• PeWo On Tour
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2026 Ägypten

Kulturelle Highlights Ägyptens.
Reiseroute: Kairo - Luxor - Nil (Dahabeya Escaleeh) - Assuan - Abu Simbel - Luxor - Kairo
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  • Trip start
    February 19, 2026

    Anreise nach Kairo

    February 19 in Germany ⋅ 🌧 3 °C

    Aufgrund der Straßenlage (Schnee und Staus) sind wir schon um 8:00 in Aach losgefahren. Gottseidank über Kaiserslautern, die Routen über Koblenz und die Hunsrückhöhenstrasse sahen auf der Verkehrskarte nicht so gut aus. Wir erreichten in zweieinhalb Stunden unser Parkhaus im Terminal 3 und nach einem kurzen Bustransfer waren wir dann doch knapp vier Stunden vor Abflug vor Ort.
    Petra wurde allerdings am Securitycheck aufgehalten und der herbeigerufene Bundesgrenzschutz attestierte Petra, dass die Banane die im Rucksack auf dem IPad lag keine Chemiewaffe ist.
    Nach einem ruhigen Flug erreichten wir Kairo mit einiger Verspätung. Hier geht es dann auch etwas gemächlicher zu, sowohl beim warten auf den Flughafenbus, als auch bei der Gepäckausgabe. Nach einer spannenden Fahrt durch das nächtliche Kairo erreichten wir kurz vor Mitternacht unser Hotel.
    Jetzt noch einen kurzen Absacker und ab in die Falle.
    Morgen früh um 8:30 Uhr werden wir schon abgeholt.
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  • Kairo - Pyramiden und Ägyptisches Museum

    February 20 in Egypt ⋅ ☀️ 23 °C

    Heute haben wir gleich mit einem Höhepunkt der Reise gestartet, dem Pyramidenfeld von Giseh, eine Schöpfung der 4. Dynastie (ca. 2.600 Jahre vor Christus). Die größte Pyramide, Cheops, ist 139 m hoch und wurde von rund 100.000 Menschen in 20 Jahren erbaut. Vor den drei großen Pyramiden wacht die Sphinx, eine aus einem Felsen gehauene Löwengestalt mit dem Haupt eines Pharao. Die Besichtigung des Feldes ist gut mit Pendelbussen organisiert, dennoch kann man nicht verhehlen, dass sich schon eine große Menge Touristen aus aller Welt hier tummeln - ein Glück, dass die Pyramiden so groß sind.
    Mittags ging es gleich weiter in das Neue Ägyptische Museum (GEM), wahrlich ein unglaublich imposantes Bauwerk (irische Architekten). Es kostete rund 1,2 Mrd. USD und beherbergt rund 60.000 Exponate, darunter nahezu den vollständigen Schatz des Tutanchamun. Wir sind froh, dass wir Kopien davon erst vor einigen Wochen in Köln besichtigt haben, denn hier war es recht schwierig, bei den Highlights bis in die erste Reihe vorzurücken. Aber die gesamte Ausstellung vom alten Reich bis zum Untergang des neuen Reiches ist unglaublich beeindruckend und man könnte hier Tage verbringen. Zum Abschluss haben wir die 43 m lange Sonnenbrake aus Zedernholz besichtigt, sie war eine Grabbeigabe und wurde neben der Cheops-Pyramide gefunden.
    Begleitet werden wir hier in Kairo 3 Tage lang von Machmut, der uns in gutem Deutsch sympathisch die Kultur nahe bringt.
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  • Altstadt von Kairo

    February 21 in Egypt ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute Morgen haben wir das Nationalmuseum der ägyptischen Zivilisation besichtigt. Die Hauptattraktion ist ein Saal mit zahlreichen königlichen Mumien (über 3.000 Jahre alt), darunter die von Ramses II. Für uns war es schon etwas gruselig. Die Gräber dazu werden wir im Tal der Könige erkunden.
    Anschließend ging es hinauf zur Zitadelle und der Mohammed Ali Moschee (Alabaster Moschee).
    Die Zitadelle ist eine mittelalterliche, islamische Festung, die ab 1176 von Saladin erbaut wurde, der bekannt ist als Gegner der Kreuzritter. Später ließ der osmanische Herrscher von Ägypten, Mohamed Ali Pasha, die nach ihm genannte Moschee errichten, die 1848 fertig gestellt wurde.
    Zum Abschluss ging es in den mittelalterlichen Stadtteil von Kairo und dort in eine der ältesten Straßen der Stadt. Einer Studie der Vereinten Nationen zufolge besitzt sie die größte Konzentration mittelalterlicher Architekturschätze der islamischen Welt. Sie wird auch als offenes Museum bezeichnet.
    Jetzt werden erst einmal die Füße hochgelegt und nach Sonnenuntergang suchen wir etwas zu essen. Durch den Ramadan bleiben alle Straßenverkäufer derzeit tagsüber zu Hause und wir fasten quasi mit den Ägyptern….
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  • Sakkara & Dahshur

    February 22 in Egypt ⋅ ☀️ 21 °C

    Heute haben wir uns den Kultstätten des „Alten Reiches“ besucht und uns wieder mit Pyramiden beschäftig.
    Zunächst ging es nach Sakkara. Dort steht die Stufenpyramide des Königs Djoser (NoPe,Mi, da klingelt was). Sie ist nicht nur die älteste Pyramide (4.700 Jahre) sondern der älteste monumentale Steinbau auf ägyptischem Boden überhaupt. Sakkara gilt als Begräbnisstätte des alten Memphis und beheimatet unzählige Gräber (es werden bis heute immer wieder Neue gefunden). Interessant waren auch die gut erhaltenen Malereien des Grabes eines Priesters (Mastaba des Mereruka).
    Weiter ging es nach Memphis, der alten Reichshauptstadt, strategisch angesiedelt zwischen Ober- und Unterägypten. Hier wurden Kolossalstatuen von Ramses II freigelegt; eine davon steht nun im Eingangsbereich des neuen Ägyptischen Museums.
    Zu guter letzt fuhren wir nach Dahshur. Hier stehen 5 Pyramiden, insbesondere die 98 m hohe Knickpyramide. Sie zeigte sich bei ihrem Bau instabil und daher musste auf halber Höhe der Neigungswinkel angepasst werden. Das Erlebnis des Tages war die Erkundung der Grabkammer im Innern der Pyramide. Eine 25° steile, 74 m lange Passage mit einer Höhe von 1,05 m und einer Breite von 1,10 m führt abwärts zu einer Vorkammer, die bereits unterirdisch ist. Über eine steile und schmale Treppe erreicht man sodann die untere Hauptkammer. Durch einen Verbindungsgang krabbelt man dann zum oberen Kammersystem und landet nach einer kurzer Passage in einen vertikalen Schacht, der genau auf der Pyramidenachse liegt. Außer Fledermäusen gab es am Ende des Weges wenig zu sehen, aber es war spannend und leider auch anstrengend.
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  • Luxor, Esna, Dahabija

    February 23 in Egypt ⋅ ☀️ 23 °C

    Heute Morgen um 7:00 Uhr wurden wir im Hotel abgeholt, um rechtzeitig den Flughafen in Kairo zum Flug nach Luxor zu erreichen. Allerdings herrscht im Flughafen eine gewisse Gelassenheit, so dass unser Flug erst 1 Stunde später losging.
    In Luxor wurden wir abgeholt und nach Esna gefahren.
    Bevor es auf das Schiff ging, besichtigten wir den Tempel des Chnum. Er stammt aus der Zeit der römischen Besetzung von Ägypten. Die Farbenpracht der Wände und Säulen ist einzigartig, bedenkt man, dass der Bau über 2000 Jahre alt ist.
    Unser Guide, der uns die nächsten vier Tage begleitet ist Numbier, wie die gesamte Besatzung der Dahabija. Auf dem Schiff erfuhren wir, dass wir nur vier Gäste sind, ein nettes Paar aus Berlin, Guido und Tatjana, begleitet uns.
    Irgendwie ein seltsames Gefühl, vier Touristen und zwölf Besatzungsmitglieder.
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  • Edfu

    February 24 in Egypt ⋅ 🌙 19 °C

    Auch wenn es nachts etwas kalt war in unserer Kabine (heute Abend gibt es eine Decke mehr) und das Bett recht hart ist, haben wir wunderbar geschlafen und gut erholt den neuen Tag begrüßt. Zum
    Sonnenaufgang kochte Petra den ersten Kaffee und um 8 Uhr genossen wir auf Deck das ägyptische Frühstück mit Schafskäse und Falafel.
    Nach gut einer Stunde Fahrt ankerten wir in Edfu. Mit der Kutsche ging es vom Hafen zum Tempel des falkenköpfigen Horus. Es ist der besterhaltene und zweitgrößte Tempel in Ägypten. Gebaut wurde er von den Ptolemäern in der Zeit von 237 v.Chr. bis 57 v.Chr. Die Front / der
    Pylon des Tempels ist 36 m hoch und sehr erhaben, ebenso das
    gesamte Innere mit seinen Säulengängen.
    Zurück auf unserem Schiff ergaben wir uns dem Müßiggang: lecker
    Essen, den Nil und das Treiben am Ufer beobachten, lesen und
    schlafen. Das ganze bei angenehmen Temperaturen, wobei man im Schatten bei Wind durchaus eine Jacke vertragen kann.
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  • Leben auf und am Nil

    February 25 in Egypt ⋅ ☀️ 14 °C

    Nach einem gemütlichen Frühstück ging es heute mit einem Zubringerboot in ein kleines Dorf. Hier wurde uns zum einen gezeigt, wie jede nubische Familie ihr eigenes, sehr leckeres Brot bäckt und zum anderen bekamen wir einen Saft - angerührt aus Dom-Pulver (eine einheimische Frucht) - serviert. Der Saft soll blutdrucksenkend wirken….schmeckt aber leider nicht lecker. Interessant war das Bewässerungssystem mit Nilwasser zum Anbau von Bananen, Mangos und Lauch.
    Nach einem gemütlichen Nachmittag ankern wir nun kurz vor Kom Ombo und durften uns sogar - allerdings von einem Schiffsjungen begleitet - am Ufer die Beine vertreten. Heute Abend wird am Strand gegessen, wir sind sehr gespannt.

    Zur Info: wir haben zwischenzeitlich die Fotos der letzten beiden Tage hochgeladen, da dies doch sehr wenig GB verbraucht 😊
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  • Kom Ombo

    February 26 in Egypt ⋅ ☀️ 21 °C

    Nach einer kurzen Fahrt während des Frühstücks haben wir Kom Ombo erreicht. Hier stand der Besuch eines Doppeltempels auf dem Programm. Der symmetrisch konstruierte Tempel ist dem Gott Horus und dem Krokodilgott Sobek geweiht.
    Über 2.000 Jahre alte Reliefs wirken im Spiel der Sonne fast lebendig. In einem kleinem Museum konnten wir zu Ehren von Sobek bestattete Krokodilmumien bestaunen.
    Anschließend ging es noch zu einem Kamelstall (nichts spannendes) und zu einem Markt mit vielen bunten Eindrücken.
    Auf unseren Schiff erwartete uns wie immer ein leckeres Mittagessen. Jetzt schippern wir nach Assuan. Morgen ist unsere schöne Reise auf dem Nil leider vorbei.
    Das Wetter wird - je mehr wir nach Süden reisen - immer wärmer. Zwar kühlt es sich infolge sternklarer Nächte auf 12 Grad ab, aber tagsüber kletterte das Thermometer heute auf 26 Grad.
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  • Assuan

    February 27 in Egypt ⋅ ☀️ 19 °C

    Gestern Abend ankerten wir 9 km vor Assuan (näher dürfen die Dahabeyas nicht ran an die Stadt….die großen Schiffe aber schon 🤷‍♀️) und heute Morgen ging es nach dem Ausschiffen zum nächsten Kulturpunkt. Auf dem Programm stand zunächst der Tempel Philae (ca. 2.200 Jahre alt), der hauptsächlich der Göttin Isis gewidmet ist. Ursprünglich befand sich die Tempelanlage auf der heute überfluteten Nilinsel Philae. Sie wurde jedoch Ende 70er Jahre verlegt, um sie vor den steigenden Wassern des Nasser-Stausees zu schützen. Auch heute erreicht man die Anlage nur mit dem Boot.
    Danach ging es zum „unvollendeten Obelisken“. Er befindet sich in einem Altägyptischen Steinbruch und ist knapp 42 m lang. Da er Risse aufwies, wurde er nie fertiggestellt.
    Zum Abschluss besichtigten wir den, von den Russen erbauten und finanzierten, Assuan Staudamm. Er ist insgesamt 111 m hoch und seit 1971 in Betrieb. Der dahinter aufgestaute Nassersee ist über 500 km lang.
    Wohnen tun wir heute in einem nubischen Dorf (das allerdings sehr viele Tagesausflügler empfängt) mit Blick auf den Nil.
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  • Abu Simbel

    February 28 in Egypt ⋅ ☀️ 14 °C

    Nach unserer Nacht in einer typisch nubischen Unterkunft (ganz ohne Fenster, für Petra wahrlich kein Genuss 🫣) haben wir im Sonnenschein am Nil gefrühstückt und wurden um 10 Uhr zu unserer Fahrt nach Abu Simbel abgeholt. Es sind gute 280 km bis dort hin (nach weiteren 30 km beginnt der Sudan) und die Fahrt dauert gute 3 Stunden. Fast alle Touristen fahren früh morgens um 5 Uhr los und kehren nach der Besichtigung am frühen Abend nach Assuan zurück. Wir sind allerdings dem Vorschlag unseres Reiseanbieters gefolgt und bleiben eine Nacht in Abu Simbel und das hat sich wirklich gelohnt! Wir waren 2 Stunden bei den Felsentempeln und oftmals wirklich mutterseelenallein (der Guide sagte uns, dass die Touristen morgens wohl 100 m Schlange stehen, um in das Innere zu gelangen).
    Die beiden Tempel wurden vor rund 3.250 Jahren, in der Regierungszeit von Ramses II erbaut. Er der König / Pharao schaffte hier ein Heiligtum für sich selbst und stellte sich den Göttern gleich. Der zweite Tempel war seiner Lieblingsfrau Nefertari gewidmet. Die Tempelfassade ist 33 m hoch und wirklich sehr beeindruckend.
    Bekannt ist Abu Simbel aber auch aufgrund der um 1965 herum von der UNESCO durchgeführten Rettungsaktion. Mit dem Bau des Assuan-Staudamms drohten die Tempel im Nassersee zu verschwinden. Der Felsentempel wurde in 1.044 Blöcke zerschnitten und 180 m landeinwärts und 65 m höher als zuvor wieder aufgebaut. Maßgeblich beteiligt daran war Hoch-Tief. Die Umsetzung dauerte 4 Jahre und kostete 36 Mio. USD.
    Leider hat sich Wolfgang nach der Besichtigung direkt ins Bett begeben und sich Montesumas Rache ergeben. 😔 Während Petra ein Bierchen und Hühnchen auf der Terrasse genoss, schlummerte Wolfgang vor sich hin und ließ den Körper kämpfen. Die Nacht war aber friedlich und so langsam schmecken Tuc Kekse und Wasser schon wieder.
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  • Assuan 2.0

    March 1 in Egypt ⋅ 🌙 11 °C

    Die gute Nachricht zuerst: Wolfgang geht es besser und heute Nachmittag gab es bereits das erste Sandwich!
    Petras Tag begann bereits um 5.45 Uhr. Am Vorabend erzählte eine malaysische Familie beim Essen, dass sie am nächsten Morgen mit dem Boot in den Sonnenaufgang fahre….da musste Petra mit 🌞.
    Zu viert ging es mit dem Bötchen des Gästehauses rund um die Halbinsel bis direkt vor den Felsentempel von Abu Simbel und bei einer Tasse erwarteten wir den Sonnenaufgang und damit ein wunderbares Farbenspiel der Felsen. Ein tolles Erlebnis!
    Nach dem Frühstück (nur für Petra) fuhren wir in ca. 3 Stunden zurück nach Assuan in unser nubisches Gästehaus. Diesmal gab es ein Upgrade 😉: ein riesiges Zimmer mit großen Terrassentüren und Blick auf den Nil. Nach kurzer Pause holte uns ein Boot ab und wir fuhren durch den Nilkatarakt (der Strom teilt sich in mehrere Arme) ca. 4 km bis zur Innenstadt von Assuan.
    Nach einem Besuch des Bazars / des Souk (nicht wirklich spannend) ging es mit dem Boot weiter zum „Old Cataract Hotel“, einem weltberühmten Klassiker. Es diente als Kulisse für den Film „Tod auf dem Nil“ und Teile davon soll Agatha Christie auch in diesem Hotel geschrieben haben. Wir trafen uns hier mit unserer Dahabeya Bekanntschaft und genossen Häppchen und Tee zum Sonnenuntergang.
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  • Luxor 1.0

    March 2 in Egypt ⋅ ☀️ 19 °C

    Nach einem gemütlichen Frühstück am Nil wurden wir um 10 Uhr von Abdul, unserem Fahrer für die nächsten Tage, abgeholt und auf ging’s nach Luxor. Es gibt eine Landstraße dorthin, da braucht man 5 - 6 Stunden, und eine „ Autobahn“, hier benötigt man nur gut 3 Stunden. Die Autobahn darf allerdings von „ mit Touristen besetzten Autos“ nicht befahren werden, da zu wenig Polizeikontrollen existieren und damit nicht für ausreichend Sicherheit gesorgt ist. So sagt man…vermutlich sollen aber die auf der anderen Nilseite liegenden Dörfer einfach mehr durchfahren und damit besucht werden. Mit verdunkelten Scheiben und Bakschisch an den Kontrollpunkten fährt man natürlich dennoch mit den Touristen über die Autobahn 😉
    Wir wohnen in Luxor im Old Winter Palace, hier residierte schon Agatha Christie und schrieb an ihrem Roman und auch der Entdecker des Tutanchamun Grabes, Howard Carter nächtigte hier (vor 3 Wochen war wohl auch die Tochter von Trump hier, aber wer will das wissen…). Nach einem Rundgang durch den sehr schön angelegten Hotelgarten ging es auf Erkundung in die laute, quirlige Innenstadt.
    Abends besuchten wir die Sound & Light Show am Karnak Tempel. Sehr beeindruckend, nachts durch die Tempelanlage zu wandeln. Und das ganze auch noch zufällig bei Vollmond.
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  • Luxor 2.0 - Tal der Könige und mehr

    March 3 in Egypt ⋅ 🌙 20 °C

    Heute ging es nach einem leckeren Frühstück um 9:00 Uhr los mit unserem neuen Guide Mohammed (Archäologe) und unserem Fahrer Abdul. Wir fuhren über den Nil auf die Westseite nach Theben-West zu der Stadt der Toten.
    Erste Station war das Tal der Könige. Hier haben wir die Gräber von Ramses I, III und IV besucht. Höhepunkt war das Grab von Sethos I. Die Gräber sind über 3000 Jahre alt. Die Leuchtkraft der Farben ist unglaublich. Im Gegensatz zu den frühen Pyramidengräbern wurden die Gräber im Tal der Könige als Gänge in den Felsen gehauen und waren nur für die Aufnahme des Sarges bestimmt, während man die dem Kult der Toten geweihten Tempel in der Ebene baute. Der längste Gang ist über 200 m lang.
    Danach ging es zum Terrassentempel der Hatschepsut. Die erste weibliche Pharaonin hat für ihren Sohn die Herrschaft übernommen. Der durfte erst nach ihrem Tod Pharao werden und war ihr wohl nicht wohlgesonnen. Er hat vieles in ihrem Tempel zerstören lassen.
    Unerwarteter Höhepunkt des Tages war die Tempelanlage von Medinet Habu, die zu Ehren von Ramses III erbaut wurde. Beeindruckt haben uns die vielen Reliefs und die gewaltigen Säulen. Hier zu sitzen und zu bestaunen, was die Ägypter vor über 3.000 Jahren erschaffen haben ist schon was besonderes.
    Den Abschluss bildete ein Abstecher zu den imposanten Memnon Kolossen.
    Fun fact: 2002 wurden die beiden Kolosse von der Firma Kärcher von jahrtausendem alten Schmutz aus Flugsand, Nilschlamm, Abgasen und Russ befreit. Hätten wir doch besser auch mal unseren Kärcher mitgenommen – dann hätten wir hier noch helfen können.
    Den Sonnenuntergang genossen wir - völlig erschöpft und voller Eindrücke - wieder auf der Nilterrasse des Hotels. Gott sei Dank steigen seit heute die Temperaturen (bis 24 Grad) und der Wind hat deutlich nachgelassen. Unsere Reisekleidung war eher auf windstille 30 Grad ausgerichtet 🫣.
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  • Luxor 3.0 - Tal der Königinnen und mehr

    March 4 in Egypt ⋅ ☀️ 11 °C

    Heute Morgen wurden wir vom sanften Rauschen zahlreicher Ballons geweckt.
    Nach dem Frühstück ging es um 9:00 wieder los.

    Auf dem Besichtigungsprogramm standen Grabstätten von Königinnen und hohen Beamten. Im Unterschied zu den Königsgräbern, in denen Götter und Mythen den Vorrang haben, wurden hier auch Alltagsszenen bildlich dargestellt.

    Es ging zunächst in das Altägyptische Dorf der Arbeiter Deir Lel Medina. Hier besuchten wir die Gräber von Inherkhao, Sennedjem und Pashedu.

    Nach einer kurzen Wanderung haben wir das Tal der Noblen erreicht und die Gräber von Sennefer, Rekhmire, Menna und Nahkt besucht.

    Eine kurze Pause gönnten wir uns im Restaurant des Enkels von Hussein Abdel-Rassoul der als Wasserträger für das Team um Howard Carter arbeitete. Er entdeckte den Treppenabsatz, der zum Grab des Pharaos führt, als er seinen Krug im Sand abstellte. Das wird natürlich ausführlich im Restaurant dokumentiert.

    Mit dem Auto ging es in das Tal der Königinnen. Hier standen die Gräber von Titi, Amen Khopshef und das wunderschöne Grab von Kha M Waset auf der Agenda.

    Zum Abschluss der heutigen Besichtigungstour hat uns Mohamed zu einer Besichtigung seines Luxors in der Kutsche „eingeladen“. Höhepunkt war die Durchquerung des Souks mit der Kutsche. Links und rechts nur wenig Platz zu den Verkaufsständen - aber alle waren freundlich.
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  • Luxor 4.0 - Tempel von Karnak & Luxor

    March 5 in Egypt ⋅ ☀️ 21 °C

    Gestern Abend hat die Rache des Pharaos (dank Caro können wir dieses Ereignis jetzt richtig benennen) Petra getroffen.
    Wir haben den Start des heutigen Besuchsprogramm auf 14 Uhr verschoben, damit Petra sich erholen und mitmachen kann.
    Am Vormittag konnten wir daher noch etwas die eher wie ein Museum wirkende Hotelanlage des Hotels genießen.
    Die Tempelanlage von Karnak war über 2000 Jahre lang religiöses Zentrum des Alten Ägypten und ist die größte Tempelanlage ihrer Art auf der Welt (250.000 m ²). An der Anlage wurde lange gebaut, die Anfänge reichen bis zur 12. Dynastie zurück (1991-1785 v. Chr.) und es wurde bis in die 20. Dynastie (380-343 v. Chr.) gebaut.
    Von dort führte uns ein Spaziergang über die wieder freigelegte Sphinxallee – einst von über 1.000 Widder- und Menschengesicht-Sphingen (ich hoffe, dass ist die Mehrzahl) gesäumt – direkt zum Luxor-Tempel im Herzen der Altstadt.
    Der Tempel ist wie Karnak dem Gott Amun, seiner Gemahlin Mut und ihrer beider Sohn, dem Mondgott Chons, geweiht. Vor dem Haupteingang standen ursprünglich zwei Obelisken aus Rosengranit. Ein Obelisk steht noch an seiner ursprünglichen Stelle, der kleinere, hingegen schmückt seit 1836 die Place de la Concorde in Paris.
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  • Rückreise nach Trier-Aach

    March 6 in Egypt ⋅ 🌙 11 °C

    Heute Morgen wurden wir um 3:00 von unserem Lieblingsfahrer Abdul vom Hotel abgeholt.
    Um 3:40 waren wir trotz vier sehr unterschiedlicher Sicherheitschecks (inklusive Koffer öffnen) am Gate.
    In Kairo wechselten wir vom Domestic in den International Flughafen. Das Gepäck darf direkt nach Frankfurt. Obwohl wir den Abflugbereich nicht verlassen haben, warteten noch einmal zwei Sicherheitskontrollen auf uns.
    In Frankfurt hatten wir dann einen IT Ausfall an der Passkontrolle und mussten bei der Einreise warten bis die Computer wieder gestartet wurden. Eine so lange Schlange haben wir in Frankfurt noch nicht erlebt.
    Immerhin war die Rückfahrt mit dem Auto problemlos.
    Jetzt heißt es erst, mal die vielen Eindrücke zu sortieren.
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    Trip end
    March 6, 2026