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Mexiko 2025 Yucatán-Halbinsel

Unsere Reise im Norden der Yucatán-Halbinsel mit viel mexikanischer Lebensfreude, geheimnisvollen Maya-Ruinen, zahllosen Cenoten, tropischen Regenwäldern, kilometerlangen Sandstränden und Palmen am kristallklaren, türkisblauen Karibischen Meer. Read more
  • Trip start
    March 13, 2025

    Flug nach Mexiko

    March 13, 2025 in Mexico ⋅ ☀️ 29 °C

    Juhuuuuuu! Es geht wieder los auf Fernreise. Dieses Mal haben wir uns Mexiko ausgesucht, genauer gesagt den Norden der Yucatán-Halbinsel. Es erwarten uns viel mexikanische Lebensfreude, geheimnisvolle Maya-Ruinen, zahllose Cenoten, tropische Regenwälder, kilometerlange Sandstrände und Palmen am kristallklaren, türkisblauen Karibischen Meer.

    Unsere neuen super coolen Handgepäckkoffer "Bazza Superleggera" in rot und blau sind jedenfalls schon gepackt 😍 Und wir nutzen die eSIM von "Yesim" mit der wir für 20 Euro 15 Tage unbegrenzt surfen! 🏄

    Die letzten Tage haben wir ein bisschen die Luft angehalten aufgrund der Streiks, aber wir haben Glück und sind gut zum Flughafen Frankfurt gekommen und unser Flieger geht auch.

    Nach einem recht ruhigen, aber auch 10 h langen Flug sind wir gegen 18 Uhr in Cancún gelandet. Aus der Luft konnten wir uns schon einen Eindruck von dem flachen grünen Land machen. Da wir ja nur Handgepäck dabei haben, mussten wir nicht auf die Koffer warten und sind direkt zur Mietwagen-Station gegangen und haben unseren Wagen für die nächsten 11 Tage in Empfang genommen. Warme 30 Grad haben uns in unseren dicken Klamotten empfangen – puuuh 😅

    Unsere Unterkünfte haben wir schon alle von zu Hause aus gebucht, so dass wir direkt unser erstes Hotel in Cancún ansteuern konnten. Das Einchecken hat eine gefühlte Ewigkeit gedauert und um 2.30 Uhr deutscher Zeit waren wir endlich im Zimmer. Wir sind nur noch ins Bett gefallen.
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  • Cancún und Playa Delfines

    March 14, 2025 in Mexico ⋅ ☀️ 25 °C

    Heute früh waren wir schon recht zeitig wach, haben den Sonnenaufgang angeschaut und nach einem Frühstück sind wir zu unserer Tour aufgebrochen.

    Dabei galt es erst einmal ein paar Besorgungen zu machen, um an Bargeld und auch Sonnencreme zu kommen. Wir wollen ein paar Cenoten besuchen und da sind nur ganz spezielle Sonnencremes erlaubt, die ökologisch abbaubar sind und die es hier extra zu kaufen gibt. Im Supermarkt waren wir gleich begeistert von dem riesigen Angebot an Obst und Gemüse, das perfekt reif war und geduftet hat.

    Nach dem Einkauf sind wir auf die vorgelagerte Insel gefahren, wegen der Cancún so berühmt ist. Eine Lagune trennt die kilometerlange vorgelagerte Insel vom Festland und erstmal fährt man nur auf einer Straße, von der aus man links nur riesige Hotels und rechts ab und an die Lagune sieht.

    Vom Strand sieht man nichts, bis man zum Playa Delfines kommt und dort kommt man aus dem Staunen nicht mehr raus. Traumhaftes türkisfarbenes Meer liegt vor einem, die Pelikane stürzen sich ins Meer für Futter und es ist einfach nur Karibik pur. Hier findet man auch das Cancún-Zeichen, vor dem die Leute mal wieder Schlange standen für ein Foto.

    Wir haben Cancún gen Süden verlassen und sind an Playa del Carmen vorbei gefahren. Diese Touristenhochburg, die von amerikanischen Kreuzfahrttouristen geprägt sein soll, haben wir bewusst ausgelassen. Unterwegs hatten wir Respekt für die vielen Menschen, die bei der Hitze draußen gearbeitet haben und die Grünflächen gemäht oder auf den Baustellen fleißig waren.
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  • Akumal bis Tulum

    March 14, 2025 in Mexico ⋅ ☀️ 30 °C

    Unser nächstes Ziel hieß Akumal, ein kleiner Ort am Meer, den wir uns für ein Mittagessen ausgeguckt haben. Als wir von der Schnellstraße abgefahren sind, saßen am Straßenrand lauter Leute, die einen darauf aufmerksam gemacht haben, langsam zu fahren. Der Grund sind die hier lebenden Schildkröten. Wir haben zwar keine einzige gesehen, aber es werden Unmengen von Touristen aus den naheliegenden Hotelanlagen und Kreuzfahrtschiffen hergebracht, um mit ihnen zu schwimmen.

    Wir hatten Hunger, hatten uns vorher schon an ein Restaurant am Strand navigieren lassen und sind im Urlaub pur herausgekommen. Leckeres mexikanisches Essen mit Tamarindenlimonade direkt am Traumstrand – Mexiko gefällt uns schon jetzt.

    Nach dem Essen sind wir noch etwas am Strand entlang gelaufen, bevor wir weiter nach Tulum gefahren sind.

    Hier bleiben wir zwei Nächte und haben eine Ferienwohnung gebucht, in der man es auch durchaus länger aushalten könnte. Da wir total aufgeheizt waren, sind wir zuerst in den Pool auf dem Dach der Anlage und haben uns etwas abgekühlt. Und das hat sowas von gut getan!!!

    Viele kritisieren an Tulum, dass es sich in den letzten Jahren sehr schnell sehr negativ entwickelt habe und nichts mehr Mexikanisches an sich habe. Tatsächlich stehen hier viele schicke neue Gebäude, deren Innenhöfe allesamt als Instagram-Spots durchgehen. Allerdings sind die Gebäude alle maximal 3 Stockwerke hoch, so dass sie sich sehr gut in die Höhe der Bäume einbinden und keine riesigen Hochhäuser herum stehen.
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  • Tulum Nationalpark

    March 15, 2025 in Mexico ⋅ ☀️ 27 °C

    Die Sonne gestern hat uns beide ziemlich platt gemacht und so lagen wir recht früh im Bett und haben geschlafen. Dafür waren wir heute Morgen ohne Wecker auch recht früh wach, was gar nicht schlimm war, denn wir wollten um 8 Uhr bei den Maya-Ruinen am Meer sein – bevor die Touristenmassen in ihren Bussen auftauchen. Außerdem wollten wir nicht in der Mittagshitze hier herumlaufen.

    Und so waren wir die 2. an der Kasse und haben den Park betreten. So richtig den Überblick mit den Eintrittsgeldern hatten wir irgendwie nicht. Die ganze Region am Meer ist hier abgegrenzt durch einen "Jaguar Park". In dem Park muss man dann nochmal 100 Pesos zahlen, um in den archäologischen Bereich zu kommen. Und da das ja unser Ziel war, haben wir nochmal gezahlt.

    Die Maya-Tempel liegen hier traumhaft direkt am Meer und man betritt sie durch eine dicke Mauer.

    Vor einem breitet sich eine Ebene mit mehreren Tempeln aus. Seit 1200 war Tulum hier von den Mayas besiedelt, etwas später war es eine der größten Städte auf der Yucatán-Halbinsel, bis die Spanier kamen.

    Aufgrund der Lage am Meer war die Stadt ein wichtiger Handelspunkt für die Maya. Heute kann man die Gebäude von außen und die grandiose Lage bestaunen.

    Die Bewohner bestehen heute aus Leguanen, die sich für das perfekte Foto in Szene setzen.
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  • Faro de Tulum und Playa Paraiso

    March 15, 2025 in Mexico ⋅ 🌬 29 °C

    Wenn man aus dem Bereich der Tempel wieder heraus kommt, versteht man erst das Konzept des Jaguar-Parks außen herum. Kleine Elektrobusse stehen bereit, um einen zu weiteren Sehenswürdigkeiten entlang der Küste zu bringen. Wir haben etwas von einem Leuchtturm (Faro de Tulum) gelesen und eine nette Fahrerin hat uns dort abgesetzt.

    Von hier hatten wir wieder einen unglaublichen Blick über die Küste, die aufgrund des Sturms ziemlich aufgewühlt war.

    Die Challenge besteht heute definitiv darin, nicht unsere Kappen wegfliegen zu sehen und sie trotzdem gegen die Hitze und Sonne zu tragen. Nicht, dass Sandra mal wieder einen Sonnenstich bekommt… Nach einer kühlen Fanta ging es mit dem Bus weiter zum Playa Paraiso, wo wir uns eine Strandbar ausgeguckt hatten.

    Der Strand war wirklich ein Paradies, allerdings wurde man durch den Wind auch ordentlich gesandet. Die Bedienungen haben gefühlt alle 10 Minuten die Tische und Stühle vom Sand befreit. Es gab wieder lecker mexikanisches Essen mit perfekter Aussicht.

    Auch hier liegt am perfekten Strand wieder ganz viel Seegras herum, das mit Schubkarren weg gebracht wird. Wir haben mittlerweile die Sonne ganz schön gemerkt und sind mit einem der Shuttle zurück zum Eingang gefahren. Und da haben wir gesehen, wie gut es war, heute schon so früh unterwegs gewesen zu sein. Menschenschlangen standen an der Kasse, haben auf die Busse gewartet und wollten alle noch bei der Hitze die Maya-Stätten besuchen.

    Wir sind zurück zum Auto und auf dem Rückweg in unsere Unterkunft noch in einen großen Supermarkt gefahren. Und hier war wieder eine andere, tolle Welt. Riesige Obstabteilungen, Regale voller verschiedener Chilis, Avocados in einer Größe, die wir noch nie gesehen hatten. Eine Ecke des Marktes bestand aus einer riesigen Bäckerei. Die frischen Backwaren wurden in die Auslagen gebracht, man hat sich ein Tablett genommen und hat sich aufgeladen, was man wollte. Dann ist man an eine Verpackstation, wo einem alles verpackt wurde. Dabei konnte man im Hintergrund den Bäckern bei ihrer Arbeit zusehen. Total irre.

    Was uns in den letzten beiden Tagen extrem aufgefallen ist, ist die Freundlichkeit der Mexikaner, die an den Touristen arbeiten. Egal ob in der Gastronomie oder heute die Busfahrer im Park. Alle waren freundlich, haben einen immer angesprochen, ob sie einem helfen können und keiner hat ein mürrisches Gesicht gemacht, weil er keinen Bock hatte.

    Zurück im Zimmer haben wir erstmal geduscht und sprichwörtlich den Sand aus der letzten Ritze geholt.
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  • Cobá

    March 16, 2025 in Mexico ⋅ ☀️ 29 °C

    Heute waren wir schon nicht mehr ganz so früh unterwegs. Da aber heute auch der heißeste Tag werden soll, wir aber in ein anderes Hotel in Valladolid umziehen und nicht zwischendurch im kühlen Zimmer mal Siesta machen können, haben wir auch ein bisschen gebummelt. Unser erstes Ziel hieß heute Cobá, wo wir uns die Ruinenstätte anschauen wollten. Da das Gebiet hier nicht in der prallen Sonne am Meer, sondern im Dschungel im Landesinneren liegt, haben wir auf den Schatten der Bäume gehofft. Auf dem Weg dorthin sind wir durch Orte gekommen, wo die Leute am Straßenrand ihre selbst gebauten Möbel verkauft haben. Leider war zu so früher Stunde noch alles verlassen. Die Landstraßen haben leider wieder das typische Bild mit Müll am Straßenrand ohne Ende gezeigt.

    Wir sind in Cobá angekommen und gegen 9 Uhr war der Parkplatz noch recht leer. Wir mussten hier das erste Mal eine extra Gebühr für unsere Videokamera bezahlen. Die Stadt wurde zwischen 600-900 erbaut und war bei der Ankunft der Spanier schon verlassen. Da sich das Gebiet über eine größere Fläche zieht, hatten wir beschlossen, uns am Eingang ein paar Fahrräder zu leihen.

    Aber am Eingang haben uns dann gleich die ersten Gebäude in ihren Bann gezogen und so mussten wir erstmal schauen. Ein Gebäude hatte an den Mauern die Ringe für das tödliche Ballspiel "Pok-ta-Pok", das man aus Filmen wie "Apocalypto" kennt, bei dem sich die Verlierer opferten, um die Götter gnädig zu stimmen.

    Das Gelände war absolut faszinierend, diese riesigen Bauten mitten im Dschungel hatten was. Nach einem ersten Eindruck haben wir uns dann doch ein paar Räder geliehen und sind über die Waldwege geradelt. Wir waren fast alleine und immer wieder sind kleine Siedlungen mit mehreren Gebäuden aufgetaucht.

    Das Highlight hier im Park ist die 42 m hohe Pyramide Nohoch Mul, die ganz am Ende liegt. Allerdings fanden wir eigentlich alles toll.

    Auf dem Rückweg hat dann doch die Sonne ganz schön gestochen und wir waren froh, die Strecke nicht laufen zu müssen. Uns kamen Scharen von Menschen entgegen und der morgendliche Eindruck, dass hier nicht so viel los ist, war dahin. Morgens standen massenhaft Räder zum Verleih bereit. Als wir unsere jetzt wieder zurück gegeben haben, waren kaum noch welche da.
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  • Cenote Tankach-Ha

    March 16, 2025 in Mexico ⋅ ☀️ 34 °C

    Da es mittlerweile über 35 Grad waren, sind wir zu der nahegelegenen Cenote Tankach-Ha gefahren. Die Yucatán-Halbinsel hat unterirdische riesige Wasserspeicher. Höhlen füllen sich mit glasklarem Wasser und man kann in vielen dieser Löcher baden.

    Wir waren total neugierig, haben unsere Badeklamotten angezogen, uns geduscht und sind eine steile Treppe in die Höhle hinab gestiegen.

    Von der Treppe konnte man auch eine Abkürzung nehmen und aus 10 m oder 5 m Höhe direkt ins Wasser springen. Wir sind zu Fuß bis nach unten und waren total fasziniert von diesem Ort.

    Glasklares Wasser hat einen empfangen, von der Decke hingen Stalaktiten, ein paar Fledermäuse sind durch die Gegend geflattert und wir sind in kühlem Nass schwimmen gegangen. Ein absolutes Erlebnis.

    In Mexiko gibt es über 1000 Cenoten, von denen auch Familien leben. Wir haben jeder 100 Pesos Eintritt gezahlt, etwas weniger als 5 Euro. Nach einiger Zeit waren wir richtig schön abgekühlt und so sind wir wieder nach oben, haben uns wieder umgezogen und sind weiter gefahren.
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  • Valladolid

    March 16, 2025 in Mexico ⋅ ☀️ 34 °C

    Unser nächstes Ziel hieß Valladolid, eine hübsche Stadt ca. 50 km westlich. Die Stadt hat uns auf Anhieb gefallen, denn sie hatte totalen Charme. Bunte, gepflegte Häuser, einheimisches Gewusel, enge Straßen.

    Wir sind direkt zu unserem Hotel mitten in der Stadt gefahren und haben dort auf dem Parkplatz unseren Wagen abgestellt. Obwohl wir zu früh waren, konnten wir schon aufs Zimmer und so haben wir unser Zeug abgestellt und sind bei mittlerweile 38 Grad in die Stadt gelaufen. In einem kühlen Restaurant haben wir zu Mittag gegessen und sind dann noch ein bisschen durch die Straßen geschlichen.

    Auf dem zentralen Park vor der Kirche "Iglesia de San Servacio" haben Leute getanzt und es gab viele Stände mit handgemachter Kunst. Frauen haben direkt an den Ständen die traditionellen Blusen bestickt und Traumfänger geknotet. Alles direkt von hier, nix aus China.

    Am Himmel sind dicke Wolken aufgezogen und haben das Gewitter angekündigt, das heute noch kommen soll. Wir sind am Hotel vorbei nochmal zu einem Franziskanerkloster gelaufen, wo Bräute Fotoshootings gemacht haben und sind dann zurück in unser kühles Zimmer. Die Hitze macht uns ganz schön fertig…
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  • Chichén Itzá

    March 17, 2025 in Mexico ⋅ ☀️ 26 °C

    Nachdem wir gestern beide heftige Kopfschmerzen hatten, hat das Gewitter heute Nacht auch unseren Schädeln wieder Erleichterung verschafft. Heute früh haben uns angenehme Temperaturen und ein leichter Wind empfangen – herrlich. Wir haben ein unglaublich gutes Frühstück bekommen mit frischem Obst, riesigen Pancakes und leckerem Orangensaft.

    Gegen 8 Uhr sind wir dann in Richtung Chichén Itzá aufgebrochen. Schon weit vor dem Eingang versuchten irgendwelche Leute uns abzufangen, um einem ihre eigenen Touren und Tickets aufzuquatschen. Aber unbeirrt erreichten wir schließlich den offiziellen Parkplatz, fanden einen schattigen Platz und sind zum Eingang marschiert. Auch hier mussten wir wieder 2x zahlen. 100 Pesos für die archäologische Stätte und 1 m daneben 548 Pesos für den Staat. Dass sie es gemeinsam abrechnen und dann umbuchen – das wäre zu einfach! Chichén Itzá gehört zu einem der nachernannten sieben Weltwundern und entsprechend viel ist hier los. Es standen schon Unmengen an Bussen.

    Die Scharen sind zur großen Pyramide des Kukulcán (auch "El Castillo" – die Burg/Festung genannt) geströmt. Die Pyramide ist das Highlight und besteht aus insgesamt 365 Stufen. Von vier Seiten führen je 91 Stufen hoch und die große Plattform ganz oben ist die letzte Stufe.

    Früher durfte man auf die Pyramide hoch klettern. Wir finden es gut, dass das bei dem heutigen Selfie-Wahn nicht mehr erlaubt ist. Wir haben uns die verschiedenen imposanten Bauwerke angeschaut und sind über das riesige Gelände gelaufen.
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  • Cenote, Jaguartempel und Ballspielplatz

    March 17, 2025 in Mexico ⋅ ☀️ 28 °C

    Die Mexikaner haben hier wieder massenhaft Verkaufsstände aufgebaut, sitzen dahinter, schnitzen und bemalen Masken und verkaufen diese. Bei der Unmenge an Ständen fragt man sich schon, wie viel so jemand am Tag verkauft bzw. verdient.

    Ein langer Weg führt zur Xtoloc Cenote, in der wir aber nicht hätten baden wollen, da sie grün war.

    Am Tempel des Jaguars vorbei sind wir dann wieder zum großen Platz gekommen, wo früher die Ballspiele stattgefunden haben.

    Das Gelände ist wirklich sehenswert, auch wegen der vielen Figuren und Muster, mit denen die Gebäude und Mauern verziert sind.

    Trotz allem erinnert das Gelände zwischen den Maya-Stätten fast eher an einen Jahrmarkt.

    Mittlerweile war es Mittag geworden und unser Magen hat sich gemeldet. Wir haben uns am Ausgang in einem Restaurant etwas bestellt und waren froh, nach den Stunden in der Sonne auch mal wieder sitzen zu können.
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  • Fahrt nach Uxmal

    March 17, 2025 in Mexico ⋅ ☀️ 26 °C

    Anschließend sind wir zurück zum Auto und haben uns auf eine längere Fahrt nach Uxmal (gesprochen "Uschmal") begeben, das wir uns morgen früh anschauen wollen. Dabei sind wir durch das Landesinnere der Yucatán-Halbinsel gefahren und man muss sagen, dass hier nicht der Weg das Ziel ist. Man fährt über schnurgerade Straßen durch flaches Buschland und sieht nicht wirklich etwas.

    Einzig die Orte, durch die man kommt, sind sehenswert. Sie sind bunt, wuselig und das Leben findet wie in so vielen Ländern draußen statt. Auf unserem Weg lag dann Merida, eine Stadt, die wir morgen besuchen. Eine 3-spurige Straße hat durch die Stadt geführt, wobei das mit den Spuren hier so eine Sache ist. Denn eigentlich kann man auf allen Straßen nur erahnen, wie viele Spuren da sein sollen, denn die Markierungen gibt es schon lange nicht mehr. Südlich von Merida wurde es leer auf den Straßen und die Hoffnung, dass der Abstecher nach Uxmal sich lohnt, ist gewachsen. Kurz vor Uxmal hat sich das Dickicht etwas gelüftet und man konnte Felder entlang der Straße entdecken. Uns sind LKWs voll beladen mit Limetten, Melonen und Orangen entgegen gekommen. Und dann kamen wir nach Uxmal, oder besser, ins Paradies.

    Direkt gegenüber der Archäologischen Ausgrabungsstätte liegt unser Hotel "The Lodge at Uxmal". Mehrere Gebäude umrahmen toll gelegene Pools. Angenehme Temperaturen haben uns empfangen und nach dem Einchecken gab es zur Begrüßung Pina Colada – köstlich!

    Da die Pyramiden für heute schon geschlossen hatten, sind wir nochmal in ein Schokoladenmuseum und haben uns etwas Leckeres geholt. Den Abend haben wir gemütlich bei angenehmen Temperaturen auf unserer Veranda verbracht.
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  • Uxmal

    March 18, 2025 in Mexico ⋅ ☀️ 21 °C

    Heute früh wurden wir von wildem Gezwitscher der Vögel um uns herum geweckt. Und sie haben sich anders angehört als zu Hause. Nach dem Frühstück haben wir die Straße überquert und standen um 8 Uhr am Eingang der archäologischen Stätte von Uxmal und waren absolut alleine. Wenn man das mit den Menschenmassen gestern in Chichén Itzá vergleicht, war es ein Traum. Und ganz ehrlich – uns hat Uxmal viel besser gefallen als Chichén Itzá, sofern man es vergleichen kann.

    Am Eingang begrüßt einen die große Pyramide des Wahrsagers mit ihren gerundeten Seiten. Man kann teilweise auf und durch die Gebäude laufen, was einem einen ganz anderen Eindruck vermittelt.

    Tatsächlich wurde schon sehr viel restauriert, an vielen Stellen liegen aber auch große Steinhaufen von zusammen gefallenen Gebäuden herum. Hier haben zur Blütezeit bis zu 30.000 Menschen gelebt.

    Teile des Gebietes sind abgesperrt, da sich überall versteckte Zisternen befinden, in die man stürzen könnte. Wassermangel war wohl ein Thema, weshalb die Stadt vermutlich irgendwann aufgegeben wurde. Als nächstes kamen wir zu dem Nonnenkloster, das aber wohl nie so genutzt wurde.

    Auf einem schönen Platz zwischen den Gebäuden findet man wieder einen Ballspielplatz, dieses mal wieder mit schrägen Wänden unterhalb der Ringe.

    Am Eingang stand ein Schild, dass man auf die Klapperschlangen aufpassen soll und Sandra hat genau geschaut, wo sie hintrat… doch außer unzähligen Leguanen gab es nichts zu sehen. Aber wahrscheinlich war trotzdem alles voll mit dem Kriechzeug 😁

    Über eine steile Treppe ist man zum Taubenhaus (La Casa de Las Palomas) gekommen, neben dem direkt die Hauptpyramide stand.

    Vorbei am Schildkrötenhaus kommt man am Ende des Geländes zum 187 m langen Gouverneurspalast, der auf einem Plateau oberhalb der Stadt thront.

    Es war mittlerweile 10.30 Uhr und jetzt kamen so langsam ein paar andere Touristen. Wir hatten die morgendliche Einsamkeit absolut genossen.

    Zurück im Hotel haben wir unsere Badeklamotten angezogen und sind in den Pool gesprungen, der eine herrliche Abkühlung war.
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  • Celestún am Golf von Mexiko

    March 18, 2025 in Mexico ⋅ ☀️ 28 °C

    Anschließend haben wir ausgecheckt und sind ca. 2 Stunden bis ans Meer gefahren. Dabei sind wir über absolut leere Straßen gerollt und durch Dörfer, bei denen der Tourismus so gar keine Rolle spielt. Unser Ziel war Celestún, am Golf von Mexiko (nicht Amerika!). Der Ort ist berühmt für seine Flamingos und hat sich auch ganz pink geschmückt. Wir sind zuerst zum Strand gefahren und haben in einem Restaurant lecker zu Mittag gegessen.Read more

  • Biosphärenreservat Ría Celestún

    March 18, 2025 in Mexico ⋅ ☀️ 27 °C

    Anschließend sind wir zu einem Unternehmen gefahren, das Mangroven-Touren zu den Flamingos anbietet. Tatsächlich hatte Andi nicht so richtig Bock, ich habe mich aber durchgesetzt – Gott sei Dank!!!

    Ein Boot sollte für 6 Personen 3018 Pesos (ca. 135 Euro) kosten, wir konnten es aber mit 4 weiteren Personen teilen. Also haben wir gewartet, bis noch jemand kam. Und tatsächlich kamen noch ein Kölner- und ein mexikanisches Pärchen. Zusammen ging es mit ordentlich Speed los übers Wasser. Und dann kamen wir an 4 Flamingos vorbei und haben uns schon gefragt, warum wir nicht anhalten. Wir sind ca. 10 Minuten weiter entlang der Mangroven gerast und haben uns über die bunten Streifen in der Ferne gewundert. Und dann kamen wir um eine Kurve und aus dem Staunen nicht mehr heraus.

    1000e Flamingos standen vor uns im seichten Wasser, haben im Wasser nach Nahrung gesucht und geschnattert. Es war ein unglaubliches Bild, das man gar nicht ganz erfassen konnte. Wir saßen auf unserem Boot und waren einfach nur sprachlos. Wir hatten unbewusst wohl die beste Zeit des Jahres erwischt, in der die Weibchen hier ihre Kinder kriegen und dann bald weiter ziehen.

    Nach einiger Zeit ging es dann leider wieder zurück – dachten wir. Tatsächlich sind wir entlang der Mangroven zu ganz vielen Nestern von unterschiedlichsten Vögeln gebracht worden und Eduardo, unser Guide, hatte einen absoluten Blick für versteckte Tiere im Gestrüpp.

    Plötzlich sind wir mitten in die Mangroven abgebogen und auf einem Ast saß ein kleiner Kingfisher. Wie die Tradition es so will, hat nur Andi ein scharfes Bild von ihm hinbekommen. Kaum sind wir aus den Mangroven hinaus gefahren, lag an einem Strand ein kleines Krokodil und hat rumgedöst.

    Und dann haben wir noch an einem Steg gehalten und konnten eine Cenote mitten im Wald bestaunen. Perfekter hätte die Tour und der Tag nicht sein können. In der untergehenden Sonne haben wir uns auf den Weg nach Mérida gemacht, wo wir die nächsten beiden Nächte bleiben.
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  • Mérida

    March 19, 2025 in Mexico ⋅ ☀️ 29 °C

    Die vielen tollen Erlebnisse des gestrigen Tages haben uns letzte Nacht tief und fest schlafen lassen. Heute stand Mérida auf dem Programm, die Hauptstadt der Yucatán-Halbinsel. D.h. unser Wagen blieb in der Tiefgarage und zu Fuß ging es in Richtung Stadtzentrum. Die Stadt soll zu den sichersten auf dem amerikanischen Kontingent gehören, aber tatsächlich haben wir uns in dem gesamten Urlaub nicht einmal unsicher gefühlt. Mérida war um 1900 wohl eine der reichsten Städte, die ihren Reichtum dem Sisal, der Faser der Sisal-Agave, verdankte. Und das hat man wirklich überall gesehen.

    Vorbei an bunten Häusern, die mal mehr und mal weniger in Schuss waren, ging es immer geradeaus, bis wir kurz danach zum Parque de Santa Ana gekommen sind. Neben der Kirche war alles herrlich bunt geschmückt und die Essensstände haben sich auf den Tag vorbereitet.

    Weiter ging es zum Parque de Santa Lucia, an dem Donnerstag abends normalerweise immer die Einheimischen zum Tanzen zusammen kommen. Leider war Mittwoch.

    Überall in den Städten, die wir bisher besucht haben, stehen total coole weiße Stühle rum, bei denen man sich gegenüber sitzt, genannt "Sillas Tú y Yo" (Du und ich Stühle). Viel besser als auf einer Bank, wo man sich ja zum Unterhalten nicht anschaut.

    Man hat gemerkt, dass wir ins Zentrum kamen, denn immer mehr nette Herren mit nützlichen Infos und guten Freunden in Deutschland sprachen uns an und schickten uns zum Schluss zu einem Einheimischenmarkt, der aber sehr bald schließt. Uns kam das "spanisch" vor und kurz im Internet geschaut, haben wir massenhaft Berichte über Abzocke gefunden. Da hatten wir keine Lust drauf und sind daher weiter zum großen Platz (Plaza Grande), an dem auch die Kathedrale steht.

    Wir haben uns ein Eis geholt, denn es wurde langsam ganz schön warm. Entlang einer tollen prachtvollen Straße sind wir am Hotel vorbei in die andere Richtung gelaufen. Denn dort gab es noch einen Kreisel zu bestaunen, auf dem ein Monument über die Mayageschichte steht.

    Mittlerweile war es 36 Grad warm und wir sind zurück ins Hotel, um uns und unsere Füße etwas abzukühlen. Abends waren wir noch etwas Essen und wir sind von der mexikanischen Küche wirklich begeistert. Total abwechslungsreich und sehr lecker. Morgen geht es weiter.
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  • Cenote Sambulá

    March 20, 2025 in Mexico ⋅ ☀️ 30 °C

    Heute früh haben wir Mérida verlassen und hatten einige Stunden Fahrt vor uns, da wir die nächsten beiden Tage auf der Insel Holbox verbringen wollen. Als Route stand zur Auswahl entweder die Autobahn in Richtung Valladolid, die wir ja schon mal gefahren sind und die Maut kostet oder die Landstraße, die etwas kürzer von der Strecke, dafür länger von der Zeit ist. Wir haben uns für die Landstraße entschieden, weil wir gerne auch nochmal eine Cenote besuchen wollten. Und so ging es aus der Stadt hinaus auf die typischen Strecken durchs Gebüsch. Allerdings hat sich das Bild bald gewandelt, da immer mehr offene Flächen und Ranches das Bild geprägt haben.

    Andi hat uns nach Sambulá gelotst, damit wir uns die dortige Cenote anschauen, allerdings war das ein ziemlicher Reinfall, da es wirklich nur eine bessere Badewanne in einer Höhle war. Mit dem Eintritt haben wir aber anscheinend den davon lebenden Familien etwas Gutes getan.

    Weiter ging es...
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  • Cenote Sodzil

    March 20, 2025 in Mexico ⋅ ☀️ 32 °C

    ... und Andi hat im Internet emsig die perfekte Cenote versucht zu finden – möglichst auf unserem Weg. Und er hat sie sowas von gefunden!!! Von der Straße führte die Strecke auf einen Feldweg und wir haben uns die ersten Meter gefühlt wie auf einer Müllkippe.

    Der Weg ging aber ca. 1 km weiter und dann sind wir wieder mal im Paradies heraus gekommen. Auf dem Gelände wurde gebaut, ein Gästehaus mit Toiletten und Umkleiden war schon fertig. Eine super nette Frau hat uns die Räumlichkeiten gezeigt und uns über eine Übersetzer-App erklärt, dass wir Schwimmwesten tragen müssen, wenn wir in die Cenote wollen.

    Wir waren gerade die einzigen Besucher und haben die wahrscheinlich schönste Cenote überhaupt betreten. Über eine toll angelegte Treppe ging es bergab in eine Höhle. In einem Tunnel stand schon das Wasser und dann hat sich die Cenote Sodzil gezeigt.

    Sie lag in einer Höhle, die aber Öffnungen nach oben hatte. Durch ein Loch floss ein kleiner Wasserfall und weiter hinten wuchsen ganz viele Wurzeln bis hinunter ins kristallblaue Wasser. Von der Decke hingen wieder die Stalaktiten und wir konnten unser Glück kaum fassen. Vor der Reise hatte Sandra den Wunsch geäußert, ein Bild von einer Cenote zu Hause aufhängen zu wollen und wir haben das perfekte Motiv gefunden.

    Das Wasser war total warm und unsere Kameras sind absolut heiß gelaufen. Die Sonne hat von oben das perfekte Licht gegeben, sobald eine Wolke kam, war es nur noch halb so schön.
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  • Fährfahrt nach Holbox

    March 20, 2025 in Mexico ⋅ ☀️ 27 °C

    Total glücklich sind wir zurück auf die Hauptstraße und weiter ging es. Wir sind durch süße Dörfer gekommen und haben dabei eine Zeitzone überschritten. Mexiko hat 4 verschiedene Zeiten und uns war nicht bewusst, dass wir vor ein paar Tagen schon mal einen Sprung gemacht hatten.

    Gegen 16.40 Uhr haben wir Chiquilá erreicht, einen abenteuerlichen Fährort. Die Pisten, die zum und durch den Ort führen, haben den Namen Straße nicht verdient. Wir haben einen Parkplatz direkt am Hafen angesteuert, wo wir die nächsten beiden Tage unseren Wagen lassen, für 50 Pesos (ca. 2,30 Euro) pro Nacht. Auch hier war es gut, dass wir wussten, wo wir hin wollen, denn mehrere nette Einweiser haben versucht, uns auf ihre teuren Parkplätze zu lotsen.

    Mit unseren kleinen Köfferchen ging es dann zum Hafen. Es gibt zwei Gesellschaften, die nach Holbox übersetzen, die einen zur vollen und die anderen zur halben Stunde. Um 17 Uhr haben wir abgelegt und waren innerhalb von 20 Minuten auf Holbox. Die Insel besteht nur aus Sand und hat keine festen Straßen. Wir haben am Hafen ein Buggy-Taxi genommen und sind durch den Ort zu unserer Unterkunft gefahren.

    Und alleine das war schon ein Erlebnis. Bei Regen versinkt die Insel im Schlamm und die Buggys machen ordentlich Lärm. Daher haben wir extra eine Unterkunft außerhalb ausgesucht, um diesem zu entgehen.

    Unser Hotel liegt direkt am Strand und so haben wir nur kurz die Sachen aufs Zimmer gebracht und sind am Strand etwas Essen gegangen, da wir seit dem Frühstück nichts mehr gegessen und ordentlich Kohldampf hatten. Und so haben wir dem Sonnenuntergang zugesehen und freuen uns darauf, morgen hier einen Tag zu chillen.
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  • Playa Holbox

    March 21, 2025 in Mexico ⋅ ☀️ 25 °C

    Heute früh haben wir im Nachbarhotel super gut gefrühstückt und das direkt am Strand. Bei uns im Hotel gab es diese Woche alles was wir essen wollten, nicht. Gut, dass wir hier ohne Frühstück gebucht haben. Das Wetter und der unglaubliche Strand haben uns nach dem Frühstück sehr schnell heraus gelockt.

    Barfuß ging es kilometerweit durch seichtes türkisfarbenes Wasser. Es ließ sich super laufen, da der Sand total weich und der Strand flach war. Bei uns im Bereich der Insel waren viele kleine Gästehäuser, die bis an den Strand gebaut wurden.

    An der Ortsmitte und den Holbox-Buchstaben vorbei ging es immer weiter diesen Traumstrand entlang. Wir haben schon viele Strände gesehen, aber dieser hier ist einer der Besten.

    Vor allem war hier kaum etwas los. Wir haben gestern bei der Fähre schon gedacht, wie leer sie ist und das Bild haben wir hier auch.

    In einer Beachbar haben wir uns ein bisschen ausgeruht und etwas getrunken. Gegen Mittag ging es entlang des Strandes zurück und im Hotel erstmal in den Pool zum Abkühlen. Dieser war tatsächlich kühler als das Meer.
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  • Holbox Zentrum

    March 21, 2025 in Mexico ⋅ 🌬 24 °C

    Nachmittags, als die Sonne nicht mehr so hoch stand, sind wir dann nochmal zu Fuß in den Ort gelaufen. Und der ist echt speziell.

    Die Buggys dröhnen durch die Straßen, die Geschäftsleute kämpfen gegen den Staub, an manchen Matschlöchern sieht man, was der Regen mit der Insel macht und alles ist einfach nur bunt und voller lauter Musik.

    Viele Hauswände sind richtig toll bemalt.

    Sandra haben immer mehr die Füße weh getan, aber nicht wegen der vielen Kilometer, sondern weil sie von oben verbrannt sind. Sie hatte sie schön eingecremt, was das Meer aber wohl schnell wieder weg gewaschen hat.

    Gegen 20 Uhr haben wir uns wieder auf den Weg gemacht, um ein Naturspektakel zu bestaunen, das es hier gibt: die Bioluminiszenz. Wir sind zu Fuß ca. 20 Minuten ans Ende der Insel gelaufen und dort in ziemlicher Dunkelheit ins Wasser. Leider war gerade Ebbe, so dass wir recht weit ins Meer laufen mussten. Dann haben wir die Füße im Wasser bewegt und das Wasser hat an ein paar Stellen blau geleuchtet. Leider so schwach, dass man es kaum wahr nehmen konnte. Aufnehmen war gar nicht möglich. Es kursieren Bilder, wo der Effekt sehr stark ist. Dieser hängt aber von verschiedenen Faktoren ab und ist wohl im Sommer stärker als zu dieser Zeit. Gesehen haben wir es aber trotzdem. Auf dem Rückweg haben wir uns in einer Beach Bar noch einen Cocktail gegönnt und sind nach diesem chilligen Tag und über 23.500 Schritten ins Bett gefallen.
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  • Zurück nach Cancún

    March 22, 2025 in Mexico ⋅ ☀️ 26 °C

    Heute haben wir schön ausgeschlafen, am Meer gefrühstückt und haben um kurz vor 12 Uhr ausgecheckt und ein Taxi zum Hafen gerufen.

    Dort angekommen, hatten wir wieder Glück, denn 5 Minuten später ging die Fähre, für die wir schon das Ticket hatten. Und so haben wir diese herrliche Insel wieder verlassen.

    Wir hätten deutlich länger bleiben können, aber morgen Abend geht unser Flieger zurück. Wir hatten überlegt, noch eine Nacht länger auf der Insel zu bleiben, aber manchmal gehen aufgrund von Sturm die Fähren nicht und dann würden wir den Flieger verpassen. Auf der Fähre hat ein Mexikaner Lieder geträllert und die Mitreisenden animiert, mit zu singen. Da hätte daheim keiner mit gemacht und hier haben die Einheimischen kräftig ins Mikrofon geschmettert.

    Am Festland angekommen, sind wir zurück zu unserem Auto, haben an einem Kiosk noch etwas zu trinken geholt und sind etwas über 2 Stunden zurück nach Cancún. Dabei waren wir wieder erstaunt, wie riesig die Stadt ist.

    Hier hatten wir das selbe Hotel gebucht wie bei unserer Ankunft. Gegenüber waren ein paar kleinere Restaurants und in einem haben wir direkt an der 6spurigen Straße etwas gegessen. Der Barbier nebenan und unser Laden hatten wohl einen anderen Musikgeschmack und so hat mexikanische Musik sich mit Beyoncé und Lambada in voller Lautstärke gebattelt. Willkommen zurück in der Stadt. Dafür hat das Essen inkl. 2 Cocktails soviel gekostet wie gestern Abend am Strand die beiden Cocktails alleine. Und zudem war es wieder sehr lecker. Zurück im Hotel haben wir es uns am Pool gemütlich gemacht und uns den Rest des Tages etwas ausgeruht.
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  • Von Cancún nach Hause

    March 23, 2025 in Mexico ⋅ ☀️ 27 °C

    Letzte Nacht hat sich Sandra gefühlt, als ob sie auf der großen Straße direkt vor unserem Hotel schlafen müsste. Während Andi tief und fest gepennt hat, ist für sie gefühlt jedes Motorrad und jeder LKW direkt am Bett vorbei gefahren. Das Hotel hier wurde in 2024 renoviert, aber gefühlt in ganz Yucatán gibt es nur einfach verglaste Scheiben, so dass man alles von draußen hört. Letzte Woche hatten wir ein Zimmer in die andere Richtung, was deutlich leiser war. Nach dem Frühstück haben wir unsere Klamotten für das kalte Deutschland heraus geholt, aber beschlossen, die lange Jeans erst heute Abend am Flughafen anzuziehen.

    Wir sind zur Marina Cancún gefahren, wo Geschäfte, tolle Restaurants und Hotels direkt an der Marina vereint sind. Hier hat man wieder ein komplett anderes, sehr modernes Bild von Mexiko bekommen. Gegen 12 Uhr haben die Restaurants gerade geöffnet und sich auf den täglichen Betrieb vorbereitet. Um die Marina herum entstehen gerade noch große Hochhäuser mit bestimmt nicht ganz so günstigen Wohnungen. Einige dicke Schiffe lagen auch schon im Hafen.

    Anschließend wollten wir nochmal in so einen Touriladen, um evtl. ein paar Andenken zu kaufen. Dafür sind wir in den Touristenhotspot auf Cancún schlechthin gefahren und nach dem schicken Einkaufszentrum kamen wir uns vor wie auf dem Ballermann. Vielleicht hat der Ort im Dunkeln etwas Schönes, tagsüber definitiv nicht. Menschenmassen haben sich an den Strand geschoben, denn heute ist Sonntag und am Strand kaum noch ein Platz frei. Gut, auch diese Seite mal gesehen zu haben. Hier hätten wir niemals Urlaub machen wollen.

    Wir haben uns so langsam auf zum Flughafen gemacht, nochmal getankt und dann den Mietwagen zurück gebracht. Da war alles in Ordnung und ein Shuttle hat uns zum Terminal gebracht. Wir hatten gestern schon online eingecheckt, aber wir brauchten noch unsere Boardingpässe. Und dann wollten sie nicht akzeptieren, dass wir keinen Koffer aufgeben, sondern unser gesamtes Gepäck mit in die Kabine nehmen. Sie haben unseren kleinen Trolleys und die Rucksäcke auf die Waage gestellt und erklärt, dass wir nachzahlen müssen, da wir mit allem über 8 Kilo liegen. Da wir ja in der gleichen Konstellation auch her geflogen sind, haben wir das nicht eingesehen und irgendwann nach ein paar Diskussionen haben wir unsere Boardingpässe ohne Nachzahlung erhalten. Pünktlich ging das Boarding los und ein 10 Stunden Flug erwartete uns.

    Fazit Mexiko (Yucatán-Halbinsel):
    > Wir sind total begeistert. Wir haben es anfangs landschaftlich mit Florida verglichen, da alles flach ist und man nicht so viel sieht. Allerdings gibt es schon auch verschiedene Gegenden und alleine durch die bunten Ortschaften zu fahren, unterscheidet sich deutlich von Florida.
    > Die Maya-Stätten fanden wir total faszinierend. Was zu so früher Zeit solche Gebäude gebaut wurden, ist Wahnsinn.
    > Wir hatten vorher noch nie Cenoten erlebt und das war sehr besonders, weil jede ganz anders ist.
    > Die Strände, das Meer und vor allem die Farben laden total zum Strandurlaub ein.
    > Auch die Unterkünfte waren toll und so ganz anders als in den USA. Hier verstehen sie es, geschmackvolle Hotels oder auch nur kleine Gästehäuser zu bauen und nicht alles nur mit Motels voll zu kleistern. Daher kommen wahrscheinlich auch so viele Amerikaner her.
    > Vor allem haben wir die Menschen aber als freundlich und lebenslustig empfunden. Bunte Häuser säumen die Straßen, überall spielt Musik, die Leute singen mit. Obwohl die Verhältnisse einfach sind, haben wir kaum Bettler gesehen. Die Leute versuchen, ihr Geld zu verdienen. Sei es, ihr Handwerk oder ihre Früchte am Straßenrand zu verkaufen, ihr Grundstück als Parkplatz anzupreisen oder sich als Guide zur Verfügung zu stellen. In den Restaurants wird man über die Zahlungsterminals zur Trinkgeldzahlung gebeten und die Leute versuchen durch guten Service viel Trinkgeld zu bekommen.
    > Autofahren hat echte Aufmerksamkeit gefordert. Einerseits, weil die Straßen oft kilometerweit nur geradeaus gingen, dann aber plötzlich riesige Schlaglöcher kamen, die man umfahren musste. Außerdem ist in den Orten alles voll mit riesigen Bodenwellen, über die man langsam fahren muss. Dies sorgt für geringe Geschwindigkeiten in den Orten, ein Auto tiefer zu legen ist hier die blödeste Idee, die man haben kann. Wir haben ab und an mal die Luft angehalten, ob wir gleich aufsetzen oder es schaffen. Generell hält sich auch keiner an die vorgegebene Geschwindigkeit. Wir haben es nie übertrieben, um nicht doch in eine Radarkontrolle zu kommen.
    > Die Polizei ist in den großen Orten allgegenwärtig. Oft muss man am Ortseingang an Kontrollpunkten vorbei, wo wir aber nie mitbekommen haben, dass jemand gestoppt wurde. Was komischer ist, sind die Pick Ups, die in Cancún und Tulum durch die Straßen fahren. Hinten drauf stehen bzw. sitzen Polizisten mit schweren Gewehren drauf. Generell war Marokko aber eine gute Übung für Mexiko, da dort die Polizei ständig Leute raus zieht und noch viel präsenter ist als hier.
    > Das Essen war ein Highlight. Uns ist dieser Punkt bei unseren Reisen eigentlich gar nicht so wichtig. Hier muss es aber erwähnt werden, wie lecker und abwechslungsreich die mexikanische Küche ist. Und unser neues Lieblingsgetränk: Tamarindenlimonade.

    Mexiko: Wir kommen wieder!!!
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    Trip end
    March 23, 2025