Über Marstrand nach Norwegen
May 16 in Sweden ⋅ ☁️ 10 °C
Als wir heute früh die Rollos geöffnet haben, haben um uns herum gefühlt alle Familien mit kleinen Kindern die gestern geshoppten Outdoorspielzeuge getestet und eingesetzt. Die durch die Gegend rollenden Bälle haben wir gestern immer mal wieder in den Körben liegen sehen. Auf dem Weg zurück zur Autobahn kamen uns Blechlawinen ohne Ende entgegen, alle mit einem Ziel: dem Gekas Ullared. Und jeden Tag ist hier das gleiche Bild, unglaublich.
Wir müssen heute durch ein Regengebiet durch und direkt nach unserer Abfahrt hat es angefangen zu schütten. Auf der Autobahn ging es weiter gen Norden, vorbei an Göteborg. Nördlich von Göteborg haben wir die Autobahn verlassen und sind an die Küste gefahren. Unser Ziel war der Hafenort Marstrand. Wir haben erstmal ewig einen Parkplatz gesucht, denn der einzig ausgezeichnete für Womos war über die App nur für 24 Stunden zu buchen. Ich habe irgendwann einfach am Automaten ein Parkticket für ein Auto für 3 Stunden gezogen und wir sind in den Ort gelaufen. In einer Bäckerei haben wir die ersten Zimtschnecken geholt. In den eigentlichen Ort Marstrand muss man mit einer kleinen Fähre übersetzen. Eine Brücke bauen wäre wahrscheinlich unmöglich, da die ganzen Segelboote mit ihren Masten durch passen müssten und dafür ist die Entfernung zu gering. Nach Ankunft auf der Insel hat es aufgehört zu regnen und wir sind am Ufer der süßen Insel entlang geschlendert.
Die typischen Felsen haben überall ins Wasser geragt.
Auf der Insel steht die riesige Carlsten Festung. Wir haben sie einmal umrundet und je höher wir gekommen sind, umso toller wurde die Aussicht.
Wir haben die Festung nicht besucht, trotzdem war sie auch von außen schon sehr imposant.
Durch den süßen kleinen Ort, der autofrei ist, sind wir zurück ans Wasser.
Dabei kamen uns einige Herren in Bademänteln entgegen, bei 8 Grad doch ein merkwürdiges Bild.
Zurück im Womo ging es wieder auf die Autobahn und weiter gen Norden. Die Straße wurde immer leerer, bis wir dann über die norwegische Grenze gefahren sind. Unser viertes Land in den vier Tagen, die wir unterwegs sind. Wir haben das Örtchen Halden und dort den am Festungsberg gelegenen Campingplatz angesteuert. Dieser gehört einem Norweger, der ihn mit seiner deutschen Frau betreibt. Da es leider immer noch geregnet hat, haben wir die Festung nicht mehr besucht. Aber morgen ist auch noch ein Tag – in Norwegen übrigens Nationalfeiertag. Wir haben etwas zu Essen gemacht und konnten unseren Augen nicht trauen, als jemand mit seinem Wildschwein an uns vorbei Gassi gegangen ist.Read more







