Gekas Ullared
May 15 in Sweden ⋅ ☁️ 12 °C
Heute früh sind wir mit einer doofen Überraschung wach geworden. Wir hatten ja das Ticket für die Öresundbrücke mit der Fährfahrt gebucht. Da wir aber durch die gelb/blaue Spur gefahren sind, um das BIZZ abzuholen, wurden uns die 125 Euro für die Brückenüberquerung noch einmal abgebucht. Sie hatten durch das BIZZ die Kreditkartendaten von Andi und wir aufgrund der besonderen Mautstation keine Chance, unsere Ticketnummer am Automaten einzugeben. Also hat der Tag mit einer Email an die Betreiber der Brücke gestartet. Mal schauen, was dabei raus kommt.
Uns hat wieder strahlend blauer Himmel begrüßt. Unser heutiges Ziel ist etwas ungewöhnlich. Ich habe neulich einen Bericht über den größten Supermarkt der Welt gesehen und der steht nicht in China, sondern in einem kleinen Kaff namens Ullared in Schweden. Und zufällig nicht weit von unserer Strecke gen Norden entfernt. Also werden wir ihn mal ansteuern und schauen, wie groß so etwas wirklich ist. Von der Autobahn aus fährt man noch ca 25 km durch absolut idyllische Landschaft und landet dann in dem 800 Seelen-Dorf.
Unterwegs kommen einem unzählige Wohnmobile entgegen und dann steht man vor riesigen Parkhäusern und Blechlawinen.
Da hier echt viele Wohnmobile sind, haben wir erstmal auf dem Tagesparkplatz geparkt und von dort aus einen der Stellplätze für heute Nacht hier online gebucht. Sicher ist sicher. Nicht, dass heute abend alles voll ist und wir noch ewig weiter müssen. Da es schon 14 Uhr war, hatten wir auch keine Lust mehr, noch spät aufzubrechen. Und dann haben wir durch die immer mehr werdenden Menschen den Eingang gesucht. Uns kamen Massen an gepackten Einkaufswagen entgegen.
Und dann ging der Wahnsinn los. Wer schon mal in einem Ikea bei uns dachte, dass es voll ist, der hat das hier noch nicht erlebt. Man kann diese Menschenmassen mit Einkaufswagen gar nicht beschreiben. Und diese Massen an Waren erst recht nicht. Riesige Käfige mit allem was man sich vorstellen kann, haben uns empfangen.
Und das aus allen Kategorien. Alleine Lego hatte eine Fläche von einem Supermarkt bei uns. Alle möglichen Sportarten wurden bedient, von Haushaltswaren und Elektronik mal abgesehen. Auf einer Fläche von ca. 6 Fußballfeldern kaufen täglich bis zu 30.000 Menschen ein. 9.000 Einkaufswagen und 10.000 Körbchen warten morgens auf die Besucher. Am Ausgang stehen 82 Kassen zur Verfügung.
Im Markt gibt es einige Restaurants. Damit die Leute nicht mit ihren Wagen dort hinein fahren, gibt es davor Parkplätze, wo man seine Einkaufswagen inkl. Einkäufe parken kann.
Wir waren von dem Sortiment völlig überfordert. Um den Markt herum sind weitere Infrastrukturen entstanden. Mehrere Campingplätze und Hotels bieten Übernachtungen mitten im Nichts an. Die Wohnmobile sind fast nur Schweden selber, die ihre Garagen komplett mit ihren Einkäufen voll laden und dann auf dem Campingplatz ihre dicken Gasgrills raus holen.
Der Tag war echt ein Erlebnis!Read more

