Ab zurück nach Hause
January 22 in Morocco ⋅ ☁️ 15 °C
Der letzte Tag bricht an, unser Rückreisetag. Nach einer durchwachsenen Nacht (ich kann mittlerweile wirklich nichts mehr in mir behalten) packen wir unsere Sachen und machen uns auf zum Bus. Erstmal müssen wir zurück nach Marrakesch. Die Fahrt läuft problemfrei, da wir ganz vorn sitzen können und ich die ultimative Sicht auf die Straße haben darf! Während ich mich an einen Punkt in der Ferne klammer, damit mir ja nicht übel wird, lässt sich Jan auf ein längeres Gespräch mit unserem Sitznachbar ein. Ein ehemaliger Ami aus Oregon, der mittlerweile im Ausland wohnt. Er berichtet von den Zuständen in den Vereinigten Staaten und ist sichtlich frustriert. Allgemein, alle Amis die wir in Marokko treffen, sind kleinlaut und beschämt. Ist ja auch unmöglich was aktuell passiert..
In Marrakesch angekommen suchen wir uns ein Plätzchen in der Lobby eines nahegelegenen Hotels, damit ich arbeiten "darf". In Essaouira war das Internet einfach zu schlecht. :( Und gegen Nachmittag düsen wir via Taxi auch schon gen Flughafen. Alles läuft wie am Schnürchen. Wir chillen erst etwas und schlendern dann durch die hundert Sicherheitskontrollen. Am Gate angekommen setzen wir uns gemütlich auf unsere Sessel. Bis ich auf die Uhr schaue. Moment. In 3min schließt das Boarding. Wir haben vertrödelt! Wir rennen zum Schalter. Die Mädels dort schütteln den Kopf: too late, gate is closed. Sofort beginne ich zu betteln, zu schreien, zu weinen. Doch ganz so hart, sind sie dann doch nicht. Nach gehörigem Einlauf, warum wir so spät sind, dürfen wir passieren und rennen die Gangway entlang. Als Letzte im Flugzeug schließen sich hinter uns die Türen und wir fallen erleichtert in unsere Sitze. Das ist ja gerade nochmal gut gegangen.
3:15h später senkt sich der Flieger und wir sind wieder in Deutschland. (Btw hab ich seit mittags alles in mir behalten können, juhu) Wir werden von Ulli direkt am Flughafen abgeholt und zu unserem Auto kutschiert – was für ein Luxus! :D Jetzt müssen wir nur noch 2 Stunden die A81 runterbrettern, dann sind wir endlich Zuhause.Read more

