Die südlichen Lofoten
4 hours ago in Norway ⋅ ⛅ 8 °C
Letzte Nacht war nichts für schwache Nerven. Es hat geschüttet, was vom Himmel kommen konnte. Dazu Sturm mit Böen um die 70 kmh. Es hat gepfiffen und gewackelt ohne Ende. Ich hatte Ohrenstöpsel in den Ohren und der Regen war trotzdem super laut auf dem Dach. Die diesjährige Dichtigkeitsprüfung hat unser Womo jedenfalls hinter sich und bestanden. Wir hatten auf 6 Uhr den Wecker gestellt, da da endlich die Sonne rauskommen sollte. Es hat immer noch geschüttet. Wir haben den Wecker anschließend stündlich verlängert, um 9 Uhr sind wir dann aufgestanden – es hat immer noch geregnet. Danke an den Wetterbericht. Der ist hier echt mal wieder nix wert… Nach dem Frühstück haben wir beschlossen, dass da nur die Zimtschnecken helfen können und sind nochmal nach Å gefahren. Auf den Straßen war vom starken Regen überall Schotter und Geröll. Der Parkplatz in Å war wieder gut gefüllt, die Zimtschnecken wieder fast ausverkauft.
Aber: als wir aus der Bäckerei kamen, haben wir seit drei Tagen die Sonne wieder gesehen.
Wir sind die Stellen abgelaufen, die wir vorgestern im Regen erkundet haben und alles sieht bei Sonne einfach so viel schöner und freundlicher aus.
Leider brachte aber nach wie vor einfach jede Wolke Regen mit sich. Wir haben uns vor der nächsten Wolke ins Womo geflüchtet und gewartet, bis es wieder etwas aufklart. Trotz des starken Windes hat Andi die Drohne gestartet. Es ist faszinierend, mit welchen Verhältnissen sie klar kommt und geniale Aufnahmen macht. Allerdings hat es wieder angefangen zu regnen und wenn die Linse nass ist, können die Aufnahmen auch nichts werden…
Nach der leckeren Zimtschnecke sind wir weiter gefahren. Es bringt ja auch nichts, immer ewig auf die nächste Wolkenlücke zu warten.
In Reine haben wir dann aber doch wieder den nächsten Regenschauer ausgesessen. Wir sind so froh, dass wir das Womo und nicht nur ein Auto haben. So kann man echt entspannter die Zeit vertrödeln, was aber trotzdem anstrengend ist.
Unter einer Brücke ist ein Regenbogen entstanden, was wir so auch noch nie gesehen haben.
Als der Regen kurz aufgehört hat, hat Andi spektakuläre Aufnahmen machen können.
Den Versuch, Reine noch per Fuß zu erkunden, haben wir aufgegeben, da es wieder geschüttet hat.
Wir sind zu der Stelle, wo wir letzte Nacht geschlafen haben und prompt kam die Sonne raus und hat einen tollen Regenbogen gezaubert.
Über die Brücke ging es nach Hamnoy.
Von der Brücke aus sieht man ein sehr bekanntes Bild von den Lofoten.
Wir haben beschlossen, weiter zu fahren und nicht noch eine Nacht hier zu verbringen. Und das hat sich gelohnt. Die Landschaft hat sich verändert, die Berge waren nicht mehr ganz so steil, dafür wurde das Wasser an manchen Ecken türkis.
Unser Platz für heute Nacht liegt an einem traumhaften Strand in Ramberg. Wenn es nicht so kalt wäre, könnte man glauben, wir sind in der Karibik.
Vor allem genießen wir hier, dass nichts los ist. Wir stehen hier mit 2 anderen Campern am so einem Strand, einfach nur toll.Read more












