• Zentralserbien

    April 13 in Serbia ⋅ ☁️ 16 °C

    Die Nacht an der Morava war super! Habe seit Ewigkeiten wieder 8 Stunden geschlafen - obwohl hier in der Flussniederung laut schreiende Vögel in unzählig vielen Nestern hocken. Nach dem Frühstück war ich über die Brücke in den Stadtkern spaziert. Es gibt Geachäfte, die laden aber nicht zum Einkaufen ein - eher Ramschläden. Die Stadt Cuprija hat ca 20000 Einwohner - das ist schon viel für das schrumpfende Serbien. In den letzten 25 Jahren haben 20 % Seben ihre Heimat verlassen - die meisten sind in Deutschland gelandet.
    Jeder 5. SERBE lebt an der Armutsgrenze.
    In Serbien ist die Kaufkraft 26900 USD PPP ( im Vergleich Deutschland 62000 USD PPP) In Serbien liegt det Durchschnittsverdienst bei ca 1000 EUR ( in Deutschland 4900 EUR). Trotzdem kann man wegen der niedrigen Kaufkraft in Serbien mit 1000EUR leben.
    Ein paar Kilometer weiter westlich liegt Paracin mit 29000 Einwohnern. Das wirkt im Vergleich zu Cuprija fast schick: viele gut besuchte Cafes und Bars und durchaus respektable Geschäfte. Eine Wollstofffabrik, ein Zementwerk und eine Glasfabrik haben zu Beginn des letzten Jahrhunderts dafür gesorgt, dass es zu einem der eichtigsten Wirtschaftszentren Serbiens wurde.
    Weitaus größer ist Krusevac ( 62000 Einwohnrr) - da sind wir allerdings nur durchgefahren. Hier gibt es matallverarbeitende und chemische Industrie. Weil Betriebe früh privatisiert wurden, gibt es allerdings eine hohe Arbeitslosigkeit.
    Ein Stück hinter dieser großen Stadt hatten wir ein Loch im Reifen... Der Abschleppdienst und der Werksattservice scheiterte an Sprachbarrieren.Aber Kurt hat es dann doch geschafft, das Reserverrad unter dem Auto vorzuzaubern und nach einiger Zeit kamen auch noch zwei Typen von der Autobahnmeisterei vorbei und haben mitgeholfen. Die Werkstätten hatten um 16.00 bereits geschloasen. Morgen versuchen wir unser Glück..
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