• Uxmal

    March 18, 2025 in Mexico ⋅ ☀️ 21 °C

    Heute früh wurden wir von wildem Gezwitscher der Vögel um uns herum geweckt. Und sie haben sich anders angehört als zu Hause. Nach dem Frühstück haben wir die Straße überquert und standen um 8 Uhr am Eingang der archäologischen Stätte von Uxmal und waren absolut alleine. Wenn man das mit den Menschenmassen gestern in Chichén Itzá vergleicht, war es ein Traum. Und ganz ehrlich – uns hat Uxmal viel besser gefallen als Chichén Itzá, sofern man es vergleichen kann.

    Am Eingang begrüßt einen die große Pyramide des Wahrsagers mit ihren gerundeten Seiten. Man kann teilweise auf und durch die Gebäude laufen, was einem einen ganz anderen Eindruck vermittelt.

    Tatsächlich wurde schon sehr viel restauriert, an vielen Stellen liegen aber auch große Steinhaufen von zusammen gefallenen Gebäuden herum. Hier haben zur Blütezeit bis zu 30.000 Menschen gelebt.

    Teile des Gebietes sind abgesperrt, da sich überall versteckte Zisternen befinden, in die man stürzen könnte. Wassermangel war wohl ein Thema, weshalb die Stadt vermutlich irgendwann aufgegeben wurde. Als nächstes kamen wir zu dem Nonnenkloster, das aber wohl nie so genutzt wurde.

    Auf einem schönen Platz zwischen den Gebäuden findet man wieder einen Ballspielplatz, dieses mal wieder mit schrägen Wänden unterhalb der Ringe.

    Am Eingang stand ein Schild, dass man auf die Klapperschlangen aufpassen soll und Sandra hat genau geschaut, wo sie hintrat… doch außer unzähligen Leguanen gab es nichts zu sehen. Aber wahrscheinlich war trotzdem alles voll mit dem Kriechzeug 😁

    Über eine steile Treppe ist man zum Taubenhaus (La Casa de Las Palomas) gekommen, neben dem direkt die Hauptpyramide stand.

    Vorbei am Schildkrötenhaus kommt man am Ende des Geländes zum 187 m langen Gouverneurspalast, der auf einem Plateau oberhalb der Stadt thront.

    Es war mittlerweile 10.30 Uhr und jetzt kamen so langsam ein paar andere Touristen. Wir hatten die morgendliche Einsamkeit absolut genossen.

    Zurück im Hotel haben wir unsere Badeklamotten angezogen und sind in den Pool gesprungen, der eine herrliche Abkühlung war.
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