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BALKAN

Balkan - Griechenland Read more
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    🇬🇷 Δημοτική Ενότητα Κάστρου - Κυλλήνης,…

    Kyllini

    3 hours ago in Greece ⋅ ☁️ 25 °C

    Festumg Glarenza:erzählt die Geschichte einer einst glanzvollen, mittelalterlichen Metropole. Im 13. und 14. Jahrhundert war sie einer der bedeutendsten und reichsten Häfen des gesamten Mittelmeerraums.
    Um 1250, nach dem Vierten Kreuzzug gründet Wilhelm II. von Villehardouin, Fürst des fränkischen Fürstentums Achaia, die Stadt Glarenza. Sie wird als gut geschützter Seehafen für die nahegelegene Hauptstadt Andravida angelegt.Das goldene Zeitalter & eigene Währung 1250–1350 boomt
    Glarenza und wird zum westlichen Tor zur Peloponnes. Große europäische Banken eröffnen Filialen. In der städtischen Münzprägestätte wird der Denier tournois (Tornese) geschlagen, eine der stabilsten und beliebtesten Handelswährungen der damaligen Zeit. Plünderung durch Piraten und Rivalen 1407: Mit dem Niedergang des Fürstentums verliert die Stadt ihren Schutz. Leonardo II. Tocco erobert und plündert Glarenza. Die Chronik der Tocco berichtet von unermesslichen Reichtümern, die aus der Stadt geraubt werden.
    Die Byzantiner kommen – und zerstören die Mauern: 1428–1430
    Durch eine strategische Heirat fällt Glarenza an den byzantinischen Despoten Konstantin Palaiologos (den späteren letzten Kaiser von Byzanz). Nachdem katalanische Söldner die Stadt kurzzeitig besetzen, trifft Konstantin eine radikale Entscheidung: Er lässt die Stadtmauern schleifen, damit kein westlicher Feind die Festung je wieder als Stützpunkt nutzen kann.
    Osmanische Eroberung & endgültiger Verfall: 1460 Die Stadt fällt kampflos an das Osmanische Reich. Ohne ihre Befestigung und durch das Abschneiden der Handelsrouten nach Italien verödet Glarenza rasant. Im 16. Jahrhundert ist sie komplett verlassen.
    Zerstörung der letzten Reste 1940er
    Die ohnehin spärlichen Ruinen, die im 19. Jahrhundert noch von Reisenden fotografiert wurden, werden während des Zweiten Weltkriegs von der deutschen Besatzungstruppe fast vollständig dem Erdboden gleichgemacht.
    Später schauen wir uns den Hafen von Kyllwni an und chillen anschließend ein bischen am Strand.
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  • Antikes Elis

    Yesterday in Greece ⋅ ☀️ 28 °C

    Die archäologische Stätte des antiken Elis st ein faszinierender, oft unterschätzter Ort. Während das nahegelegene Olympia weltberühmt ist, war Elis in der Antike das eigentliche politische, administrative und logistische Zentrum der Olympischen Spiele.

    ​Hier ist eine Übersicht darüber, was es vor Ort zu sehen gibt und welche Geschichte dahintersteckt:

    ​Was gibt es zu sehen?

    ​Die weitläufige Ausgrabungsstätte liegt friedlich inmitten von Olivenhainen und ist meist weit weniger überlaufen als Olympia. Zu den wichtigsten Überresten gehören:

    ​Das antike Theater von Elis: Dies ist die markanteste Ruine der Stätte. Das Besondere an diesem Theater ist, dass die Sitzreihen (die Cavea) nicht in einen steinernen Hang geschlagen, sondern auf einem künstlich aufgeschütteten Erdhügel errichtet wurden. Heute sieht man vor allem die Grundmauern der Bühne und die steinernen Durchgänge.

    ​Die Agora (der Marktplatz): Das Herz des öffentlichen Lebens. Hier befanden sich monumentale Säulenhallen (Stoas), in denen Händler ihre Waren anboten, aber auch Philosophen und Staatsmänner debattierten.

    ​Die Gymnasien und Palästren (Trainingsstätten): In diesen großen Hallen und Innenhöfen trainierten die Athleten. Es gab spezielle Laufbahnen und Ringplätze, auf denen sich die Sportler wochenlang im Staub und unter der Sonne vorbereiteten.

    ​Wohnviertel, Werkstätten und Bäder: Die Stätte zeigt Teile des antiken Straßenrasters mit Fundamenten von Wohnhäusern, Handwerksbetrieben und römischen Thermen, die von der langen Besiedlung zeugen.

    ​Das Archäologische Museum des antiken Elis: Gleich neben der Stätte befindet sich ein kleines, aber feines Museum. Es beherbergt Funde aus den Ausgrabungen, darunter antike Töpferwaren, Statuen, Grabbeigaben, Münzen und Werkzeuge, die das Alltagsleben der alten Eleer und der Sportler veranschaulichen.

    ​Die Geschichte von Elis: Die Wiege der Olympischen Spiele

    ​Elis blickt auf eine fast kontinuierliche Besiedlung von der Altsteinzeit bis in die frühbyzantinische Epoche zurück. Der Höhepunkt ihrer Bedeutung lag jedoch in der klassischen Antike.

    ​Die Hauptstadt des Stadtstaates: Im Jahr 471 v. Chr. schlossen sich mehrere kleinere Siedlungen der Region durch einen Synoikismos (Zusammenschluss) zur großen Hauptstadt Elis zusammen und führten die Demokratie ein.

    ​Die Organisatoren Olympias: Elis besaß die territoriale und administrative Kontrolle über das Heiligtum von Olympia. Obwohl die Wettkämpfe in Olympia ausgetragen wurden, lag das "Organisationskomitee" in Elis.

    ​Das olympische Trainingslager: Nach den antiken Regeln mussten alle Athleten, die an den Olympischen Spielen teilnehmen wollten, einen Monat vor Beginn der Spiele in Elis erscheinen. Hier wurden sie unter den strengen Augen der Hellanodiken (den Kampfrichtern aus Elis) trainiert, geprüft und auf ihre Würdigkeit getestet. Wer unpünktlich war, betrog oder den Fitnessanforderungen nicht entsprach, wurde disqualifiziert. Erst nach diesem harten "Bootcamp" zogen Athleten, Trainer und Richter in einer feierlichen, zweitägigen Prozession über die heilige Straße von Elis nach Olympia.

    ​Berühmte Denker: Elis war nicht nur für Sport bekannt, sondern auch ein Ort des Geistes. Es war die Heimat des berühmten Sophisten Hippias sowie des Philosophen Pyrrho von Elis, dem Begründer der skeptischen Denkschule.

    ​Niedergang: In der römischen Kaiserzeit florierte die Stadt dank kaiserlicher Privilegien weiter und erhielt eine multikulturelle Identität. Das Ende kam im 4. und 5. Jahrhundert n. Chr., als die Olympischen Spiele unter christlichen Kaisern verboten wurden. Barbareneinfälle (u. a. durch die Westgoten) und schwere Erdbeben im 6. Jahrhundert führten schließlich dazu, dass die Stadt endgültig verlassen wurde.
    Die Einwohnerzahl der Stadt (Kernstadt)
    ​Klassische Epoche (ca. 5. Jahrhundert v. Chr.): Nach dem großen Zusammenschluss mehrerer Dörfer zur Hauptstadt im Jahr 471 v. Chr. wuchs die Stadt rasch. Man geht davon aus, dass in der eigentlichen Kernstadt von Elis dauerhaft etwa 5.000 bis 10.000 Menschen lebten.
    ​Hellenismus und Römische Kaiserzeit (ab 1. Jahrhundert v. Chr.): Unter römischer Verwaltung blühte die Stadt noch einmal auf und vergrößerte sich. In dieser Phase erreichte die Einwohnerzahl der Stadt schätzungsweise 10.000 bis 20.000 Menschen.
    ​Die Bevölkerung des gesamten Stadtstaates
    ​Wenn man das Umland, die Bauern, die Sklaven und die kleineren Siedlungen der gesamten Region (die den Stadtstaat Elis bildeten) dazuzählt, war die Zahl natürlich um ein Vielfaches höher. Historiker schätzen die Gesamtbevölkerung des eleischen Staates in seiner Blütezeit auf insgesamt 70.000 bis 90.000 Einwohner.
    ​Das "Olympia-Phänomen"
    ​Diese Zahlen explodierten jedoch alle vier Jahre regelrecht: Wenn die Olympischen Spiele anstanden und das einmonatige Pflicht-Trainingslager in Elis begann, schwollen die Zahlen in der Stadt massiv an. Tausende Athleten, Trainer, Betreuer, Händler, Gaukler und reisende Zuschauer aus der gesamten griechischen Welt strömten nach Elis, sodass die Stadt für ein paar Wochen aus allen Nähten platzte. Genau für diesen massiven Ansturm war das zuvor erwähnte Theater mit seinen 8.000 Plätzen auch ausgelegt – für die normale Bevölkerung im Alltag wäre es schlicht zu groß gewesen. Plätzen auch ausgelegt – für die normale Bevölkerung im Alltag wäre es schlicht zu groß gewesen.
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  • Piniossee und Chlemoutsi

    Yesterday in Greece ⋅ ☁️ 20 °C

    Der Bau des dazugehörigen Staudamms Der Bau des dazugehörigen Staudamms begann im Jahr 1961 und wurde 1968 abgeschlossen. In den darauffolgenden Monaten und Jahren füllte sich das Becken durch das aufgestaute Flusswasser des Pinios-Flusses und bildete den heutigen See. Mit einer Fläche von rund 20 Quadratkilometern ist er der größte See auf der gesamten Halbinsel Peloponnes
    Kentro eine gewaltige, etwa 50 Meter hohe und über 2 Kilometer (2.175 Meter) lange Staumauer errichtet. Dieser Erddamm blockiert den natürlichen Lauf des Flusses Pinios, der am Erymanthos-Gebirge entspringt. Das Wasser staute sich daraufhin in dem weitläufigen Tal auf, das sich östlich der antiken Stadt Elis erstreckt.
    Als nächstes haben wir uns eine Frankenburg angeschaut. Die Burg Chlemoutsi (oft auch Klemoutsi, französisch Clermont oder italienisch Castel Tornese) ist ein absolutes Highlight für Burgen-Fans. Sie liegt im Nordwesten des Peloponnes auf einer 250 Meter hohen Anhebung nahe der Küstenstadt Kyllini und gilt als eine der größten und am besten erhaltenen Festungsanlagen in ganz Griechenland.
    ​Ihre Geschichte liest sich wie ein mittelalterlicher Roman voller Intrigen, Kirchenstreit und europäischer Machtpolitik.
    Zum Chillen gings dann an den Strand von Kyleni. Heute bläst ein Lüftchen.
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  • Olympia

    June 15 in Greece ⋅ ☀️ 20 °C

    Die Nacht verbrachten wir an einem verwaisten Hubschrauberlandeplatz unweit von Olympia. Wir standen auf einem kleinen Hügel mit Aussicht.
    Nach dem Frühstück bin ich nach Olympia gelaufen - diesmal als Zaungast.
    Ich habe mir das Museum von Archimedes angeschaut und war erstaunt, was für ausgeklügelten hochmodernen mechanischen Systeme damals - ein paar Jahrhunderte v. Chr. schon im Alltag integriert wurden. Die große Besichtigungsrunde haben wir 2018 gemacht. Dorthin führte eine total unbefahrbare abgesenkte Strasse mit einem "Vorsichtschild" - nicht "Durchfahrt gesperrt".
    Nachmittags waren wir in Klios Honigfarm. Ein echtes Erlebnis - sehr interessante Erklärungen von einer sehr offenen begeisterten Imkerin inklusive leckere Kostproben ihrer Produkte.
    Anschließend gings an den Strand zum Chillen.
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  • Kloster Kremasti

    June 14 in Greece ⋅ ☀️ 21 °C

    Die wichtigste Stelle des Klosters ist die Katholikon (die Hauptkirche). Sie ist direkt in die gewaltige Höhle im Felsen hineingebaut worden – genau an dem Ort, an dem laut der Legende im 17. Jahrhundert die Hirten das mysteriöse Licht und die Ikone der Jungfrau Maria fanden. Drinnen spürt man die kühle, andächtige Atmosphäre des puren Steins besonders intensiv.
    Die Legende vom schwebenden Licht: Die Gründung dieses Klosters im frühen 17. Jahrhundert beruht auf einer bekannten Legende. Hirten sahen nachts immer wieder ein Licht aus einer tiefen Felsspalte leuchten. Die Dorfbewohner seilten daraufhin einen Mann in die Spalte ab. Er entdeckte in einer Höhle eine Ikone der Jungfrau Maria, die scheinbar frei von der Decke „hing“ (kremasti).
    Dieses Kloster ist berühmt für seine spektakuläre Aussichtsplattform. Vom Balkon aus blickt man über das gesamte Tal, den Erymanthos-Fluss und den berühmten Foloi-Eichenwald. Auch dieses Kloster wird heute von Nonnen bewirtschaftet.
    Später sind wir auf die Halbinsel bzw. den gleichnamigen Ort Katakolo gefahren am Golf von Kyparissia. Angelockt hat uns ein riesiges Kreuzfahrtschiff mit über 11 Stockwerken und einem gigantischen Ausmass. Als wir in den Ort kamen haben wir erlebt, wie man sich auf den Ansturm in diesem Fall von tausenden Amis vorbereitet hat. Es war ein einziger Bazar und am Ufer ein Lokal am anderen und natürluch auch zig bereitstehende Busse und bestimmt 100 Taxen. Machte auf mich den Eindruck seltsam überdimensionierter Scheinkulissen. Aber dann war plötzlich alles voll und quirlig und die Kreuzfahrer durchdrangen den klitzekleinen Hafen. Es war nicht chaotisch sondern organisiert - ein eigenartiges Schauspiel.
    Bevor wir uns ein Nachtquartier suchen, gehts nochmal an den Strand!
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  • Pyrgos

    June 13 in Greece ⋅ ☀️ 20 °C

    Wir hatten einen erhabenen Schlafplatz an einer schönen kleinen Kirche mit bombastischer Aussicht sowohl auf die Berge, ala auch aufs Meer - und noch dazu umgeben von wunderschön blühenden Oleandersträuchern.
    Nach dem Frühstück bin ich erstmal zum nächsten Dorf gelaufen
    Dann wollten wir uns Pyrgos anschauen.
    Die Stadt entstand im frühen 16. Jahrhundert während der osmanischen Herrschaft und liegt inmitten einer der fruchtbarsten Küstenebenen Griechenlands, die durch die Sedimente des Flusses Alfeios genährt wird. Die Wirtschaft ist stark agrarisch geprägt, eng verknüpft mit dem Handel über den Hafen von Katakolo.
    ​Korinthen und Rosinen: Der historisch wie aktuell bedeutendste Wirtschaftszweig ist der Anbau und die Verarbeitung von Weinbeeren. Die Region ist berühmt für ihre qualitativ hochwertigen getrockneten Rosinen und Korinthen, die weltweit exportiert werden.
    ​Olivenöl und Wein: Wie in weiten Teilen des Peloponnes werden hier exzellentes Olivenöl (meist extra nativ) gepresst und hervorragende Weine produziert.
    ​Zitrusfrüchte und Gemüse: In der Ebene werden in großem Stil Tomaten, Melonen, Zitronen und Orangen für den griechischen Markt sowie den Export angebaut.
    Wir liefen an diesem Samtagnachmittag an geschlossenen Geschäften und leeren Cafes vorbei - und suchten die schönen neoklassizistischen Prachtbauten. Hier macht samstags alles um 14.00 zu. Falscher Ort - falscher Zeitpunkt. Wir haben dann dochnoch ein Eis uns einen Drink bekommen.
    Um den Tag noch entspannt ausklingen zu lassen, sind wir direkt nach Westen ans Meer gefahren und haben uns noch ein Stündchen an den Steand gelegt.
    Unseren Übernachtungsplatz haben wir am Kloster Kremasti in der Nähe von Olympua gefunden.
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  • Andritsena

    June 12 in Greece ⋅ ⛅ 23 °C

    Andritsena ist ein malerisches, historisches Bergdorf im Westen der Peloponnes (Grenzregion zwischen Elis und Arkadien). Es liegt auf rund 750 Metern Höhe an den Hängen des Lykaion-Gebirges und ist bekannt für seine traditionelle Steinarchitektur, seine reiche Geschichte und seine kühlen Bergquellen.
    Direkt im Dorf gibt es eine sehr bekannte, ungewöhnliche Natursehenswürdigkeit: Eine uralte, riesige Platane, durch deren hohlen Baumstamm tatsächlich frisches Bergwasser geleitet wird bzw. herausfließt, sodass der Stamm selbst wie ein natürlicher Brunnen wirkt.

    Eisenbahnbrücke von Alfeios (nahe Pyrgos/Alfeiousa).
    ​Diese beeindruckende, historische Stahlkonstruktion hat eine Gesamtlänge von 313,90 Metern (oft gerundet auf 313 oder 314 Meter).
    ​Hier sind ein paar schnelle Fakten zu diesem beliebten Urban-Exploring-Ziel:
    ​Struktur: Sie besteht aus 6 Bögen bzw. Feldern mit einer Spannweite von jeweils etwa 50 Metern.
    ​Besonderheit: Als sie Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut wurde (Bauzeit begann um 1900), galt sie als die größte Metall-Eisenbahnbrücke in ganz Griechenland und ist bis heute die längste auf dem Peloponnes.
    ​Zustand: Da der reguläre Bahnverkehr auf dieser Strecke vor Jahren eingestellt wurde, ist sie heute komplett gleislos (man läuft direkt auf den offenen Stahlträgern, was einen tiefen Blick hinab auf den Fluss Alfeios erlaubt – nichts für Menschen mit Höhenangst!) und ein absoluter Magnet für Lost-Place-Fotografen.
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  • Apollotempel von Bassae

    June 11 in Greece ⋅ ☀️ 25 °C

    Der Apollotempel bei Bassae (griechisch Vasses) ist eines der faszinierendsten und am besten erhaltenen Denkmäler der griechischen Antike. Er liegt einsam und majestätisch in den Bergen Arkadiens auf etwa 1.130 Metern Höhe.
    Der Tempel ist Apollo Epikourios geweiht („Apollo, dem Helfer“ oder „dem Retter“). Die Einwohner der nahegelegenen Stadt Phigalia errichteten ihn im 5. Jahrhundert v. Chr. Der Legende nach dankten sie dem Gott dafür, dass er sie vor einer verheerenden Pestepidemie (während des Peloponnesischen Krieges) bewahrt hatte.
    Der Tempel wurde zwischen 420 und 400 v. Chr. erbaut. Als Architekt gilt kein Geringerer als Iktinos, der auch für das weltberühmte Parthenon auf der Akropolis in Athen verantwortlich war. Da der Tempel weit abseits in den Bergen lag, entging er im Laufe der Jahrhunderte der Zerstörung durch Kriege oder dem Schicksal, als Steinbruch für andere Gebäude genutzt zu werden
    Der Tempel von Bassae ist ein echtes Unikat der Architekturgeschichte, da er alle drei klassischen Säulenordnungen der griechischen Antike in sich vereint:
    ​Außen: Strenge dorische Säulen.
    ​Innen: Elegante ionische Säulen.
    ​Das Highlight: Im Inneren befand sich die älteste bekannte korinthische Säule der Menschheitsgeschichte.
    ​Zudem ist er nicht wie üblich in Ost-West-Richtung, sondern in Nord-Süd-Richtung ausgerichtet – vermutlich aufgrund des steilen Geländes oder lokaler religiöser Traditionen.
    Über die Jahrhunderte geriet der Tempel in Vergessenheit, bis ihn ein französischer Architekt im Jahr 1765 zufällig wiederentdeckte.
    ​Im Jahr 1812 führten Archäologen Ausgrabungen durch und stießen auf den spektakulären, 31 Meter langen Bassae-Fries. Er zeigt detailreiche Kämpfe von Amazonen und Centauren. Wie es zu dieser Zeit leider oft üblich war, wurde der Fries mit Erlaubnis des lokalen osmanischen Herrschers versteigert. Er befindet sich heute im British Museum in London
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  • Messenien IV

    June 10 in Greece ⋅ ☀️ 26 °C

    Wir hatten eine ruhige Nacht an der Kirche der Jungfrau von Sgrapa. Vor uns liegt die Gialova-Lagune und gegenüber die Insel Sfaktira. Unser erstes Ziel heute war der Palast des Nestor.
    Der Palast wurde um 1300 v. Chr. erbaut und war das administrative und wirtschaftliche Zentrum der Region Messenien. In der griechischen Mythologie – vor allem in Homers Odyssee – war dies der Sitz des weisen, alten Königs Nestor, der im Trojanischen Krieg kämpfte. Homer beschreibt den Palast als prachtvollen Ort, an dem Nestors Sohn den reisenden Telemachos (Sohn des Odysseus) mit warmen Bädern und Wein empfing.
    ​Lange währte die Pracht nicht. Um 1200 v. Chr. fiel der Palast, wie viele andere mykenische Zentren auch, einer plötzlichen Katastrophe zum Opfer. Er wurde durch ein gewaltiges Feuer komplett zerstört und danach nie wieder aufgebaut.
    ​Der historische Glücksfall: Die enorme Hitze des Brandes hatte einen unbeabsichtigten Nebeneffekt. Sie brannte Hunderte von Tontafeln, die im Palast gelagert waren, hart wie Ziegel. Dadurch blieben sie für Jahrtausende erhalten.
    Zu den Highlights, die man dort sehen kann, gehören:
    ​Das Megaron: Der zentrale Thronsaal mit den Fundamenten eines riesigen, runden Opferschiffchens (Herd).
    ​Die königliche Badewanne: Eine der ganz wenigen erhaltenen mykenischen Tonsitzbadewannen, die perfekt zu Homers Beschreibungen passt.
    Ein absolutes Highlight der jüngeren Archäologiegeschichte ist das Grab des Greifen-Kriegers (Griffin Warrior). Es wurde im Jahr 2015 von einem Archäologenteam der Universität Cincinnati (Sari Stocker und Jack Davis) nur wenige Meter vom Palast entfernt entdeckt – und es war eine weltweite Sensation.
    ​Hier ist, was diesen Fund so besonders macht:
    ​1. Ein unberührtes Zeitkapsel-Grab
    ​Im Gegensatz zu den meisten mykenischen Gräbern, die bereits in der Antike von Grabräubern geplündert wurden, war dieses Schachtgrab völlig unberührt. Es stammt aus der Zeit um 1450 v. Chr. – der Krieger wurde also etwa 150 Jahre vor dem Bau des eigentlichen Palastes von Nestor bestattet.
    ​2. Wer war der „Greifen-Krieger“?
    ​Im Grab lagen die Überreste eines Mannes im Alter zwischen 30 und 35 Jahren. Er war offensichtlich ein mächtiger Anführer, Priesterkönig oder Krieger der Elite. Seinen Spitznamen erhielt er wegen einer im Grab gefundenen Elfenbeinplatte, die mit einem Greifen (einem Fabelwesen mit Löwenkörper und Adlerkopf) verziert war.
    ​3. Der sensationelle Schatz
    ​Die Beigaben waren von unschätzbarem Wert und zeigten, wie eng die Kultur des griechischen Festlands damals schon mit der minoischen Kultur auf Kreta verflochten war. Zu den über 1.400 Fundstücken gehörten:
    ​Ein prachtvolles, fast einen Meter langes Bronzeschwert mit einem Griff aus Gold.
    ​Zahlreiche goldene Becher, Silbervasen und Kämme aus Elfenbein.
    ​Vier monumentale Goldringe, die kunstvoll mit minoischen religiösen Szenen graviert waren und vermutlich als Amtssiegel dienten.
    ​4. Das Meisterwerk: Der Pylos-Achat
    ​Der wertvollste Fund war jedoch ein unscheinbarer, von Kalkkrusten bedeckter Stein, dessen Reinigung im Labor ein Jahr dauerte: der „Combat Agate“ (Kampf-Achat von Pylos).
    ​Dabei handelt es sich um einen nur 3,6 Zentimeter großen Siegelstein, in den mit unfassbarer Präzision eine dynamische Kampfszene zwischen drei Kriegern eingraviert ist. Die Details der Muskeln und Waffen sind so winzig (teilweise weniger als ein Millimeter groß), dass moderne Forscher vermuten, der Künstler müsse bei der Herstellung eine Art Lupe benutzt haben – eine Technologie, von der man nicht wusste, dass sie damals existierte.
    ​Das Grab des Greifen-Kriegers hat das Bild über die Anfänge der mykenischen Kultur völlig auf den Kopf gestellt, da es beweist, dass die damalige Elite viel reicher und künstlerisch anspruchsvoller war, als man je für möglich gehalten hätte.
    Zum Entspannen waren wir bei Ag. Kiriaki noch am Strand.
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  • Messenien III

    June 9 in Greece ⋅ ☀️ 25 °C

    Unser Platz heute Nacht war eigentlich schon kurz vor Pylos - an einer Steilküste mit geilen Blick auf eine unbewohnte Insel. Nach dem Frühstück bin ich zu den Windrädern hochgelaufen und gegen Mittag sind wir nach Methoni aufgebrochen. Eine gigantische Festungsanlage aus dem 13. Jahrhundert fanden wir dort vor - nur leider verschlossen. Man konnte ein bisschen an der Mauer entlang laufen. Am Strand hätte man vielleicht auch noch einen schönen Blick erhaschen können, vor allem auf das Bourtzi, einer kleinen Miniburg an der Spitze des Kaps.
    Der Stadtbummel war auch eher minimalistisch - wir waren in 5 Minuten durch.
    Methoni wird bereits in Homers Ilias als Pedasos erwähnt. Die Polis war in der Antike wegen ihres natürlichen Hafens ein bedeutender Handels- und Lagerplatz, aber auch von hoher militärischer Bedeutung. Sie wurde zusammen mit Pylos im Zweiten Messenischen Krieg bis 620 v. Chr. als letzte gegen Sparta von den Messenern gehalten, war anschließend aber bis 370 v. Chr. unter der Herrschaft Spartas. 431 v. Chr. versuchten die Athener die Stadt zu erobern.
    Danach waren wir in Pylos. Hier gibt es ein charmantes Hafenviertel und auch wieder eine Festung.
    Ein Stückchen weiter nördlich gibt es den Palast von Nestor, der aus der mykenischen Zeit stammt.
    Wir waren dann noch am Romanos Beach mit Blick auf PalaioKastro. Danach haben wir uns einen Platz für die Nacht gesucht.
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  • Messenien II

    June 8 in Greece ⋅ ☀️ 23 °C

    Wir hatten eine super Aussicht von unserem Platz aus. Zum Frühstück haben wir sogar die Markisen aufgebaut. Vormittags bin ich ein Stück gelaufen.
    Wir waren in der Nähe von Chridokellarisa - ich dachte ich käme von dort aus ans Meer, weil das von oben alles so nah ausschaute - aber es war dann doch zu Fuss unerreichbar. Also sind wir am frühen Nachmittsg aufgebrochen - um uns einen Strandnachmittag zu gönnen. Unser Strand ist ein Stüchchen hinter Finikounda. Wir hatten sogar eine Strandbar mit Liegestühlen und Duschen. Wenn man waw isst oder trinkt ist das Vergnügen kostenlos. Das war unser erstes Mal auf Liegestühlen. Was für ein tolles Gefühl!Read more

  • Messenien I

    June 7 in Greece ⋅ ☀️ 22 °C

    Heute nacht haben wir an einem schönen Friedhof bei Nea Koroni geschlafen.
    Ich bin morgwns in den Ort gegangen und habe ein pasr Mauerreste dea alten Hafens von der antiken Stadt Kolonides gefunden.
    Ursprünglich befand sich auf dem nahegelegenen Hügel Goula (weniger als 1  km von Nea Koroni entfernt) ein Dorf namens Kastellia. An diesem Ort lag in der Antike die Stadt Kolonides. Der griechische Geograph Pausanias berichtet in seinem Werk „Messiniaka“, dass die Einwohner von Kolonides angaben, keine Messenier, sondern Athener zu sein, die von Kolainos (griechisch: Κόλαινος) aus Attika gebracht worden seien . Kolainos soll einer Prophezeiung gefolgt sein und von einem Korydon (Vogel) an den Ort geführt worden sein, wo er Kolonides gründete.
    Dann gings nach Koroni: eine riesige Festung - oder größtenteils nur Mauerreste und in der Mitte ein wunderschönes Kloster. Unten am Hafen war es damm touristisch - Tavernen, Fischlokale, Bars und Cafes und eine entzückende Prominade mit Sicht auf Mani.
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  • Kalamata

    June 6 in Greece ⋅ ☀️ 21 °C

    Heute morgen habe ich erst mal die Burg erkundet. Obwohl wir über 400 m hoch waren, ging kein Lüftchen - das hat uns dazu bewogen, doch relativ bald (10.00 ist für uns bald 😆) weiter zu fahren. Zuerst nach Kalamata. Eine erfrischend moderne Stadt ohne die üblichen Mauerreste undSteinhaufen - dafür mit schönen Cafes und Boutiquen und was man so im echten Leben braucht.Read more

  • Mani III

    June 5 in Greece ⋅ ☀️ 20 °C

    Unser Übernachtungsplatz war in Sichtweite der Tropfsteinhöhle Vlichada Diros Mani. Wir mussten nur ein paar km über den Berg fahren, weil an der Steilküste kein Weg ging. Die Höhle ist der Hammer! Sie soll eine der schönsten Tropfsteinhöhlen der Welt sein. Die gesamte Länge beträgt 15400 m und man kann sie in einer 2800 m langen Bootsfahrt von etwa 25 Minuten Dauer und einem anschließenden etwa 300 m langen Steig besichtigen. Die Boote werden dabei von den Führern durch das Felslabyrinth mit engen Durchfahrten und großen Hallen gestakt.
    Später besuchten wir Aeropoli - hat ca 1000 Einwohner und ist der Hauptort hier auf Mali. Die alten Steinhäuser und Wohntürme sind liebevoll restauriert und schnuckelige Bars und Cafes laden zu Verweilen ein. In Aeropoli wurde am 17. März 1821 der offizielle Startschuss für den Griechischen Befreiungskrieg gegen das Osmanische Reich gegeben.
    Weiter ging es dann an die Küste nach Limeni, einem malerischen Fischerdorf .
    Eigentlich wollten wir bei Mani Bläuel in Pyrgos eine Olivenölverköstigung machen und eine Besichtigung der Bioherstellung - aber am Samstag haben die zu. Also haben wir uns ein paar Liter in Kardamyli geholt und sind dann weiter gefahren zut Burg (eigentlich ist es ein Wohnturm mit Befestigungsanlage) Kapetanakidesin der Nähe des Dorfes Charavgi. Dort wollen wir nächtigen.
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  • Mani II

    June 4 in Greece ⋅ ⛅ 21 °C

    Der Platz war echt der Hammer! Natürlich haben wir direkt an den Klippen gefrühstückt und den weiten Blick über das Meer und die Küste genossen.
    Später bin ich noch zu einem kleinen Kirchlein gelaufen - direkt hoch über Vathio. Vathio ist ein Dorf nur aus alten Wohntürmen, im alten Bereich unbewohnt und wunderschön.
    Auf der Weiterfahrt kamen wir durch Gerolimenas, einem malerischen kleinen Küstendorf, das noch bis in die 1970er nur mit dem Boot erreichnar war. Da gabs leckere Sardinen.
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  • Mani I

    June 3 in Greece ⋅ ☀️ 21 °C

    Kaum sind wir von Gythio in Richtung Süden weiter gefahren, sahen wir die typischen Wohntürme - vereinzelt und in Dörfern- schick restauriert oder halb verfallen - auf jeden Fall in dieser kargen Landschaft wie Wächter oder Zeitzeugen großer Familienfehden. Die Geschichte der Mani ist geprägt von Isolation, Widerstand und extremen Familiensinn.
    Ein Spaziergang durch Flomochori ist der Hammer. Viele alte Wohntürme sind sehr schön restauriert. Hier gibt es auch den größten der Halbinsel.
    Später sind wir zum Kap Tenaro gefahren, das ist der südlichste Punkt vom Festland Griechenland und ich bin zum Leuchtturm gelaufen.
    Unseren Übernachtungsplarz fanden wir hoch über dem Meer kurz vor Vathio.
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  • Gythio

    June 2 in Greece ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute haben wir auf einen ausgedienten Fussballplatz geschlafen - nebenan ein schicker Basketballplatz mit Wasser und Mülleimer. Besser gehts nicht. Zum Frühstück haben wir die Sonnenmarkise ausgefahren uns so gab es mal wieder einen Vormittag im Freien. Ich habe einen kleinen Spaziergang gemacht - wollte eigentlich zum Nonnenklostet Moni Zermpitsis - aber meine Bekleidung war nicht würdig genug. Auf halber Strecke gab es ein Kirchlein mit Schatten - gut geeignet für eine Meditation zwischendurch.
    Später sind wir nach Gythio gefahren, einem malerischen Fischerdorf. Hier waren schon die Dorier und Sparta hat hier seinen Hafen gebaut. In der römischen Zeit hatte Gythio seine Blütezeit und die Epochen wechseln auch hier immer wieder. Heute ist es hier beschaulich und am Hafen touristisch.
    Bei einem klitzkleinen Ort namens Zoufa nahe Flomochori haben wir an einem winzigen Friedhof unseren Platz gefunden. Es kamen noch ein paar Ziegen mit ihren Hunden um im yFriedhof zu grasen.
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  • Mystras

    June 1 in Greece ⋅ ⛅ 25 °C

    Mystras ist eine der faszinierendsten Ruinenstädte Griechenlands. Sie liegt in der Region Lakonien (nahe Sparta) auf einem steilen Hügel des Taygetos-Gebirges und war im Spätmittelalter ein blühendes Zentrum byzantinischer Kunst, Kultur und Macht.Read more

  • Sparta

    June 1 in Greece ⋅ ☀️ 21 °C

    Wir sind noch eine Nacht an den kühlen Quellen geblieben. Heute morgen dann ein Frühstück im Schatten und ein moderater Spaziergang auf dem Weg zur Profitis Ilias Schutzhütte. Total andere Vegetation wie gestern im schattigen Kiefer- und Pinienwaid - nämlich nur Sträucher und bodennahes Gewächs - dafür freie Sicht auf die Berge.
    Im antiken Sparta haben wir das Amphittheater und die Angora angeschaut. Schon überwältigend, wenn man vor diesen mehrere tausend Jahren alten Mauern steht. Danach gings noch ins Olivenölmuseum - einzigartig und sehr informativ!
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  • Taygetos-Gebirge

    May 31, Pazifischer Ozean ⋅ ☁️ 16 °C

    Wir haben auf dem Wanderparkplatz am Fusse des Profitis Ilias geschlafen, der ist 2407 m hoch und oben gibt es noch Schneefelder. Hier ginge die Strasse auch noch weiter bis zur SchutHaben jetzt eine Jahreskarte für den Tierpark!r7zhütte auf 1660 m, aber so richtig befahrbar ist sie nicht, man müsste drei Bäche durchfahren. Deshalb habe ich beschlossen von hieraus - fast 1000 m zur Schutzhütte zu laufen. Dann wäperen es noch drei Stunden zum Gipfel - aber insgesamt acht Stunden einfach ist zu viel. Ein schöner Pfad schlängelte sich durch den Wald, was natürlich auf kosten der Aussicht ging. Also heute eine Schattenwanderung ohne Sicht und morgen eine in der Sonne mit Blick auf den Prifitis Ilias.
    Wir bleiben noch eine Nacht - hier ist es schön - kühl - man kann auch in den Quellen baden, das ist mir aber zu kalt.
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  • AG. IOANNIS

    May 30 in Greece ⋅ ☀️ 21 °C

    Wir hatten wieder einen super Platz heute Nacht mit dem totalen Blick auf die malerische Berglandschaft. Abends kam uns noch eine Ziegenherde besuchen- sie hielten aber dezent Abstand.
    Heute wollten wir erst mal zum Lapida-Wasserfall. Der wäre nur 8-10 km entfernt gewesen, das Navi hat uns aber dermaßen abentteuerliche Feldwege geschickt, dass sich sogar der Kurt unwohl fühlte. Wir waren zum ersten Mal froh, wieder auf einer befahrbaren Straße zu sein Diese führte uns dann weiter durch diese wunderschöne Bergwelt auf 700 - 800 m bis Ag Joannis. Ein interessantes Bergdorf, das und ins Cafe einlud. Hier gibt es schöne Hotels und touristische Infrastruktur.
    Ein paar km dahinter haben wir dann einen schönen Brunnen entdeckt - gut zum Autowaschen und Haarefärben.
    Dann waren wir in Ad. Petros und haben uns nochmal mit Nüssen und Honig eingedeckt.
    Als wir dann in Sparta ankamen, waren natürlich alle archäologischen Stätten bereits geschlossen. Also dann erst mal Lidl - vollbeladen fühlt man sich immer besser. Unseren Übernachtungsplatz haben wir uns dann im Taygetos-Gebirge so auf fast 1000 m an einer schattigen Quelle. Manganiari Springs heisst dieser Ort, von dem aus man auch eine halb verfallene Straße weiter zur Schutzhütte fahren könnte und von dort sind es nur noch 3 Stunden zum Profitis Ilias, dem höchsten Berg auf dem Peloponnes mit 2407 m. Aber es sind Gewitter gemeldet und von hier wären es 8 Stunden - ich werde morgen nur eibw kleine Tour machen.
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  • Astros

    May 29 in Greece ⋅ ⛅ 26 °C

    Heute früh war es sehr windig, aber das versprochene Gewitter ist ausgeblieben. Der Ort Kiveri putzt sich rauß für die Saison. Planierraupen ebnen den Strand, Sträucher werden beschnitten, Parkbänke gestrichen, die Strasse gekehrt und Liegestühle gestapelt. Man spürt: Bald gehts los!
    Unser erstes Ziel heute ist Astros - die alte Stadt mit der Burg. Ein charmantes Fischerdorf. Wir sind zur Festung hoch gepilgert und dann zum Leuchtturm. Unterwegs hat uns jemand gebratene Fische vom Balkon runtergeteicht. Die waren köstlich und wir mussten auch keinen Abfalleimer suchen - die Katze ist gleich mitgelaufen und hat sich die Köpfe geholt.
    Danach wollten wir ein Kloster besichtigen: Loukous Ιερά Μονή Λουκούς.Leider war es über die Mittagszeit geschlossen. Die Hauptkirche stammt aus dem 12. JAHRHUNDERT und die ganze Anlage steht auf einem sehr geschichtsträchtigen Ort. Die Besucher kommen um die wunderschönen Fresken und Mosaike und die Bibliothek zu sehen.
    In der Nähe gibt es noch ein interessantes Kloster "Paleopanagie" in einer grünen Schlucht am Fuße des Peron-Gebirges.
    Wir haben uns auf 650 m Höhe schon mal ein Plätzchen gesucht. Ausser einer Ziegenherde gibt es hier nur Gestein und hohes gelbes Gras und niedrige Bäume und Sträucher.
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  • Argolischer Golf

    May 28 in Greece ⋅ ☀️ 23 °C

    Heute Nacht standen wir direkt am Wasser hinter dem kleinen Hafen von Kiveri.
    Von hier aus gibt es einen schönen Weg direkt am Wasser, nachdem ich diesen genossen habe, bin ich dann erst mal ein bisschen in die Berge gelaufen.
    Strandduschen haben wir auch entdeckt, perfekt für einen Strandnachmittag. Im Grunde ist hier noch nichts los - es wird gewerkelt und gebaut, die Massen kommen erst später.
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  • Argos und Festung Larissa

    May 27 in Greece ⋅ ⛅ 21 °C

    Heute Nacht standen wir an der Pyramide von Hellinikon und hatten einen geilen Blick auf Argos und den Argonischen Golf.
    Die meisten Archäologen datieren die Pyramide an das Ende des 4. Jahrhunderts v. Chr. (ca. 350–325 v. Chr.).Begründung: Der Baustil (das sogenannte polygonale Mauerwerk aus lokalem grauem Kalkstein) ist typisch für die griechische Antike dieser Epoche. Zudem wurden bei Ausgrabungen im Fundament und der Umgebung hauptsächlich Keramikscherben und Tonscherben von Dachziegeln aus genau dieser Zeit gefunden.​Die umstrittene Labor-Datierung: ca. 2700 v. Chr. (Bronzezeit)​In den 1990er Jahren untersuchte ein griechisches Forscherteam die Steinoberflächen mit einer damals neuen physikalischen Methode (der optisch stimulierten Lumineszenz). Das verblüffende Ergebnis: Die Steine wurden angeblich um 2730 v. Chr. (± 720 Jahre) behauen. Damit wäre sie älter als manche ägyptische Pyramide.​Die Kritik: Die Fachwelt lehnt dieses Ergebnis fast geschlossen ab. Die Methode galt für diese Art von Kalkstein als ungeeignet und ungenau. Zudem fand man unter dem Fundament frühhelladische Scherben – die Pyramide muss also jünger sein als die Schichten darunter.
    ​Wer auch immer sie errichtet hat, eines ist sicher: Es waren die antiken Bewohner der Region Argolis (die Argiver). Es gibt keinerlei Verbindung zu Ägypten; die Bauweise (Neigung, Innenraum, Steintechnik) ist rein griechisch.​Da das Gebäude im Laufe der Jahrhunderte komplett ausgeräumt wurde, lässt sich der Zweck nur über die Architektur und antike Berichte rekonstruieren:​Die wahrscheinlichste Theorie (Militärischer Wachturm):
    Bin dann noch in die Berge gelaufen und habe Reste einer Stadt gefunden, Das muss Kenchreia sein. Kenchreai war ein strategisch wichtiger Außenposten und eine Kleinstadt im Grenzgebiet zwischen den verfeindeten Stadtstaaten Argos und Sparta. Wenn die Spartaner versuchten, über die Berge in die argolische Ebene einzufallen, war dies der erste Ort, auf den sie stießen.
    Später sind wir tatsächlich nach Argos gefahren - nur leidet wiedermal zu spät, um die Griechen mit unseren Eintrittsgeldern zu beglücken. Argos ist seit 5000 Jahren kontinuierlich bewohnt, früher vielleicht sogar mit bedeutend mehr Einwohnern. Das antike Theater fasste mindestens 20000 Zuschauer - das ist die heutige Einwohnerzahl. Dann gab es noch ein Odeon, eine Therme und eine Agora. Heute gibt es einmal in der Woche Wochenmarkt und im einzigen Cafe, das wier gefunden hatten, waren wir die einzigen Gäste. Hier lebt man nicht vom Tourismus sondern von der Landwietachaft. Argos ist das Orangenimperium von Griechenland.
    Über Argos thront die Burg Larissa mit einer fenomenalen Rundumsicht. Ihre Geschichte reicht von der mykenischen Kultur 1300 v. CHR. über alle Epochen, Byzantiner, Franken, Venezianer und Osmanen.
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  • Argolischer Golf und Palamidi

    May 26 in Greece ⋅ ⛅ 24 °C

    In göttlicher Obhut an dem Kirchlein inmitten Olivengärten und Natur hat uns dann doch heute morgen ein Bauer mit seinem Traktor und Mähmaschine geweckt. Wir haben uns ein leckeres Frühstück gemacht und dann bin ichhier wieder durch die wunderschöne Natur gelaufen.Um die Ecke sieht man von hier die Festung Palamidi von Nafplio und den Argolischen Golf. Wir sind ein bisschen landeinwärts bei Exostis.
    Nachmittags haben wir ins die Festung Palamidi angeschaut - eine bombastische Aussicht hat man von dort! Die Festung selber wurde von den Venezianern 1686 bis 1715 auf dem 220 m hohen Felsen über Nafplio erbaut. Sie hat sieben Bastionen.
    Anschließend noch ein Bummel durch die Stadt und ein obligatorischer Cafebesuch und dann wird es auch Zeit noch einem Übetnachtungsplatz Ausschau zu halten.
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