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BALKAN

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    🇬🇷 Δημοτική Ενότητα Ναυπλιέων, Griechenland

    Vivaro

    Yesterday in Greece ⋅ ☀️ 20 °C

    Traumhaftes Wetter - erfrischender Wind! Bin heute von unserem Kirchlein ab einen Feldweg gelaufen, der letzendlich mit allen seinen Abzweigungen in irgenwelchen Olivengärten endete. Aber es war wunderschön durch in die Natur zu tauchen mit den vielen Steinen und dem goldenen mannshohen Gras das sich im Wind neigt.
    Die Strasse durchs Gebirge war zwar etwas holprig aber wunderschön! Endlose Serpentinen durch die schroffen Felsen - ein ausgetrocknetes Flusstal und eigentlichlich keine Dörfer bis Vivari. Da haben wir eine nette Taverne direkt am Meer gefunden für unere leiblichen Bedürfnissend später wieder ein Kirchlein für eine ruhige Nacht.
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  • Festung Kastraki

    May 24 in Greece ⋅ ☁️ 24 °C

    Man schläft doch immer gut an einer so heiligen Stätte. Wir haben den Pfingstgottesdienst von der Hauptkirche von Arkadiko bis rauf gehört. Als ein Auto mit allerhand Material und Getränke hier an unser Kirchlein kam, haben wir dann aber doch die Flucht egriffen. Vielleicht kommt noch das ganze Dorf hier angepilgert.
    Erst mal sind wir zur zweiten mykenischen Brücke gelaufen - ein wunderschöner Spaziergang durch ursprüngliche Natur und einem schönen Blick auf die Berge..
    Dann gabs am Friedhof von Arkadika erst mal ein Vesperpäuschen. Total gut getimet, denn inzwischen hat es unangemeldet im Wetterbericht zu Regnen begonnen. Aber das ganze dauert nicht lange und wir können dann doch noch unsere Wanderung zur Festung Kastraki machen. Die - oder die Stein und Grundmauern, die noch zu sehen sind, stammen aus dem 5. bis 4. Jahrhundert v. Chr. Sie wurde in sogenanntem polygonalem Mauerwerk errichtet. Das bedeutet, dass die tonnenschweren Steine präzise in unregelmäßigen Vielecken behauen und ohne Mörtel so exakt ineinandergefügt wurden, dass sie bis heute halten.​.Die Burgmauer war ursprünglich stolze 2,50 Meter dick und umschloss ein Areal von etwa 3.000 Quadratmetern. An einigen Stellen im Süden steht sie heute immer noch 3 bis 4 Meter hoch.
    Dass die Burg genau an diesem Hügel steht, hat einen genialen militärischen Grund: Sie lag an einem Knotenpunkt der antiken Superstraßen.
    Direkt östlich unterhalb des Burgbergs trafen zwei der wichtigsten Routen der antiken Argolis aufeinander:​Die Straße von der mächtigen Stadt Argos nach Epidaurus (die nördlich am Burgberg vorbeiführte).​Die Straße von Nauplia (Nafplio) nach Epidaurus (die von Süden kam). Wer die Burg Kastraki kontrollierte, kontrollierte den gesamten militärischen und wirtschaftlichen Verkehr zwischen den großen Stadtstaaten der Region und dem heiligen Asklepios-Heiligtum.
    Leider gibt es eigentlich weder Weg noch Beschreibung dort, nur zugewucherte Steine und Dickicht. Wir haben uns aber wacker geschlagen und haben die Reste der Festung im Dschungel des Wildwuchses erklettert. Erschwerend kam noch ein Gewitter hinzu und wir konnten letzlich stolz sein, völlig durchnässt und verschrammt und zerstochen doch ohne Beinbruch oder Schlimmeren wieder das Abenteuer gemeistert zu haben.
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  • DIDYMA-GEBIRGE

    May 23 in Greece ⋅ ☁️ 17 °C

    Hat schon was, so hoch oben zu schlafen! Heute sind Gewitter gemeldet, aber den kleinen Gipfel wollte ich noch machen. Auf 700m blockierte dann eine Schafherde meinen Weg. Die Schafe waren ja putzig, aber die Hunde wollten mich nicht vorbei lassen. Dann hat es zu Regnen begonnen und ich bin zurück zum Auto gelaufen.
    Das Didymo-Gebirge ist Teil des Arakneo-Gebirges und das ist das Hauptgebirge auf der Argolis-Halbinsel (der Daumen).
    Nachmittags waren wir in einem netten kleinen Cafe mit Bäckerei und haben uns allerhand leckere Törtchen einverleibt. Vivari ist ein Dorf an einer Lagune am Argolischen Golf, an der Tausende Fischarten und seltene Vogelarten zu beobachten sind.
    Wir wollten aber weiter zu den ältesten noch benutzbaren Steinbrücken mit Kraggegewölbe fahren, zu den Brücken von Arkadiko. Es gibt insgesamt vier Bauwerke aus der mykenischen Epoche. Die anderen besuchen wir morgen, z. B. die Brücke von Kazerma. Sie wurden wahrscheiluch 1300 v. Chr. in kyklopischen Mauerwerk gebaut. Hierbei wurden große, nur grob zugerichtete Steine ohne Mörtel verbaut. Zur Stabilisierung wurden in die Zwischenräume kleine Steine gesteckt. Die Brücken gehören zu einer Straße, die im Späthelladikum etwa 1340/25 - 1100 v.Chr. die mykenischen Zentren mit dem Hafen Palea Epidavros verband.
    Es war schon etwas spät und wir haben unsere geplante Wanderung zur Akropolis von Kazerma auf morgen verschoben.
    Für die Nacht haben wir einen Platz an einer kleinen Kirche über Arkadio gefunden. Die ist etwas ausserhalb etwas höher gelegen und wir hoffen, dass die Pfingstgemeinde morgen unten im Ort feiert und uns hier nicht stört.
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  • FRANCHITHI HÖHLE und Argolischer Golf

    May 22 in Greece ⋅ ☀️ 21 °C

    War geil, mit dem Sonnenaufgang wieder Hydra vor uns zu haben.
    Heute ging meine Morgenroute östlich nach Akti Idras - das ist ein luxeriösen Resort für Leute, die ihre Yachten oder Boote gleich an ihrer Supersuit haben woĺlen.
    Gleich daneben verwunschene Bauruinen bzw alte, geschlossen und vergessene Ressorts.
    Für Ermioni haben wir nicht lange gebraucht - ein paar nette Tavernen und ein riesiger Pinienwald. Es wurde viel gearbeitet - geschweisst, gelärmt ect - war nicht so die Geräuschkulisse zum Entspannen. Also ab zu Lidl - diesmal schöpfen wir unsere Schrankkapazitäten voll aus! Großeinkauf vor Pfingsten!
    Dann war noch genug Zeit für eine Kletterpartie zu den Höhlen von Franchthi. Nicht dass es auch einen einfacheren Weg gegeben hätte - aber hier über die Felsen war es schon anspruchsvoll.
    Die Franchthi-Höhle liegt direkt an einer Bucht gegenüber dem Fischerdorf Koiladha auf der Peloponnes. Sie gehört zu den ältesten und historisch bedeutendsten Fundstätten der Menschheitsgeschichte in Europa und war vom Jungpaläolithikum (ca. 38.000 v. Chr.) bis ca. 4000 v. Chr. bewohnt.
    Nutzungsdauer: Wurde über einen Zeitraum von rund 30.000 Jahren von Jägern, Sammlern und frühen Bauern genutzt.
    Wir sind dann das Didyma-Gebirge rauf gefahren (Didyma heisst Zwillinge) - es gibt also zwei Gipfel, der große 1110 m und der kleinere Profitis Ilias 775 m.
    Unseren Platz finden wir auf 650 m Höhe bei den Windrädern. Von dort hat man eine bombastische Aussicht!
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  • Strasse von Hydra

    May 21 in Greece ⋅ ☀️ 24 °C

    Wir bleiben gegeüber von Hydra noch einen Tag - weil es so schön ist.
    Wir haben lang geschlafen und gut gefrühstückt und hier hört man nur die Wellen - sonst nichts. Auch unsere Nachbarn auf dem Friedhof rühren sich nicht. Ideal zum Relaxen!
    Vorher bin ich aber noch auf die Burg Thermesia gestiegen - die ist fast 300 m hoch und wurde erstmals 1347 erwähnt.
    Es gab keinen direkten Eingang, aber durch eine Kletterpartie konnte man sich dort einschleussen. Aber meine Ausrüstung war unzureichend: kurze Hosen sorgten für Schrammen und die Sandalen für eine Rutschpartie.
    Den Nachmittag verbrachten wir am Strand. Kurt der Kniffler hat sich einen Trichter gebastelt. Bei uns ist alles Home-made.
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  • Insel Hydra

    May 20 in Greece ⋅ ☀️ 19 °C

    Unser Platz an einer kleinen Kirche und einem alternativen Bauernhof war sehr interessant. Truthähne und allerhand anderes Gefieder wagten sich bis an unseren Nugget
    Gleich um die Ecke sind die beiden Dolinen vin Didyma. Das sind schüsselförmige kreisrunde Senken mit senkrechten Felswänden. Diese für Karstgebirge typischen Erscheinungen entstehen durch Lösungsvorgänge im Kalkgestein, das durch Auswaschungen instabil geworden ist. Diese beiden gehören weltweit zu den größten mit einem Durchmesser von ca 150 m.
    Hydra ist der Hammer, wir sind in 30 Min mit der Fähre von Metochi rüber gefahren - ohne Auto natürlich, denn die sind wie auch Fahrräder und Plastikstühle dort verboten. Das verleiht dem Ort bzw der Insel eine einzigartige Atmosphäre der Ruhe und Exklusivität. Maulesel tragen die Lasten oder sie werden per Hand mit hochmodernen Schubkarren transportiert. Laufen muss man schon können - es gibt unendlich viele Treppen. Vor dem griechischen Unabhängigkeitskrieg 1821 lebten hier 30000 teils sehr reiche Menschen von der Schifffahrt und vom Schiffsbau. Danach gings bergab und die meisten Siedler verschwanden hier. Erst 1950 wurde der Ort durch eine Niederlassung der Kunsthochschule Athen wiederbelebt und zog Künstler aus aller Welt an. Heute leben hier nicht ganz 2000 Menschen vom Tourismus und von der Kunst. Für mich als Loenhard Cohen Fan ist es ein absolutes Muss, sein Haus, in dem er 1960 - 1967 lebte, zu finden. Aber das war nicht einfach. Ich wollte schon aufgeben, aber Kurt hat mit Hilfe der Einheimischen meinen Traum erfüllt!
    Wieder zurück auf dem Festland, haben wir uns ein Plätzchen direkt gegenüber der Insel gesucht und genießen den Abend noch in Hydrastimmung.
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  • Korinth

    May 19 in Greece ⋅ ⛅ 16 °C

    Wir hatten einen super Platz am Meer in Nea Peramos. Nachts kamen Angler mit einer riesigen Ausstattung fürs Dunkelangeln.
    Unsere Küstenstraße nach Korinth war dann irgendwann gesperrt aber ein freundlicher Bauarbeiter meinte dann, wenn wir ganz arg aufpassen, kommen wir da durch. Abgesehen von Löchern und Gräben hatten wir die beste Aussicht auf drn Saronischen Golf.
    Am Istmus mussten wir natürlich auch nen Fotostopp machen. Ende des 19. Jahrhunderts wurde dieser über 6 km lange Kanal aus dem Fels gesprengt. 79 m ist die Höhe bis zum Wasserspiegel.
    Im alten Korinth kann man viel sehen aus allen Epochen:
    Der Apollontempel. Er überblickt den zentralen Bereich der Agora. Der ursprüngliche Tempel wurde zwischen dem frühen 7. und frühen 6. Jahrhundert v. Chr. gebaut. In der Mitte des 6. Jahrhunderts v. Chr. wurde an seiner Stelle ein weiterer Tempel im dorischen Stil errichtet. Heute sind nur noch 7 seiner Säulen erhalten
    Der Brunnen von Glauke. Er wurde nach der Tochter des Königs von Korinth, Kreon, benannt, die der Held Jason zur Braut nehmen sollte. Die Hochzeit kam jedoch nicht zustande. Glauke ertrank in der Quelle, um sich vor den Flammen des vergifteten Hochzeitsschleiers zu retten, den Medea ihr schenkte, um sich an Jason zu rächen. Der Brunnen ist fast vollständig in den Fels gehauen. 
    Die Agora. Sie bestand aus Geschäften, kleinen Tempeln, einem Altar und dem berühmten „Podium“, von dem aus der römische Prokonsul zu den Bürgern sprach. Von dort aus verkündete der Apostel Paulus im Jahr 52 n. Chr. das Christentum und wurde so allgemein als das „Podium des Apostels Paulus“ bekannt. 
    Die Quelle Peirene. Sie befindet sich in der Nähe der Lechaion-Straße und hat 6 Öffnungen (die andere gleichnamige Quelle befindet sich in Akrokorinth). Dem Mythos nach ist sie aus den Tränen der Peirene entstanden sein, als Artemis versehentlich ihren Sohn Kenchrias tötete. Ihre heutige Form nahm sie in der Römerzeit an. 
    Der römische Brunnen in der südlichen Stoa (Galerie) ist das eleganteste unter den römischen Gebäuden. Ein Eingang mit zwei Säulen führte zu einem Raum, in dessen Mitte sich der Brunnen befand. Seine Größe, Position und Verzierung zeigen, dass er Teil eines Gebäudes zur Götterverehrung war.
    Akrokorinth konnten eir leider nicht mehr besichtigen - ist nur bis 15.30 geöfgnet.
    Auf einem Berg südlich der Altstadt liegt die mächtige Festung. Ursprünglich byzantinisch, danach unter den Kreuzrittern fränkisch. Schließlich venezianisch und endlich türkisch. Von dem 574 m hohen Gipfel des Berges hat man eine gute Rundumsicht.Seine Umfassungsmauern sind insgesamt etwa 3.000 Meter lang und damit die größte Festung des Peloponnes und eine der wichtigsten in der Region, strategisch am Eingang der Morea gelegen
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  • Erythres und Theben

    May 18 in Greece ⋅ ☀️ 21 °C

    Erythres, das Tor zur Freiheit Griechenlands! Der heutige Ort hiess in der Antike Erythrai und war damals ein kleiner aber strategisch extrem wichtiger Grenzort zwischen Attika und Boiotien.
    Genau hier spielte sich das Vorspiel zu einer der wichtigsten Schlachten der Antike ab: Der Schlacht von Plataiai 479 v.Chr.
    In Theben gibt es ein Hügelgrab aus der Bronzezeit (2400-2600 v.Chr.) der Gründer von Theben (Amphion und Zethos). Leider war es weder ausgeschildert noch gepflegt sondern eher leicht vermüllt.
    Vielleicht sind die Griechen beleidigt, weil sich die Ziggurat-Theorie vom Stufengrab von 1972 dann doch nicht beweisen lies und es als einfaches Hügelgrab aus der Bronzezeit declariert wurde.
    Theben ist die Wiege der Mythen und einstige Supermacht.
    Es war die Geburtsstadt von Herakles (Herkules) und Dionysos.
    Im 4. Jahrhundert v.Chr. gab es hier die "Heilige Schar" , eine unschlagbare Elitegruppe aus homosexuellen Paaren unter dem genialen Feldherrn Epameinondas.
    Das archäologische Museum hier ist der Hammer - eines der modernsten mit vielen interaktiven Darstellungen und noch dazu mit einem Glasboden über jahrtausendalten Gemäuern. So was interessantes habe ich noch nie gesehen.
    Wir fuhren dann durch Elefsina (Eleusis) mit seinen großen Ausgrabungsstätten - aber dafür hatte ich dann keinen Nerv mehr. Wir fanden unseren Übernachtungsplatz direkt am Meer in Nea Peramos.
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  • Pastra-Gebirge

    May 17 in Greece ⋅ ☀️ 17 °C

    Wir haben heute im Wald auf ca 600 m Höhe am Fuße des Berges Pastra genächtigt. Nach einem gemütlichen Frühstück bin ich den einsamen Weg dort hochgelaufen. Oben auf 1016 m steht ein hässlicher Sendemast aber die Aussicht ist der Hammer!
    Da das Pastra-Gebirge geografisch das Bindeglied zwischen zwei wesentlich größeren, mächtigeren Nachbargebirgen ist (dem westlich gelegenen Kithairon mit 1409 Metern und der östlich gelegenen Parnitha mit 1413 Metern), wirkt es wie ein etwas niedrigerer Sattel dazwischen.
    Der Kithairon (Kitheronas): ist das düstere Epizentrum der Tragödien
    Wenn der Kithairon in einer antiken Geschichte auftauchte, wusste das Publikum damals sofort: Jetzt wird es düster. Er war in der Mythologie der wilde, unheimliche Waldgott-Berg, an dem die Zivilisation endete.
    Die Aussetzung von Ödipus: Die wohl berühmteste Geschichte überhaupt. Als dem König von Theben prophezeit wurde, dass sein eigener Sohn ihn töten und die Mutter heiraten würde, ließ er das Baby mit durchstochenen Füßen auf dem Kithairon aussetzen. Ein Hirte fand das Kind dort - und das Schicksal des Ödipus nahm seinen Lauf.
    Die Raserei der Mänaden (Bakchen): Der Berg war dem Gott des Weines und Exzesses, Dionysos, geweiht. Die Frauen Thebens (die Mänaden) zogen in religiöser Raserei auf den Kithairon, um dort wilde Tänze aufzuführen. Als der thebanische König Pentheus sie heimlich beobachten wollte, hielten sie ihn im Rausch für ein wildes Tier und zerrissen ihn mit bloßen Händen – angeführt von seiner eigenen Mutter.
    ​Aktäon und die Jagdgöttin: Der Jäger Aktäon überraschte auf den Hängen des Kithairon versehentlich die Göttin Artemis nackt beim Baden. Zur Strafe verwandelte sie ihn in einen Hirsch, woraufhin seine eigenen Jagdhunde ihn zerfleischten
    Die Parnitha (Parnis): Die Heimat des Hufgeklappers
    ​Die Parnitha im Osten galt im Vergleich dazu als etwas friedlicher, aber nicht weniger magisch. Sie war das Reich des Hirtengottes Pan (halb Mensch, halb Ziege). In den tiefen Schluchten, Höhlen und Wäldern des Berges soll er auf seiner Panflöte gespielt und die Nymphen zum Tanzen gebracht haben. Es hieß, wer die Mittagsruhe des Pan auf dem Berg störte, wurde von ihm in plötzlichen, unbegründeten Schrecken versetzt – woher unser Wort "Panik" stammt.
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  • Pernass Gebirge

    May 16 in Greece ⋅ ☀️ 22 °C

    Wir hatten unseren super Platz heute morgen genossen und sogar noch das Auto dort gewaschen. Jetzt fahren wir über das Pernass Gebirge. Höchster Berg ist 2455 m. Alles liegt in Wolken - es ist ein Gewitter gemeldet.
    Einen Cafestopp in Eptalofos (900 m) - es regnet in Strömen - doch im Cafe ist es kuschelig warm. Umgeben von Platanen, Tannen, Kastanien, Walnussbäumen und Kirschbäumen, ist Eptalofos ein einzigartiger Ort mit einer majestätischen Naturlandschaft. Der Mythologie zufolge tanzten in diesem Dorf die Feen für den Gott Apollo. Hier habe ich 2 Steinschläudern für die Enkelsöhne besorgt - sollte der Schwiegertochter nen Selbstverteidigungskurs spendieren..😃😅🤣
    Der Parnass hat eine geografische Superkraft: Er liegt direkt über dem Golf von Korinth. Im Sommer ist das Standardprogramm der Besucher: Morgens in den kühlen Nüssen des Nationalparks wandern oder Mountainbike fahren, nachmittags die Serpentinen hinabrollen und in den malerischen Küstenorten wie Galaxidi oder Antikyra im Meer baden. Abends geht es dann wieder rauf in die kühlen Bergtavernen zum Essen.

    Da die Infrastruktur durch die Skigebiet-Millionen exzellent gepflegt ist, blüht hier im Sommer der Aktivtourismus:

    ​Wandern zum „Corycian Cave“: Eine der berühmtesten Wanderungen (auch im Rother) führt zur Korykischen Grotte, einer riesigen Tropfsteinhöhle, die in der Antike dem Gott Pan gewidmet war.

    ​Trailrunning & Mountainbiking: Das Plateau Livadi (kurz vor den Skiliften) verwandelt sich im Sommer in eine Arena für ATVs (Quads), Reitausflüge und Mountainbiker, die die Schotterpisten durch die dichten Tannenwälder nutzen.

    ​Gleitschirmfliegen (Paragliding): Die steilen Abhänge vom Parnass hinab in Richtung der Ebene von Itea sind ein Mekka für Paraglider.

    Unser Spaziergang durch Arachova (1200 m) war durch dichten Nebel und strömenden Regen mit einer Sicht gleich null. Wir haben viele leere exklusive Boutiken und Schmuckläden, Cafes und Restaurants gesehen und eigentlich waren wir nach 10 Minuten bereit für die Weiterfahrt in unserem gemütlichen Nugget.
    Abends gegen 20 Uhr hat es enslich aufgehört und wir haben einen Platz im Wald gefunden.
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  • Ekvoles Sperchiou

    May 15 in Greece ⋅ ☀️ 22 °C

    Dies ist das Delta des Flusses Spercheios und das Ästuarsystem des Golfs Spercheios-Maliakos. Ein Paradies der Artenvielfalt.
    Hier gewinnt man aus dem Meer Land, was dann zunächst mal feuchter Torf ist und immer weiter drainiert wird.
    Weiter östlich gibt es endlose Olivenplantagen. Wir stehen an einer kleinen Kapelle mit Wasserhahn, haben schon Wäsche gewaschen und überlegen, ob wir hier eine weitere Nacht bleiben. Das nächste Dorf heisst Molos.
    10 km von hier gibt es heisse Schwefelquellen - da kann man drin baden.
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  • Piliogebirge oder Pelio

    May 14 in Greece ⋅ ☀️ 15 °C

    Wieder eine super Sicht! Hier oben ist im Winter Skigebiet und die Lifte schauen hässlich aus. Es gibt aber einrn Weg zum Gipfel - heute aber total in Wolken. Deshalb laufe ich einen anderen Weg zum Wasserfall.
    In der griechischen Mythologie galt der Pelion als Heimat der Kentauren – jener Mischwesen halb Mensch, halb Pferd. Besonders wichtig ist der weise Kentaur Chiron. Anders als die wilden Kentauren war Chiron Lehrer vieler Helden:
    Achilles, Jason, Asclepius
    Der Pelion galt deshalb als Berg der Heilkunst, Weisheit und Naturkenntnis. Viele Kräutertraditionen der Region beziehen sich bis heute symbolisch auf Chiron.
    Außerdem stammt aus der Gegend die Sage der Argonauten: Jason soll sein Schiff Argo in der Umgebung von Volos gebaut haben. Das antike Iolkos lag vermutlich nahe dem heutigen Volos.
    Unser Nachtplatz fanden eir in der Nähe der Thermophylen nahe dem Meer.
    Die Schlacht bei den Thermopylen (480 v. Chr.) war ein opferreicher Abwehrkampf einer kleinen griechischen Allianz unter dem spartanischen König Leonidas I. gegen das massive persische Heer von Xerxes I. während der Perserkriege. Obwohl die Griechen nach drei Tagen durch Verrat unterlagen, wurde ihr heldenhafter letzter Widerstand zum Symbol für Mut und Opferbereitschaft.
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  • VOLOS und das Piliogebirge

    May 13 in Greece ⋅ ☁️ 25 °C

    Erst mal einen Besuch bei Lidl und dann eine kurze Hafenbesichtigung.
    In Agria haben wir unseren Platz an der Sonne gefunden - man könnte hier auch gut schwimmen, wenn es nicht so viel Seeigel gäbe. Dafür gibt es eine komfortable Dusche für unsere Erfrischung.
    Dann gehts ins Piliogebirge, dessen höchster Berg 1623 m ist.
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  • Ossa Gebirge

    May 12 in Greece ⋅ ☀️ 15 °C

    Wahnsinns Aussicht von hier oben! Man hat Schneeberge und das Meer in einem Blick! Uns sind seit gestern weder Menschen noch Autos noch Kühe oder Schafe begegnet.Vielleicht sind wie schon längst draussen aus der Welt...🤣😇😂
    Bin dann später auf den Mt.Ossa gestiegen - sehr windig da oben!
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  • Panteleimonas

    May 11 in Greece ⋅ ☁️ 21 °C

    34 Einwohner, 440 m hoch, ein wunderschönes altes Bergdorf - einst verlassen und in den letzten Jahren (seit 1993) wieder nach und nach restauriert und im ursprüngliche Stil wieder hergestellt. Hier gibt es Honig und Liköre und Schnäpse aus der Region und natürlich alles was Touristen sehen möchten - auch geschmackvolle Juwelliere, Cafes, Tavernen ect.
    Dann haben wir noch ein Theater in der Pampas entdeckt, wohl eher was Neueres und auch schon wieder ausser Betrieb.
    Auf der Suche nach einer Stranddusche sind wir die Küstenstrasse nach Süden gefahren. Auf Kokkino Nero haben wir Überreste einer byzantinischen Kapelle entdeckt und ein paar Meter weiter dann am Strand die Dusche. Reinigung ja - fürs Baden im Meer war es zu kalt.
    Unseren Übernachtungsplatz finden wir heute auf 1300m im Ossa-Gebirge.
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  • Wieder auf den Bergen...

    May 10 in Greece ⋅ ☀️ 16 °C

    Heute nacht waren wir wieder auf 800 m hoch. Zum Frühstück gabs endlich mal Sonne.
    Habe einen Spaziergang gemacht zu einem kleinen Wasserfall und dann in das Bergdorf Ano Skotina. Ano Skotina ist eines dieser stillen Bergdörfer am Südosthang des Mount Olympus, die heute fast wie ein Übergang zwischen Mythos, verlassener Vergangenheit und sanftem Wiederaufleben wirken. Das Dorf liegt auf etwa 600–750 m Höhe oberhalb der Küste zwischen Litochoro und Platamonas und blickt gleichzeitig auf den Olymp und den Thermaischen Golf.

    Besonders interessant ist, dass „Skotina“ eigentlich aus mehreren Siedlungen besteht:
    das heutige untere Dorf Skotina,
    die Küstensiedlung Paralia Skotinas,
    und das alte Bergdorf Ano bzw. Palia Skotina.
    Viele Bewohner verließen das Bergdorf im 20. Jahrhundert Richtung Küste, weil das Leben oben hart war und unten Tourismus, Landwirtschaft und Verkehr einfacher wurden. Dadurch bekam Ano Skotina etwas Halbverlassenes – ähnlich wie manche Dörfer in Epirus oder im Taygetos. Seit einigen Jahrzehnten restaurieren jedoch einzelne Familien wieder die alten Steinhäuser.
    Architektonisch ist das Dorf typisch makedonisch:
    enge Gassen,
    Schiefer- und Ziegeldächer,
    massive Steinhäuser,
    große Platanen am Dorfplatz,
    und kleine Kirchen mit byzantinischen Fresken.
    Hier sind wir immer noch tief in Orpheus Mythos verhaftet. Er steht gewissermaßen zwischen Mythologie, Religion und möglicherweise reale Erinnerung an sehr alte ekstatische Kulttraditionen. In der klassischen Sage war Orpheus ein Sänger aus Thrakien. Die meisten Historiker gehen davon aus, dass der mythologische Orpheus keine eindeutige historische Einzelperson war.
    Schon die antiken Griechen diskutierten nicht über Orpheus als Mythos, sondern auch über "orphische Schriften", religiöse Rituale, Reinigungspraktiken und geheime Einweihungen. Ursprung vielleicht 1200-700 v.Chr. Die Griechen selbst verorten Orpheus sogar vor Homer, vielleicht sogar in die Zeit des Argonautenzug mit Jason.
    Die ersten schriftlichen Hinweise erscheinen erst im 6. - 7. Jahrhundrt v. Chr. Auch sein Tod ist sehr mystisch - er soll hier um die Ecke in Leibethra begraben liegen.
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  • Archäologische Stätte von Dion

    May 9 in Greece ⋅ ☁️ 17 °C

    Nach der Blütezeit ab dem 4. Jahrhundert v.Chr. als religiöses Zentrum des Königreichs Makedonien gelangte Dion Mitte des 2. Jahrhunderts v.Chr. unter römische Herrschaft und wurde 30 v.Chr. unter Augustus römische Kolonie und während der Spätantike Bischofssitz, anschließend verlor die Stadt zunehmend an Bedeutung.
    In einem weitläufigen Areal unmittelbar östlich des modernen Dion wurden Heiligtümer und Bauwerke aus der hellinistischen, der römischen und der byzantinischrn Periode gefunden.
    Hier soll auch Orpheus gelebt haben, in Trakien geboren und hier um die Ecke in Leibethra soll er gestorben sein.
    Das alles wollen wir uns jetzt mal anschauen.
    In dieser mystischen Stätte bin ich fast 8 km rumgelaufen und habe viele Heiligtümer, Theater, Stadtmauern. VILLEN, gepflasterte Straßen, Thermen und einfache Häuser gesehen, bzw die Grundmauern davon. War eine interessante Stimmung.
    Anschließend sind wir Richtung Leibethra gefahren. Kurt hat auf dem Weg noch eine Stranddusche entdeckt. So ein Reinigungsprozess ist ja auch Ziel des Orpheus-Kultes und um den geht es in Leibethra. Hier soll er gestorben sein und auch begraben liegen.
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  • Der Olymp II

    May 8 in Greece ⋅ ☁️ 13 °C

    Es regnet heute - und zwar 100 % ! Wir lassen uns den Spass nicht verderben - erst mal ein ausgedehntes Frühstück.
    Dann laufe ich bei Regen los von unserem Übernachtungsplatz aus, derselbe wie gestern. Macht Spass durch den Laubwald zu Laufen.
    Komme gerade noch rechtzeitig - Kurt gibt ein Indoorkonzert. Endlich mal wieder Zeit meinem Traummann zu lauschen. Am frühen Nachmittag beschließen wir trotzdem unsere geplante Tour zu machen. Der Regen hat teilweise nachgelassen, aber die Sicht ist gleich Null. Wir wollten vom Aussichtspunkt Zinia zum Refugium Savros laufen. Es ist ein steiler Pfad über nasse Steine und Wurzeln. Hinwärts ging es noch, da hatte es nicht viel geregnet, aber zurück war es glitschig. Ausserdem haben wir diese Hütte gar nicht gefunden. Hier sind alle Wanderwege mit demselben roten Punkt gekennzeichnet. Es war aber eine schöne Tour - durch dichten Nebel und geheimnisvollen Wald mit knorrigen Baumstämmen. Bestimmt haben sich dahinter die olympischen Götter verborgen. Aber wir haben ihnen unseren Mut bewiesen!
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  • Der Olymp I

    May 7 in Greece ⋅ ☁️ 15 °C

    Wir haben auf ca 1000 m geschlafen.
    Dann sind wir nachü Priona gefahren, das ist eine bewirtschaftete Schutzhütte am Ende der Fahrstraße ,(wenn sowas überhaupr den Begriff Straße verdient..😅🤣). Von dort aus gibt es Touren über die Schneefelder zum Gipfel (2911 m). Die Schutzhütte selber ist 1100 m hoch). Wir sind von dort einen wunderschönen Pfad gelaufen vorbei an den Enepeas-Wasserfällen bis zum Kloster von Agios Dionysios. Das stammt aus dem 15. Jahrhundert und hat schon viel erlebt. Heute ist es schön restauriert und sehr gepflegt.Read more

  • Katarini und Litochoro

    May 6 in Greece ⋅ ☀️ 18 °C

    Wir sind nachts direkt an der Holy Church of Sant Nektarios gestanden. Früh wurden wir von einem Vogelkonzert geweckt. Hier ist ein kleiner Wassergraben der wahrscheinlich schon zum Axios Delta Nationalpark gehört. Das sind Feuchtgebiete mit einem wichtigen Vogelschutzgebiet. Angeblich gibt es hier Krauskopfpelikane und Rosaflamingos ect - aber wir sind ja bestenfalls im Randbereich. Von hier aus hat man bereits einen herrlichen Blick auf den schneebedeckten Olymp. Wir fahren dann weiter nach Katarini. Das ist der Ausgangspunkt für Ausflugsziele auf den Olymp. Mal schaun, ob uns der Göttervater Zeus wohl gesonnen ist.
    Wir sind an der alten Römerbrücke von Klidi vorbei gekommen - die ist 2000 Jahre alt.
    Katarini ist ein schönes Städtchen. Wir haben einen schönen Secondhandladen gefunden und sind jetzt top schick ausgestattet. So werden wir auf dem Olymp Eindruck machen.
    In das Olymp-Infocenter sind wir erst kurz vor Schließung gekommrn, haben sber noch ren paar Infos bekommen und gleichzeitig auch tierisch Hunger, deshslb sind wir erst msl in das Bergdorf Litochoro gefahren und haben eine super gute Taverne gefunden. Mit vollem Magen läuft es sich nicht gut - also melden wir uns für morgen bei den Göttern des Olymp an.
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  • Thessaloniki

    May 5 in Greece ⋅ ☀️ 16 °C

    Wieder ein Frühstück mit bombastischer Aussicht!
    Heute sind wir in Thessaloniki. Eigentlich wollten wir gleich ins zeitgenössische Museum - aber wir sind im Museum für Illusionen gelandet. Auch ganz interessant.
    Die Stadt ist sehr lebendig - von den 320000 Einwohner sind 10 % Studenten.
    Wir sind die Uferpronenade entlang geschlendert bis zum weissen Turm. Der wurde im 15. Jahrhundert als Befestigungsanlage gebaut, war dann auch Gefängnis und Hinrichtungsstätte und Museum. Von oben hat man einen super Blick auf die Stadt.
    Danach haben wir das Momus tatsächlich noch gefunden. Habe Exponate von Warhol, Beuys und Hearing und Niki de Saint Phalle entdeckt und eine intetessante Fotoaustellung mit Bildern aus den 1960ern.
    Auf dem Nachhauseweg kamen wir noch an einem Haman aus dem Mittelslter vorbei. Mitten in dieser quirligen Stadt gibt es immer mal kleine Ausschnitte der antiken Geschichte- zu sehen als Mauerreste. Die Geschäfte unterscheiden sich wenig von denen der großen Metropolen - die üblichen Ladenketten - aber es gibt viele schnuckelige und interessante Cafes voller junger Leute.
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  • Stageira und Aristoteles - dann Arnea...

    May 4 in Greece ⋅ ☀️ 7 °C

    Wir haben beim Frühstück eieder diese bombastische Aussicht auf den Athos. Hier aus Stagrira ist also Aristoteles her..

    ​Es gibt ein berühmtes Gemälde von Raffael (Die Schule von Athen), das den Unterschied perfekt zeigt:

    ​Platon zeigt mit dem Finger nach oben (Die Wahrheit ist im Geist/Himmel).

    ​Aristoteles hält die Hand flach über den Boden (Die Wahrheit ist hier unten, in der Materie).

    ​Zusammenfassend:

    ​Sokrates suchte die Definition.

    ​Platon suchte das Ideal hinter dem Ding.

    ​Aristoteles suchte die Ursache und den Zweck im Ding selbst.

    ​In Stagira stehen Sie also am Geburtsort des Realismus. Ohne Aristoteles' Drang, die Natur exakt zu untersuchen, gäbe es die moderne Wissenschaft, wie wir sie heute kennen, wahrscheinlich nicht.

    Danach waren wir in Arnea - ein hübscher Ort mit bunten Häusern mit den typischen makedonischen Balkonen und viel interessanten Läden und Cafes. Hier gibt es ganz viel Honig, Öl, Holzschnitzereien aus Olivenholz und Flokatiteppichen und sogar ein Webereimuseun und ein Folkloremuseum.
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  • Panagia und das Hochland von Calkidike

    May 3 in Greece ⋅ ☀️ 9 °C

    Hier an der kleinen Kirche haben wir super geschlafen trotz nächtlichem Gewitter. Werde auch wieder meine Morgenrunde drehen. Man kann von hier bis zum Meer gucken. Schon die Phönizier vor Chr. haben hier Gold und Silber abgebaut und bis in die 1960er hat man hier nach verschiedenen Erzen geschürft. Heute ist Panagia auch berühmt für seinen Marmor.
    Was man sieht: „Skouria“ ist das griechische Wort für Schlacke. Du findest dort teilweise riesige Haufen von rötlich-schwarzem, glasartigem Gestein. Das sind die Abfälle der antiken Kupferschmelzen. Es ist beeindruckend zu sehen, dass Menschen hier schon vor 2.500 Jahren Tonnen von Gestein bewegt haben.
    Da die modernen Minen in Skouries aktiv betrieben werden, ist das Betreten der Betriebsgelände verboten – aber es gibt wunderbare Alternativen in der direkten Umgebung von Megali Panagia und Arnea, um die alte Bergbauwelt zu erkunden
    In Pagalia Managia gibt es eine alte Wallfahrtskirche aus dem 11. Jahrhundert, die haben wir nicht gefunden, dafür eine Klosterkirche von 1863.
    Auch die alte byzantinische Steinbrücke haben wir gesehen, da wurde so ziemlich die gesamte Handelsware einschließlich der Erze rübergeschleppt. WEITER sind wir durch Paleocholi gefahren, hier wurden Ende des letzten Jahrhunderts die alten Steinhäuser restauriert und heute bietet das alte Dorf diesen wunderschönen makedonischen Stil mit den Holzbalkonen.
    Unser Nachtlager schlagen wir am Aristoteles-Park auf. Hier in der Nähe, im antiken Stageira, das ist beim heutigen Olypaida, ist der große Philosoph geboren und da ist auch srin Grab.
    Aber Aristoteles ist unser Thema für morgen.
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  • Sithonia IV

    May 2 in Greece ⋅ 🌬 10 °C

    Heute nacht war es richtig stürmisch! Wir wollten ja so nahe am Meer schlafen...
    Der Stürm hält an und wir sind zu einem schönen Cafe direkt am Strand gefahren um nochmal nen Kaffee zu trinken und unsere Morgentoilette zu verrichten. Bei Sturm ist "Freipinkeln" gar nicht so einfach....😆🤣😂 als erstes haben wir die Windmühlen von Sykia angeschaut - diesmal nicht aus der Antike sondern von 1890. Dann hatten wir nochmal einen schönen Blick auf den Athos. In Sarti sind wir einkaufen gegangen.
    Bei Halkidiki Karydi gab es super Badefelsen an einer ruhigen Bucht. Leider waren es gerade mal 10 Grad, aber es gab Badenixen, die das nicht störte. Allein der Anblick begeistert! Danach sind wir weiter nördlich in die Berge gefahren und kurz vor Panagia haben wir ein ruhiges Plätzchen gefunden direkt an einer winzigen Kirche - hier gibt es einen Brunnen. Eine gute Gelegenheit um die Haare zu färben. Anschließend habe ich noch eine Wanderung gemacht mit bombastischet Aussicht bis ans Meer. Total menschenleer - Natur und Wildnis ohne Ende.
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  • Sithonia III

    May 1 in Greece ⋅ 🌬 10 °C

    Heute nacht hat es ordentlich geregnet. Wir standen geschützt über einer Bucht vor Toroni. Das ist auch unser 1. Ziel heute. Hier sieht man die Reste einer antiken Stadt mit alten Stadtmauern und byzantinischen Ruinen. Es gibt auch eine Grabanlage aus der Eisenzeit. Über dem Meer erheben sich Festungswälle aus dem 4. Jahrhundert v.Chr. Die versunkenen Überreste des antiken Hafens sind ein beliebtes Ziel für Taucher. Der Name des Ortes stammt aus der griechischen Mythologie: Toroni war hier die Frau des Meeresdämons Proteus und die Mutter von Poligones und Tiligones, die von Herkules besiegt wurden.
    Leider waren die Ausgrabungsstätten gesperrt. Wir haben dann eine wunderschöne Wanderung genacht ca 4-5 km zu den "Cannons". Das waren Relikte aus dem 2. Weltkrieg. Die deutsche Wehrmacht hatte hier drei Arteleriebatterien und Beobachtungsposten errichtet.
    Eine Besonderheit, die man von oben kaum sieht: Die Deutschen hatten im Zweiten Weltkrieg am Eingang des Hafens von Porto Koufo ein riesiges Stahlnetz unter Wasser gespannt. Es sollte feindliche U-Boote daran hindern, in den Hafen einzudringen, während die eigenen Schiffe und U-Boote dort sicher versteckt lagen. Die Fundamente, an denen dieses Netz verankert war, befinden sich teilweise noch an den Felsen der Hafeneinfahrt
    Am frühen Abend waren wir in diesem Fischerdorf Porto Kuofo Fisch essen. Wir haben zu zweit einen Wolfsbarsch vertilgt.
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