt zurecht zu finden!

    In unserer Casa angekommen, begrüßen uns 4 Casa Mamas die alle wild irgendwelche spanischen Infos uns entgegen rufen. Das wichtigste können wir verstehen, 40 Cuc pro Nacht für unser 4 Bett Zimmer UND immer wieder die eindringliche Anweisungen "No chicas in the casa". Kein Problem, aber sehen wir wirklich aus wie Sex-Touristen? Nein, wir sind auf Bildungsreise :-).

    Nachdem alles geklärt war, tragen wir unsere Sachen aufs Zimmer und erkunden endlich die Stadt.
    Als erstes auf zur Hauptattraktion dem Placa Major, ganz nett aber ein richtiges Wow kommt uns nicht über die Lippen. Dennoch, Trinidad hat einen besonderen Charme und wir fühlen uns wohl in den verwinkelten und bunten Gassen.

    Nach dem Abendessen in unserer Casa (es gab Lobster mit typisch kubanischen Beilagen) geht es noch einmal zur Casa del la Musica auf ein kühles Cerveza.
    Heute Abend ist es relativ kühl und irgendwie bin ich im Arsch, weshalb meine Nacht hier endet.

    Gruß Jojo

    Während nur die eine Hälfte der Reisegruppe (nicht Schnarcher) schlapp machte, zieht die andere Hälfte (Schnarcher) durch die Gassen der Stadt.
    In einem Innenhof spielte eine typisch kubanische Band, alle Gäste tanzten Salsa und wir ließen uns ein paar "Canchanchara" schmecken. Das ist ein lokaler Cocktail aus Honig, Wasser, Limone und natürlich Rum. Sehr lecker und ne gute Abwechslung für die bis dato reichlich vielen Mojitos.
    Eine Kneipe weiter trafen wir 3 Jungs aus Braunschweig und wir tauschten uns über unsere Kubareise aus. Um halb drei gings über das Trinidad typisch unebene Pflaster aus Natursteinen zurück zur Casa.

    Gruß Oli
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