• Ein halber Tag voller Sonne

    24 Oktober 2019, Ireland ⋅ ⛅ 12 °C

    Der Tag begann mit Sonnenschein. `Oh mein Gott´; wird der ein oder andere nun sagen `mit Sonne? Was haben die Iren zu diesem befremdlichen Bild gesagt?´
    Die waren eigentlich recht entspannt, Hostelleiter Alex (den ich, aufgrund seiner visuellen Ähnlichkeit mit Four/Tobias aus der Divergentsaga, nur „Divergent Typ“ nenne) meinte lediglich, dass dies der beste Tag für einen Spaziergang wäre und das hatten wir auch vor.
    Bereits kurz vor 10 Uhr liefen wir durch die Stadt, mit dem Ziel James Fort (jap, wieder nichts mit John, wir waren auch enttäuscht) zu erreichen. Das befand sich allerdings auf der anderen Seite des Flusses und so mussten wir über eine Brücke (was ein Brückenselfie einforderte) und mehrere Steine bis wir auf einer von rasenbedeckter Lichtung standen. Nicht James Fort, aber plötzlich war das gar nicht mehr so wichtig, denn wir hatten soeben die perfekte Stelle gefunden, um uns niederzulassen und zu zeichnen (oder einfach nur zu entspannen). Hinzu kam, dass dieses Plätzchen ein viel besuchter Ort von Hunden und ihren Besitzern war und wir somit in den Genuss einer Menge Vierbeinern kamen (yaaay <3).
    Nach vier Stunden malen und genießen machten sich nicht nur unsere Mägen bemerkbar, sondern auch das irische Wetter, das sich für den gängigen Regen entschied und das ziemlich unerwartet und heftig.
    Also watschelten wir schleunigst zurück zum Hostel und dann weiter zum Lidl, um Zutaten für unser Pilzpfeffersoßengeschnätzeltes mit Nudeln zu kaufen. War lecker (Danke Papa für den Tipp!).
    Da es immer noch regnete machten wir es uns im Zimmer bequem (so gut das eben bei einem Metallbett geht), schauten Grindelwalds Verbrechen zu Ende und Aquaman.
    Kurz darauf ging es auch schon schlafen...mit viel Geschnarche und Lachanfällen der Verzweiflung, aber keine Sorge, so schlimm wie gestern war es nicht...
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