• Atlantikstraße

    July 15, 2024 in Norway ⋅ ☁️ 15 °C

    Obwohl wir recht spät am Abend ankamen, ergatterten wir noch einen wunderschönen Platz für die Nacht. Eine Parkbucht davor hatten wir vier Jahre zuvor übernachtet, als wir mit einem gemieteten Wohnmobil Norwegen bereisten. Wir genossen die zauberhafte Abendstimmung.
    Und wieder waren wir beeindruckt von der Baukunst der Norweger, die diese Straße durch die Schären gebaut haben.
    Die Atlantikstraße ist ein Abschnitt der norwegischen Reichsstraße 64 zwischen Molde und Kristiansund und umfasst einen 8274 Meter langen Abschnitt. Durch ihren Verlauf mit acht Brücken über mehrere kleine Inseln ist die Straße eine Touristenattraktion.
    Die Straße folgt einer Trasse, die ursprünglich für eine Eisenbahnstrecke geplant war. Die ersten Planungen reichen bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts zurück; 1935 wurden diese Pläne jedoch endgültig zu den Akten gelegt. In den 1970er Jahren wurde dann mit der Straßenplanung begonnen.
    Baubeginn war am 1. August 1983; die Straße wurde am 7. Juli 1989 eröffnet und ersetzte eine Fährverbindung, die auf einer ähnlichen Route verlief. Der Bau kostete 122 Millionen norwegische Kronen (1989), für die Finanzierung war die Straße nach der Eröffnung zehn Jahre lang mautpflichtig.
    2005 wurde die Atlantikstraße von der Bevölkerung Norwegens zum „norwegischen Bauwerk des Jahrhunderts“ gewählt.
    Auf der Strecke wurden Szenen für den 2021 erschienenen James-Bond-Film "Keine Zeit zu sterben" gedreht.
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