• Santiago de Compostela

    Apr 20–21, 2025 in Spain ☁️ 8 °C

    Aufgrund des Schneefall in den Bergen verzichten wir auf das Wandern in den Piccos und haben beschlossen Kilometer zu fressen. Erster Halt war die Quelle des Ebro. Ein netter kleiner Park geeignet für einen kurzen Spaziergang.
    Bald nach unserer Abfahrt verändert sich die Landschaft in eine große Ebene. Getreidefelder soweit das Auge reicht.
    Mittagspause gab es dann in Léon. Zugunsten einer ausgiebigen Pause, übrigens wieder neben der Stierarena, verzichteten wir auf den Stadtbummel.
    Weiter ging es den Bergen zu. Stellenweise parallel zum Pilgerweg. Wir fuhren durch violette Berge (Heidenkraut) und kamen dem Schnee nahe. Auf den letzten 50 km gab es noch ein Stück unfertige Autostrasse bis wir in Santiago einfuhren.
    Zu Fuß machten wir uns auf zur Kathedrale. Das Innere des Ortes besteht aus verwinkelten alten Gassen in denen eine aufgeräumte Stimmung der Pilger herrscht. Nach anderen eindrucksvollen Gebäuden standen wir dann in Front der Kathedrale. Ein Dudelsackspieler begleitete uns auf den letzten Metern und ein Karussell drehte seine Runden. Aber da waren auch gerührte Pilger, die ihr Ziel erreicht haben. Etwas das auch uns nahe ging. Die Besichtigung der Kathedrale ist eindrucksvoll. Ich habe noch nie soviel Gold gesehen. Auf dem Heimweg fand ich eine Mauerbemalung, welche für mich festhält, wie ich Santiago empfunden habe. Beachte insbesondere die Farben und Stimmungen auf dem Bild.
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