• Uvac- Canyon

    April 19 in Serbia ⋅ ☀️ 9 °C

    Erst noch Frühstück - dann gehts los.

    Die Mäander (Flussschleifen): Diese extrem engen Kurven sind absolut natürlich. Der Fluss Uvac hat sich über Jahrmillionen tief in das Kalksteingebirge der Pešter-Hochebene eingegraben. Diese geologische Formation existierte schon lange, bevor der Mensch eingriff.
    Die Stauseen: Das, was man heute auf den Fotos sieht – die tiefblauen, breiten Wasserflächen zwischen den Felsen – ist künstlich. Durch den Bau von drei Staudämmen zur Stromerzeugung (Wasserkraftwerke) wurde der Wasserspiegel des Flusses angehoben. Ohne diese Dämme wäre der Uvac ein kleinerer, schmalerer Gebirgsfluss am Boden einer tiefen Schlucht.
    Geologisch: Die Schlucht entstand durch Erosion im Kalkstein. Der Fluss folgte dabei den weicheren Gesteinsschichten und bildete so die berühmten 180-Grad-Schleifen.

    ​Die Seen: In den 1960er bis 1970er Jahren wurde das Uvac-System für die Energiegewinnung erschlossen. Es entstanden drei Seen:

    ​Uvac-See (Uvačko jezero): Der bekannteste, in dem sich die großen Mäander befinden.

    ​Zlatar-See (Zlatarsko jezero): Oft als Kokin Brod bekannt.

    ​Radoinja-See (Radoinjsko jezero): Der kleinste der drei.
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