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  • Day181

    Cameron Highlands - Jeeptour

    February 28, 2020 in Malaysia ⋅ ☀️ 23 °C

    Für diesen Tag stand eine Halbtagestour auf den höchsten Gipfel und zu einer weiteren Teeplantage an. Nach dem gratis Frühstück, das bei der Tour inklusive war und aus 2 Toasts mit Marmelade bestand, wurden wir von unserem Guide „Vino“ mit einem orangenen Jeep abgeholt. Als erstes ging es zur „BOH“ Teeplantage mit der ältesten Teefabrik Malaysias. Wir erfuhren einiges über die Teeproduktion. Als erstes über die Teepflanzen. Je höher gelegen desto milder und aromatischer ist der Tee. Für alle Teesorten wird immer dieselbe Pflanze verarbeitet, jedoch unterscheidet sich der Verarbeitungsprozess. Aber mal wieder stehen als unterstes Glied der Kette die Pflücker, die für ein Kilo Teeblätter umgerechnet ca. 7 Cent bekommen. Das bedeutet Arbeiten im Akkord. Die Arbeiter sind auch nicht aus Malaysia, sondern aus Bangladesh, Indonesien oder anderen ärmeren Ländern... wenigstens bekommen sie hier auch eine Unterkunft und haben z.B. eine eigene Schule.
    Danach hatten wir eine Zeit für eine Teepause. Dort unterhielten wir uns auch nett mit den Leuten aus unserer Gruppe, in der alle größeren Länder Europas vertreten waren.
    Nach der Plantage fuhren wir mit dem Jeep die steile und schlechte Straße hinauf zum „Mossy Forest“ und dem Gipfel. Der dort liegende Wald zählt zu einem der ältesten Regenwälder der Welt. Wir sahen einige tolle Pflanzen und es wurde auch einiges erklärt. Wir sahen eine Kobralilie (20mal schärfer als Chili), wilden Ingwer (wenn man das Innere von dieser Pflanze isst, kann man mehr Wasser trinken), wilde Bitternuss (wie ein Energydrink), rote Beeren (natürliches Abführmittel), Citronella Baum (gegen Insekten), Vaxinum Busch (riecht nach Mundwasser oder Thai Massage Öl) und insektenfressende Pflanzen (das Wasser in den noch geschlossenen Blütenkelchen ist sogar trinkbar) . Natürlich sahen wir auch noch für solche Wälder typische Baumfarne und ganz viel Moos. 😉
    Zu Bambus erzählte uns unser Guide, dass sich im Inneren Trinkwasser befindet und Bambus Sonnenlicht reflektiert, daher gut geeignet für den Hausbau ist. Man sollte jedoch nach dem Anfassen von Bambus nicht das Essen anfassen, da die Fasern in den Körper gelangen und sich dort anreichern. Im Allgemeinen sollte man keine Blätter mit „Milch“ oder Haaren essen und falls ein Blatt auf der Haut brennt, wenn man es darauf reibt, ist es vermutlich auch nicht genießbar. Das einzige Tier, das wir hörten, waren Zikaden. Auch hier gibt es nicht so viele Tiere, weil es aufgrund der Höhe von über 1000m wohl nicht warm genug ist... zum Abschluss besuchten wir noch eine Erdbeerfarm und genossen einen leckeren Erdbeershake.
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