Krankenstation, Kindergarten und Werkstä
November 5, 2025 in Kenya ⋅ 🌙 30 °C
CM - Nach einer erholsamen Nacht war für mich diese um 4:30 Uhr vorbei. Entwedee lag es an der Hitze oder ich sollte nicht schon um 22 Uhr ins Bett gehen. Bis zur Morgendämmerung um 6 Uhr war es noch lange und so konnte ich die Erlebnisse vom Vortag noch mal Revue passieren lassen. Noch bevor die Sonne über den Horizont aufging, hörte ich das angenehme Zwitschern von Vögeln aus dem Garten. Wir hatten mit Scholastica am Abend vereinbart, uns um 7 Uhr zum Morgenspaziergang mit Schwimmen im Damm zu treffen. Um diese Zeit ist zwar das Wasser nicht kühler aber die Luft noch angenehm. Das Schwimmen in dem kleinen Tümpel war trotz der geschätzten Wassertemperatur von 29°C recht angenehm. Das Wasser, das hauptsächlich aus Regenwasser der letzten Regenperiode bestand, war etwas seifig. Als wir zurückkommen war das Frühstück schon fast fertig bereitet und wir stärkten uns für unsere Vormittagstour.
Über den Besuch der Krankenstation und der Vorschule lest bitte Bericht von Franz
Da die Zeit schon drängte fuhren wir nach dem Besuch der Schule zurück zur Mission wo Fr. Antonio schon auf uns wartete. Er hatte uns eingeladen einen kleinen Testflug mit seiner alten Cessna Baujahr 1968 zu machen Dieses Angebot lehnten wir natürlich nicht ab und so durften Franz, Scholastica und ich uns in die 6-sitzige Maschine setzen und wir rollten kurz darauf aus dem Hangar auf das Flugfeld der Mission. Ich weiß nicht, ob es an der Mittagszeit lag, aber wir hatten durchaus Turbulenzen ,die das Flugzeug schaukeln liesen. Eigentlich nichts Gutes für mich der ich doch sehr empfindlich in diesem Punkt bin. Ich konnte auch schöne Bilder aus der Luft von der Missionsstation. den Dämmen und vom Ufer des Turkansees machen. Es war einmalig die karge aber schöne Gegend von oben zu sehen. Nach circa 15 Minuten kehrten wir wieder zur Mission zurück und Antonio brachte uns wieder sicher auf den Boden. Dann war erstmal Mittagspause angesagt und heute habe ich die Zeit danach auch zu einer kleinen Siesta genutzt. Eigentlich wäre das bisherige Programm schon ausreichend für den ganzen Tag gewesen, aber am späten Nachmittag als die Hitze wieder etwas abflaute. es hatte bestimmt mehr als 35 Grad, haben uns Scholastica und Antonio zu den Werkstätten mitgenommen. In der Missionsstation gibt es Werkstätten die den Fuhrpark und die Station aber auch die umliegenden Anlagen der Missionsgemeinschaft unterhalten. Da gibt es immer was zu reparieren. So befinden sich auf dem Gelände eine Schreinerwerkstatt, Klempner, Elektriker und Mechaniker. Natürlich sollte man sich darunter keine Werkstatt nach deutschem Standard vorstellen, Hier muss improvisiert werden und mit einfachsten Mitteln werden die Dinge repariert oder neu installiert. Antonio zeigte mir auch ein paar kleine Herausforderungen, so wollen sie für die Werkstatt, die aktuell mit Dieselgeneratoren betrieben wird, mit einer Solaranlage versorgen,. Diese haben sie von der Wasserversorgung am See abgebaut und und sie lagert nun in einem Container. Leider ist einer der Wechselrichter kaputt und er braucht ein Ersatzteil dafür. Der Tag war noch nicht zu Ende. Wir sind noch mit dem Toyota zu einem Erddamm gefahren, von denen 60 Stück in der Gegend gebaut wurden. Das ist auch eines der erfolgreichen Programme, die hier schon vor mehr als 20 Jahren gestartet wurden. Damit für die Nomaden die wasserversorgung gesichert werden konnte, hat die Missionsgemeinschaft in den ausgetrockneten Flussbetten nach einem einfachen Prinzip Erddämme aufgeschüttet. Wenn es wire vor einer Woche regnet, so kann das Wasser, das ja sonst ungehindert in den See abläuft, ohne das Grundwasser aufzufüllen. In den Becken aufgefangen werden. Und dieses Wasser reicht oft für Monate bis zum nächsten Regen um die Herden und Nomaden zu versorgen. Leider war der Regen einer guten Woche nicht so ergiebig ,um die Staudämme alle komplett zu füllen. Nach einem gemeinsamen Abendessen, dass Franz zusammen mit Leni zubereitet hatte, war dann der ereignisreiche Tag zu Ende.Read more









Man kann auch mit Kindern spielen, ohne viele Materialien. Z. B. Malspieleim Sand, Hüpfspiele etc. [Josef]
Beispiele gewünscht ?? [Josef]
Lauter Leuchtturmprojekte! [Franz E.]