Tag 4: Becoming Big Buddha, Phuket
12 luglio 2024, Tailandia ⋅ ☁️ 29 °C
Als Katja an diesem Tag morgens ins Bad ging, sagte sie ganz trocken und entspannt: "Hier sitzt eine Echse im Bad". Und tatsächlich, sie saß zwischen Sonnencreme und Rosenwasser und chillte. Als wir kurz wegschauten und ein paar Sekunden später wieder nachsahen, war sie auf und davon. Auf Thai sagt man so schön "Lā k̀xn" (la gon!), das bedeutet "Auf Wiedersehen!)
Nach einem schönen, ausgewogenen Frühstück holte uns unsere Tourguide Creamy (was für ein cooler Name 😄) am Hotel ab. Die Tour war Tourismus pur, was wir schon an
der Begrüßung der Mitfahrer auf deutscher Sprache direkt bemerkten 😆 Wir wurden insgesamt durch zahlreiche verschiedene Stopps geführt.
Als erstes ging es zum Karon ViewPoint. Hier konnte man die verschiedenen Strände unserer Region Patong sehen: Patong-, Freedom- und Karon Beach. Außerdem konnte man einen ersten Blick auf den gigantischen "Big Buddha" werfen, der in seiner ganzen Pracht auf den Bergen meditiert. Wir waren sehr schlau und haben unsere Regenjacken aus dem Auto mit auf den Aussichtspunkt genommen, weshalb wir als einzige aus der Gruppe trocken blieben.
Der zweite Stopp war dann direkt beim Big Buddha, welcher außer einer monumentalen Erscheinung zudem noch ein aktiver Tempel ist, wo es Mönche gibt. Daher musste man seine Knie und Schultern bedecken, um Respekt zu zollen. Es gab hier einiges an indischer und chinesischer Kultur zu entdecken. Ausserdem gab es für Fotos posierende Affen, von denen man sich aufgrund ihrer berüchtigten Bisse und kleptomanischen Kompetenzen fernhalten sollte. Nach wir genug Fotos gemacht hatten, hielten wir kurz inne, um die Atmosphäre des Tempels zu spüren und badeten in der vom Big Buddha ausgestrahlten Ruhe ☀️.
Weiter ging es zum Wat Chalong 🛕 (Wat bedeutet Tempel auf thailändisch). Wir bekamen eine Blume, Papiere mit einem goldenen Blatt und Kerzen die man an einer Art Gedenkstätte anzünden konnte. Diese war unglücklicherweise draußen. Diesmal waren wir leider nicht schlau und ließen unsere Regenjacken im Auto. Während wir also versuchten unsere Kerzen anzuzünden, platzte natürlich der gewaltigste Monsunregen aller Zeiten auf uns nieder. Nach 10 Sekunden waren wir wie in voller Montur frisch geduscht. Alle Menschen flüchteten in den Tempel, nicht ohne sich im Regen ausrutschend schnellstmöglich die Schuhe auszuziehen und barfuß durch die Pfützen die Treppe des Eingangs hochzustürmen. In diesem komplett durchnässten Zustand konnte man dann vor einer Buddha Statue knien und dreimal das Mantra Buddhas sprechen. Anschließend durfte man die 3 goldenen Blätter auf je einen goldener Buddha kleben, in der Hoffnung dass er einem ein paar Millionen thailändische Badt schenken würde (kein Scherz!). (Aber vielleicht haben wir auch etwas missverstanden.) Eine Besichtigung der kompletten Tempelanlage später ging die Fahrt komplett bis auf die Unterwäsche durchnässt weiter.
Nun ging es zu einer Cashewnuss-Verarbeitungs-Farm mit einem großen Cashewbaum davor. In einer riesigen, birnenförmigen Frucht ist nur eine einzige Nuss enthalten! Man braucht viele Kilo dieser Früchte um eine einzige Tüte davon herzustellen! Man konnte 17 Geschmackssorten Cashews probieren, darunter Trüffel- und Grüner-Tee- und Kaffee-Cashews - unfassbar lecker!
Direkt im Anschluss fuhren wir in die Altstadt von Phuket, wo es einen weiteren Tempel und die Thangla Road zu besichtigen gab. Hier gab es viele exotische Einkehrmöglichkeiten, mit allein 40 verschiedenen Kaffee und Tee Variationen und auch ansonsten einer schier unendlicher Auswahl an kulinarischen Köstlichkeiten.
Als nächsten Stopp, fuhren wir im Mittagstief mit Creamy zu einem weiteren Aussichtspunkt über die Landschaft von Phuket und den Big Buddha. Hier gab es außerdem eine Fütterungsstelle für Affen 🐒. Die waren überhaupt nicht scheu und wirklich süß (diese hatten auch keinerlei kriminelle Absichten). Während ich die Affen fotografierte und alle anderen mit "aaaww"en beschäftigt waren, bemerkte ich auf meine Hand ein schwarz-weiß-geflecktes Insekt. Es stellte sich dreisterweise nicht vor aber ich erkannte es: es war die asiatische Tigermücke (aedes albopictus), Überträger von diversen tropischen Krankheiten, in Thailand besonders des Dengue-Fiebers. Zum Glück konnte ich sie mit der anderen Hand wegwischen, bevor sie mich stechen konnte. Da war ich direkt wieder wach.
Nachdem wir dem Tod nur knapp entkommen konnten, ging es als letztes zum Chillva Night-Market (dem größten von ganz Phuket), wo wir uns durch die diverse Stände durchprobieren durften 🥗🥞🥘🍲🍮🍫😋 Es war herrlich! Für uns gab es Kokosnuss-, Tapioka- und Bananenpancakes. Frittierte Bananen. Einen Bananen- und einen Nutella-Roti (thailändische Crêpes). Zum Abschluss tranken wir aus einer eisgekühlten Kokosnuss 🤩
Würde wir hier wohnen, wären wir ständig auf diesem Markt, denn es gab dort mindestens 50 verschiedene Stände mit tollem Essen JEDER Art. Zum Beispiel gab es frittierte Pilze, Spare-Ribs, Hummer, gebratene Insekten und frittierte Eiscreme...
Zurück in Patong Beach ging es zum Abschied für den letzten Abend in Phuket für uns in ein Cannabiscafé, diese gibt es hier in Thailand zu Tausenden. Generell ist Phuket wie ein riesiger Kinderspielplatz im Schlaraffenland für Erwachsene. Wir gingen den Abend aber entspannt an und tranken bloß einen Icy Thai-Tee und einen Dattel-Frappé. Denn am nächsten Tag hatten wir eine lange Fahrt in den Dschungel vor uns!
La gon!Leggi altro












Viaggiatore
Sehr sympathisch
Viaggiatore
Ich hoffe eure Magen kann das ohne Probleme verkraften
Viaggiatore
Sieht lecker aus. Keine Insekten zum Glück