• 27. Tag-Bischofstetten-Kirchstetten 33,5

    28 agosto 2025, Austria ⋅ 🌙 22 °C

    33,5 km
    Heute früh haben wir uns Zeit gelassen und noch lange mit Evelyne gefrühstückt und geratscht. Daher sind wir erst kurz vor halb elf losgefahren. Franziska hatte gestern schon bei einigen Ställen nach Quartier gefragt, hatte aber leider keinen Erfolg. Ein netter Mann, der leider selbst keinen Platz für uns hatte, hat Bekannte aktiviert und so bekamen wir schlussendlich die Zusage auf einem Hof in Kirchstetten. Leider war der Hof etwas weiter weg als wir eigentlich fahren wollten. Aber da wir für morgen einen Ruhetag eingeplant hatten und auch diese Zusage hatten, zogen wir es durch.
    Fast wären wir aber schon nach 6 Kilometern stecken geblieben... Unser Navi führte uns einen Weg durch ein Wäldchen. Nicole hat ihn sich angeschaut und für etwas eng aber schön befunden und gab grünes Licht zum einfahren... hätte sie nur mal genauer geschaut... der Weg wurde enger und enger und zu allem Überfluss hing auch noch ein Baum drüber. Keine Weiterfahrt möglich... Umdrehen leider auch nicht... Also Pferde ausspannen und Kutsche von Hand umdrehen. Gar nicht so einfach auf einem engen Weg. Aber wir haben es geschafft und konnten die Pferde zur Weiterfahrt wieder einspannen.
    Einen Platz für die Mittagsrast zu finden gestaltete sich schwierig. Da es sehr heiß war, wollten wir unbedingt einen Platz mit Schatten und natürlich Gras. Kurz vor der Triesting wurden wir dann endlich fündig. Das Gras schmeckte den Pferden deutlich besser als das gestrige und sie konnten nach dem Fressen im Schatten ausruhen. Mit einer Portion Hafer ging dann der zweite Teil der Strecke leicht vom Huf.
    Gleich beim Losfahren erwartete uns das nächste Highlight. Eine Holzbrücke über den Fluss. Natürlich haben die Pferde das super gemacht.
    Auf dem weiteren Weg hatten wir viele Schotterwege, auf denen die Pferde in aller Ruhe vor sich hingetrottet sind. Franziska konnte sogar den "Autopiloten" einschalten und ihre Schultern etwas entlasten.
    In Kirchberg angekommen war schon eine Box für die Pferde gerichtet. Dort fühlten sie sich aber nicht so richtig wohl. Isabella machte die Koppel flott, so können die Pferde dort bleiben und ihr Gras mümmeln.
    Zuvor konnten wir aber noch den Hufschmied des Hofes gewinnen, um sich die Eisen anzuschauen und vielleicht etwas nachzunageln. Er war allerdings der Meinung, dass nachnageln bei Champus abgelaufenen Eisen nichts mehr bringt. Also hat Champus vorne zwei neue Eisen bekommen und wir können ohne Bedenken weiter fahren.
    Nach unseren Pesto-Spaghetti haben wir uns dann vor dem Wind in den Wagen geflüchtet und freuten uns aufs Ausschlafen.
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