• Burano folgt auf Murano

    April 17 in Italy ⋅ ☀️ 18 °C

    Mit dem Privatboot geht’s heute zuerst nach Murano, danach nach Burano.

    Zwei Reiseführerinnen empfangen uns in Ponte Sabbione und erzählen bereits am Boot Interessantes. Allerdings wäre es schön, wenn uns die Ladies auch auf den beiden Inseln zumindest eine halbe Stunde führen würden. Aber leider nein. Und auch die gesamte Zeit ist jeweils sehr kurz.

    Auf Murano beobachten wir einen Glasbläser-Meister bei einer kurzen Vorführung seiner Blaskunst - jajaja. Innerhalb von 2 Minuten formt er aus dem heißen Glaspfropfen ein Pferd. Wenn er länger brauchen würde, erkaltet das Glas und dann ist nix mehr mit formen. 😉😂

    Eine knappe Stunde gibt uns Zeit, Murano zu erkunden. Danach geht’s schon wieder weiter nach Burano.

    Einige Gäste regen sich furchtbar auf, dass wir 10 Minuten später als vereinbart weiter schippern können, weil unser Kapitän entscheidet, vorher noch eine andere Gruppe zu transportieren. Ich sehe das ziemlich entspannt. Italien sag ich nur.

    Angekommen in Burano, schleppen uns die beiden Reiseführer-Girls zur nächsten „Verkaufsshow“ - in eine Spitzenstickerei, wo einige Gästinnen sehr schöne, aber auch relativ hochpreisige Tischdecken, Servietten und dergleichen erwerben. Leider haben wir für Essen und Rundgang nicht einmal 2 Stunden Zeit, dann bringt uns das Boot schon wieder zurück nach Ponte Sabbione. Burano ist nämlich eine entzückende, kleine Venedig-Insel, bekannt für ihre bunten Fischerhäuschen. Für mich die schönere Insel der beiden.

    An dieser Stelle ein bisschen Venedig-Klugscheisserei: Venedig und seine Inseln liegen in der weltgrößten Lagune. 550 km² erstrecken sich über eine Länge von 55 km und eine Breite von 13 km. Venedig besteht aus Venedigs Altstadt selbst in der 127 Einzelinseln durch Brücken verbunden sind, und weiteren 80 Inseln, die tlw. unbewohnt oder bewohnt sind, wie etwa Murano, Burano oder auch Torcello. Eine davon ist auch die Friedhofsinsel von Venedig. Ende. 😉

    So, früh zurück am Lido di Jesolo zu sein, bedeutet, ich kann schwimmen gehen!! Das Meer hat bereits herrlich erfrischende 15° und ich genieße 20 Minuten schwimmen! Das brauche ich auch, nachdem mich heute die üblichen 4 Furien fast zum Weinen bringen. Aber das ist eine andere Geschichte. Denen kann ich nichts mehr recht machen.
    Aber einige andere Gäste haben mir heute schöne Feedbacks und Komplimente gegeben, was mich gemeinsam mit dem herrlichen Schwumm wieder mit allem versöhnt hat.
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